Diese berühmten und angeblich letzten Worte Goethes galten auch für unsere Weimarfahrt: Mehr Licht in die Welt der Weimarer Klassik!

So erwies sich die Studienreise in die Kulturstadt Weimar am 14. und 15. Februar 2019 für uns Elftklässler als sehr erfolg- und ereignisreich. Direkt nach der Ankunft um ca. 11 Uhr folgte ein straffer Zeitplan, der das Wittumspalais, Goethes Wohnhaus und das Goethe-Nationalmuseum beinhaltete sowie für einige Gruppen auch die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek. Alle Besichtigungen waren kurzweilig und sehr informativ, besonders der Rundgang durch Goethes Wohnhaus kam bei uns allen sehr gut an. Der erste Tag endete, nach kurzer Erholungspause in der Jugendherberge „Germania“, mit einem kursinternen Abendessen in der Weimarer Altstadt.

Am nächsten Morgen wurden wir mit einem Frühstück sowie Lunchpaketen versorgt und packten unsere Koffer. Nach einer fünfzehnminütigen Busfahrt setzte sich die Studienfahrt mit dem Besuch der Konzentrationslagergedenkstätte Buchenwald fort. Zu Beginn vermittelte uns ein dreißigminütiger Film mit Zeitzeugen erste Eindrücke, um uns auf den folgenden Rundgang vorzubereiten sowie die Zeit des Nationalsozialismus und die spezifischen Verhältnisse in Buchenwald aufzuzeigen. Im Anschluss wurde uns in kleinen Gruppen das Gelände der Gedenkstätte Buchenwald gezeigt, wobei sich das Krematorium und die Foltermethoden der SS aufgrund ihrer Menschenfeindlichkeit besonders tief einprägten. Welch ein krasser Gegensatz zum Ideal der Weimarer Klassik!

Nach einer reibungslosen Rückfahrt kamen um ca. 17 Uhr in Weiden an.

Text: Ellen MacNiven und Lea Kohl (Q11), Foto: Dr. Simone Lutz