Die seltsame Gräfin – Unterstufentheatergruppe des AGW

 

Vorhang auf hieß es am 14. März wieder für die Unterstufentheatergruppe des AGW. Unter Leitung von Katrin Witt begeisterten die Schüler ihr Publikum dieses Mal mit dem Kriminalstück „Die seltsame Gräfin“.

Quelle: Fehlner

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Quelle: Fehlner

Unheimliche Dinge geschehen auf Burg Leuchtenberg, dem elterlichen Stammsitz einer mehr als seltsamen Gräfin. Zuerst verschwinden Lebensmittel aus der mittelalterlichen Burgküche, dann fehlt vom treuen Begleiter der Gräfin, ihrem Schoßhündchen Brutus, jede Spur. Zuguterletzt vermisst die adelige Dame auch noch all ihre Ersparnisse, die sie in einer Geldkassette an einem geheimen Ort aufbewahrt hat.

Etwas Mysteriöses umgibt diese Burg – nachts hört man das Jaulen der Wölfe aus dem nahegelegen Wald, vernimmt Schritte und Stimmen, obwohl fast alle Gäste der Gräfin abgereist sind.

Dieser Fall reizt den bekannten Detektiv Finken, der sich deshalb mit seiner Tochter Kati auf die Spur macht, um all diese verdächtigen Dinge aufzuklären.

Jeder Jungschauspieler überzeugte in seiner Rolle mit Charme, Witz und Einfallsreichtum, egal ob als Gräfin, gespielt von Kati Faltlhauser, oder als nimmer satt werdendes Schlossgespenst, eine Paraderolle für Lukas Dumitrascu. Dessen Schwester Frederike, zum Leben erweckt durch Lisa Lingl, vergriff sich immer wieder beim Zusammenmischen ihrer Zaubertränke und sorgte damit für einiges Durcheinander. Jakob Roidl brillierte in der Rolle des zerstreuten Professors, der eigentlich gar kein Professor war, sondern einfach nur verliebt in die nervige Haushälterin, gespielt von Viktoria Scheuerer. Die wiederum gängelte tagein tagaus ihren Sohn Hubertus, dargestellt von Nico Braun.

All diese Verstrickungen wurden aus dem Hintergrund argwöhnisch beobachtet vom grauen Geisterrat, alias Benedikt Kneidl. So gesehen, war die Auflösung des Falls wirklich eine verzwickte Sache. Doch Dank modernster Untersuchungsmethoden und Geschick sowie der Unterstützung seiner cleveren Tochter Kati, sehr überzeugend gemimt von Svenja Troidl, gelang es Finken, den wahren Täter zu ermitteln. Mit Sachverstand und viel Humor löste Nils Baldauf, der diese Rolle wirklich verinnerlicht hatte, diesen mysteriösen Fall.

Bühnenbild, Licht- und Toneffekte taten ihr Übriges. Am Ende spendeten dann die kleinen und großen Zuschauer den Schülern den verdienten Applaus.

Witt