Foto: Kappl
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Kurz vor der Mitsommer-Nacht, der kürzesten des Jahres, stand für unsere „Kleinen“ ebenfalls eine ganz besondere Nacht auf der Tagesordnung: die inzwischen am AGW fest etablierte Lese- und Spielenacht vom 19. auf den 20. Juni 2015.

Mehr als 100 Schüler der Jahrgangsstufe 5 trafen sich zunächst gegen 19.30 Uhr in der Schule und bezogen erst einmal ihre jeweiligen Schlafquartiere. Und eine halbe Stunde später stand dann auch schon der Leseteil der Veranstaltung im Vordergrund. Zusammen mit ihren jeweiligen Deutschlehrern „verzogen“ sich die Teilnehmer dazu in ihre Klassenzimmer, wo sie sich in spannende Lektüren vertieften.

Im Anschluss daran hatten die sehr zahlreich vertretenen Tutoren eine Vielzahl von Workshops angeboten. So konnten die Schüler sich sportlich betätigen, T-Shirts bemalen, eine Schnitzeljagd machen oder sogar den Beauty-Room aufsuchen.

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Gegen 22.15 Uhr kamen dann alle Teilnehmer in der Schulmensa zusammen, um sich für den letzten Teil der Veranstaltung zu stärken, und zwar mit Hilfe von 50! angelieferten Salamipizzen, die dann auch „im Handumdrehen vernichtet“ wurden. Anschließend stand dann eine etwa halbstündige Nachtwanderung auf dem Programm, die am Flutkanal entlang führte. Zum Teil schon etwas erschöpft zogen sich danach alle Fünftklässler zusammen mit den Tutoren auf ihre Zimmer zurück, um zu lesen – oder auch um vorlesen zu lassen … Gegen Mitternacht standen dann noch für alle die „Abschlussarbeiten“ an, zum Beispiel Zähne putzen, umziehen und Schlafsäcke „beziehen“.

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Nach einer für viele eher kurzen Nacht fanden sich dann die zumeist sehr verschlafenen Teilnehmer am Samstag gegen 7.30 Uhr in der Mensa ein, wo frische Semmeln, Kaba, Marmelade und Nutella warteten. Schnell stellte sich dabei heraus, dass sich vor allem Letzteres besonderer Beliebtheit erfreute! Und dann standen auch schon die ersten Eltern vor der Tür, um ihre zumeist „nicht mehr ganz taufrischen“ Söhne und Töchter wieder in Empfang zu nehmen.

Abschließend bleibt noch zweierlei festzuhalten: Zunächst ein großes Dankeschön an die extrem engagierten und zuverlässigen Tutoren, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht stattfinden könnte. Und auch ein großes Lob an unsere „Kleinen“, die sich während der gesamten Zeit immer anständig benahmen. Und trotz zum Teil extremer Müdigkeit war ein Leuchten in den Augen der jungen Teilnehmer „am Morgen danach“ erkennbar – eine wahrlich wunderbare Motivation dahingehend, auch in den kommenden Jahren diese Veranstaltung weiterhin anzubieten!

Kappl