Bild: Vanessa Brüderer
Bild: Vanessa Brüderer

43 Schüler der Q11 besuchten am 19.01.2016 im Rahmen des Seminars für Berufs- und Studienorientierung gemeinsam mit Herrn Märker und Frau Dr. Lutz die Uni Bayreuth. Das von Schülern gebildete Organisationteam hat sich schon frühzeitig um die Planung der Veranstaltung gekümmert.

Auf dem Programm standen u.a.

  • Vorlesungsbesuche
  • Vorträge zu Studiengängen durch Dozenten verschiedenerer Fakultäten
  • Führungen über den Campus und durch Bibliotheken und Labore

Ob Biologie oder Kultur und Gesellschaft, Mathematik, Informatik, Chemie, Ingenieurwissenschaften, Geoökologie, Wirtschaftswissenschaften: in allen Bereichen konnten viele Kurse besucht werden und viele Schüler nutzten das vielfältige Angebot. Da wir bereits um 9:15 in Bayreuth ankamen, hatten wir noch genug Zeit, uns schon mal auf dem Campus und in der Mensa umzusehen. Diese Eindrücke konnte jeder noch bei der „Campusführung“ und dem „Essen in der Mensa“ verstärken. Doch das „Chaos“, welches um 12:00 in der Mensa vorherrschte, wurde dem einen oder anderen dann doch zu viel. Denn der Unterschied zwischen einer Vorlesung mit nur einem Sprecher und dem Mensaessen mit hunderten von Stimmen ist gewaltig.

Die Hauptattraktion, neben der Vorstellung der Studiengänge im Fach Kultur und Gesellschaft, war der Botanische Garten. Bei der zweistündigen Führung durch den Garten wurde die „Titanwurz“ mit der stinkenden Riesenblüte natürlich nicht ausgelassen. Diese ist im Normalfall im Sommer und nur alle drei Jahre zu sehen. In Bayreuth blühte diese bereits das zweite Jahr hintereinander.

Trotz der Minusgrade nahmen an der Campusführung viele Schüler teil. Die Vorlesungen waren ebenfalls zahlreich besucht, obwohl sie manchmal, ohne Vorwissen zum Thema, nur schwer verständlich waren. Doch die Schüler mit einem 28-seitigen PDF-Dokument auf Englisch auf die Vorlesung vorzubereiten, wäre keine Lösung gewesen. So begriffen die Schüler schnell, dass Studieren kein Zuckerschlecken ist, auch wenn es aus unserer Sicht manchmal so scheint.

Auf die Frage der Studienwahl antworteten viele Professoren: „Studiert ein Fach, das euch gefällt, denn wenn es euch Spaß macht, ist es auch nicht so mühsam zu erlernen. Deshalb sollte die Studienwahl sorgfältig und nicht nur zukunftsorientiert getroffen werden.

Das Faszinierende an diesem Tag war nicht, dass sich das vorher gefasste Interesse der Studienfächer bestätigt hat, nein an diesem Tag haben wir viele neue Eindrücke gesammelt. Vielleicht hat der eine oder andere Schüler jetzt eine Option mehr, welches Studienfach für ihn infrage kommt. Oder die Meinung hat sich gefestigt, bei dem Fach zu bleiben, von dem sie/er sowieso schon fest überzeugt war.

Uns ist klargeworden, dass der Uni-Tag uns allen viel Nützliches gebracht hat und wir dadurch unseren Weg nach dem Abitur klarer sehen.

Vanessa Brüderer