Foto: Kappl
Foto: Kappl

Auf ein traditionelles Highlight am Augustinus-Gymnasium, die alljährlich sattfindende Lese- und Spielenacht, mussten unsere „Kleinen“ heuer relativ lange warten: aufgrund terminlicher Zwänge konnte diese kultige Veranstaltung diesmal erst kurz vor Schuljahresende, vom 8. auf den 9. Juli, stattfinden.

Bald sollte sich aber herausstellen, dass sich das Warten für die etwa 80 Schüler der Jahrgangsstufe 5 gelohnt hatte. Zunächst traf man sich gegen 19.30 Uhr in der Schule und bezog erst einmal die jeweiligen Schlafquartiere. Im Anschluss daran hatten die sehr zahlreich vertretenen Tutoren eine Vielzahl von Workshops angeboten. So konnten die Schüler sich sportlich betätigen, T-Shirts bemalen, eine Schnitzeljagd machen oder sogar den Beauty-Room aufsuchen.

Foto: Kappl
Foto: Kappl

Um wieder etwas „runterzukommen“ stand anschließend auch schon der Leseteil der Veranstaltung im Vordergrund. Zusammen mit ihren jeweiligen Tutoren „verzogen“ sich die Teilnehmer dazu in ihre Klassenzimmer, wo sie sich in spannende Lektüren vertieften.

Gegen 22.00 Uhr kamen dann alle Teilnehmer in der Schulmensa zusammen, um sich für den letzten Teil der Veranstaltung zu stärken, und zwar mit Hilfe von 40! angelieferten Pizzen, die dann auch „ratzfatz“ vertilgt wurden. Anschließend stand dann eine etwa halbstündige Nachtwanderung auf dem Programm, die am Flutkanal entlang führte. Zum Teil schon etwas erschöpft zogen sich danach alle Fünftklässler zusammen mit den Tutoren auf ihre Zimmer zurück, um nochmal zu lesen – oder, falls schon zu erschöpft, um sich vorlesen zu lassen … Gegen Mitternacht stand dann noch für alle Zähne putzen, umziehen und Schlafsäcke „aufsuchen“ an.

Foto: Kappl
Foto: Kappl

Nach einer für viele eher kurzen Nacht fanden sich dann die zumeist sehr verschlafenen, aber recht tapferen Teilnehmer am Samstag gegen 7.30 Uhr in der Mensa ein, wo frische Semmeln, Kaba, Marmelade und Nutella („Das gibt es bei uns zuhause nie…“) warteten. Und dann standen auch schon die ersten Eltern vor der Tür, um ihre mehr oder weniger fitten Söhne und Töchter wieder in Empfang zu nehmen.

Abschließend noch ein großes Dankeschön an die extrem engagierten und zuverlässigen Tutoren, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht stattfinden könnte. Und auch ein großes Lob an unsere „Kleinen“, die sich während der gesamten Zeit immer anständig benahmen. So kann es nächstes Jahr weitergehen.

Kappl