Foto: Sascha Anton
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Als wir uns am frühen Samstagmorgen, den 16. Juli 2016, vor dem AGW getroffen haben, wussten wir noch nicht, welche unvergessliche Reise vor uns stand. Nach drei Stunden Flug und einer Busfahrt sind wir am späten Nachmittag in Ávila angekommen und sind anschließend von unseren jeweiligen Gastfamilien abgeholt worden. Den restlichen Tag verbrachten wir bei unseren Gastfamilien, um diese besser kennenzulernen.
Bereits am nächsten Morgen versammelten wir uns in aller Frühe am Busbahnhof in Ávila, um nach Salamanca, einer nahegelegenen Großstadt aufzubrechen. Auf dem Plan stand ein Stadtrundgang mit Kirchenbesuchen und Besichtigung historischer Gebäude. Auch konnten wir schon erste Erfahrungen mit der örtlichen Küche machen. Am Abend ging es wieder zurück nach Ávila. Dort trafen wir uns in einer Tapasbar, um den Abend ausklingen zu lassen.  Am Montag ging es dann zum ersten Mal in die Sprachschule, wo wir mit unserem Lehrer José Luis Bekanntschaft machten. Der Unterricht brachte uns Sprache und Landeskunde auf interessante Weise näher. Am Nachmittag machten wir einen gemeinsamen Ausflug in das örtliche Freibad. Dort genossen wir die heiße spanische Sonne bei rund 40 Grad. Auch einige neue Bekanntschaften kamen zustande. Anschließend stand noch ein Fußballspiel im Freibad auf dem Plan. Den Tag beendeten wir bei einem gemeinsamen Abendessen. Am nächsten Morgen gingen wir zwar wie gewohnt zur Sprachschule, machten aber nach der zweiten Stunde eine Stadtbesichtigung mit unserem Lehrer José Luis. Er zeigte sich äußerst fachkundig in Bezug auf Geschichte und Architektur von Ávila und konnte mit vielen interessanten Details und Anekdoten aufwarten.

Foto: Sascha Anton
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Nach einem etwas längerem Schultag verbrachten wir auch den Donnerstagnachmittag im Freibad. Am Freitag hieß es nach unserem letzten Schultag: „Auf nach Segovia!“. Segovia ist eine größere Stadt, etwa 90 Kilometer nordwestlich von Madrid. Die Römerstadt, wie sie auch oft genannt wird, begeistert durch ihr besonderes Flair. Dazu tragen die verwinkelten Gassen und das etwa 2000 Jahre alte römische Aquädukt bei. Anschließend besichtigten wir den Alcázar von Segovia,   eine Burg, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Von oben hatte man einen atemberaubenden Blick über die gesamte Gegend. Als wir am Abend nach Ávila zurückkehrten, blieb nicht mehr viel Zeit für einen Besuch in unserer Lieblingstapasbar. Stattdessen hieß es Koffer packen, da es am nächsten Tag wieder zurück nach Deutschland gehen sollte. Am darauffolgenden Morgen, nachdem wir und von unseren Gastfamilien verabschiedet hatten, ging es mit dem Bus nach Madrid. Den Vormittag verbrachten wir im Zentrum der spanischen Hauptstadt und besichtigten Sehenswürdigkeiten. Danach ging es mit der U-Bahn in Richtung Flughafen. Dort stellte sich heraus, dass es Probleme mit dem Flug gab und nur ein Teil unserer Gruppe an diesem Tag wieder zurück nach Deutschland fliegen konnte. Also verabschiedete sich der eine Teil mit Frau Stangl und flog zurück. Der andere Teil konnte nach einer von der Airline bezahlten Hotelübernachtung am Tag darauf mit Herrn Klarhauser ohne Probleme zurück nach Hause fliegen.
Insgesamt war unsere Sprachreise ein sehr lehrreiches und einmaliges Erlebnis, das wir alle sehr gerne wiederholen würden.

Sascha Anton, Vincent Schröferl und Michael Wellnhofer, Q11
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