Betriebserkundung BMW-Werk Regensburg

 

Foto: Schendera

Am 22. März 2017 fuhren wir mit Herr Fellner im Rahmen des Berufs- und Studienwahlseminars nach Regensburg ins BMW-Werk. Auf dem Programm stand eine Werksführung durch alle möglichen Bereiche wie Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei, Montage und Logistik.

In Regensburg angekommen, wurden wir von Frau Berger in Empfang genommen und in einen Konferenzraum gebracht, wo wir einen Film über die BMW-Group sahen und die Basisinformationen zum Werk in Regensburg erhielten.

Im Anschluss daran machten wir uns auf den Weg zum Presswerk, in dem der Grundstein für den Bau eines Autos gelegt wird. So sahen wir in einer der Pressstraßen beispielsweise wie aus großen Stahlplatinen in bis zu fünf Pressvorgängen die endgültige Form einer Karosserie geformt wird.

Wir erfuhren auch, dass nahezu alle Karosserieteile für die in Regensburg produzierten BMW-Modelle vor Ort gefertigt werden. Diese Teile werden im Karosseriebau in verschiedenen Fertigungsverfahren zu einem Grundgerüst zusammengesetzt. Dafür werden Einzelteile in separaten Schweißstraßen zusammengefügt. Dies können bis zu 55 Einzelteile pro Rohkarosserie sein. Mehr als 2300 Roboter sind für die verschiedensten Anwendungsbereiche im Einsatz. Sie werden von mehr als 1500 Mitarbeitern betreut.

Die fertige Karosserie bekommt anschließend in der Lackiererei ihren Lack, der sie vor Korrosion, Steinschlag, Kratzern und anderen Umwelteinflüssen schützt. Neben den neuen Frozen Farbtönen, die die Farbe je nach Blickwinkel ändern, gibt es über 300 Individual- und 24 Serienfarbtöne. Im Anschluss daran müssen in der Montage noch ca. 23000 Komponenten verbaut werden, um einen fertigen BMW zu erhalten. Alle Fahrzeuge durchlaufen auf 5.5 km Länge verschiedenste Montagebänder. Hier unterstützen sich Maschinen und Menschen gegenseitig. Wenn die Autos fertig sind, werden sie per Bahn oder LKW zum Händler gebracht.

Nach der beeindruckenden Betriebserkundung und einem kurzen Austausch im Konferenzraum ging es wieder zurück nach Weiden.

Luisa Genser, Q11