Lese- und Spielenacht für die Jahrgangsstufe 5 – oder: „Der Tag danach…“

 

Bild: Kappl

Samstag, 29. April 2017, 7.30 Uhr in der Mensa des AGW: etwa 90 Schüler aus den 5. Klassen sind zum Frühstück versammelt und es ist sehr, sehr still… 12 Stunden zuvor: gleicher Ort, dieselben Kinder – und der Raum scheint zu bersten… Da fragt man sich als Außenstehender, was diese Veränderung verursacht haben könnte. Nun, die Antwort ist relativ simpel: in der Zeit dazwischen fand wie jedes Jahr ein traditionelles, ja inzwischen kultiges Highlight am Augustinus-Gymnasium, die sogenannte Lese- und Spielenacht, statt, die doch auch ihren Preis fordert… Und wie sie dieses Mal ablief, soll im Folgenden kurz geschildert werden:

Zunächst trafen sich gegen 19.45 Uhr die Schüler zusammen mit ausgewählten Neuntklässlern und den betreuenden Lehrkräften in der Schule und bezogen erst einmal ihre jeweiligen Schlafquartiere. Im Anschluss daran hatten die Mediatoren eine Vielzahl von Workshops angeboten. So konnten die Schüler sich sportlich betätigen, eine spannende Geschichte lesen bzw. kreativ gestalten, eine Schnitzeljagd machen oder sogar den Beauty-Room aufsuchen.

Gegen 22.00 Uhr kamen dann alle Teilnehmer in der Schulmensa zusammen, um sich für den letzten Teil der Veranstaltung zu stärken, und zwar mit Hilfe von 33! angelieferten Pizzen, die dann auch blitzschnell vertilgt wurden. Anschließend stand dann eine etwa halbstündige Nachtwanderung auf dem Programm, die am Flutkanal entlang führte. Zum Teil schon etwas erschöpft zogen sich danach alle Fünftklässler zusammen mit den Mediatoren auf ihre Zimmer zurück, um eventuell nochmal zu lesen – oder, falls schon zu erschöpft, um sich vorlesen zu lassen … Gegen Mitternacht machten sich dann alle letztendlich „bettfein“, um sich etwas Schlaf zu gönnen – oder halt auch nicht…

Nach einer für viele dann doch eher zu kurzen Nacht fanden sich die zumeist sehr verschlafenen, aber recht tapferen Teilnehmer am Samstag – wie oben schon erwähnt – in der Mensa ein, wo frische Semmeln, Kaba, Marmelade und Nutella („Das gibt es bei uns zuhause nie…“) warteten. Und dann standen auch schon die ersten Eltern vor der Tür, um ihre mehr oder weniger fitten Söhne und Töchter wieder in Empfang zu nehmen.

Abschließend noch ein großes Dankeschön an Frau Ertl sowie die extrem engagierten und zuverlässigen Mediatoren, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht stattfinden könnte. Und auch ein großes Lob an unsere „Kleinen“, die sich während der gesamten Zeit immer anständig benahmen. So kann es nächstes Jahr weitergehen.

Kappl