O fortuna! Welch ein Glück für Lilli Werner!

 

Foto: Fehlner

Schülerin der Q11 erreicht zweite Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen

O fortuna! Mit diesen Worten warnt der römische Philosoph Seneca vor dem Wankelmut der antiken Glücksgöttin. Am Beispiel der Stadt Lugdunum (heute Lyon), die durch einen Brand unvermutet zerstört worden war, zeigt er, dass aus Glück schnell Unglück werden kann. Und empfiehlt als Gegenmittel die auf alles gefasste stoische Gelassenheit.

Für Lilli Werner, Schülerin der Q11, hat es sich freilich als wahres Glück herausgestellt, dass ausgerechnet dieser Brief Senecas in der ersten Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen zu übersetzen war. In den drei Stunden Arbeitszeit bewahrte sie ihrerseits ihre Gelassenheit und so glückte ihr eine dermaßen überzeugende Übertragung ins Deutsche, dass die Juroren des Landeswettbewerbs sie zur zweiten Runde im nächsten Schuljahr einluden.

Bloß von Glück zu reden griffe hier allerdings zu kurz. Denn zu Lillis Erfolg trugen genauso auch ihre hervorragende Kenntnis der lateinischen Sprache sowie ihr ausgezeichnetes Sprachgefühl im Deutschen bei, mit dem sie auch feine Nuancen des Textes besonders treffend ausdrückte.

Die Schulgemeinschaft des AGW gratuliert Lilli ganz herzlich zu ihrem Erfolg und wünscht ihr für die nächste Runde natürlich – viel Glück!

Fink