Ciceros cleverer Connaisseur

 

Quentin Loew erreicht die zweite Runde im Landeswettbewerb Alte Sprachen

Wodurch zeichnet sich der ideale Gebildete aus? Heute würde man darauf wohl genauso antworten wie schon in der Antike: Sie/Er sollte von den Naturwissenschaften über Geschichte, Kunst, Literatur und Musik bis hin zu den Sprachen ein möglichst fundiertes Allgemeinwissen besitzen.

Foto: Fellner

Wer ist dieser ideale Gebildete? Heute wäre es wohl schwer, darauf mit konkreten Namen zu antworten, in der Antike hingegen war man sich schnell einig, „dass es Cicero weder in der Geometrie noch in der Musik noch in der Sprachlehre noch überhaupt in irgendeiner eines freien würdigen Wissenschaft an gründlicher Kenntnis fehlte“, wie Tacitus in seinem Gespräch über die Redner (Dialogus de oratoribus) schreibt.

Auf einem guten Weg zum selben Ideal ist nun Quentin Loew aus der Q11 des AGW. In der ersten Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen übersetzte er genau diese Passage aus Tacitus` Werk höchst sachkundig und elegant ins Deutsche und löste obendrein die Zusatzaufgaben mit Hilfe seines breiten Allgemeinwissens völlig überzeugend, so dass die Jury des Wettbewerbs ihn ohne Zögern unter die besten 50 Teilnehmer zählte und zur zweiten Runde im nächsten Schuljahr einlud.

Die Schulgemeinschaft des AGW gratuliert Quentin ganz herzlich zu diesem Erfolg und wünscht ihm für die nächste Runde weiterhin viel Erfolg auf Ciceros Spuren!

Fink