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Schuljahr 2009/10

03. August 2010
Ausgezeichnete historische Projektarbeit - Kultusminister Spaenle verleiht Landespreise an AGW-Schüler

Im Rahmen des Schülerwettbewerbs des Hauses der Bayerischen Geschichte „Erinnerungszeichen 2009/10: Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“ wurden am Donnerstag, den 22. Juli 2010, Schüler des AGW des Wahlkurses "Werkstatt Geschichte" mit ihrem Lehrer Herrn Peter während einer Preisverleihung im Münchner Maximilianeum von Kultusminister Spaenle für ihre Beiträge mit gleich mehreren Landespreisen ausgezeichnet.



So wurde allen Mitgliedern der Werkstatt Geschichte für ihren gemeinsamen Beitrag, den Film „Unsere Zeit“, der 1. Landespreis verliehen. Von September bis Februar des vergangenen Schuljahres hatten sie an ihrem Film gearbeitet, der u.a. in zahlreichen Zeitzeugeninterviews vom Leben Jugendlicher in den 50ern in und um Weiden berichtet. An diesem Projekt waren Schüler verschiedener Jahrgangsstufen beteiligt, so aus den 10. Klassen Thomas Vizthum, Josef Hallmann, Johannes Haider, Felix Treml, Florian Vettori, Christoph Widman, Katrin Dietzsch, Katharina Trettenbach, die Neuntklässler Philipp Franz, Max Hampl, Johannes Hartwig sowie die Schüler der Unterstufe Alexander Kaspar, Anton Tretter, Niklas Christian, Jonas Hirn und Lukas Kick.



Ebenfalls mit einem 1. Landespreis ausgezeichnet wurde die Abiturientin Sandra Greiner für ihre Facharbeit, in der sie sich mit Schule in den Fünfzigern in der Gegend beschäftigte. Mit diesen beiden Auszeichnungen also stellten die Augustinus-Schüler einen neuen Rekord im Wettbewerb Erinnerungszeichen auf, da noch nie zuvor zwei 1. Landespreise an eine Schule gingen. Mit einem zweiten Landespreis ausgezeichnet wurde ein Fotobuch des Juniorteams der "Werkstatt Geschichte", das die Frage beantwortet "Womit habt isr gespielt? - Spielzeug in den Fünfziger Jahren". Den dritten Landespreis erhielten Katharina Trettenbach und Katrin Dietzsch für ihren Beitrag zum Schulleben in der Nachkriegszeit.
Wie der Laudator Herr Oberstudiendirektor Dr. Kotter formulierte: Das Zentrum der bayerischen Geschichtsschreibung liegt nicht in München oder Augsburg, sondern in Weiden! Wir gratulieren der "Werkstatt Geschichte" zu dieser beeindruckenden Leistung!

27. Juli 2010
Mitten im Bankenviertel – 10. Klassen in Frankfurt am Main

Im Rahmen der Projekttage 2010 wurde für die 10. Klassen eine wirtschaftlich-orientierte Exkursion in die europäische Finanzmetropole Frankfurt am Main angeboten. Die Stadterkundung umfasste alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie das Bankenviertel, die Messe, den Palmengarten, die Paulskirche und den Römerberg.



Darüber hinaus besuchten die Schüler die Frankfurter Börse, durften von der Besuchergalerie aus einen Blick aufs Parkett werfen und erhielten durch Mitarbeiter der Deutschen Börse AG eine Einführung in die Funktionsweise der elektronischen Handelsplattform XETRA. Den Abschluss der Exkursion bildete ein Fachvortrag in der Deutschen Bundesbank zur Geldpolitik des Eurosystems.

16. Juli 2010
Pakistan – Ein Schloss mit tausend Toren

Trotz jener tausend Tore ist dieses 1947 aus der Konkursmasse Britisch-Indiens als Heimstatt der indischen Muslime hervorgegangene Land für Abendländer weitgehend unbekannt geblieben.
Dr. Thomas Stemmer versuchte in seinem Vortrag am 14.07.2010, einige Tore aufzustoßen und die kulturelle, historische, religiöse und politische Vielfalt dieses Landes deutlich zu machen.
Dabei ging er sowohl auf den brennenden Konflikt zwischen Muslime und Hindus ein als auch auf den Blutzoll, den Pakistan zu zahlen habe, da gerade auch hier mit massivem Militäreinsatz Krieg gegen Taliban und al-Qaeda geführt werde.



Als ausgewiesener Kenner der geopolitischen Lage in dieser Region betonte der Referent die Bedeutung Pakistans, das mit geschätzten 160 Millionen Menschen fast doppelt so viele Einwohner wie Deutschland hat.
Die gezielten Fragen der Oberstufen-Schüler an Dr. Stemmer, der das Land mehrmals als Komitee –Mitglied internationaler Abordnungen besucht hat, zeigten, dass auch ein anspruchvolles und schwieriges Thema an die Gymnasiasten herangetragen werden kann, um aufschlussreiche „Länderkunde“ als Teil des Geographie-Unterrichts zu gestalten.

14. Juli 2010
Beim spanischen Vorlesewettbewerb vorne

Am 28.06.2010 nahmen unsere Schülerinnen Lisa und Julia Dorbandt an einem Lesewettbewerb des Deutsch-Spanischen Vereins El Puente in Regensburg teil.

Zunächst musste ein vorbereiteter spanischer Text, ein Auszug aus einer Kurzgeschichte von Manuel Rivas, vorgetragen werden. In der zweiten Runde mussten die Teilnehmer ein unbekanntes Textstück vorlesen. Unsere zwei Teilnehmerinnen haben beide Runden mit Bravour gemeistert und die Konkurrenz von den Regensburger Gymnasien hinter sich gelassen. Lisa landete auf dem ersten Platz, ihre Schwester Julia auf dem zweiten. Wir gratulieren herzlich!

30. Juni 2010
Wiedersehen nach 50 Jahren -
Treffen des Abiturjahrgangs 1960

Anlässlich ihres 50-jährigen Abiturjubiläums trafen sich am Vorabend des
Bürgerfestes 14 ehemalige Absolventen des Augustinus-Gymnasiums Weiden in ihrer alten Schule.



Neben der Besichtigung ihrer ehemaligen Klassenzimmer und Fachräume im Altbau interessierten sich die rüstigen Rentner und Pensionäre auch für
die vielen später hinzugekommenen Räumlichkeiten. Bei einem Glas Sekt
erläuterte ihnen anschließend der stellvertretende Schulleiter Helmut
Matejka im neuen Ganztagsgebäude die Schulentwicklung der letzten
Jahrzehnte.

28. Juni 2010
„Du bist am Ende - was du bist“
Verabschiedung der Abiturienten im Juni 2010

Sicherlich kann sich der eine oder andere unserer 48 Abiturienten an seinen ersten Schultag am Augustinus-Gymnasium zurückerinnern. Jetzt – neun Jahre später und hoffentlich nicht „als armer Tor, also klüger als zuvor“ erhalten diese, nun bald ehemaligen, Schüler ihr Reifezeugnis.
In seiner Ansprache betonte der Schulleiter OStD Dr. Michael Mahr, dass alle stolz auf sich sein könnten. Stolz auch darauf, das Abitur an einem Gymnasium abgelegt zu haben, das immer die ganzheitliche Bildung im Blick gehabt habe.
Eine souveräne Persönlichkeit, die bereit sei, Verantwortung zu übernehmen, und deren Verantwortungsgefühl nicht - und dies vom Schulleiter durchaus zeitkritisch formuliert –
bei der Auszahlung von Boni ende, solle durch den Bildungskanon des Gymnasiums zur Entfaltung gebracht werden.


Schulleiter OStD Dr. Michael Mahr

Dr. Mahr dankte auch den Eltern für ihren Rückhalt und ihre Unterstützung hinsichtlich dieses Ziels. Dank gebührt ferner dem Kollegstufenbetreuer StD Klaus Malitte, dem Kollegium für sein Engagement, den Damen des Sekretariats, Frau Koller und Frau Lüdtke, und allen Gremien der Schulgemeinschaft, die dazu beigetragen haben, das Gymnasium als Erfolgsmodell zu profilieren, indem sie auch für das Wohlergehen der Schüler und Schülerinnen gesorgt hätten.


Das Foto zeigt Kollegstufenbetreuer StD Klaus Malitte (rechts) mit den Abiturienten, die mit "sehr gut" abgeschlossen haben: (von links nach rechts): Sandra Greiner, Hannah Regler, Lena Aichinger, Johannes Dill, Vera Höcht, Johannes Feiler, Lucas Friedl, Christina Rechl, Korbinian
Völkl und Simeon Völkel.

Welch fruchtbare Verbindung hierbei Tradition und Moderne eingehen – so das Motto des Augustinus-Gymnasiums –, spiegelt sich auch im Ergebnis des 103. Abiturjahrgangs:
Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,25, mit 16 Abiturienten, die sich über eine Eins vor dem Komma freuen dürfen, mit fast 60% Absolventen, die mindestens ein Ergebnis der Note Zwei erzielt haben, zeigt sich eine hochwertige Bildung, die eine gute Basis im Konkurrenzkampf um Ausbildungs- und Studienplätze sei und „auf höhere Berufe vorbereite.“
In der abschließenden Abiturrede, anknüpfend an Goethes Faust I, verglich Johannes Dill die Abiturfeier mit dem letzten Akt einer neunjährigen dramatischen Komödie.


Johannes Dill (K 13)

Dill ließ dabei heiter-komische und tragische Szenen des Theaterstücks „Schule“ Revue passieren und gab zu, dass es nicht immer einfach war, zu erkennen, „was die Welt im Innersten zusammenhält.“
Er dankte allen, die mitgeholfen haben, diesen „Theaterbetrieb“ aufrechtzuerhalten, auch Herrn Peter Pollinger, der wie immer souverän die musikalische Umrahmung der Entlassfeier leitete.


Das Vokalensemble unter der Leitung von StD Peter Pollinger (rechts).

14. Juni 2010
Schule zu nächtlicher Stunde... -
Lese- und Spielenacht der 5. Jahrgangsstufe

Der 11. Juni 2010 war für unsere Fünftklässler ein ganz besonderer Tag: Zum einen begann an diesem Freitag endlich die lang erwartete Fußball-WM, zum anderen aber fand an diesem Wochenende auch ihre Lese- und Spielenacht statt.
Erfreulicherweise fanden sich am Freitagabend auch fast alle Schüler aus der Jahrgangsstufe 5 am AGW ein, um zunächst einmal ihre Übernachtungsräume zu beziehen. Anschließend verteilten sich unsere „Kleinen“ dann auf verschiedene Workshops, die von zahlreichen Tutoren organisiert worden waren. Zur Wahl standen zum Beispiel Fußball spielen (an diesem Tag natürlich naheliegend!), T-Shirts bemalen, ein Sing-Star Wettbewerb oder ein kleines Theaterstück einstudieren.



Die anschließende, etwa einstündige Lesezeit wurde eingerahmt von einem kleinen kulinarischen Highlight (Pizza!) und einer ziemlich gruseligen Mitternachtsgeschichte. Dann machten sich die Anwesenden „bett-fein“, wobei zu vermuten ist, dass nicht alle Lehrer, Schüler und Tutoren in dieser Nacht wirklich viel Schlaf abbekamen …
Dennoch versammelten sich am Samstag gegen 7.30 Uhr alle in der Mensa, um sich mit Nutella-Semmeln und Kaba zu stärken. Etwa eine Stunde später wurden dann schließlich die Schüler – zwar etwas erschöpft, aber mit schönen Erinnerungen ausgestattet – von ihren Eltern abgeholt.

10. Juni 2010
Vertraute Fremdsprachen

Altgriechisch, Latein, Englisch, Französisch – abgesehen von Spanisch und Italienisch waren alle Sprachen, die am AGW erlernt werden können, beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen vertreten. Die Prüfungen fanden am Donnerstag, 21.01.2010, statt. Insgesamt beteiligten sich 15 sprachbegeisterte Schülerinnen und Schüler daran. Sie unterzogen sich den Prüfungsaufgaben in einer oder zwei Fremdsprachen ihrer Wahl.
Das Anforderungsniveau und die Art der Aufgaben gehen dabei weit über das bei Schulaufgaben übliche Maß hinaus. Denn für eine erfolgreiche Bearbeitung wurde von den Teilnehmern nicht nur Übersetzungsfähigkeit erwartet, sondern sie mussten ihr Können auch in Aufgaben wie kreativem Schreiben, Textverständnis, Wortergänzung, Landes- und Kulturkunde, Sprachbeobachtung und Hörverstehen unter Beweis stellen. Zusätzlich mussten die Teilnehmer in allen Sprachen Vorlesetexte und freie Äußerungen auf Tonträger aufnehmen.


Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit dem Schulleiter OStD Dr. Michael Mahr und dem betreuenden Lehrer
StR Thomas Fink.

Sichere Sprachbeherrschung, geistige Beweglichkeit, Fähigkeit zum Transfer und kulturelles Grundwissen sind die dazu erforderlichen Qualifikationen. Beispiele für Aufgaben aus vergangenen Jahren finden
sich im Internet unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de.
Ein außerordentliches Ergebnis erzielte Katharina Trettenbach aus der Klasse 10a. Für ihren Wettbewerbsbeitrag in den Sprachen Englisch und Griechisch wurde sie von der Jury mit einem 1. Landespreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 60,- € dotiert und berechtigt ohne
weitere Hürden zur Teilnahme an der 2. Runde des Mehrsprachenwettbewerbs. Außerdem erhielt Katharina eine Einladung zum diesjährigen Sprachenturnier in Meißen. Sie gehört damit zu den
neun besten Teilnehmern des Wettbewerbs in Bayern.
Aber auch die übrigen Schülerinnen und Schüler zeigten erfreuliche Leistungen und wurden dafür mit Urkunden geehrt. Die große Zahl der erfolgreichen Schüler ist nicht zuletzt ein Beleg für das hohe Niveau des Sprachunterrichts am Augustinus-Gymnasium.

16. Mai 2010
Erfolgreich experimentiert: Weiterer Erfolg für Konstantin Franz

Auch in der zweiten Runde des Schülerwettbewerbes „Experimente antworten“, der hauptsächlich für Unterstufenschüler in Bayern durchgeführt wird, konnte Konstantin Franz aus der Klasse 6 e einen weiteren Erfolg verbuchen.
Für seine Versuche und Beobachtungen mit Wasserglas bekam der experimentierfreudige Schüler die höchstmögliche Auszeichnung: „mit großem Erfolg teilgenommen“. Neben einer Urkunde erhielt Konstantin als Preis ein aufwändiges Periodensystem der Elemente.



Klar, dass er sich auch an der nächsten Runde dieses Wettbewerbs beteiligt!

02. Mai 2010
Erfolgreiche Teilnehmer an der 49. Mathematikolympiade 2010

Auch in diesem Schuljahr haben sich von den zahlreich gestarteten Teilnehmern aus allen Klassenstufen wiederum mehrere bis zur 3. Runde, der Landesrunde, durchgekämpft. Aus organisatorischen Gründen durften die qualifizierten Olympioniken die Landesrunde statt an der Uni Passau zeitgleich Ende Februar vor Ort absolvieren. Dabei mussten die Teilnehmer an zwei Tagen in jeweils vierstündigen Klausuren kniffelige Aufgaben lösen. Dies schafften die fünf Kandidaten mit Bravour. Am besten schnitt dieses mal mit Jonas Landgraf aus der Klasse 6b der jüngste Teilnehmer ab. Das Bild zeigt Jonas bei der Überreichung der Urkunden zusammen mit den anderen erfolgreichen Teilnehmern Maria und Christine Müller sowie Christina Reil (alle aus Klasse 8c). Nicht mit im Bild ist Simeon Völkel aus der K13.



Die ganze Schulfamilie wünscht den talentierte Schülern auch künftig viel Spaß und Erfolg bei Wettbewerbsteilnahmen!

26. April 2010
Tag der offenen Tür: Das AGW zum Anfassen

Bunt, nicht (zement-)grau ist das Schulleben am Augustinus-Gymnasium. Davon konnten sich die Besucher des Tags der offenen Tür am 24. April selbst überzeugen. Schulleiter Dr. Michael Mahr trug zur Begrüßung der Gäste einen Bauhelm und machte damit scherzhaft auf die Umbaumaßnahmen aufmerksam. Nach deren Abschluss im Sommer 2010 wird das AGW über neue, sehr modern ausgestattete Klassenräume verfügen. Damit sind dann Auslagerungen von Lerngruppen in andere Gebäude, z.B. die Wirtschaftsschule, nicht mehr notwendig.



Die Gäste erwartete ein abwechslungsreiches Programm, das einen guten Einblick in das aktive Schulleben ermöglichte:

Schnupperstunden in Latein und Mathematik, Theater. Chemieshow, Akrobatikvorführungen, Chor- und Schulbandauftritte, Informationen über die Zweige der Schule sowie die Offene Ganztagsschule und ...und ...und. Nicht nur die Eltern, auch angehende Fünftklässler reagierten mit Neugier und Vorfreude auf ihre künftige Schule.


24. April 2010
Essigwasser und Getreidebrei: Römertag am AGW

Eine Unterrichtsstunde der besonderen Art erlebten die 5. und 6. Klassen des Augustinus-Gymnasiums. Denn wann trifft man schon einen „echten“ römischen Legionär, der auch noch Einblick in sein beschwerliches Alltagsleben gibt? Dies tat der Geschichtslehrer Florian Himmler vom Nabburger Schmeller-Gymnasium sehr fundiert, denn er hatte 2004 selbst eine Alpenüberquerung geleitet – und zwar als römischer Legionär ausstaffiert.
Nachdem der Gast in der Rüstung eines schwer bewaffneten Infanteristen den Schülern Lanze und Wurfspeer vorgestellt hatte, erzählte er anschaulich vom Dasein eines römischen Legionärs, so wie er selbst es bei dem Marsch von Regensburg nach Trient kennengelernt hatte:
Nach einer langen Tagesetappe, die durchaus über 25 Kilometer führen konnte, und zwar mit sehr viel Gepäck auf dem Rücken, hatte der Legionär am Abend noch seine Rüstung zu putzen, die tagsüber Rost angesetzt hatte. Auch mussten für die Nacht Zelte aufgestellt werden.



Das Schuhwerk der römischen Soldaten erregte die besondere Aufmerksamkeit der Augustinus-Schüler, denn wenn man bequeme Schuhe der Neuzeit gewohnt ist, kann man sich nur schwer vorstellen, dass man in genagelten Tretern, bei denen die Nagelspitzen im Inneren der Schuhe umgebogen wurden, überhaupt gehen kann.
Auf Interesse stieß auch, was Himmler zum Thema „Verpflegung“ sagte: Bei den Legionären war es üblich, Wasser mit einem Schuss Essig zu trinken – ein Gebräu, das besser sei als so manches der heute üblichen isotonischen Getränke, so der Referent. Auch der Getreidebrei, der auf einem Foto nicht sehr appetitlich aussah, habe besser geschmeckt, als man meinen möchte, beteuerte der „Legionär“. Pizza und Schokolade habe man bei den Römern jedenfalls noch nicht gekannt.



Der kräftezehrende Dienst eines Legionärs dauerte 20 bis 25 Jahre und der Soldat konnte, wenn er wollte, diese Zeitspanne durchaus noch einmal verlängern.
Nach dem Vortrag durften die Schüler die „Kleidungsstücke“, die der Referent mitgebracht hatte, einmal selber anprobieren. Hierbei konnte so mancher Schüler sich davon überzeugen, dass die Rüstung eines römischen Legionärs, ein Kettenhemd oder Helm durchaus nicht so bequem zu tragen sind wie unsere Jeans oder T-Shirts.


23. April 2010
Geldpreise für „Wirtschaftsjunioren“ von den Wirtschaftsjunioren

Für Wolfgang Meiler, Maximilian Amschl und Katja Koller aus den 9. Klassen hat sich der Wettbewerb für Wirtschaftswissen 2009 wirklich gelohnt!
Sie belegten die ersten drei Plätze aller teilnehmenden Schulen.
Wie wichtig neben speziellem Fachwissen zur Wirtschaft auch die Allgemeinbildung ist, zeigte sich einmal mehr an den Testfragen: auch Politik, Geschichte und Geographie wurden als Themenbereiche „abgeprüft“!
Durchhaltevermögen und sicherlich auch das berühmte Quäntchen Glück führten zum Erfolg!



Die durch die federführende Organisation der Wirtschaftsjunioren in Verbindung mit der IHK verliehenen Preise sind eine schöne Motivation, nicht locker zu lassen, wenn es darum geht, sich auf breiter Basis weiterzubilden und ein Gespür für aktuelle wirtschaftliche Fragestellungen zu entwickeln!

8. März 2010
Malta-Austausch 2010

Vom 27.02 bis 06.03.2010 durften vierzehn Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe schon ein bisschen Sommer schnuppern – und zwar beim Austausch mit unserer maltesischen Partnerschule Giovanni Curmi Higher Secondary School in Naxxar. Beim Besuch des Unterrichts (von Mathematik bis Systems of Knowledge, von Deutschunterricht bis Maltese) und bei zahlreichen Besichtigungsfahrten (Nachbarinsel Gozo, Hauptstadt Valletta, Mdina – the silent city) lernten sie Land und Leute kennen und schätzen.

Beim unmittelbar anschließenden Gegenbesuch lernten unsere maltesischen Gäste jedoch das oberpfälzer Klima von seiner rauen Seite kennen. Deshalb war ein spontan organisiertes Schlittenfahren in Mitterhöll auch einer der Höhepunkte ihres Aufenthalts. Daneben besuchten sie noch Nürnberg und zusammen mit ihren Gastgebern Prag und wurden im schönsten Saal Weidens im Alten Rathaus empfangen.
Der Austausch wurden betreut von Frau Josette Tabone und Herrn Emmanuel Cardona auf maltesischer Seite und Frau Lippe auf deutscher Seite.

Wir alle hoffen, dass der Austausch in Zukunft jährlich stattfinden kann.

26. Februar 2010
Spenderorgane retten Leben

Am 05. Februar 2010 fand zum ersten Mal am Augustinus-Gymnasium Weiden eine Veranstaltung zum Thema Organtransplantation für die 13. Klasse und deren Lehrkräfte Frau Ursula Peter und Frau Silke Biesenbach statt. Der leitende Arzt am KfH Nierenzentrum in Weiden, Herr Dr. Beckmann, sowie der von Organtransplantation Selbstbetroffene Herr Novy hielten darüber einen sehr engagierten und informativen Vortrag. Zuerst gab der Internist und Nephrologe, d.h. Spezialist für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Herr Dr. Beckmann, einen kurzen Überblick über die Geschichte der Transplantationsmedizin.

Er erläuterte, dass z.Z. über 12000 Menschen auf ein Spenderorgan warten, dass jedoch die zur Verfügung stehenden Spenderorgane nur einen kleinen Bruchteil davon abdecken können. Außerdem erklärte er die rechtliche Lage von Organtransplantation sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern. Er führte einige Kriterien an, nach denen entschieden wird, wer von den auf der Warteliste stehenden Patienten am dringendsten ein Organ benötigt, sowie auch die Probleme bei der Organspende, wie zum Beispiel Misstrauen und Organhandel. Danach referierte Herr Novy als Selbstbetroffener über seine Krankheit und Transplantationen. Er schilderte, wie mit ca. 13 Jahren zum ersten Mal eine Nierenentzündung auftrat, die sich jedoch im Laufe der Jahre so sehr verschlechterte, dass er mit 27 Jahren aufgrund eines Versagens beider Nieren von nun an ein regelmäßiger Dialysepatient wurde. Das bedeutete für ihn, dass er dreimal pro Woche für je vier bis fünf Stunden am Dialyseapparat hing und nebenbei auch noch seinen Job ausüben musste. Er verdeutlichte auch die Probleme und Schwierigkeiten, die aufgrund dessen z.B. bei der Ernährung usw. auftraten. Seine erste Spenderniere erhielt Herr Novy dann im Jahr 1990. Diese versagte jedoch nach sieben Jahren und er musste wieder zur Dialyse. Nach weiteren acht Jahren Wartezeit wurde ihm 2007 eine zweite Niere transplantiert, womit Herr Novy eigentlich nicht gerechnet hatte, denn zwei Spendernieren hintereinander zu bekommen, ist sehr unwahrscheinlich. Er beschrieb, dass er jetzt im Moment wieder ein fast normales Leben mit seiner Familie führen kann und aufgrund seiner Spenderniere auch eine höhere Lebenserwartung hat. Begleitet wurde der Vortrag durch eine lebhafte Diskussion mit den Schülern sowie der Möglichkeit, über sämtliche Aspekte der Organtransplantation und zu Herrn Novys Geschichte Fragen zu stellen.

26. Februar 2010
Von der Bestellung bis zum fertigen Burger

Wirtschaftliche Beziehungen - sowohl innerhalb von Unternehmen als auch zu Kunden und Lieferanten – sind in der Realität äußerst komplex. Die Schüler der 8. Klasse lernen deshalb im Fach Wirtschaftsinformatik Methoden kennen, wie man diese Fülle von Informationen strukturieren und modellhaft darstellen kann. Nur wenn ein Unternehmen seine Geschäftsprozesse genau kennt, kann es sie analysieren und optimieren.



Für die Schüler der Klasse 8d diente der Bereich der Systemgastronomie mit seinen standardisierten Abläufen am 24.02.2010 als Praxisbeispiel. Die Schüler besuchten die erst vor kurzem eröffnete McDonalds Filiale in der Dr.-Seeling-Straße und durften hautnah bei der Abwicklung einer Bestellung dabei sein. Die Nachbereitung erfolgt im Unterricht: die Schüler stellen die einzelnen Prozessschritte grafisch am Computer dar.

25. Februar 2010
Verleihung der DELF-Zertifikate: Auszeichnung für hervorragende Französischkenntnisse

Voller Stollz konnte am Donnerstag, 11.02.2010, Schulleiter
Herr Dr. Mahr zusammen mit Frau Lippe und Frau Müller einer großen Anzahl an Schülern die begehrten DELF-Zertifikate verleihen. Er bezeichnete sie als einen wichtigen „Türöffner“ in Zeiten der Krise, denn diese liefern eine international anerkannte Bescheinigung von französischen Sprachkenntnissen.

Insgesamt erhielten 16 Schüler der Mittelstufe ein Diplom des Niveaus A2 und 43 Oberstufenschüler eines des Niveaus B1. Über ein DELF-B2 konnten sich 4 Teilnehmerinnen des Leistungskurses Französisch freuen. Größter Dank gilt Frau Müller und Frau Lippe, die die Schüler während des vergangenen Jahres exzellent auf diese Prüfung vorbereitet haben.

24. Februar 2010
Täglich druckfrisch: Besuch beim Neuen Tag

Prinzipiell sieht jeder Weidener Gymnasiast mehrmals wöchentlich das Verlagsgebäude der regionalen Tageszeitung – allerdings nur von außen!
Hinter die Kulissen schauten diesmal unsere Q-11- Kollegiaten und sie staunten nicht schlecht:
Eine unglaubliche logistische Meisterleistung erfordert es, bevor die druckfrische Tageszeitung auf dem Frühstückstisch landen kann.



Neben gigantischen, über eine Tonne schweren Papierrollen, überdimensionierten Druckrollen oder weitgehend digital zu bearbeitenden Anzeigenbergen imponierte auch die Logistik zur Koordination der verschiedenen Regionalausgaben.
Der ein oder andere Schüler, der mit dem Beruf des Journalisten liebäugelt, erhielt wesentliche Informationen zu diesem Arbeitsfeld.
Interessant auch, wie täglich hunderte von „News“ ausgewertet, selektiert und aufbereitet werden müssen, um schließlich in Druck zu gehen!
Für das Deutsch-Seminar eine echte Bereicherung!

24. Februar 2010
Werksbesichtigung bei BHS: Global Player, Wellpappe und Weiherhammer

Diese drei Begriffe füllten sich für das Projekt-Seminar Physik mit Inhalt, als es zur Werksbesichtigung der BHS ging.
Dass einer der weltweit größten Hersteller von Anlagen zur Wellpappenherstellung gleich um die Ecke beheimatet ist, beeindruckte dann doch den einen oder anderen.
Für Technikinteressierte eröffnet sich ein echtes Eldorado: Fräs- und Drehmaschinen so groß wie ein Schifffahrts-Container, Werkhallen, die man am besten mit dem Betriebsfahrrad „begeht“, noch geheime Versuchsreihen hinter Sichtabsperrungen, Gewindeteile wie Wagenräder und schwebende Schwerlastkräne…
Aber auch Skurriles zeigt sich, etwa der Wunsch von Karibikstaaten, sich die riesigen Maschinen in typischen Landesfarben lackieren zu lassen: türkis – pinke Anlagen-Monster, ein echter Hingucker!
Wer etwa mit einem Maschinenbaustudium liebäugelt, kommt hier voll auf seine Kosten.



Die versierte Führung machte aber darüber hinaus das Gesamtkonzept der in verschiedene Tochtergesellschaften gegliederten BHS Group klar:
Ohne (Weiter-)Bildung geht’s nicht: das gelte für den Lehrling genauso wie für den Manager!

12. Februar 2010
"Promi-Party": Buntes Faschingstreiben

So viel Prominenz dürfte Weiden noch nicht gesehen haben! Schließlich hatte das Augustinus-Gymnasium seine Schüler zur "Promi-Party" in die Mehrzweckhalle gebeten.



Die "Prominenten" erwartete ein liebevoll und einfallsreich geschmückter Saal sowie ein abwechslungsreiches Programm. Verantwortlich dafür war die SMV, allen voran die Schülersprecher Johannes Reber, Julia Binapfl und Julia Wagner, die unterstützt wurden durch Frau Benkhardt und Herrn Kreuzer.



Am Nachmittag traf sich die Unterstufe, hier wurde die Stimmung angeheizt durch die Band "Peking Pension", zusammengesetzt
aus Lehrern (u.a. Herr Richter als "Pike" an der E-Gitarre) und Schülern.

Einige "Gaststars" wie Herr Pollinger, Herr Dirscherl, Frau Glatigny, Herr Kreuzer, Frau Benkhardt und Frau Peter boten mitreißende Gesangseinlagen.

Die Tutoren hatten sich zahlreiche lustige Spiele und Tänze einfallen lassen und die jeweiligen Sieger wurden mit "Oskar-Trophäen" ausgezeichnet.



Am Abend feierten Mittel- und Oberstufe unter den Klängen von "Bad Attitude" ein buntes Fest.



Auch hier gab es Auszeichnungen, verliehen von der SMV, beispielsweise an Herrn Fink und Herrn Varga, die "Friedensstifter" am AGW
, die den Preis für die Betreuung der Streitschlichter erhielten.



Fazit: Ein buntes Faschingstreiben mit viel guter Stimmung und zahlreichen "prominenten" Gästen!



11. Februar 2010
Sicherheit beim Online-Banking

Die Erledigung von Bankgeschäften per Mausklick gehört für viele Internetnutzer zum täglichen Leben. „Die Zahl der Online-Konten bei unserem Institut ist in den vergangen Jahren stark angewachsen“, informierten Harald Krapf und Stefan Neumann von der Sparkasse Oberpfalz Nord am 10.02.2010 die Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe. Doch es ist Vorsicht geboten! Kriminelle versuchen mit allerlei Tricks die sensiblen Zugangsdaten der Nutzer auszuspähen.



Die Geldinstitute arbeiten deshalb ständig an technischen Verbesserungen, um die Transaktionssicherheit zu optimieren.
Der neueste Clou: zur Legitimation eines Auftrags übermittelt die Bank eine Transaktionsnummer per SMS direkt auf das private Handy. Noch ausgefeilter ist die chipTANcomfort, bei der die erforderlichen Auftragsdaten mittels optischer Signale (Flickercode) direkt vom PC-Bildschirm auf einen TAN-Generator übertragen werden. Der TAN-Generator ist hierzu mit optischen Sensoren ausgestattet. Dieses Verfahren durften die Schüler gleich im Unterricht ausprobieren und damit wichtige Erfahrungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet gewinnen.

05. Februar 2010
Schüler helfen Haiti

"Jeder muss sein Kreuz tragen". Ein kompliziertes Thema beschäftigte die Schüler des evangelischen Religionsunterrichts in den Klassen 9 b und 9 d.
Am Beispiel der Opfer des Erdbebens in Haiti ließ sich dieser Satz allzu leicht verdeutlichen. Etwas anderes wurde aber auch klar: Wir können anderen Menschen helfen, ihr Kreuz zu tragen. So entschlossen sich die Schüler spontan, für die Opfer zu sammeln. Schnell waren Plakate gemalt, Handzettel verfasst und ein Karton zum Einlegen der Spenden gebastelt.

In einer Woche ergab die Sammlung 360,- Euro. Dafür sei allen Spendern herzlich gedankt. Denn den Opfern hilft nicht nur die Geste, auch jeder Cent ist in dem armen Land viel wert. Das Geld ging an die Hilfsorganisation der Caritas.

04. Februar 2010
„Die zweite spießbürgerliche Diktatur“ - Fluchthelfer und Stasigefangener Rainer M. Schubert zu Gast am AGW

Einen betont subjektiven, aber hochinteressanten und gut vorgetragenen Einblick in die deutsche Geschichte erhielten die Schüler der 13. Jahrgangsstufe und der
LK Geschichte der K12 am 25.01.2010: Auf Vermittlung der Hanns-Seidel-Stiftung gastierte der 63-jährige Journalist Rainer M. Schubert am AGW. Ein persönliches Grußwort der Hanns-Seidel-Stiftung überbrachte Herr Reinhold Waldecker, der in seinem Vorwort auf die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung hinwies, da uns die Geschichte immer wieder, vor allem im täglichen Leben, einhole.



Der gebürtige Flensburger Schubert ist kein Kind der DDR. Dennoch geriet er in die Fänge der Stasi: 9 Jahre saß er in ostdeutschen Geheimdienstgefängnissen, 9 Jahre voller Angst und Folter.

Weitere Informationen ...

03. Februar 2010
"Experimente antworten": Erfolg für Konstantin Franz

"Experimente antworten" ist ein Wettbewerb hauptsächlich für die Unterstufenschüler. Dreimal pro Schuljahr wird eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die selbstständig zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigt werden kann.



Konstantin Franz aus der Klasse 6e hat in der diesjährigen ersten Runde erfolgreich mit Früchten und Waschmitteln experimentiert und seine Beobachtungen und Ergebnisse so gut formuliert, dass er mit einer Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ausgezeichnet wurde und sich für die nächste Runde im Frühjahr qualifiziert hat. Wir gatulieren!

21. Januar 2010
Die Q 11 auf den Spuren der Klassiker

Weimar: Schmale, knarrende Holzstiegen, teils überdimensionale antike Marmorstatuen, kleine filigrane Schubladenschränke mit einem unendlichen Sammelsurium an Steinen und Mineralien und ein Blick auf einen beschaulichen, wenig Aufsehen erregenden Marktplatz…und hier im Stadthaus Goethes sollte Weltliteratur entstanden sein?
Hier sollten in einer Art kongenialen Hass-Liebe zu Friedrich Schiller literarische Werke von solchem Rang geschrieben worden sein, dass Kollegiaten diese heute noch lesen?
Umso erstaunlicher auch der Umstand, dass Weimar zur Zeit des Dichter-Duos nur 8000 Einwohner zählte und mit heutigen Maßstäben eher einem Provinznest ähnelte.
Aber gerade dieser Kontrast vermittelte etwas von dem schicksalhaften Zusammentreffen von Geist, Gunst und Genialität an diesem Brennpunkt deutscher Literaturgeschichte.



Die vielfältigen und facettenreichen Eindrücke in Weimar wie die Wohnhäuser der Klassiker-Fürsten, der Rokokosaal der jüngst renovierten Anna Amalia Bibliothek, das Wittumspalais mit seinen einzigartigen Einrichtungsgegenständen oder das Nationaltheater mit dem Standbild Goethes und Schillers entsprechen einem kulturellen Input der seinesgleichen sucht!



Auch das wunderschöne Erfurt als lutheranischer Hochburg mit der imposanten Domanlage und dem beeindruckend restaurierten Altstadtbereich als Mischung aus großstädtischem Flair und idyllischem Charme in einer unglaublichen Fülle an sehenswerter Historie im Spiegel von modernem Leben ging uns durch Mark und Bein – allerdings auch die zweistelligen Minustemperaturen, mit denen man bei der abendlichen Stadtführung zu kämpfen hatte!
Aber auch dies konnte den Enthusiasmus der Truppe nur kurz trüben – oder frei nach Goethe: in meinen Adern welches Feuer, in meinem Herzen welche Glut!
Am Samstag glücklich nach Weiden – noch vor den Wetterkapriolen Daisys – zurückgekehrt, wird diese Lehrfahrt nachhaltig in Erinnerung bleiben!

21. Januar 2010
Schon der erste Eindruck ist entscheidend: Assessment Center für die Schüler der Q11

Eine aussagekräftige Bewerbung allein reicht nicht aus. Viele Unternehmen setzen heute Assessment Center als Personalauswahlverfahren ein. Die Teilnehmer werden mit zahlreichen Problemstellungen konfrontiert, um diejenigen Bewerber zu ermitteln, die den Anforderungen eines Unternehmens am besten entsprechen.



In Kooperation mit fünf externen Partnern aus der Wirtschaft bekamen die Schüler der Q11 einen Einblick in den Ablauf eines Assessment Centers. Anhand zahlreicher praktischer Übungen und wertvoller Hintergrundinformationen vermittelten Vertreter der Personalabteilungen der Raiffeisenbank, der Sparkasse Oberpfalz Nord, der AOK und der Firma Witt den Schülern einen ersten Eindruck von dem, was im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens auf sie zukommen könnte. Darüber hinaus besuchte eine Schülergruppe das Unternehmen Conrad Electronic in Wernberg. Hier wurde den Schülern durch Bewertung von Einzelpräsentationen und Beobachtung von gruppendynamischen Prozessen auf den Zahn gefühlt. Die Teilnehmer wurden durch diese Bewerbungssimulation realistisch gefordert, aber auch gefördert.
Herzlichen Dank ergeht an die Schülerinnen und Schüler Lena Braun, Elisabeth Hoppe, Christian Meyer und Tobias Stahl für die Organisation dieses Moduls im Rahmen der Berufs- und Studienwahl.

14. Januar 2010
Spanisch mit Bravour: Verleihung der DELE Diplome am Augustinus-Gymnasium

Am 22.12.2009 wurden fünf Schülerinnen des Augustinus-Gymnasiums von Herrn Guillermo Grünewald, dem DELE-Beauftragten der VHS Weiden, die DELE Sprachdiplome des spanischen Kultusministeriums verliehen.
Bei den Prüfungen, die bereits im Mai stattfanden und zur Korrektur nach Spanien geschickt wurden, mussten Spanischkenntnisse in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen sowie schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit unter Beweis gestellt werden. Alle fünf teilnehmenden Kandidatinnen haben mit Bravour bestanden.
OStD Dr. Mahr gratulierte den Schülerinnen zu ihrem Sprachdiplom und dankte OStRin Stangl für die Prüfungsvorbereitung.


Das Bild zeigt OStRin Angela Stangl, Herrn Guillermo Günewald und die erfolgreichen Schülerinnen.

08. Januar 2010
Planeten in der Mensa - Erfolg der Klasse 6d beim Wettbewerb "Astroklasse"

Planeten in der Mensa des Augustinus-Gymnasiums? Das war die ungewöhnliche Idee der Klasse 6d und ihres Mathematiklehrers Dr. Gerhard Suttner, die sie anlässlich der Woche der Schulastronomie des Max-Planck-Instituts in die Tat umsetzten. Um sie zu verwirklichen, mussten zunächst Modelle der Planeten unseres Sonnensystems im Mathematikunterricht geplant werden, wozu eine maßstabsgerechte Errechnung der Größenverhältnisse notwendig war. Auf dieser Grundlage konnten die Schülerinnen und Schüler dann - unter Anleitung ihres Kunstlehrers Manfred Dirscherl - in einer Projektwoche Planeten basteln und entsprechend bemalen und gestalten.

Als Material dienten Styroporkugeln mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter (Merkur) bis ca. 50 Zentimeter (Jupiter). Schließlich wurden die Planeten, über die jeweils eines kleinen Plakats informiert, an der Decke des Mensa-Gebäudes befestigt.



Nicht nur die Schulgemeinschaft freut sich über die so entstandene Ausstellung, auch das Max-Planck-Institut wusste die Arbeit der Schüler und ihrer Lehrer zu würdigen: Beim Wettbewerb "AstroKlasse" wurde sie mit dem 3. Preis in der Jahrgangsstufe 5-8 ausgezeichnet.


Wir gratulieren herzlich!

22. Dezember 2009
Weihnachtskonzert: Musik mit Mystik

"Der Neue Tag" berichtete in seiner Ausgabe vom 19./20. Dezember 2009 über unser Weihnachtskonzert:

"
Von hinten zogen die weiß gekleideten Sängerinnen und Sänger mit Kerzenschalen in die Klosterkirche St. Augustin ein, während der Gemischte Chor vorne am Altar "Veni, veni Emmanuel" aus dem 15. Jahrhundert anstimmte. Der Moment, der beim Weihnachtlichen Konzert des Augustinus-Gymnasiums am Donnerstagabend am stärksten beeindruckte. Wieder so ein Kabinettstückchen von Peter Pollinger.
Ein echtes Gänsehaut-Erlebnis, mystisch und trotzdem voll gläubiger Harmonie. Vier Lieder lang standen die Schüler Spalier entlang der Sitzbänke im Mittelgang und an den Seitengängen. Dann reichten sie die Kerzen weiter ans Publikum und vereinten sich vorne mit ihren Kollegen, die bereits "Adeste fideles", "Es wird scho glei dumpa" und den "Andachtsjodler" gesungen hatten, zu einem mächtigen Klangkörper.
Die Kirche war brechend voll. In unmittelbarer Umgebung von St. Augustin gab es keinen einzigen Parkplatz mehr. Viele Besucher standen hinten oder in den Gängen. Und alle harrten aus bis zum großen Finale. Die profunden Bässe im Chor machten natürlich den Unterschied zum gleichstimmigen Klangkörper eines Elly-Heuss-Gymnasiums aus, das tags zuvor einen wunderschönen Auftritt hatte.



Brillant eröffnete Theresa Troglauer die musikalische Weihestunde mit einem Präludium von Johann Sebastian Bach. Die zarten und schweren Klangfarben Arcangelo Corellis ließ im Anschluss das von Sandra Schmelzer geleitete Orchester stilsicher beim "Concerto Grosso in g-Moll" aufleben. Etwas spritziger kam dann "Frosty the Snowman" daher. Begann das überaus kurzweilige Konzert mit instrumentaler Musik, so schloss sich jetzt der Kreis in Richtung Chorgesang. Zunächst genossen die Zuhörer aber eine weitere musikalische Inspiration mit herrlichen Arien aus Bachs "Magnifikat". Vorgetragen von Julia Wagner, Luzia Brandl, Eva Hys, Felix Roth und Eva Dommermuth.
Chorleiter, Studiendirektor Pollinger hatte mit seinem von Instrumenten begleiteten gleichstimmigen Chor herrliche Weihnachtslieder einstudiert. "Engel haben Himmelslieder", sangen die Youngsters, "Good News" und "White Shepherds Rocked". Pollingers engagiertes Dirigieren motivierte den Chor zu großen Leistungen. Einfühlsam weitergeführt wurde der Abend vom Kammermusik-Ensemble und dem "Gitarrenquintett in D-Dur" von Luigi Boccherini. Noch einmal erklang die Orgel - "Vom Himmel hoch". Dann leitete der Dirigent zum eingangs erwähnten Finalteil über. Riesenapplaus war den Akteuren sicher."

21. Dezember 2009
Das AGW liest: Spannender Schulentscheid im Vorlesewettbewerb

Wer wird sich durchsetzen können? Welche/r Schüler/in wird den Thron des besten Vorlesers der Schule besteigen? Um diese Frage zu beantworten, trafen sich die Schüler und Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe am Freitag, den 11.12.2009,
in der Mensa. Mit dabei waren natürlich die Klassensieger Johannes Widmann (6a), Veronika Winter (6b), Anika Biehler (6c), Matthias Merkl (6d) sowie Ellen Werner (6e).
Per Los wurde die Reihenfolge der Leser bestimmt. In der ersten Runde mussten die Vorleser einen vorbereiteten Text vor der Jury, zu der die Deutschlehrer aller sechsten Klassen sowie Herr Richter als Moderator gehörten, vortragen. Die Zuschauer tauchten in die Rolle des kleinen Benni ein, kamen dem Geheimnis des Rosenhauses auf die Spur, verfolgten den Weg des Lächelns, lauschten dem Abenteuer der Penderwicks und reisten zum Schluss mit Caius ins alte Rom. Dafür ernteten alle fünf Teilnehmer verdienten Applaus. Doch erneut stieg der Puls der Kandidaten, denn die größere Herausforderung stand noch bevor: Sie mussten einen fremden, schwierigen Text aus dem Buch „Die 13. Prophezeiung“ möglichst flüssig vorlesen. Kritisch verfolgten die Jurymitglieder jeden Fehler, während die Zuhörer ruhig lauschten. Als auch diese Hürde gemeistert war, feuerte jede Klasse noch einmal seinen Sieger an, bevor die Jury den Raum verließ, um sich zu beraten. Inzwischen dankte Herr Richter dem Publikum für die fairen Wettkampfbedingungen. Die Spannung hing spürbar in der Luft, bis die Entscheidung endlich getroffen war. Schließlich verkündete Herr Richter das Ergebnis: Ellen Werner (6e) erreichte einen hervorragenden zweiten Platz, und der Schulsieger des AGW 2009 ist Matthias Merkl (6d). Alle Teilnehmer am Schulentscheid bekamen Buchpreise.



Wir gratulieren und drücken Matthias für den Stadtentscheid die Daumen!

16. Dezember 2009
Wir trauern um Dr. Christoph Schmid

Wir trauern um Dr. Christoph Schmid,
unseren Kollegen, Freund und Lehrer am Augustinus-Gymnasium Weiden,
unseren "Doc", wie er von allen liebevoll und mit Hochachtung genannt wurde.
Sein weiter geistiger Horizont, sein großes Herz und seine humane Gesinnung werden weiterhin Inspiration für uns sein.

OStD Dr. Michael Mahr

15. Dezember 2009
Toller Erfolg im Tischtennis

Das Stadtfinale im Tischtennis der Altersklasse 4 (5./6. Klassen )
bestritten am 10. Dezember die Mannschaften des Augustinus-Gymnasiums
und des Kepler-Gymnasiums. In der Besetzung Lena Blumthaler, Fabian Janner,
Christoph Weig, Vincent Wellert, Felix Heil und Angelo Pazulinec bezwang
die Auswahl des "Augustinus" das "Kepler" mit 8 : 1. Damit qualifizierte
sich das siegreiche Team zum Regionalentscheid Anfang Februar.
Kreisobmann Günther Wiehle lobte beide Mannschaften: "Das Ergebnis ist
zwar deutlich, einige Begegnungen wurden aber erst im Entscheidungssatz
entschieden. Einsatz und Fairness stimmten bei allen Spielern". Er
bedankte sich bei den Betreuern, Ernst Herrmann für das "Kepler" und Heidi
Matejka für das AGW, dass der Schulsport Tischtennis im
Sportunterricht und durch freiwillige Arbeitsgemeinschaften gefördert wird.


Das Bild zeigt die beteiligten Aktiven mit Kreisobmann Günther
Wiehle (links), Heidi Matejka (Mitte) und Ernst Herrmann (rechts).


15. Dezember 2009
Adventsfeier der 5. Jahrgangsstufe

Am 14. Dezember 2009 war es mal wieder soweit: Mehr als 80 Schüler der Klassen
5 a - d trafen sich am Nachmittag im Pausenhof, um sich zusammen auf das nahende Weihnachtsfest einzustimmen.
Zusammen mit zahlreichen Tutoren und den Klassenleitern unternahmen die "Nesthäkchen des AGW" zunächst eine etwa einstündige Wanderung, die aufgrund der einsetzenden Dämmerung und mitgebrachter Fackeln einen durchaus romantischen Touch bekam.



" Nach getaner Arbeit" versammelten sich dann alle Teilnehmer in der Mensa, wo man sich mit Kinderpunsch und Stollensternen wieder aufwärmen und stärken konnte. Abgerundet wurde der Nachmittag dann durch eine besinnliche Weihnachtsgeschichte sowie ein gemeinsam gesungenes Adventslied.
Die Tatsache, dass fast alle Schüler der 5. Klassen an dieser Feier teilnahmen, macht deutlich, dass trotz - oder vielleicht auch wegen - einer ständig zunehmenden Reizüberflutung offensichtlich großes Interesse an solchen "entschleunigenden" Veranstaltungen besteht und diese daher unbedingt weiter gepflegt werden sollten.

10. Dezember 2009
"Netzwerken" für die Zukunft: AGW eröffnet Cisco-Akademierfolg

Dass die Qualifikation im IT-Bereich für das Berufsleben essentiell sein kann, ist ein Allgemeinplatz. Dass die Schüler des AGW gezielt im IT-Bereich qualifiziert werden, ist großartig.
Bereits seit September 2009 bietet das Augustinus-Gymnasium seinen Schülern IT-Kurse in der sogenannten Cisco-Akademie an. Oberstudienrat Klaus Märker musste dafür im Vorfeld - übrigens als erster Gymnasiallehrer Bayerns - an der Akademie für Lehrerfortbildung die Qualifikation erwerben.


OStR Klaus Märker (links) und Georg Schlagbauer von der
Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen

Nunmehr konnte Schulleiter Dr. Michael Mahr im Rahmen einer Feierstunde offiziell die Eröffnung der IT-Akademie bekannt geben.


Manfred Wolf von der Akademie für Lehrerfortbildung (links)
und OStD Dr. Michael Mahr

Dabei galt sein Dank der Stadt Weiden, dem Elternbeirat sowie dem Förderverein für ihre Unterstützung. Das AGW schärft mit der Cisco-Akademie sein Profil im naturwissenschaftlichen Bereich, ohne jedoch die Sprachen zu vernachlässigen.
Die Schüler eignen sich, nachdem sie in die Grundlagen eingeführt wurden, Expertenwissen im Bereich Computernetzwerke an. Sie erlernen die Einrichtung von vernetzten Systemen und die Behebung von Fehlern - auch weltweit. Lohn für die Mühen ist ein Industriezertifikat. Damit demonstriert man neben seinem Wissen auch Fähigkeiten und Engagement in einem wichtigen Berufsfeld.


Carsten Johnson von der Firma Cisco (Berlin)

Die Firma Cisco fördert diese Qualifizierungsmaßnahme, sodass die Schüler die Kurse kostenlos belegen können, anstatt mehrere tausend Euro dafür zu zahlen, wie sie es bei einer Weiterbildungsmaßnahme in der freien Wirtschaft tun müssten.
Besonders hervorzuheben ist Oberstudienrat Klaus Märkers außerordentlicher Einsatz: Er betreut im Moment etwa 90 Schülerinnen und Schüler, die mit großem Eifer wöchentlich und sogar gelegentlich in den Ferien "netzwerken" - für ihre Zukunft.

9. Dezember 2009
Erfolg im Landeswettbewerb Latein – Vera Höcht auf den Spuren der römischen Dichter

Die Kollegiatin Vera Höcht (K13) hat bereits in der ersten Runde des Landeswettbewerbs Latein ihre Lateinkenntnisse unter Beweis stellen können.
In einer dreistündigen Klausur war ein Liebesbrief der Lukretia an Euryalus, verfasst von Piccolomini, dem späteren Papst Pius II., zu übersetzen. Außerdem wurden Sprachgefühl und Sprachbeherrschung in den zusätzlichen Aufgaben überprüft.
In der zweiten Runde wählte die Kollegiatin als Hausarbeit den Vergleich zwischen Poccolominis Euryalus und Lukretia und Vergils Äneas und Dido.
Die schriftliche Hausarbeit von Vera Höcht wurde mit Büchern und CDs über römisches Leben und römische Dichter prämiert. Die Preise spendete die E. Saal-Stifung. Herzlichen Glückwunsch!


Das Foto zeigt Vera Höcht mit den Gratulanten, OStD Dr. Michael Mahr
und StDin Ursula Peter.

2. Dezember 2009
Das AGW zeigt Schleife

Anlässlich des von UNAIDS, der Aids-Organisation der Vereinten Nationen, organisierten Welt-Aids-Tages 2009, tragen viele Menschen am Dienstag, dem 01. Dezember 2009, die Aids-Schleife als sichtbares Zeichen der Solidarität und des Kampfes gegen Aids.

„Wer sie trägt, bekennt Farbe“, so die Organisation. Auch das Augustinus-Gymnasium Weiden, das bereits am 03. Oktober diesen Jahres eindrucksvoll gezeigt hat, dass es bunt ist, zeigt Schleife. Deshalb hat die SMV in dieser Woche Aids-Schleifen während der Pausen verkauft.

Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen Verantwortung – für uns selbst und andere“ gab die SMV den Startschuss für ihr Benefizprojekt im Schuljahr 2009/2010, das Jugendliche nicht nur über die Gefahren des HI-Virus aufklären, sondern sie auch ermahnen will, diejenigen nicht zu verdammen, die mit der noch immer unheilbaren Krankheit zu leben haben, sondern sie zu unterstützen.

Um diesen Menschen zu helfen, haben die Klassen z.B. die Möglichkeit, eine Patenschaft für Aidswaisen zu übernehmen. Im Laufe des Schuljahres sind weitere Aktionen geplant. Abschluss der diesjährigen Hilfsaktion wird ein Benefizlauf am Schuljahresende sein, bei dem Schüler, Lehrer & Eltern gemeinsam gegen Aids laufen werden. Der Erlös wird Aidswaisen zugute kommen.
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19. November 2009
Studentenleben hautnah – Exkursion der 11. Klassen an die Universität Bayreuth

Die Berufs- und Studienorientierung stellt einen wesentlichen Teil des Projekt-Seminars in der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums dar. Deshalb verbrachten
die 11. Klassen gemeinsam mit den Lehrern Dr. Simone Lutz, Klaus Märker und Markus Fellner zwei Tage an der Universität Bayreuth, mit der das Augustinus-Gymnasium schon seit 2003 im Rahmen des Projekts „Zusammenarbeit Gymnasium – Universität“ kooperiert.



Das Projekt-Seminar ist darauf ausgelegt, die Schülerinnen und Schüler an die Anforderungen von Hochschule und Berufswelt heranzuführen. Da der Realitätsbezug dabei eine große Rolle spielt, lag die Organisation in erster Linie in Schülerhand und umfasste nicht nur die Kontaktaufnahme mit Lehrstühlen und Studenten, sondern
auch die Auswahl zahlreicher Lehrveranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis. Am Ende erwartete die Schüler ein aufregendes Programm.
Im Unterschied zur Abiturvorbereitung am Gymnasium standen Vorlesungen aus verschiedensten Fachbereichen auf dem Stundenplan: „Das Brachistochronenproblem und sein Einfluss auf die moderne Mathematik“, „Experimentalphysik“, „Interkulturelles Management“, Shakespeare’s Hamlet“, „Bewegungswissenschaft“ – die Auswahl war riesengroß.



Aufgrund der Offenheit und des großen Engagements der Universitätsmitarbeiter konnten unsere Schüler in zahlreiche Facetten des Studentenlebens hinein-schnuppern und wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln.


13. November 2009
Auf den Spuren des Mauerfalls - Josef Hallmann als Gast der Franckeschen Stiftung zu Besuch in Halle

Aktiv Geschichte zu erforschen ist etwas, das Josef Hallmann, Schüler der Klasse 10d, begeistert. Der Teilnehmer des Pluskurses "Werkstatt Geschichte" durfte daher am Ende des letzten Schuljahres einen einwöchigen Aufenthalt in Halle an der Saale verbringen. Er nahm dort an der Schülerakademie für Geschichte teil. Diese wurde von den Franckeschen Stiftungen zu Halle ins Leben gerufen, um angehende Historiker zu fördern.
Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete mehrere Vorträge von Fachleuten und Professoren, eine Führung durch das Depot des Stadtmuseums und eine Exkursion zur Behörde der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)“.

Damit wurden alle Teilnehmer der Schülerakademie auf einen ähnlichen Wissensstand über das Thema „Friedliche Revolution im Herbst 1989“ gebracht. Um das erworbene Wissen auch direkt anwenden zu können, wurde anschließend eine Gruppenarbeitsphase angesetzt. Das Ziel war es, eine Präsentation auszuarbeiten, die am 7.11.09 im Volkspark von Halle im Rahmen der Festwochen „Schritte zur Freiheit“ vorgestellt wurde. Dort präsentierte Josef Hallmann mit seiner Arbeitsgruppe Rechercheergebnisse zum Thema „Umweltzerstörung und ökologische Bewegung in der DDR“.
Wir freuen uns über Josefs Engagement und historisches Interesse und sind gespannt auf seine weiteren Aktivitäten: Im Moment arbeitet er gerade an einem Filmprojekt über das Alltagsleben in den 1950er Jahren...


29. Oktober 2009
"(B)recht so!" -
Stephan Uhlig und das Vokalensemble des AGW interpretieren Brecht

Ihrem Musiklehrer Peter Pollinger haben es die Schüler der K 12 und der Leistungskurs Deutsch der K 13 zu verdanken, in den Genuss gekommen zu sein, Literatur einmal auf eine andere Weise als in der Schule sonst üblich vermittelt zu bekommen. Als der Musiker Stephan Uhlig vor zwei Jahren schon einmal - im
Rahmen der Max-Reger-Tage - in Weiden gastierte, war Peter Pollinger so begeistert, dass er ihn spontan zu einem Konzert ans AGW lud.
Stephan Uhlig, ein laut Selbstauskunft "Fastschulverweigerer", studierte die Fächer Musik und Deutsch an der Universität Bremen auf Lehramt, entschied sich danach aber, als freier Kulturschaffender tätig zu sein. Dennoch, sein Wille, pädagogisch zu wirken, ist auch bei seinem Konzert am AGW deutlich spürbar.
" Von der Romantik zum Realismus" ist sein Brecht-Programm betitelt und Uhlig erläutert den jungen Zuhörern zunächst knapp die philosophischen Grundlagen der Romantik und des Realismus, ohne die diese literarischen Strömungen nicht zugänglich sind; es handelt sich also, wie Uhlig selbst sagt, um ein "Gesprächskonzert".



Geschickt verknüpft der Künstler sodann Brechts Biographie mit ausgewählten Texten wie dem "Lied gegen Verführung", "Erinnerung an die Marie A." oder "Die Legende vom toten Soldaten", die er, begleitet durch seine Konzertgitarre, mit feiner Nuancierung kunstvoll vorträgt.
Dass das Vokalensemble des AGW unter der Leitung von Peter Pollinger bei drei Stücken mitwirken darf und somit aus dem "Gesprächskonzert" ein "Workshop" wird, ist der besondere Höhepunkt dieser Veranstaltung in der Mensa.
Die Schüler zeigten sich beeindruckt von Stephan Uhligs Vortragskunst und der Tatsache, dass Bert Brecht nicht nur literarische Texte, sondern auch selbst Vertonungen schuf.
(B)recht so!

22. Oktober 2009
Oberpfälzer Helden im Visier der "Werkstatt Geschichte": Auszeichnungen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten für fünf Schülerinnen und Schüler des AGW durch Staatssekretär Dr. Marcel Huber

Der 1. Oktober war für fünf Schüler des Augustinus-Gymnasiums ein ganz besonderer Tag: Während ihre Klassenkameraden die Schulbank drückten, ging es für sie mit ihrem Lehrer Thomas Peter in die Würzburger Residenz, wo sie für ihre im Rahmen der "Werkstatt Geschichte" entstandenen Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der diesmal unter dem Thema „Helden- verehrt, verkannt, vergessen“ stand, jeweils mit einem bayerischen Landespreis ausgezeichnet wurden.
Im vergangenen Schuljahr hatte Thomas Vitzthum (Jgst.10) auf den Spuren des Ritters Caspar Erlbeck geforscht, während sich die vier Schüler Johannes Haider, Christian Kreuzer, Katharina Trettenbach (alle Jgst.10) und Lena Krämer (Jgst.9) in einem Gruppenbeitrag mit dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Weiden, Melchior Probst, beschäftigten.



Wie unterschiedlich diese beiden Themen und letztlich auch die beiden Persönlichkeiten waren, lässt schon erahnen, wie weit der Heldenbegriff gefasst ist. Dies betonte auch Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayrischen Geschichte, in seiner Ansprache: Die Definition eines Helden habe im Laufe der Zeit immer wieder Wandlungen durchgemacht, waren Helden früher meist bekannte Persönlichkeiten, so steht der Begriff jetzt auch für die vielen unbekannten stillen Helden, denen im Gegensatz zu ihren berühmten Kollegen die Anerkennung für ihre Leistungen versagt blieb.



Was jedoch die modernen Helden auszeichne, so Staatssekretär Dr. Marcel Huber und Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsmitglied der den Wettbewerb ausrichtenden Körber-Stiftung, sei nach wie vor Selbstlosigkeit und Zivilcourage, wenn auch jede Zeit nach ihren eigenen Helden suche.
Doch nicht nur den Heldenbegriff näher zu beleuchten, sondern auch Projektarbeit und eigenständiges Forschen und Lernen außerhalb des Klassenzimmers waren Ziel des Wettbewerbs, an dem sich allein in Bayern über 700 Schüler beteiligten.
Neben der Preisverleihung gab es für die fünf Preisträger auch Gelegenheit, die ebenfalls in der Residenz untergebrachte Bayerische Landesausstellung mit dem Titel "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" zu besuchen, die sich mit der Nachkriegszeit und den Fünfziger Jahren in Bayern befasst. Diese Tatsache machte die Ausstellung doppelt interessant, thematisiert sie mit den Fünfziger Jahren doch genau das momentane Projekt des Wahlkurses Werkstatt Geschichte.
Sicherlich wird der Tag den Schülern positiv in Erinnerung bleiben und der Erfolg ein Ansporn bei den Recherchen ihres neuen Projekts sein.


16. Oktober 2009
Hochbegabtenförderung am AGW: Großer Erfolg im E-Learning-Kurs „Technische Informatik“

Fleiß sowie individuelle Schülerförderung durch hochqualifizierte und -motivierte Lehrkräfte zahlt sich eben aus:
Alle acht Schülerinnen und Schüler (aus den Jahrgangsstufen 10 und 11), die am
E-Learning-Kurs "Technische Informatik" im Rahmen des ELTIS-Projektes mit der Universität Passau teilnehmen, haben die im Juli 2009 abgelegte Klausur bestanden und an der Universität einen Schein erworben, den sie für das Bachelor-Studium später anerkennen lassen können. Dass sie sich durchaus mit Studenten der ersten Semester des Informatikstudiums messen können, zeigen auch die Notenergebnisse – zwei Schüler haben sogar die Bestnote 1,0 erreicht!



Seit dem Schuljahr 2007/2008 bietet das AGW unter der Leitung von Herrn Klaus Märker einen Kurs „Technische Informatik“ im Rahmen des Wahlfachprogrammes an. Hier werden neben den Lerninhalten des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projekts auch weitere Stoffgebiete aus den Bereichen Elektronik, Rechnersysteme und Hardware-Programmierung vermittelt. Dabei steht die Eigenaktivität der Schüler im Vordergrund, insbesondere in Form eigener Experimente in Übungen. Dazu dient auch unser kleines Elektronik- /Rechnerlabor, welches wir eigens für dieses Projekt eingerichtet haben. Es wird in Zusammenarbeit mit Herrn Märker von Schülern betreut. Es werden aber auch theoretische Lerninhalte, wie zum Beispiel Rechnerarchitektur oder Boolsche Algebra vermittelt.
So großen Erfolg hat dieses Fördermodell am AGW, da die Schüler starkes Interesse und hohe Begabung zeigen, mit großem Engagement arbeiten und von Herrn Märker während des Online-Kurses aber auch bei Übungen äußerst qualifiziert betreut werden.
Wir gratulieren herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!


15. Oktober 2009
Qualifiziert für die Zukunft: Verleihung der Cambridge-Zertifikate

Große Freude herrschte am Freitag, 09.10.2009, als die ersehnten Cambridge-Zertifikate Business English Niveau B1 und B2 und CAE verliehen werden konnten. Schulleiter Herr Dr. Mahr und Frau Lippe konnten dabei über 70 Schülerinnen und Schülern des Augustinus-Gymnasiums den Lohn ihrer Arbeit in Form dieser begehrten und international anerkannten Zertifikate überreichen. Stellvertretend für die VHS Weiden / Neustadt, an der die Prüfungen abgelegt wurden, war Herr Krämer anwesend. Anschließend wurde der Erfolg noch mit Sekt und Orangensaft gefeiert.


Größter Dank gilt Frau Lippe und den jeweiligen Englischlehrern, die die Schüler exzellent auf diese wichtige Prüfung vorbereitet haben.


12. Oktober 2009
Weiden ist bunt - das AGW zeigt Flagge

Der 3. Oktober, "Tag der deutschen Einheit", stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto "Weiden ist bunt". Die Stadt hatte zu einem großen Fest der Demokratie gerufen, da ließ es sich das Augustinus-Gymnasium nicht nehmen, dabei zu sein.
Am Macerata-Platz bewirtete die SMV, unterstützt durch zahlreiche Lehrer, allen voran Frau Lippe, Frau Benkhardt und Herrn Matejka, die Gäste mit Kaffee, Kuchen und Würstchen.



Aber nicht nur für das leibliche Wohl war dort bestens gesorgt, auch die Kultur sollte nicht zu kurz kommen: Auf der Bühne wechselten sich Jazz-Combo, die Coverrockband "Bad Attitude" sowie die Alternative Band "William's Orbit" ab und sorgten für gute Stimmung und begeistert tanzende Zuschauer. Das Technikteam unter der Leitung von Herrn Kreuzer verantwortete dabei stets das rechte Licht und die richtige Tonqualität.

Die Leistungskurse Geschichte sowie einige Geschichtskurse der 10. Jahrgangsstufe hatten - unter Federführung von Frau Büchl - eine Ausstellung konzipiert, die wesentliche Stationen der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland vorstellte, die in diesem Jahr 60. Geburtstag feiert. Diese fand reges Interesse der Passanten.

Der Leistungskurs Deutsch (K 13) unter der Leitung von Frau Peter präsentierte ebenfalls die Geschichte der Bundesrepublik, allerdings auf nachdenklich - humorvolle Weise in einer lyrischen Revue.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und stellte eindrucksvoll unter Beweis: Weiden ist bunt - das AGW auch.

 


29. September 2009
Literaturpreis für Johannes Dill

Unter dem Titel „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ veranstaltet das Kultusministerium regelmäßig einen Schülerwettbewerb, in diesem Jahr zum Thema „Europa unter dem Karpatenbogen“.
Auf Anregung seines Geschichts-LK-Lehrers Thomas Peter beteiligte sich Johannes Dill (K 13) daran und entschied sich für den „Kreativwettbewerb Literatur“. Hierbei verfasste er auf Grundlage einer kurzen siebenbürgischen Sage in etwa vierwöchiger Arbeitszeit ein Drama mit dem Titel „Der Mann mit dem Winde“, das zwölf Seiten Text umfasst. Nachdem er das Werk eingereicht hatte, wurde ihm zu seiner großen Freude mitgeteilt, dass er in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2008/09 nach Dinkelsbühl geladen war, um dort vor einer Jury seine Arbeit zu präsentieren und eine Auszeichnung zu erhalten. Nach einiger Überlegung entschied sich Johannes, für die Vorbereitung seiner Präsentation auf die Mithilfe seiner Mitschüler im Leistungskurs Deutsch zurückzugreifen. Unter tatkräftiger Mithilfe des Kurses und seiner Leiterin Simone Peter wurden die Schlüsselszenen des Dramentextes szenisch umgesetzt und so entstanden ausdrucksstarke Fotos, die Johannes für seinen Vortrag gut nutzen konnte.



Neben einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in Dinkelsbühl wurde Johannes Dill nach gelungener Präsentation seiner Arbeit eine Ehrung für den ersten Platz im Bereich Literatur zuteil. Zudem erhielt er ein Preisgeld von 100 Euro. Besonders hervorgehoben wurden in der Laudatio die ausgefeilten Charaktere, die Echtheit ihrer Sprache, das dramaturgische Geschick des Autors sowie die aktuelle Thematik des Stückes, das sich mit dem Eingreifen des Menschen in Gottes Schöpfung beschäftigt.
Wir gratulieren Johannes herzlich und hoffen auf weitere literarische Werke aus seiner Feder!
Das Foto zeigt Johannes Dill mit seiner Deutschlehrerin Simone Peter.

 

 
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