|
Archiv
Schuljahr
2009/10
03.
August 2010
Ausgezeichnete
historische Projektarbeit - Kultusminister Spaenle verleiht Landespreise
an AGW-Schüler
Im Rahmen des Schülerwettbewerbs
des Hauses der Bayerischen Geschichte „Erinnerungszeichen 2009/10:
Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“ wurden am Donnerstag, den
22. Juli 2010, Schüler des AGW des Wahlkurses "Werkstatt
Geschichte" mit ihrem Lehrer Herrn Peter während einer Preisverleihung
im Münchner Maximilianeum von Kultusminister Spaenle für
ihre Beiträge mit gleich mehreren Landespreisen ausgezeichnet.

So wurde allen
Mitgliedern der Werkstatt Geschichte für ihren gemeinsamen Beitrag,
den Film „Unsere Zeit“, der 1. Landespreis verliehen. Von
September bis Februar des vergangenen Schuljahres hatten sie an ihrem
Film gearbeitet, der u.a. in zahlreichen Zeitzeugeninterviews vom Leben
Jugendlicher in den 50ern in und um Weiden berichtet. An diesem Projekt
waren Schüler verschiedener Jahrgangsstufen beteiligt, so aus den
10. Klassen Thomas Vizthum, Josef Hallmann, Johannes Haider, Felix Treml,
Florian Vettori, Christoph Widman, Katrin Dietzsch, Katharina Trettenbach,
die Neuntklässler Philipp Franz, Max Hampl, Johannes Hartwig sowie
die Schüler der Unterstufe Alexander Kaspar, Anton Tretter, Niklas
Christian, Jonas Hirn und Lukas Kick.

Ebenfalls mit einem 1. Landespreis ausgezeichnet wurde die Abiturientin Sandra
Greiner für ihre Facharbeit, in der sie sich mit Schule in den Fünfzigern
in der Gegend beschäftigte. Mit diesen beiden Auszeichnungen also stellten
die Augustinus-Schüler einen neuen Rekord im Wettbewerb Erinnerungszeichen
auf, da noch nie zuvor zwei 1. Landespreise an eine Schule gingen. Mit einem
zweiten Landespreis ausgezeichnet wurde ein Fotobuch des Juniorteams der "Werkstatt
Geschichte", das die Frage beantwortet "Womit habt isr gespielt?
- Spielzeug in den Fünfziger Jahren". Den dritten Landespreis erhielten
Katharina Trettenbach und Katrin Dietzsch für ihren Beitrag zum Schulleben
in der Nachkriegszeit.
Wie der Laudator Herr Oberstudiendirektor Dr. Kotter formulierte: Das Zentrum
der bayerischen Geschichtsschreibung liegt nicht in München oder Augsburg,
sondern in Weiden! Wir gratulieren der "Werkstatt Geschichte" zu
dieser beeindruckenden Leistung!
27.
Juli 2010
Mitten
im Bankenviertel – 10. Klassen in Frankfurt am Main
Im Rahmen der Projekttage
2010 wurde für die 10. Klassen eine wirtschaftlich-orientierte
Exkursion in die europäische Finanzmetropole Frankfurt am Main
angeboten. Die Stadterkundung umfasste alle wichtigen Sehenswürdigkeiten,
wie das Bankenviertel, die Messe, den Palmengarten, die Paulskirche
und den Römerberg.

Darüber hinaus besuchten die Schüler die Frankfurter Börse,
durften von der Besuchergalerie aus einen Blick aufs Parkett werfen und erhielten
durch Mitarbeiter der Deutschen Börse AG eine Einführung in die Funktionsweise
der elektronischen Handelsplattform XETRA. Den Abschluss der Exkursion bildete
ein Fachvortrag in der Deutschen Bundesbank zur Geldpolitik des Eurosystems.
16.
Juli 2010
Pakistan – Ein
Schloss mit tausend Toren
Trotz jener tausend
Tore ist dieses 1947 aus der Konkursmasse Britisch-Indiens als Heimstatt
der indischen Muslime hervorgegangene Land für Abendländer
weitgehend unbekannt geblieben.
Dr. Thomas Stemmer versuchte in seinem Vortrag am 14.07.2010, einige Tore aufzustoßen
und die kulturelle, historische, religiöse und politische Vielfalt dieses
Landes deutlich zu machen.
Dabei ging er sowohl auf den brennenden Konflikt zwischen Muslime und Hindus
ein als auch auf den Blutzoll, den Pakistan zu zahlen habe, da gerade auch
hier mit massivem Militäreinsatz Krieg gegen Taliban und al-Qaeda geführt
werde.

Als ausgewiesener Kenner der geopolitischen Lage in dieser Region betonte der
Referent die Bedeutung Pakistans, das mit geschätzten 160 Millionen Menschen
fast doppelt so viele Einwohner wie Deutschland hat.
Die gezielten Fragen der Oberstufen-Schüler an Dr. Stemmer, der das Land
mehrmals als Komitee –Mitglied internationaler Abordnungen besucht hat,
zeigten, dass auch ein anspruchvolles und schwieriges Thema an die Gymnasiasten
herangetragen werden kann, um aufschlussreiche „Länderkunde“ als
Teil des Geographie-Unterrichts zu gestalten.
14.
Juli 2010
Beim
spanischen Vorlesewettbewerb vorne
Am 28.06.2010 nahmen
unsere Schülerinnen Lisa und Julia Dorbandt an einem Lesewettbewerb
des Deutsch-Spanischen Vereins El Puente in Regensburg teil.

Zunächst musste
ein vorbereiteter spanischer Text, ein Auszug aus einer Kurzgeschichte
von Manuel Rivas, vorgetragen werden. In der zweiten Runde mussten
die Teilnehmer ein unbekanntes Textstück vorlesen. Unsere zwei
Teilnehmerinnen haben beide Runden mit Bravour gemeistert und die Konkurrenz
von den Regensburger Gymnasien hinter sich gelassen. Lisa landete auf
dem ersten Platz, ihre Schwester Julia auf dem zweiten. Wir gratulieren
herzlich!
30.
Juni 2010
Wiedersehen
nach 50 Jahren -
Treffen des Abiturjahrgangs 1960
Anlässlich ihres
50-jährigen Abiturjubiläums trafen sich am Vorabend des
Bürgerfestes 14 ehemalige Absolventen des Augustinus-Gymnasiums Weiden
in ihrer alten Schule.

Neben der Besichtigung ihrer ehemaligen Klassenzimmer und Fachräume im
Altbau interessierten sich die rüstigen Rentner und Pensionäre auch
für
die vielen später hinzugekommenen Räumlichkeiten. Bei einem Glas
Sekt
erläuterte ihnen anschließend der stellvertretende Schulleiter Helmut
Matejka im neuen Ganztagsgebäude die Schulentwicklung der letzten
Jahrzehnte.
28.
Juni 2010
„Du
bist am Ende - was du bist“
Verabschiedung der Abiturienten im Juni 2010
Sicherlich
kann sich der eine oder andere unserer 48 Abiturienten an seinen ersten
Schultag am Augustinus-Gymnasium zurückerinnern. Jetzt – neun
Jahre später und hoffentlich nicht „als armer Tor, also klüger
als zuvor“ erhalten diese, nun bald ehemaligen, Schüler ihr
Reifezeugnis.
In seiner Ansprache betonte der Schulleiter OStD Dr. Michael Mahr, dass alle
stolz auf sich sein könnten. Stolz auch darauf, das Abitur an einem Gymnasium
abgelegt zu haben, das immer die ganzheitliche Bildung im Blick gehabt habe.
Eine souveräne Persönlichkeit, die bereit sei, Verantwortung zu übernehmen,
und deren Verantwortungsgefühl nicht - und dies vom Schulleiter durchaus
zeitkritisch formuliert –
bei der Auszahlung von Boni ende, solle durch den Bildungskanon des Gymnasiums
zur Entfaltung gebracht werden.
Schulleiter
OStD Dr. Michael Mahr
Dr. Mahr dankte auch den Eltern für ihren Rückhalt und ihre Unterstützung
hinsichtlich dieses Ziels. Dank gebührt ferner dem Kollegstufenbetreuer
StD Klaus Malitte, dem Kollegium für sein Engagement, den Damen des Sekretariats,
Frau Koller und Frau Lüdtke, und allen Gremien der Schulgemeinschaft,
die dazu beigetragen haben, das Gymnasium als Erfolgsmodell zu profilieren,
indem sie auch für das Wohlergehen der Schüler und Schülerinnen
gesorgt hätten.
Das Foto zeigt Kollegstufenbetreuer StD Klaus Malitte (rechts) mit den Abiturienten,
die mit "sehr gut" abgeschlossen haben: (von links nach rechts):
Sandra Greiner, Hannah Regler, Lena Aichinger, Johannes Dill, Vera Höcht,
Johannes Feiler, Lucas Friedl, Christina Rechl, Korbinian
Völkl und Simeon Völkel.
Welch fruchtbare
Verbindung hierbei Tradition und Moderne eingehen – so das Motto
des Augustinus-Gymnasiums –, spiegelt sich auch im Ergebnis des
103. Abiturjahrgangs:
Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,25, mit 16 Abiturienten, die sich über
eine Eins vor dem Komma freuen dürfen, mit fast 60% Absolventen, die mindestens
ein Ergebnis der Note Zwei erzielt haben, zeigt sich eine hochwertige Bildung,
die eine gute Basis im Konkurrenzkampf um Ausbildungs- und Studienplätze
sei und „auf höhere Berufe vorbereite.“
In der abschließenden Abiturrede, anknüpfend an Goethes Faust I,
verglich Johannes Dill die Abiturfeier mit dem letzten Akt einer neunjährigen
dramatischen Komödie.

Johannes Dill (K 13)
Dill ließ dabei heiter-komische und tragische Szenen des Theaterstücks „Schule“ Revue
passieren und gab zu, dass es nicht immer einfach war, zu erkennen, „was
die Welt im Innersten zusammenhält.“
Er dankte allen, die mitgeholfen haben, diesen „Theaterbetrieb“ aufrechtzuerhalten,
auch Herrn Peter Pollinger, der wie immer souverän die musikalische Umrahmung
der Entlassfeier leitete.
Das Vokalensemble unter der Leitung von StD Peter Pollinger (rechts).
14.
Juni 2010
Schule
zu nächtlicher Stunde... -
Lese- und Spielenacht der 5. Jahrgangsstufe
Der 11. Juni 2010
war für unsere Fünftklässler ein ganz besonderer Tag:
Zum einen begann an diesem Freitag endlich die lang erwartete Fußball-WM,
zum anderen aber fand an diesem Wochenende auch ihre Lese- und Spielenacht
statt.
Erfreulicherweise fanden sich am Freitagabend auch fast alle Schüler aus
der Jahrgangsstufe 5 am AGW ein, um zunächst einmal ihre Übernachtungsräume
zu beziehen. Anschließend verteilten sich unsere „Kleinen“ dann
auf verschiedene Workshops, die von zahlreichen Tutoren organisiert worden
waren. Zur Wahl standen zum Beispiel Fußball spielen (an diesem Tag natürlich
naheliegend!), T-Shirts bemalen, ein Sing-Star Wettbewerb oder ein kleines
Theaterstück einstudieren.

Die anschließende, etwa einstündige Lesezeit wurde eingerahmt von
einem kleinen kulinarischen Highlight (Pizza!) und einer ziemlich gruseligen
Mitternachtsgeschichte. Dann machten sich die Anwesenden „bett-fein“,
wobei zu vermuten ist, dass nicht alle Lehrer, Schüler und Tutoren in
dieser Nacht wirklich viel Schlaf abbekamen …
Dennoch versammelten sich am Samstag gegen 7.30 Uhr alle in der Mensa, um sich
mit Nutella-Semmeln und Kaba zu stärken. Etwa eine Stunde später
wurden dann schließlich die Schüler – zwar etwas erschöpft,
aber mit schönen Erinnerungen ausgestattet – von ihren Eltern abgeholt.
10.
Juni 2010
Vertraute
Fremdsprachen
Altgriechisch, Latein,
Englisch, Französisch – abgesehen von Spanisch und Italienisch
waren alle Sprachen, die am AGW erlernt werden können, beim diesjährigen
Bundeswettbewerb Fremdsprachen vertreten. Die Prüfungen fanden
am Donnerstag, 21.01.2010, statt. Insgesamt beteiligten sich 15 sprachbegeisterte
Schülerinnen und Schüler daran. Sie unterzogen sich den Prüfungsaufgaben
in einer oder zwei Fremdsprachen ihrer Wahl.
Das Anforderungsniveau und die Art der Aufgaben gehen dabei weit über
das bei Schulaufgaben übliche Maß hinaus. Denn für eine erfolgreiche
Bearbeitung wurde von den Teilnehmern nicht nur Übersetzungsfähigkeit
erwartet, sondern sie mussten ihr Können auch in Aufgaben wie kreativem
Schreiben, Textverständnis, Wortergänzung, Landes- und Kulturkunde,
Sprachbeobachtung und Hörverstehen unter Beweis stellen. Zusätzlich
mussten die Teilnehmer in allen Sprachen Vorlesetexte und freie Äußerungen
auf Tonträger aufnehmen.

Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit dem Schulleiter
OStD Dr. Michael Mahr und dem betreuenden Lehrer
StR Thomas Fink.
Sichere Sprachbeherrschung,
geistige Beweglichkeit, Fähigkeit zum Transfer und kulturelles
Grundwissen sind die dazu erforderlichen Qualifikationen. Beispiele
für Aufgaben aus vergangenen Jahren finden
sich im Internet unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de.
Ein außerordentliches Ergebnis erzielte Katharina Trettenbach aus der
Klasse 10a. Für ihren Wettbewerbsbeitrag in den Sprachen Englisch und
Griechisch wurde sie von der Jury mit einem 1. Landespreis ausgezeichnet. Der
Preis ist mit 60,- € dotiert und berechtigt ohne
weitere Hürden zur Teilnahme an der 2. Runde des Mehrsprachenwettbewerbs.
Außerdem erhielt Katharina eine Einladung zum diesjährigen Sprachenturnier
in Meißen. Sie gehört damit zu den
neun besten Teilnehmern des Wettbewerbs in Bayern.
Aber auch die übrigen Schülerinnen und Schüler zeigten erfreuliche
Leistungen und wurden dafür mit Urkunden geehrt. Die große Zahl
der erfolgreichen Schüler ist nicht zuletzt ein Beleg für das hohe
Niveau des Sprachunterrichts am Augustinus-Gymnasium.
16.
Mai 2010
Erfolgreich
experimentiert: Weiterer Erfolg für Konstantin Franz
Auch in der zweiten
Runde des Schülerwettbewerbes „Experimente antworten“,
der hauptsächlich für Unterstufenschüler in Bayern durchgeführt
wird, konnte Konstantin Franz aus der Klasse 6 e einen weiteren Erfolg
verbuchen.
Für seine Versuche und Beobachtungen mit Wasserglas bekam der experimentierfreudige
Schüler die höchstmögliche Auszeichnung: „mit großem
Erfolg teilgenommen“. Neben einer Urkunde erhielt Konstantin als Preis
ein aufwändiges Periodensystem der Elemente.

Klar, dass er sich auch an der nächsten Runde dieses Wettbewerbs beteiligt!
02.
Mai 2010
Erfolgreiche
Teilnehmer an der 49. Mathematikolympiade 2010
Auch in diesem Schuljahr
haben sich von den zahlreich gestarteten Teilnehmern aus allen Klassenstufen
wiederum mehrere bis zur 3. Runde, der Landesrunde, durchgekämpft.
Aus organisatorischen Gründen durften die qualifizierten Olympioniken
die Landesrunde statt an der Uni Passau zeitgleich Ende Februar vor
Ort absolvieren. Dabei mussten die Teilnehmer an zwei Tagen in jeweils
vierstündigen Klausuren kniffelige Aufgaben lösen. Dies schafften
die fünf Kandidaten mit Bravour. Am besten schnitt dieses mal
mit Jonas Landgraf aus der Klasse 6b der jüngste Teilnehmer ab.
Das Bild zeigt Jonas bei der Überreichung der Urkunden zusammen
mit den anderen erfolgreichen Teilnehmern Maria und Christine Müller
sowie Christina Reil (alle aus Klasse 8c). Nicht mit im Bild ist Simeon
Völkel aus der K13.

Die ganze Schulfamilie wünscht den talentierte Schülern auch künftig
viel Spaß und Erfolg bei Wettbewerbsteilnahmen!
26.
April 2010
Tag
der offenen Tür: Das AGW zum Anfassen
Bunt, nicht (zement-)grau ist das Schulleben am Augustinus-Gymnasium. Davon
konnten sich die Besucher des Tags der offenen Tür am 24. April selbst überzeugen.
Schulleiter Dr. Michael Mahr trug zur Begrüßung der Gäste einen
Bauhelm und machte damit scherzhaft auf die Umbaumaßnahmen aufmerksam.
Nach deren Abschluss im Sommer 2010 wird das AGW über neue, sehr modern
ausgestattete Klassenräume verfügen. Damit sind dann Auslagerungen
von Lerngruppen in andere Gebäude, z.B. die Wirtschaftsschule, nicht mehr
notwendig.
Die Gäste erwartete ein abwechslungsreiches Programm, das einen guten
Einblick in das aktive Schulleben ermöglichte:

Schnupperstunden
in Latein und Mathematik, Theater. Chemieshow, Akrobatikvorführungen,
Chor- und Schulbandauftritte, Informationen über die Zweige der
Schule sowie die Offene Ganztagsschule und ...und ...und. Nicht nur
die Eltern, auch angehende Fünftklässler reagierten mit Neugier
und Vorfreude auf ihre künftige Schule.

24.
April 2010
Essigwasser
und Getreidebrei: Römertag am AGW
Eine Unterrichtsstunde
der besonderen Art erlebten die 5. und 6. Klassen des Augustinus-Gymnasiums.
Denn wann trifft man schon einen „echten“ römischen
Legionär, der auch noch Einblick in sein beschwerliches Alltagsleben
gibt? Dies tat der Geschichtslehrer Florian Himmler vom Nabburger Schmeller-Gymnasium
sehr fundiert, denn er hatte 2004 selbst eine Alpenüberquerung
geleitet – und zwar als römischer Legionär ausstaffiert.
Nachdem der Gast in der Rüstung eines schwer bewaffneten Infanteristen
den Schülern Lanze und Wurfspeer vorgestellt hatte, erzählte er anschaulich
vom Dasein eines römischen Legionärs, so wie er selbst es bei dem
Marsch von Regensburg nach Trient kennengelernt hatte:
Nach einer langen Tagesetappe, die durchaus über 25 Kilometer führen
konnte, und zwar mit sehr viel Gepäck auf dem Rücken, hatte der Legionär
am Abend noch seine Rüstung zu putzen, die tagsüber Rost angesetzt
hatte. Auch mussten für die Nacht Zelte aufgestellt werden.

Das Schuhwerk der römischen Soldaten erregte die besondere Aufmerksamkeit
der Augustinus-Schüler, denn wenn man bequeme Schuhe der Neuzeit gewohnt
ist, kann man sich nur schwer vorstellen, dass man in genagelten Tretern, bei
denen die Nagelspitzen im Inneren der Schuhe umgebogen wurden, überhaupt
gehen kann.
Auf Interesse stieß auch, was Himmler zum Thema „Verpflegung“ sagte:
Bei den Legionären war es üblich, Wasser mit einem Schuss Essig zu
trinken – ein Gebräu, das besser sei als so manches der heute üblichen
isotonischen Getränke, so der Referent. Auch der Getreidebrei, der auf
einem Foto nicht sehr appetitlich aussah, habe besser geschmeckt, als man meinen
möchte, beteuerte der „Legionär“. Pizza und Schokolade
habe man bei den Römern jedenfalls noch nicht gekannt.
Der kräftezehrende Dienst eines Legionärs dauerte 20 bis 25 Jahre
und der Soldat konnte, wenn er wollte, diese Zeitspanne durchaus noch einmal
verlängern.
Nach dem Vortrag durften die Schüler die „Kleidungsstücke“,
die der Referent mitgebracht hatte, einmal selber anprobieren. Hierbei konnte
so mancher Schüler sich davon überzeugen, dass die Rüstung eines
römischen Legionärs, ein Kettenhemd oder Helm durchaus nicht so bequem
zu tragen sind wie unsere Jeans oder T-Shirts.
23. April 2010
Geldpreise
für „Wirtschaftsjunioren“ von den Wirtschaftsjunioren
Für Wolfgang
Meiler, Maximilian Amschl und Katja Koller aus den 9. Klassen hat sich
der Wettbewerb für Wirtschaftswissen 2009 wirklich gelohnt!
Sie belegten die ersten drei Plätze aller teilnehmenden Schulen.
Wie wichtig neben speziellem Fachwissen zur Wirtschaft auch die Allgemeinbildung
ist, zeigte sich einmal mehr an den Testfragen: auch Politik, Geschichte und
Geographie wurden als Themenbereiche „abgeprüft“!
Durchhaltevermögen und sicherlich auch das berühmte Quäntchen
Glück führten zum Erfolg!

Die durch die federführende Organisation der Wirtschaftsjunioren in Verbindung
mit der IHK verliehenen Preise sind eine schöne Motivation, nicht locker
zu lassen, wenn es darum geht, sich auf breiter Basis weiterzubilden und ein
Gespür für aktuelle wirtschaftliche Fragestellungen zu entwickeln!
8.
März 2010
Malta-Austausch
2010
Vom 27.02 bis 06.03.2010
durften vierzehn Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe
schon ein bisschen Sommer schnuppern – und zwar beim Austausch
mit unserer maltesischen Partnerschule Giovanni Curmi Higher Secondary
School in Naxxar. Beim Besuch des Unterrichts (von Mathematik bis Systems
of Knowledge, von Deutschunterricht bis Maltese) und bei zahlreichen
Besichtigungsfahrten (Nachbarinsel Gozo, Hauptstadt Valletta, Mdina – the
silent city) lernten sie Land und Leute kennen und schätzen.

Beim unmittelbar
anschließenden Gegenbesuch lernten unsere maltesischen Gäste
jedoch das oberpfälzer Klima von seiner rauen Seite kennen. Deshalb
war ein spontan organisiertes Schlittenfahren in Mitterhöll auch
einer der Höhepunkte ihres Aufenthalts. Daneben besuchten sie
noch Nürnberg und zusammen mit ihren Gastgebern Prag und wurden
im schönsten Saal Weidens im Alten Rathaus empfangen.
Der Austausch wurden betreut von Frau Josette Tabone und Herrn Emmanuel Cardona
auf maltesischer Seite und Frau Lippe auf deutscher Seite.
Wir alle hoffen,
dass der Austausch in Zukunft jährlich stattfinden kann.
26.
Februar 2010
Spenderorgane
retten Leben
Am 05. Februar 2010
fand zum ersten Mal am Augustinus-Gymnasium Weiden eine Veranstaltung
zum Thema Organtransplantation für die 13. Klasse und deren Lehrkräfte
Frau Ursula Peter und Frau Silke Biesenbach statt. Der leitende Arzt
am KfH Nierenzentrum in Weiden, Herr Dr. Beckmann, sowie der von Organtransplantation
Selbstbetroffene Herr Novy hielten darüber einen sehr engagierten
und informativen Vortrag. Zuerst gab der Internist und Nephrologe,
d.h. Spezialist für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Herr Dr.
Beckmann, einen kurzen Überblick über die Geschichte der
Transplantationsmedizin.

Er erläuterte,
dass z.Z. über 12000 Menschen auf ein Spenderorgan warten, dass
jedoch die zur Verfügung stehenden Spenderorgane nur einen kleinen
Bruchteil davon abdecken können. Außerdem erklärte
er die rechtliche Lage von Organtransplantation sowohl in Deutschland
als auch in anderen europäischen Ländern. Er führte
einige Kriterien an, nach denen entschieden wird, wer von den auf der
Warteliste stehenden Patienten am dringendsten ein Organ benötigt,
sowie auch die Probleme bei der Organspende, wie zum Beispiel Misstrauen
und Organhandel. Danach referierte Herr Novy als Selbstbetroffener über
seine Krankheit und Transplantationen. Er schilderte, wie mit ca. 13
Jahren zum ersten Mal eine Nierenentzündung auftrat, die sich
jedoch im Laufe der Jahre so sehr verschlechterte, dass er mit 27 Jahren
aufgrund eines Versagens beider Nieren von nun an ein regelmäßiger
Dialysepatient wurde. Das bedeutete für ihn, dass er dreimal pro
Woche für je vier bis fünf Stunden am Dialyseapparat hing
und nebenbei auch noch seinen Job ausüben musste. Er verdeutlichte
auch die Probleme und Schwierigkeiten, die aufgrund dessen z.B. bei
der Ernährung usw. auftraten. Seine erste Spenderniere erhielt
Herr Novy dann im Jahr 1990. Diese versagte jedoch nach sieben Jahren
und er musste wieder zur Dialyse. Nach weiteren acht Jahren Wartezeit
wurde ihm 2007 eine zweite Niere transplantiert, womit Herr Novy eigentlich
nicht gerechnet hatte, denn zwei Spendernieren hintereinander zu bekommen,
ist sehr unwahrscheinlich. Er beschrieb, dass er jetzt im Moment wieder
ein fast normales Leben mit seiner Familie führen kann und aufgrund
seiner Spenderniere auch eine höhere Lebenserwartung hat. Begleitet
wurde der Vortrag durch eine lebhafte Diskussion mit den Schülern
sowie der Möglichkeit, über sämtliche Aspekte der Organtransplantation
und zu Herrn Novys Geschichte Fragen zu stellen.
26.
Februar 2010
Von
der Bestellung bis zum fertigen Burger
Wirtschaftliche Beziehungen
- sowohl innerhalb von Unternehmen als auch zu Kunden und Lieferanten – sind
in der Realität äußerst komplex. Die Schüler der
8. Klasse lernen deshalb im Fach Wirtschaftsinformatik Methoden kennen,
wie man diese Fülle von Informationen strukturieren und modellhaft
darstellen kann. Nur wenn ein Unternehmen seine Geschäftsprozesse
genau kennt, kann es sie analysieren und optimieren.

Für die Schüler der Klasse 8d diente der Bereich der Systemgastronomie
mit seinen standardisierten Abläufen am 24.02.2010 als Praxisbeispiel.
Die Schüler besuchten die erst vor kurzem eröffnete McDonalds Filiale
in der Dr.-Seeling-Straße und durften hautnah bei der Abwicklung einer
Bestellung dabei sein. Die Nachbereitung erfolgt im Unterricht: die Schüler
stellen die einzelnen Prozessschritte grafisch am Computer dar.
25.
Februar 2010
Verleihung
der DELF-Zertifikate: Auszeichnung für hervorragende Französischkenntnisse
Voller Stollz konnte
am Donnerstag, 11.02.2010, Schulleiter
Herr Dr. Mahr zusammen mit Frau Lippe und Frau Müller einer großen
Anzahl an Schülern die begehrten DELF-Zertifikate verleihen. Er bezeichnete
sie als einen wichtigen „Türöffner“ in Zeiten der Krise,
denn diese liefern eine international anerkannte Bescheinigung von französischen
Sprachkenntnissen.
Insgesamt erhielten
16 Schüler der Mittelstufe ein Diplom des Niveaus A2 und 43 Oberstufenschüler
eines des Niveaus B1. Über ein DELF-B2 konnten sich 4 Teilnehmerinnen
des Leistungskurses Französisch freuen. Größter Dank
gilt Frau Müller und Frau Lippe, die die Schüler während
des vergangenen Jahres exzellent auf diese Prüfung vorbereitet
haben.
24.
Februar 2010
Täglich
druckfrisch: Besuch beim Neuen Tag
Prinzipiell sieht
jeder Weidener Gymnasiast mehrmals wöchentlich das Verlagsgebäude
der regionalen Tageszeitung – allerdings nur von außen!
Hinter die Kulissen schauten diesmal unsere Q-11- Kollegiaten und sie staunten
nicht schlecht:
Eine unglaubliche logistische Meisterleistung erfordert es, bevor die druckfrische
Tageszeitung auf dem Frühstückstisch landen kann.

Neben gigantischen, über eine Tonne schweren Papierrollen, überdimensionierten
Druckrollen oder weitgehend digital zu bearbeitenden Anzeigenbergen imponierte
auch die Logistik zur Koordination der verschiedenen Regionalausgaben.
Der ein oder andere Schüler, der mit dem Beruf des Journalisten liebäugelt,
erhielt wesentliche Informationen zu diesem Arbeitsfeld.
Interessant auch, wie täglich hunderte von „News“ ausgewertet,
selektiert und aufbereitet werden müssen, um schließlich in Druck
zu gehen!
Für das Deutsch-Seminar eine echte Bereicherung!
24.
Februar 2010
Werksbesichtigung
bei BHS: Global Player, Wellpappe und Weiherhammer
Diese drei Begriffe
füllten sich für das Projekt-Seminar Physik mit Inhalt, als
es zur Werksbesichtigung der BHS ging.
Dass einer der weltweit größten Hersteller von Anlagen zur Wellpappenherstellung
gleich um die Ecke beheimatet ist, beeindruckte dann doch den einen oder anderen.
Für Technikinteressierte eröffnet sich ein echtes Eldorado: Fräs-
und Drehmaschinen so groß wie ein Schifffahrts-Container, Werkhallen,
die man am besten mit dem Betriebsfahrrad „begeht“, noch geheime
Versuchsreihen hinter Sichtabsperrungen, Gewindeteile wie Wagenräder und
schwebende Schwerlastkräne…
Aber auch Skurriles zeigt sich, etwa der Wunsch von Karibikstaaten, sich die
riesigen Maschinen in typischen Landesfarben lackieren zu lassen: türkis – pinke
Anlagen-Monster, ein echter Hingucker!
Wer etwa mit einem Maschinenbaustudium liebäugelt, kommt hier voll auf
seine Kosten.
Die versierte Führung machte aber darüber hinaus das Gesamtkonzept
der in verschiedene Tochtergesellschaften gegliederten BHS Group klar:
Ohne (Weiter-)Bildung geht’s nicht: das gelte für den Lehrling genauso
wie für den Manager!
12.
Februar 2010
"Promi-Party":
Buntes Faschingstreiben
So viel Prominenz
dürfte Weiden noch nicht gesehen haben! Schließlich hatte
das Augustinus-Gymnasium seine Schüler zur "Promi-Party" in
die Mehrzweckhalle gebeten.

Die "Prominenten" erwartete ein liebevoll und einfallsreich geschmückter
Saal sowie ein abwechslungsreiches Programm. Verantwortlich dafür war
die SMV, allen voran die Schülersprecher Johannes Reber, Julia Binapfl
und Julia Wagner, die unterstützt wurden durch Frau Benkhardt und Herrn
Kreuzer.
Am Nachmittag traf sich die Unterstufe, hier wurde die Stimmung angeheizt durch
die Band "Peking Pension", zusammengesetzt
aus Lehrern (u.a. Herr Richter als "Pike" an der E-Gitarre) und Schülern.
Einige "Gaststars" wie
Herr Pollinger, Herr Dirscherl, Frau Glatigny, Herr Kreuzer, Frau Benkhardt
und Frau Peter boten mitreißende Gesangseinlagen.
Die Tutoren hatten
sich zahlreiche lustige Spiele und Tänze einfallen lassen und
die jeweiligen Sieger wurden mit "Oskar-Trophäen" ausgezeichnet.
Am Abend feierten Mittel- und Oberstufe unter den Klängen von "Bad
Attitude" ein buntes Fest.
Auch hier gab es Auszeichnungen, verliehen von der SMV, beispielsweise an Herrn
Fink und Herrn Varga, die "Friedensstifter" am AGW,
die den Preis für die Betreuung der Streitschlichter erhielten.
Fazit: Ein buntes Faschingstreiben mit viel guter Stimmung und zahlreichen "prominenten" Gästen!
11.
Februar 2010
Sicherheit
beim Online-Banking
Die
Erledigung von Bankgeschäften per Mausklick gehört für
viele Internetnutzer zum täglichen Leben. „Die Zahl der
Online-Konten bei unserem Institut ist in den vergangen Jahren stark
angewachsen“, informierten Harald Krapf und Stefan Neumann von
der Sparkasse Oberpfalz Nord am 10.02.2010 die Schüler der 8.
und 9. Jahrgangsstufe. Doch es ist Vorsicht geboten! Kriminelle versuchen
mit allerlei Tricks die sensiblen Zugangsdaten der Nutzer auszuspähen.

Die Geldinstitute arbeiten deshalb ständig an technischen Verbesserungen,
um die Transaktionssicherheit zu optimieren.
Der neueste Clou: zur Legitimation eines Auftrags übermittelt die Bank
eine Transaktionsnummer per SMS direkt auf das private Handy. Noch ausgefeilter
ist die chipTANcomfort, bei der die erforderlichen Auftragsdaten mittels optischer
Signale (Flickercode) direkt vom PC-Bildschirm auf einen TAN-Generator übertragen
werden. Der TAN-Generator ist hierzu mit optischen Sensoren ausgestattet. Dieses
Verfahren durften die Schüler gleich im Unterricht ausprobieren und damit
wichtige Erfahrungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet
gewinnen.
05.
Februar 2010
Schüler
helfen Haiti
"Jeder muss
sein Kreuz tragen". Ein
kompliziertes Thema beschäftigte die Schüler des evangelischen
Religionsunterrichts in den Klassen 9 b und 9 d.
Am
Beispiel der Opfer des Erdbebens in Haiti ließ sich dieser
Satz allzu leicht verdeutlichen. Etwas anderes wurde aber auch
klar: Wir können anderen Menschen helfen, ihr Kreuz zu
tragen. So entschlossen sich die Schüler spontan, für
die Opfer zu sammeln. Schnell waren Plakate gemalt, Handzettel
verfasst und ein Karton zum Einlegen der Spenden gebastelt.

In einer Woche ergab
die Sammlung 360,- Euro. Dafür sei allen Spendern herzlich gedankt.
Denn den Opfern hilft nicht nur die Geste, auch jeder Cent ist in dem
armen Land viel wert. Das Geld ging an die Hilfsorganisation der Caritas.
04.
Februar 2010
„Die
zweite spießbürgerliche Diktatur“ - Fluchthelfer und
Stasigefangener Rainer M. Schubert zu Gast am AGW
Einen betont
subjektiven, aber hochinteressanten und gut vorgetragenen Einblick in
die deutsche Geschichte erhielten die Schüler der 13. Jahrgangsstufe
und der
LK Geschichte der K12 am 25.01.2010: Auf Vermittlung der Hanns-Seidel-Stiftung
gastierte der 63-jährige Journalist Rainer M. Schubert am AGW. Ein persönliches
Grußwort der Hanns-Seidel-Stiftung überbrachte Herr Reinhold Waldecker,
der in seinem Vorwort auf die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung hinwies,
da uns die Geschichte immer wieder, vor allem im täglichen Leben, einhole.
Der gebürtige Flensburger Schubert ist kein Kind der DDR. Dennoch geriet
er in die Fänge der Stasi: 9 Jahre saß er in ostdeutschen Geheimdienstgefängnissen,
9 Jahre voller Angst und Folter.
Weitere
Informationen ...
03.
Februar 2010
"Experimente
antworten": Erfolg für Konstantin Franz
"Experimente
antworten" ist ein Wettbewerb hauptsächlich für die
Unterstufenschüler. Dreimal pro Schuljahr wird eine Experimentieraufgabe
zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die selbstständig
zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie
und Baumarkt bewältigt werden kann.

Konstantin Franz aus der Klasse 6e hat in der diesjährigen ersten Runde
erfolgreich mit Früchten und Waschmitteln experimentiert und seine Beobachtungen
und Ergebnisse so gut formuliert, dass er mit einer Urkunde des Bayerischen
Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ausgezeichnet wurde und sich
für die nächste Runde im Frühjahr qualifiziert hat. Wir gatulieren!
21.
Januar 2010
Die
Q 11 auf den Spuren der Klassiker
Weimar: Schmale,
knarrende Holzstiegen, teils überdimensionale antike Marmorstatuen,
kleine filigrane Schubladenschränke mit einem unendlichen Sammelsurium
an Steinen und Mineralien und ein Blick auf einen beschaulichen, wenig
Aufsehen erregenden Marktplatz…und hier im Stadthaus Goethes
sollte Weltliteratur entstanden sein?
Hier sollten in einer Art kongenialen Hass-Liebe zu Friedrich Schiller literarische
Werke von solchem Rang geschrieben worden sein, dass Kollegiaten diese heute
noch lesen?
Umso erstaunlicher auch der Umstand, dass Weimar zur Zeit des Dichter-Duos
nur 8000 Einwohner zählte und mit heutigen Maßstäben eher einem
Provinznest ähnelte.
Aber gerade dieser Kontrast vermittelte etwas von dem schicksalhaften Zusammentreffen
von Geist, Gunst und Genialität an diesem Brennpunkt deutscher Literaturgeschichte.

Die vielfältigen und facettenreichen Eindrücke in Weimar wie die
Wohnhäuser der Klassiker-Fürsten, der Rokokosaal der jüngst
renovierten Anna Amalia Bibliothek, das Wittumspalais mit seinen einzigartigen
Einrichtungsgegenständen oder das Nationaltheater mit dem Standbild Goethes
und Schillers entsprechen einem kulturellen Input der seinesgleichen sucht!

Auch das wunderschöne Erfurt als lutheranischer Hochburg mit der imposanten
Domanlage und dem beeindruckend restaurierten Altstadtbereich als Mischung
aus großstädtischem Flair und idyllischem Charme in einer unglaublichen
Fülle an sehenswerter Historie im Spiegel von modernem Leben ging uns
durch Mark und Bein – allerdings auch die zweistelligen Minustemperaturen,
mit denen man bei der abendlichen Stadtführung zu kämpfen hatte!
Aber auch dies konnte den Enthusiasmus der Truppe nur kurz trüben – oder
frei nach Goethe: in meinen Adern welches Feuer, in meinem Herzen welche Glut!
Am Samstag glücklich nach Weiden – noch vor den Wetterkapriolen
Daisys – zurückgekehrt, wird diese Lehrfahrt nachhaltig in Erinnerung
bleiben!
21.
Januar 2010
Schon
der erste Eindruck ist entscheidend: Assessment Center für die Schüler
der Q11
Eine aussagekräftige
Bewerbung allein reicht nicht aus. Viele Unternehmen setzen heute Assessment
Center als Personalauswahlverfahren ein. Die Teilnehmer werden mit
zahlreichen Problemstellungen konfrontiert, um diejenigen Bewerber
zu ermitteln, die den Anforderungen eines Unternehmens am besten entsprechen.

In Kooperation mit fünf externen Partnern aus der Wirtschaft bekamen die
Schüler der Q11 einen Einblick in den Ablauf eines Assessment Centers.
Anhand zahlreicher praktischer Übungen und wertvoller Hintergrundinformationen
vermittelten Vertreter der Personalabteilungen der Raiffeisenbank, der Sparkasse
Oberpfalz Nord, der AOK und der Firma Witt den Schülern einen ersten Eindruck
von dem, was im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens auf sie zukommen könnte.
Darüber hinaus besuchte eine Schülergruppe das Unternehmen Conrad
Electronic in Wernberg. Hier wurde den Schülern durch Bewertung von Einzelpräsentationen
und Beobachtung von gruppendynamischen Prozessen auf den Zahn gefühlt.
Die Teilnehmer wurden durch diese Bewerbungssimulation realistisch gefordert,
aber auch gefördert.
Herzlichen Dank ergeht an die Schülerinnen und Schüler Lena Braun,
Elisabeth Hoppe, Christian Meyer und Tobias Stahl für die Organisation
dieses Moduls im Rahmen der Berufs- und Studienwahl.
14.
Januar 2010
Spanisch
mit Bravour: Verleihung der DELE Diplome am Augustinus-Gymnasium
Am 22.12.2009 wurden
fünf Schülerinnen des Augustinus-Gymnasiums von Herrn Guillermo
Grünewald, dem DELE-Beauftragten der VHS Weiden, die DELE Sprachdiplome
des spanischen Kultusministeriums verliehen.
Bei den Prüfungen, die bereits im Mai stattfanden und zur Korrektur nach
Spanien geschickt wurden, mussten Spanischkenntnisse in den Bereichen Leseverstehen,
Hörverstehen sowie schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
unter Beweis gestellt werden. Alle fünf teilnehmenden Kandidatinnen haben
mit Bravour bestanden.
OStD Dr. Mahr gratulierte den Schülerinnen zu ihrem Sprachdiplom und dankte
OStRin Stangl für die Prüfungsvorbereitung.
Das Bild zeigt OStRin Angela Stangl, Herrn Guillermo Günewald und die
erfolgreichen Schülerinnen.
08.
Januar 2010
Planeten
in der Mensa - Erfolg der Klasse 6d beim Wettbewerb "Astroklasse"
Planeten in der Mensa
des Augustinus-Gymnasiums? Das war die ungewöhnliche Idee der
Klasse 6d und ihres Mathematiklehrers Dr. Gerhard Suttner, die sie
anlässlich der Woche der Schulastronomie des Max-Planck-Instituts
in die Tat umsetzten. Um sie zu verwirklichen, mussten zunächst
Modelle der Planeten unseres Sonnensystems im Mathematikunterricht
geplant werden, wozu eine maßstabsgerechte Errechnung der Größenverhältnisse
notwendig war. Auf dieser Grundlage konnten die Schülerinnen und
Schüler dann - unter Anleitung ihres Kunstlehrers Manfred Dirscherl
- in einer Projektwoche Planeten basteln und entsprechend bemalen und
gestalten.

Als Material dienten
Styroporkugeln mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter (Merkur)
bis ca. 50 Zentimeter (Jupiter). Schließlich wurden die Planeten, über
die jeweils eines kleinen Plakats informiert, an der Decke des Mensa-Gebäudes
befestigt.
Nicht nur die Schulgemeinschaft freut sich über die so entstandene Ausstellung,
auch das Max-Planck-Institut wusste die Arbeit der Schüler und ihrer Lehrer
zu würdigen: Beim Wettbewerb "AstroKlasse" wurde sie mit dem
3. Preis in der Jahrgangsstufe 5-8 ausgezeichnet.
Wir gratulieren herzlich!
22.
Dezember 2009
Weihnachtskonzert:
Musik mit Mystik
"Der Neue Tag" berichtete
in seiner Ausgabe vom 19./20. Dezember 2009 über unser Weihnachtskonzert:
"Von hinten zogen
die weiß gekleideten Sängerinnen und Sänger mit Kerzenschalen
in die Klosterkirche St. Augustin ein, während der Gemischte Chor vorne
am Altar "Veni, veni Emmanuel" aus dem 15. Jahrhundert anstimmte. Der
Moment, der beim Weihnachtlichen Konzert des Augustinus-Gymnasiums am Donnerstagabend
am stärksten beeindruckte. Wieder so ein Kabinettstückchen von Peter
Pollinger.
Ein echtes Gänsehaut-Erlebnis, mystisch und trotzdem voll gläubiger
Harmonie. Vier Lieder lang standen die Schüler Spalier entlang der Sitzbänke
im Mittelgang und an den Seitengängen. Dann reichten sie die Kerzen weiter
ans Publikum und vereinten sich vorne mit ihren Kollegen, die bereits "Adeste
fideles", "Es wird scho glei dumpa" und den "Andachtsjodler" gesungen
hatten, zu einem mächtigen Klangkörper.
Die Kirche war brechend voll. In unmittelbarer Umgebung von St. Augustin gab
es keinen einzigen Parkplatz mehr. Viele Besucher standen hinten oder in den
Gängen. Und alle harrten aus bis zum großen Finale. Die profunden
Bässe im Chor machten natürlich den Unterschied zum gleichstimmigen
Klangkörper eines Elly-Heuss-Gymnasiums aus, das tags zuvor einen wunderschönen
Auftritt hatte.
Brillant eröffnete Theresa Troglauer die musikalische Weihestunde mit
einem Präludium von Johann Sebastian Bach. Die zarten und schweren Klangfarben
Arcangelo Corellis ließ im Anschluss das von Sandra Schmelzer geleitete
Orchester stilsicher beim "Concerto Grosso in g-Moll" aufleben. Etwas
spritziger kam dann "Frosty the Snowman" daher. Begann das überaus
kurzweilige Konzert mit instrumentaler Musik, so schloss sich jetzt der Kreis
in Richtung Chorgesang. Zunächst genossen die Zuhörer aber eine weitere
musikalische Inspiration mit herrlichen Arien aus Bachs "Magnifikat".
Vorgetragen von Julia Wagner, Luzia Brandl, Eva Hys, Felix Roth und Eva Dommermuth.
Chorleiter, Studiendirektor Pollinger hatte mit seinem von Instrumenten begleiteten
gleichstimmigen Chor herrliche Weihnachtslieder einstudiert. "Engel haben
Himmelslieder", sangen die Youngsters, "Good News" und "White
Shepherds Rocked". Pollingers engagiertes Dirigieren motivierte den Chor
zu großen Leistungen. Einfühlsam weitergeführt wurde der Abend
vom Kammermusik-Ensemble und dem "Gitarrenquintett in D-Dur" von
Luigi Boccherini. Noch einmal erklang die Orgel - "Vom Himmel hoch".
Dann leitete der Dirigent zum eingangs erwähnten Finalteil über.
Riesenapplaus war den Akteuren sicher."
21.
Dezember 2009
Das
AGW liest: Spannender Schulentscheid im Vorlesewettbewerb
Wer wird sich durchsetzen
können? Welche/r Schüler/in wird den Thron des besten Vorlesers
der Schule besteigen? Um diese Frage zu beantworten, trafen sich die
Schüler und Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe am Freitag,
den 11.12.2009,
in der Mensa. Mit dabei waren natürlich die Klassensieger Johannes Widmann
(6a), Veronika Winter (6b), Anika Biehler (6c), Matthias Merkl (6d) sowie Ellen
Werner (6e).
Per Los wurde die Reihenfolge der Leser bestimmt. In der ersten Runde mussten
die Vorleser einen vorbereiteten Text vor der Jury, zu der die Deutschlehrer
aller sechsten Klassen sowie Herr Richter als Moderator gehörten, vortragen.
Die Zuschauer tauchten in die Rolle des kleinen Benni ein, kamen dem Geheimnis
des Rosenhauses auf die Spur, verfolgten den Weg des Lächelns, lauschten
dem Abenteuer der Penderwicks und reisten zum Schluss mit Caius ins alte Rom.
Dafür ernteten alle fünf Teilnehmer verdienten Applaus. Doch erneut
stieg der Puls der Kandidaten, denn die größere Herausforderung
stand noch bevor: Sie mussten einen fremden, schwierigen Text aus dem Buch „Die
13. Prophezeiung“ möglichst flüssig vorlesen. Kritisch verfolgten
die Jurymitglieder jeden Fehler, während die Zuhörer ruhig lauschten.
Als auch diese Hürde gemeistert war, feuerte jede Klasse noch einmal seinen
Sieger an, bevor die Jury den Raum verließ, um sich zu beraten. Inzwischen
dankte Herr Richter dem Publikum für die fairen Wettkampfbedingungen.
Die Spannung hing spürbar in der Luft, bis die Entscheidung endlich getroffen
war. Schließlich verkündete Herr Richter das Ergebnis: Ellen Werner
(6e) erreichte einen hervorragenden zweiten Platz, und der Schulsieger des
AGW 2009 ist Matthias Merkl (6d). Alle Teilnehmer am Schulentscheid bekamen
Buchpreise.
Wir gratulieren und drücken Matthias für den Stadtentscheid die Daumen!
16.
Dezember 2009
Wir
trauern um Dr. Christoph Schmid

Wir
trauern um Dr. Christoph Schmid,
unseren Kollegen, Freund und Lehrer am Augustinus-Gymnasium Weiden,
unseren "Doc", wie er von allen liebevoll und mit Hochachtung genannt
wurde.
Sein weiter geistiger Horizont, sein großes Herz und seine humane Gesinnung
werden weiterhin Inspiration für uns sein.
OStD
Dr. Michael Mahr
15.
Dezember 2009
Toller
Erfolg im Tischtennis
Das
Stadtfinale im Tischtennis der Altersklasse 4 (5./6. Klassen )
bestritten am 10. Dezember die Mannschaften des Augustinus-Gymnasiums
und des Kepler-Gymnasiums. In der Besetzung Lena Blumthaler, Fabian Janner,
Christoph Weig, Vincent Wellert, Felix Heil und Angelo Pazulinec bezwang
die Auswahl des "Augustinus" das "Kepler" mit 8 : 1. Damit
qualifizierte
sich das siegreiche Team zum Regionalentscheid Anfang Februar.
Kreisobmann Günther Wiehle lobte beide Mannschaften: "Das Ergebnis
ist
zwar deutlich, einige Begegnungen wurden aber erst im Entscheidungssatz
entschieden. Einsatz und Fairness stimmten bei allen Spielern". Er
bedankte sich bei den Betreuern, Ernst Herrmann für das "Kepler" und
Heidi
Matejka für das AGW, dass der Schulsport Tischtennis im
Sportunterricht und durch freiwillige Arbeitsgemeinschaften gefördert
wird.
Das Bild zeigt die beteiligten Aktiven mit Kreisobmann Günther
Wiehle (links), Heidi Matejka (Mitte) und Ernst Herrmann (rechts).
15.
Dezember 2009
Adventsfeier
der 5. Jahrgangsstufe
Am 14.
Dezember 2009 war es mal wieder soweit: Mehr als 80 Schüler der
Klassen
5 a - d trafen sich am Nachmittag im Pausenhof, um sich zusammen auf das nahende
Weihnachtsfest einzustimmen.
Zusammen mit zahlreichen Tutoren und den Klassenleitern unternahmen die "Nesthäkchen
des AGW" zunächst eine etwa einstündige Wanderung, die aufgrund
der einsetzenden Dämmerung und mitgebrachter Fackeln einen durchaus romantischen
Touch bekam.
"
Nach getaner Arbeit" versammelten sich dann alle Teilnehmer
in der Mensa, wo man sich mit Kinderpunsch und Stollensternen
wieder aufwärmen und stärken konnte. Abgerundet wurde
der Nachmittag dann durch eine besinnliche Weihnachtsgeschichte
sowie ein gemeinsam gesungenes Adventslied.
Die Tatsache, dass fast alle Schüler der 5. Klassen an dieser Feier teilnahmen,
macht deutlich, dass trotz - oder vielleicht auch wegen - einer ständig
zunehmenden Reizüberflutung offensichtlich großes Interesse an solchen "entschleunigenden" Veranstaltungen
besteht und diese daher unbedingt weiter gepflegt werden sollten.
10.
Dezember 2009
"Netzwerken" für
die Zukunft: AGW eröffnet Cisco-Akademierfolg
Dass
die Qualifikation im IT-Bereich für das Berufsleben essentiell
sein kann, ist ein Allgemeinplatz. Dass die Schüler des AGW gezielt
im IT-Bereich qualifiziert werden, ist großartig.
Bereits seit September 2009 bietet das Augustinus-Gymnasium seinen Schülern
IT-Kurse in der sogenannten Cisco-Akademie an. Oberstudienrat Klaus Märker
musste dafür im Vorfeld - übrigens als erster Gymnasiallehrer Bayerns
- an der Akademie für Lehrerfortbildung die Qualifikation erwerben.

OStR Klaus Märker (links) und Georg Schlagbauer von der
Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen
Nunmehr konnte Schulleiter Dr. Michael Mahr im Rahmen einer Feierstunde offiziell
die Eröffnung der IT-Akademie bekannt geben.

Manfred Wolf von der Akademie für Lehrerfortbildung (links)
und OStD Dr. Michael Mahr
Dabei
galt sein Dank der Stadt Weiden, dem Elternbeirat sowie dem Förderverein
für ihre Unterstützung. Das AGW schärft mit der Cisco-Akademie
sein Profil im naturwissenschaftlichen Bereich, ohne jedoch die Sprachen
zu vernachlässigen.
Die Schüler eignen sich, nachdem sie in die Grundlagen eingeführt
wurden, Expertenwissen im Bereich Computernetzwerke an. Sie erlernen die Einrichtung
von vernetzten Systemen und die Behebung von Fehlern - auch weltweit. Lohn
für die Mühen ist ein Industriezertifikat. Damit demonstriert man
neben seinem Wissen auch Fähigkeiten und Engagement in einem wichtigen
Berufsfeld.

Carsten Johnson von der Firma Cisco (Berlin)
Die
Firma Cisco fördert diese Qualifizierungsmaßnahme, sodass
die Schüler die Kurse kostenlos belegen können, anstatt mehrere
tausend Euro dafür zu zahlen, wie sie es bei einer Weiterbildungsmaßnahme
in der freien Wirtschaft tun müssten.
Besonders hervorzuheben ist Oberstudienrat Klaus Märkers außerordentlicher
Einsatz: Er betreut im Moment etwa 90 Schülerinnen und Schüler, die
mit großem Eifer wöchentlich und sogar gelegentlich in den Ferien "netzwerken" -
für ihre Zukunft.
9.
Dezember 2009
Erfolg
im Landeswettbewerb Latein – Vera Höcht auf den Spuren der
römischen Dichter
Die
Kollegiatin Vera Höcht (K13) hat bereits in der ersten Runde des
Landeswettbewerbs Latein ihre Lateinkenntnisse unter Beweis stellen
können.
In einer dreistündigen Klausur war ein Liebesbrief der Lukretia an Euryalus,
verfasst von Piccolomini, dem späteren Papst Pius II., zu übersetzen.
Außerdem wurden Sprachgefühl und Sprachbeherrschung in den zusätzlichen
Aufgaben überprüft.
In der zweiten Runde wählte die Kollegiatin als Hausarbeit den Vergleich
zwischen Poccolominis Euryalus und Lukretia und Vergils Äneas und Dido.
Die schriftliche Hausarbeit von Vera Höcht wurde mit Büchern und
CDs über römisches Leben und römische Dichter prämiert.
Die Preise spendete die E. Saal-Stifung. Herzlichen Glückwunsch!

Das Foto zeigt
Vera Höcht mit den Gratulanten, OStD Dr. Michael Mahr
und StDin Ursula Peter.
2.
Dezember 2009
Das
AGW zeigt Schleife
Anlässlich
des von UNAIDS, der Aids-Organisation der Vereinten Nationen, organisierten
Welt-Aids-Tages 2009, tragen viele Menschen am Dienstag, dem 01. Dezember
2009, die Aids-Schleife als sichtbares Zeichen der Solidarität
und des Kampfes gegen Aids.
„Wer
sie trägt, bekennt Farbe“, so die Organisation. Auch das
Augustinus-Gymnasium Weiden, das bereits am 03. Oktober diesen Jahres
eindrucksvoll gezeigt hat, dass es bunt ist, zeigt Schleife. Deshalb
hat die SMV in dieser Woche Aids-Schleifen während der Pausen
verkauft.
Unter
dem diesjährigen Motto „Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen
Verantwortung – für uns selbst und andere“ gab die
SMV den Startschuss für ihr Benefizprojekt im Schuljahr 2009/2010,
das Jugendliche nicht nur über die Gefahren des HI-Virus aufklären,
sondern sie auch ermahnen will, diejenigen nicht zu verdammen, die
mit der noch immer unheilbaren Krankheit zu leben haben, sondern sie
zu unterstützen.
Um
diesen Menschen zu helfen, haben die Klassen z.B. die Möglichkeit,
eine Patenschaft für Aidswaisen zu übernehmen. Im Laufe des
Schuljahres sind weitere Aktionen geplant. Abschluss der diesjährigen
Hilfsaktion wird ein Benefizlauf am Schuljahresende sein, bei dem Schüler,
Lehrer & Eltern gemeinsam gegen Aids laufen werden. Der Erlös
wird Aidswaisen zugute kommen.
.
19. November 2009
Studentenleben
hautnah – Exkursion der 11. Klassen an die Universität Bayreuth
Die
Berufs- und Studienorientierung stellt einen wesentlichen Teil des
Projekt-Seminars in der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums
dar. Deshalb verbrachten
die 11. Klassen gemeinsam mit den Lehrern Dr. Simone Lutz, Klaus Märker
und Markus Fellner zwei Tage an der Universität Bayreuth, mit der das
Augustinus-Gymnasium schon seit 2003 im Rahmen des Projekts „Zusammenarbeit
Gymnasium – Universität“ kooperiert.
Das Projekt-Seminar ist darauf ausgelegt, die Schülerinnen und Schüler
an die Anforderungen von Hochschule und Berufswelt heranzuführen. Da der
Realitätsbezug dabei eine große Rolle spielt, lag die Organisation
in erster Linie in Schülerhand und umfasste nicht nur die Kontaktaufnahme
mit Lehrstühlen und Studenten, sondern
auch die Auswahl zahlreicher Lehrveranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis.
Am Ende erwartete die Schüler ein aufregendes Programm.
Im Unterschied zur Abiturvorbereitung am Gymnasium standen Vorlesungen aus
verschiedensten Fachbereichen auf dem Stundenplan: „Das Brachistochronenproblem
und sein Einfluss auf die moderne Mathematik“, „Experimentalphysik“, „Interkulturelles
Management“, Shakespeare’s Hamlet“, „Bewegungswissenschaft“ – die
Auswahl war riesengroß.
Aufgrund der Offenheit und des großen Engagements der Universitätsmitarbeiter
konnten unsere Schüler in zahlreiche Facetten des Studentenlebens hinein-schnuppern
und wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln.
13.
November 2009
Auf
den Spuren des Mauerfalls - Josef Hallmann als Gast der Franckeschen
Stiftung zu Besuch in Halle
Aktiv
Geschichte zu erforschen ist etwas, das Josef Hallmann, Schüler
der Klasse 10d, begeistert. Der Teilnehmer des Pluskurses "Werkstatt
Geschichte" durfte daher am Ende des letzten Schuljahres einen
einwöchigen Aufenthalt in Halle an der Saale verbringen. Er nahm
dort an der Schülerakademie für Geschichte teil. Diese wurde
von den Franckeschen Stiftungen zu Halle ins Leben gerufen, um angehende
Historiker zu fördern.
Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete mehrere Vorträge von Fachleuten
und Professoren, eine Führung durch das Depot des Stadtmuseums und eine
Exkursion zur Behörde der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
(BStU)“.
Damit
wurden alle Teilnehmer der Schülerakademie auf einen ähnlichen
Wissensstand über das Thema „Friedliche Revolution im Herbst
1989“ gebracht. Um das erworbene Wissen auch direkt anwenden
zu können, wurde anschließend eine Gruppenarbeitsphase angesetzt.
Das Ziel war es, eine Präsentation auszuarbeiten, die am 7.11.09
im Volkspark von Halle im Rahmen der Festwochen „Schritte zur
Freiheit“ vorgestellt wurde. Dort präsentierte Josef Hallmann
mit seiner Arbeitsgruppe Rechercheergebnisse zum Thema „Umweltzerstörung
und ökologische Bewegung in der DDR“.
Wir freuen uns über Josefs Engagement und historisches Interesse und sind
gespannt auf seine weiteren Aktivitäten: Im Moment arbeitet er gerade
an einem Filmprojekt über das Alltagsleben in den 1950er Jahren...
29.
Oktober 2009
"(B)recht
so!" -
Stephan Uhlig und das Vokalensemble des AGW interpretieren Brecht
Ihrem Musiklehrer
Peter Pollinger haben es die Schüler der K 12 und der Leistungskurs
Deutsch der K 13 zu verdanken, in den Genuss gekommen zu sein, Literatur
einmal auf eine andere Weise als in der Schule sonst üblich vermittelt
zu bekommen. Als der Musiker Stephan Uhlig vor zwei Jahren schon einmal
- im
Rahmen der Max-Reger-Tage - in Weiden gastierte, war Peter Pollinger so begeistert,
dass er ihn spontan zu einem Konzert ans AGW lud.
Stephan Uhlig, ein laut Selbstauskunft "Fastschulverweigerer", studierte
die Fächer Musik und Deutsch an der Universität Bremen auf Lehramt,
entschied sich danach aber, als freier Kulturschaffender tätig zu sein.
Dennoch, sein Wille, pädagogisch zu wirken, ist auch bei seinem Konzert
am AGW deutlich spürbar.
" Von der Romantik zum Realismus" ist sein Brecht-Programm betitelt
und Uhlig erläutert den jungen Zuhörern zunächst knapp die philosophischen
Grundlagen der Romantik und des Realismus, ohne die diese literarischen Strömungen
nicht zugänglich sind; es handelt sich also, wie Uhlig selbst sagt, um ein "Gesprächskonzert".
Geschickt verknüpft der Künstler sodann Brechts Biographie mit ausgewählten
Texten wie dem "Lied gegen Verführung", "Erinnerung an
die Marie A." oder "Die Legende vom toten Soldaten", die er,
begleitet durch seine Konzertgitarre, mit feiner Nuancierung kunstvoll vorträgt.
Dass das Vokalensemble des AGW unter der Leitung von Peter Pollinger bei drei
Stücken mitwirken darf und somit aus dem "Gesprächskonzert" ein "Workshop" wird,
ist der besondere Höhepunkt dieser Veranstaltung in der Mensa.
Die Schüler zeigten sich beeindruckt von Stephan Uhligs Vortragskunst
und der Tatsache, dass Bert Brecht nicht nur literarische Texte, sondern auch
selbst Vertonungen schuf.
(B)recht so!
22.
Oktober 2009
Oberpfälzer
Helden im Visier der "Werkstatt Geschichte": Auszeichnungen
im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten für fünf
Schülerinnen und Schüler des AGW durch Staatssekretär
Dr. Marcel Huber
Der
1. Oktober war für fünf Schüler des Augustinus-Gymnasiums
ein ganz besonderer Tag: Während ihre Klassenkameraden die Schulbank
drückten, ging es für sie mit ihrem Lehrer Thomas Peter in
die Würzburger Residenz, wo sie für ihre im Rahmen der "Werkstatt
Geschichte" entstandenen Beiträge zum Geschichtswettbewerb
des Bundespräsidenten, der diesmal unter dem Thema „Helden-
verehrt, verkannt, vergessen“ stand, jeweils mit einem bayerischen
Landespreis ausgezeichnet wurden.
Im vergangenen Schuljahr hatte Thomas Vitzthum (Jgst.10) auf den Spuren des
Ritters Caspar Erlbeck geforscht, während sich die vier Schüler Johannes
Haider, Christian Kreuzer, Katharina Trettenbach (alle Jgst.10) und Lena Krämer
(Jgst.9) in einem Gruppenbeitrag mit dem ehemaligen Bürgermeister der
Stadt Weiden, Melchior Probst, beschäftigten.
Wie unterschiedlich diese beiden Themen und letztlich auch die beiden Persönlichkeiten
waren, lässt schon erahnen, wie weit der Heldenbegriff gefasst ist. Dies
betonte auch Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayrischen Geschichte,
in seiner Ansprache: Die Definition eines Helden habe im Laufe der Zeit immer
wieder Wandlungen durchgemacht, waren Helden früher meist bekannte Persönlichkeiten,
so steht der Begriff jetzt auch für die vielen unbekannten stillen Helden,
denen im Gegensatz zu ihren berühmten Kollegen die Anerkennung für
ihre Leistungen versagt blieb.
Was jedoch die modernen Helden auszeichne, so Staatssekretär Dr. Marcel
Huber und Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsmitglied der den Wettbewerb ausrichtenden
Körber-Stiftung, sei nach wie vor Selbstlosigkeit und Zivilcourage, wenn
auch jede Zeit nach ihren eigenen Helden suche.
Doch nicht nur den Heldenbegriff näher zu beleuchten, sondern auch Projektarbeit
und eigenständiges Forschen und Lernen außerhalb des Klassenzimmers
waren Ziel des Wettbewerbs, an dem sich allein in Bayern über 700 Schüler
beteiligten.
Neben der Preisverleihung gab es für die fünf Preisträger auch
Gelegenheit, die ebenfalls in der Residenz untergebrachte Bayerische Landesausstellung
mit dem Titel "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" zu besuchen, die
sich mit der Nachkriegszeit und den Fünfziger Jahren in Bayern befasst.
Diese Tatsache machte die Ausstellung doppelt interessant, thematisiert sie
mit den Fünfziger Jahren doch genau das momentane Projekt des Wahlkurses
Werkstatt Geschichte.
Sicherlich wird der Tag den Schülern positiv in Erinnerung bleiben und
der Erfolg ein Ansporn bei den Recherchen ihres neuen Projekts sein.
16.
Oktober 2009
Hochbegabtenförderung
am AGW: Großer Erfolg im E-Learning-Kurs „Technische Informatik“
Fleiß sowie
individuelle Schülerförderung durch hochqualifizierte und
-motivierte Lehrkräfte zahlt sich eben aus:
Alle acht Schülerinnen und Schüler (aus den Jahrgangsstufen 10 und
11), die am
E-Learning-Kurs "Technische Informatik" im Rahmen des ELTIS-Projektes
mit der Universität Passau teilnehmen, haben die im Juli 2009 abgelegte
Klausur bestanden und an der Universität einen Schein erworben, den sie
für das Bachelor-Studium später anerkennen lassen können. Dass
sie sich durchaus mit Studenten der ersten Semester des Informatikstudiums
messen können, zeigen auch die Notenergebnisse – zwei Schüler
haben sogar die Bestnote 1,0 erreicht!
Seit dem Schuljahr 2007/2008 bietet das AGW unter der Leitung von Herrn Klaus
Märker einen Kurs „Technische Informatik“ im Rahmen des Wahlfachprogrammes
an. Hier werden neben den Lerninhalten des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projekts
auch weitere Stoffgebiete aus den Bereichen Elektronik, Rechnersysteme und
Hardware-Programmierung vermittelt. Dabei steht die Eigenaktivität der
Schüler im Vordergrund, insbesondere in Form eigener Experimente in Übungen.
Dazu dient auch unser kleines Elektronik- /Rechnerlabor, welches wir eigens
für dieses Projekt eingerichtet haben. Es wird in Zusammenarbeit mit Herrn
Märker von Schülern betreut. Es werden aber auch theoretische Lerninhalte,
wie zum Beispiel Rechnerarchitektur oder Boolsche Algebra vermittelt.
So großen Erfolg hat dieses Fördermodell am AGW, da die Schüler
starkes Interesse und hohe Begabung zeigen, mit großem Engagement arbeiten
und von Herrn Märker während des Online-Kurses aber auch bei Übungen äußerst
qualifiziert betreut werden.
Wir gratulieren herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!
15.
Oktober 2009
Qualifiziert
für die Zukunft: Verleihung der Cambridge-Zertifikate
Große
Freude herrschte am Freitag, 09.10.2009, als die ersehnten Cambridge-Zertifikate
Business English Niveau B1 und B2 und CAE verliehen werden konnten.
Schulleiter Herr Dr. Mahr und Frau Lippe konnten dabei über 70
Schülerinnen und Schülern des Augustinus-Gymnasiums den Lohn
ihrer Arbeit in Form dieser begehrten und international anerkannten
Zertifikate überreichen. Stellvertretend für die VHS Weiden
/ Neustadt, an der die Prüfungen abgelegt wurden, war Herr Krämer
anwesend. Anschließend wurde der Erfolg noch mit Sekt und Orangensaft
gefeiert.
Größter Dank gilt Frau Lippe und den jeweiligen Englischlehrern,
die die Schüler exzellent auf diese wichtige Prüfung vorbereitet
haben.
12.
Oktober 2009
Weiden
ist bunt - das AGW zeigt Flagge
Der
3. Oktober, "Tag der deutschen Einheit", stand in diesem
Jahr ganz unter dem Motto "Weiden ist bunt". Die Stadt hatte
zu einem großen Fest der Demokratie gerufen, da ließ es
sich das Augustinus-Gymnasium nicht nehmen, dabei zu sein.
Am Macerata-Platz bewirtete die SMV, unterstützt durch zahlreiche Lehrer,
allen voran Frau Lippe, Frau Benkhardt und Herrn Matejka, die Gäste mit
Kaffee, Kuchen und Würstchen.
Aber nicht nur für das leibliche Wohl war dort bestens gesorgt, auch die
Kultur sollte nicht zu kurz kommen: Auf der Bühne wechselten sich Jazz-Combo,
die Coverrockband "Bad Attitude" sowie die Alternative Band "William's
Orbit" ab und sorgten für gute Stimmung und begeistert tanzende Zuschauer.
Das Technikteam unter der Leitung von Herrn Kreuzer verantwortete dabei stets
das rechte Licht und die richtige Tonqualität.
Die
Leistungskurse Geschichte sowie einige Geschichtskurse der 10. Jahrgangsstufe
hatten - unter Federführung von Frau Büchl - eine Ausstellung
konzipiert, die wesentliche Stationen der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland vorstellte, die in diesem Jahr 60. Geburtstag feiert. Diese
fand reges Interesse der Passanten.
Der
Leistungskurs Deutsch (K 13) unter der Leitung von Frau Peter präsentierte
ebenfalls die Geschichte der Bundesrepublik, allerdings auf nachdenklich
- humorvolle Weise in einer lyrischen Revue.
Die
Veranstaltung war ein voller Erfolg und stellte eindrucksvoll unter
Beweis: Weiden ist bunt - das AGW auch.
29.
September 2009
Literaturpreis
für Johannes Dill
Unter
dem Titel „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ veranstaltet
das Kultusministerium regelmäßig einen Schülerwettbewerb,
in diesem Jahr zum Thema „Europa unter dem Karpatenbogen“.
Auf Anregung seines Geschichts-LK-Lehrers Thomas Peter beteiligte sich Johannes
Dill (K 13) daran und entschied sich für den „Kreativwettbewerb
Literatur“. Hierbei verfasste er auf Grundlage einer kurzen siebenbürgischen
Sage in etwa vierwöchiger Arbeitszeit ein Drama mit dem Titel „Der
Mann mit dem Winde“, das zwölf Seiten Text umfasst. Nachdem er das
Werk eingereicht hatte, wurde ihm zu seiner großen Freude mitgeteilt,
dass er in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2008/09 nach Dinkelsbühl
geladen war, um dort vor einer Jury seine Arbeit zu präsentieren und eine
Auszeichnung zu erhalten. Nach einiger Überlegung entschied sich Johannes,
für die Vorbereitung seiner Präsentation auf die Mithilfe seiner
Mitschüler im Leistungskurs Deutsch zurückzugreifen. Unter tatkräftiger
Mithilfe des Kurses und seiner Leiterin Simone Peter wurden die Schlüsselszenen
des Dramentextes szenisch umgesetzt und so entstanden ausdrucksstarke Fotos,
die Johannes für seinen Vortrag gut nutzen konnte.
Neben einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in Dinkelsbühl wurde Johannes
Dill nach gelungener Präsentation seiner Arbeit eine Ehrung für den
ersten Platz im Bereich Literatur zuteil. Zudem erhielt er ein Preisgeld von
100 Euro. Besonders hervorgehoben wurden in der Laudatio die ausgefeilten Charaktere,
die Echtheit ihrer Sprache, das dramaturgische Geschick des Autors sowie die
aktuelle Thematik des Stückes, das sich mit dem Eingreifen des Menschen
in Gottes Schöpfung beschäftigt.
Wir gratulieren Johannes herzlich und hoffen auf weitere literarische Werke
aus seiner Feder!
Das Foto zeigt Johannes Dill mit seiner Deutschlehrerin Simone Peter.
Aktuelles
Kontakt Übersicht
|