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Schuljahr 2010/11

 

12. Februar 2011
Bretter, die die Welt bedeuten..." - Skikurs der 7. Klassen

Laura Kindl, Schülerin der Klasse 7c, berichtet über den Skikurs der 7. Klassen:

Skikurs.
Was soll ich da groß schreiben?
Die ganze Woche in ein paar Worte fassen? Unmöglich. Aber ich versuchs.
Also: Die 7c und 7d sind mit Frau Schröder, Frau Übelmesser, Frau Seliger, Herrn Brandl und Herr Leyerer nach St. Jacob gefahren- zum Skifahren.

1.Tag: 22.01.11
Um halb sieben morgens stehen wir mit Koffern bepackt da, und es ist noch ziemlich finster.
Aber alle freuen sich schon auf die kommende Woche.
Dann kommt endlich der Doppeldeckerbus.
Und wir fahren los.
Während der Busfahrt haben wir gesungen, gelacht, geratscht, Fotos gemacht...
Gegen zwei sind wir dann endlich angekommen.
Aber die Zimmer sind noch nicht frei, also machen wir einen kurzen Spaziergang, bevor wir endlich auspacken und „einziehen“ können.
Von vier bis fünf gehen dann die meisten in den Pool.
Danach wird gekickert, geratscht, Tischtennis gespielt, die Zimmer hergerichtet etc.
Um halb sieben gibt es dann- wie jeden Tag- Abendessen.
Später dürfen wir uns wieder selber beschäftigen- bis halb zehn, dann müssen wir in unsere Zimmer.

Die nächsten Skifahrtage
Das Wetter ist total schön, oft sonnig, ein bisschen windig, teilweise auch bewölkt- aber genau richtig zum Skifahren oder Snowboarden.
Also fahren wir mit dem Bus ins Skigebiet und werden dort in verschiedene Gruppen- von Anfänger bis „Profi“ - eingeteilt.
Mittags gibt es dann leckere Nudeln in der Berghütte, und dann geht’s weiter die Pisten runter.


Abends und Nachmittag können wir dann in den Pool gehen, uns ausruhen, kickern, ratschen...
Abends kommt dann die „Zimmerkontrolle“ – und bewertet die Räume nach Ordnung & Unterhaltung. 0- 5 Punkte kann man täglich gewinnen für die Zimmerolympiade.
Am Donnerstag werden wir dann zusammen mit Frau Schröder kreativ: zum Thema „Umwelt und Tourismus in den Bergen“ basteln wir Plakate, schreiben Gedichte, singen Lieder, erfinden Spiele, führen Talkshows oder Theaterstücke vor.

Letzter Tag
Natürlich gibt es einen bunten Abend mit vielen Sketchen und Liedern- u.a. dem Lehrersong- und eine „Poolparty“ von 10-11.
Außerdem feiern wir einen Geburtstag und denken oft gar nicht daran, die Koffer zu packen.
Das hat Zeit... und heim wollen die wenigsten schon.

Aber am nächsten Tag steht der Bus zur Abfahrt bereit und es geht wieder nach Hause- ob wir nun wollen oder nicht.
Insgesamt war es eine tolle, unbeschreibliche Woche- und viel zu kurz!!!

 

07. Februar 2011
Journée Française

Der Höhepunkt der auch in diesem Jahr anlässlich des von Adenauer und De Gaulle 1963 unterzeichneten Vertrags der Deutsch-Französischen Freundschaft am AGW abgehaltenen Journée Française war zweifelsohne der vergnügliche und lehrreiche abendliche Vortrag des Dialektforschers Professor Dr. Zehetner aus Regensburg, der auf großes Interesse stieß. An einer Fülle sehr ansprechender Beispiele erläuterte Professor Dr. Zehetner den Einfluss des Französischen im Deutschen und im Bairischen unter der Überschrift „Schorsch, mogst a Büfflamott?“.

Dabei referierte er über die Geschichte der Entlehnungen aus dem Französischen, räumte mit so manchen falschen Erklärungsversuchen auf (so rührt „justament“ wohl weniger vom französischen justement, als vielmehr von „just am End“) und spannte dann den Bogen zu Beispielen aus dem Englischen („Bulldog“ für Traktor) oder aus dem Tschechischen, die sich vollends in das Deutsche oder das Bairische integriert haben. Zuhörer und Redner gingen abschließend einen gleichermaßen amüsanten wie spannenden regen Dialog ein, in dem man den Ursprung von Wörtern wie „Bussl“ (lautmalerisch, wohl auch gestützt durch „poussieren“ (frz. pousser= schieben) oder „kudern“ (kindisch lachen; in Weiden auch: (Stoff) Falten werfen) erhellen wollte.


Zwei Bayern in französischem Ambiente: nach seinem Vortrag signierte Herr Prof. Dr. Zehetner (rechts, hier im Gespräch mit Herrn Dr. Baumgartner aus Schirmitz) seine Werke und nahm viele Anregungen zur dialektalen Erforschung des Weidnerischen mit nach Hause.

Im Anschluss fand das seit letztem Jahr auf eine Idee des Kepler-Gymnasiums zurückgehende turnusmäßig stattfindende Treffen der Französisch-KollegInnen der benachbarten Schulen, diesmal am AGW, statt. Man traf sich in zwangloser Runde zum gemütlichen Beisammensein und tauschte sich aus.
Am Vormittag hatte die Fachschaft Französisch (Frau Benkhardt, Frau Büchl, Frau Glatigny, Frau Lippe, Frau Müller, Frau Wiesbeck und Herr Seiermann) dafür gesorgt, dass das Wort Frankreich in aller Munde war. Geboten waren u.a.: Croissants, Chansons (live vorgetragen von Julia Wagner, Lukas Höllerer und Jeremias Kaiser), Ausstellungen zum Thema: Deutschland bzw. Bayern und Frankreich, Dekoration der Mensa, Filmvorführungen.

03. Februar 2011
Daily-Soap des 19. Jahrhunderts:
Augustinus-Gymnasiasten inszenieren das Drama Gespenster von Henrik Ibsen

Helmut Kunz berichtete am 22. Januar 2011 in Der Neue Tag über die Theaterproduktion des Augustinus-Gymnasiums:

In Henrik Ibsens Stück "Gespenster" steckt fast alles, was ein Familiendrama ausmacht. Geschichten, die uns heutzutage in Daily-Soaps vorgegaukelt werden. "Rote Rosen", "Marienhof" und "Lindenstraße" - vom norwegischen Autor zurückversetzt ins Jahr 1881. Ein Drama, das sich aus Seitensprüngen, Krankheiten, Lügen, Irrungen und Moralvorstellungen zusammensetzt.Die Theatergruppe des Augustinus-Gymnasiums wagte sich am Donnerstag- und Freitagabend an die schwierige Handlung. Aufgeführt wurde das Stück in der Regionalbibliothek, dank der Zusammenarbeit mit dem Landestheater Oberpfalz. "Gespenster" erzählt auf dichte Weise, wie Menschen versuchen, sich aus den Dingen des Lebens heraus zu mogeln. Was aber nicht gelangen kann, weil die Vergangenheit sie einholt, die unberechenbare Macht der "Schuld der Väter."

Der verwitwete Tischler Jakob Engstrand (liebenswürdig dargestellt von Philipp Wolfram) hat mitgeholfen, auf dem Landgut von Helene Alving (Constanze Rüb mit der blassen Kühle einer Nicole Kidman als beste Besetzung), im Westen Norwegens, ein Kinderasyl zu Ehren ihres verstorbenen Ehemanns, des Hauptmanns und Kammerherrn Alving, zu errichten.
Der alkoholkranke Jakob beabsichtigt ein Seemannsheim zu eröffnen, bittet seine Tochter mitzukommen, um den Männern schöne Augen zu machen, die jedoch ablehnt. Die selbstbewusste Regine (Magdalena Frischholz) hat sich nämlich in den Sohn ihrer Herrschaft verliebt: den Künstler Osvald Alving (Lukas Fleischmann), der anlässlich des Jahrestags aus Paris angereist und auf Alkoholtrip ist.
Dann gibt es noch den Pastor Manders (Dominik Höcht), in den Helene Alving einst verliebt war. Der ihr aber Vorwürfe macht. Glaubt man im ersten Akt noch an eine typische Unterhaltung eines Seelsorgers mit seinem Schäfchen, so entpuppt sich die vermeintlich mustergültige Ehe der Alvings als mühsam aufrecht erhaltene Fassade. Der Kammerherr war ein Schürzenjäger und nicht nur Osvalds Vater, sondern auch Zeuger von Regine. Die Vergangenheit steigt wie Gespenster hoch. In seinem Heimatland durfte das Stück damals nicht aufgeführt werden, weil "Gespenster" Tabuthemen wie Inzest, Syphilis und Sterbehilfe aufgriff. Umso nachdrücklicher inszenierte das Augustinus das Drama unter Spielleitung von Silke Biesenbach und schälte in schwierigen Dialogpassagen zwischen Helene und Pastor Manders stilsicher aus einem Klischee die nackte Wahrheit. Mittendrin im Geschehen: Das Liebespaar, das niemals heiraten darf.


31. Januar 2011
Praktische Biologie: Herzsektion im Unterricht

Eine nicht alltägliche Biologiestunde erlebten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10a bei Herrn Eckl: Aufgabe war es, ein Schweineherz zu sezieren!
Einige gingen mit großer Vorfreude an die Herausforderung heran, andere fühlten sich beim Gedanken an das Bevorstehende etwas unwohl.
Am Anfang der Unterrichtsstunde bat Herr Eckl die Klasse zunächst das Herz genauer zu betrachten, um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie es von außen beschaffen ist.


Danach sollte das Herz in zwei Hälften geteilt werden, damit man es von innen untersuchen und beispielsweise die Herzklappen finden konnte. Bei der Sektion arbeiteten alle konzentriert und sogar die, die sich am Anfang scheuten, fanden es schließlich aufregend und suchten interessiert nach weiteren Informationen zum Herz in der bereit stehenden Literatur.


30. Januar 2011
Einblick in das Univeritätsstudium

Einmal mehr zeigte sich die fruchtbare Verbindung von Schule und Hochschule, als der komplette Jahrgang Q 11 des Augustinus – Gymnasiums am 21 .01. 11 die Universität Bayreuth zu einem Informationstag besuchte.
Der durch ein Schüler –Team unter Leitung von Klaus Märker organisierte Hochschultag war mehr als eine Schnupperstunde an der Uni. Viele namhafte Wissenschaftler und Hochschulprofessoren hatten sich Zeit genommen, um den zukünftigen Studenten möglichst authentisch ein Bild von der Hochschulbildung zu geben. Dabei blieb es gerade nicht bei nur allgemeiner Information, sondern es ging auch in medias res: Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Stoll konnten die Gymnasiasten verschiedene Lehrveranstaltungen über alle Fakultäten hinweg verfolgen.

Für die naturwissenschaftlich Interessierten erwiesen sich die konkrete Vorführung eines konstruierten Mini-Segways im Zusammenhang mit der Theorie über das Balancieren eines starren Pendels, anwendungsbezogene Mathematik im Hinblick etwa auf orthogonale Codes oder ein Blick hinter die Kulissen der Physik, wenn Experimente mit Laserkreisel im Labor vorgeführt und erklärt wurden, als besondere Höhepunkte. Daneben kamen unter anderem mit einem Proseminar zur English Lexicography, mit einem Beitrag zum Musiktheater oder mit dem Modul zu Jurastudium und Wirtschaftswissenschaften andere Schwerpunktsetzungen zum Tragen.
Der Uni-Tag war von sehr großer Aufgeschlossenheit seitens der Hochschullehrer und von nicht minder großem Interesse seitens der Kollegiaten geprägt.
Der reibungslose Ablauf der Veranstaltung trug sicherlich dazu bei, dass der im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung durchgeführte Hochschultag einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen konnte.

27. Januar 2011
Besuch bei der Stimme der Region"

Im Rahmen der Berufs- und Studienvorbereitung der Qualifikationsphase fand auch dieses Jahr wieder eine von den Schülern organisierte Betriebserkundung beim
„ Neuen Tag“ statt, um ihnen einen Einblick ins Betriebsleben und den Alltag der Mitarbeiter zu verschaffen.
Am Mittwoch, den 12.01.2011, trafen sich so die 24 Schüler der beiden Seminare Kunst und Deutsch in Begleitung von Frau Dr. Lutz um 8:15 Uhr vor dem Gebäude
des Neuen Tags.
Nach einer Begrüßung durch Frau Ilona Stadler, die die Führung leitete, staunten die Schüler in einem Kurzfilm über den langen Weg, den die Schlagzeilen ihrer Tageszeitung täglich zurücklegen, bevor sie die Haustür jedes einzelnen erreichen. Auch die Geschichte des Unternehmens und die Vorstellung der verschiedenen Abteilungen des Medienhauses boten einen Überblick über die Arbeit und die Organisation der Mitarbeiter.



Anschließend wurde die Schülergruppe von Frau Stadler durch die einzelnen Abteilungen des Hauses geführt. Leider war sie für die Redaktionsbesichtigung noch zu früh, doch durch ausführliche Erklärungen und Mitarbeitergespräche kamen die Schüler auch in der „Vorstufe“ der Informationsverarbeitung, der Druckerei und letztendlich dem Versand voll auf ihre Kosten.
Besonders beeindruckend war das soziale Engagement der hiesigen Tageszeitung in vielfältigen Projekten wie „Lichtblicke“ oder „Zeitung macht Schule“, aber auch die Vielfalt der regelmäßig erscheinenden Broschüren, Hefte und natürlich der großen Tageszeitungen „Der Neue Tag“, „Amberger Zeitung“ und „Sulzbach-Rosenberger Zeitung“.
Das Fazit: Alles in allem ein gelungener Einblick ins Berufsleben hinsichtlich vieler verschiedener Ausbildungsberufe und Tätigkeiten sowie eine Bestätigung für die Zuverlässigkeit der örtlichen Tageszeitung als „Stimme der Region“.

18. Januar 2011
Isländische Vulkanasche trifft auf Flossenbürger Granit:
Roland Taubenberger zeigt keramische Exponate

„Überraschungen erleben, die nicht vorhersehbar sind und in den Arbeitsprozess einbauen“, so in etwa beschreibt Roland Taubenberger, Kunstlehrer am Augustinus-Gymnasium in Weiden, sein künstlerisches Motto. Und gemäß dieser Devise schuf er im vergangenen Jahr ein gigantisches keramisches Werk, das etwa 90 Schalen und 50 abstrakte Figuren umfasst. Seine neusten Tonarbeiten präsentiert Taubenberger in seiner vorläufig letzten Ausstellung im Einrichtungshaus Sichert in Weiden, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand geht.



Für die Glasuren seiner Tonschalen, die sich an den Formen japanischer Teeschalen orientieren, verwendete der Künstler diesmal vorwiegend Löß aus Tuniberg im Breisgau, Granit aus Flossenbürg und erstmalig die Asche des Eyjafiallajökull,
einem Vulkan in Island.



Noch bis Ostern wird Roland Taubenberger jeden Samstag persönlich im Einrichtungshaus Sichert von 10 bis 12 Uhr gerne für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

 

11. Januar 2011
Päckchenaktion: Die AGW-Schulfamilie schenkt Weihnachtsfreude

Die SMV hatte die Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich an der Weihnachtsaktion des Radiosenders Antenne Bayern zu beteiligen und Päckchen zu packen, welche unter anderen den Armen in Moldawien und Bosnien zugestellt wurden. Fahrer der Firma ATU in Weiden unterstützten - wie bereits im Jahr zuvor - eine Hilfsaktion, welche hier vor Ort ansässig ist, nämlich die Kirchenstiftung Rumänienhilfe der Pfarrei St. Georg Neustadt/WN.
Dabei erzielte das Augustinus-Gymnasium eine beachtliche Anzahl von 87 Päckchen, welche unter dem Christbaum in der Aula abgelegt wurden.

Frau Erna Hauer, die Leiterin der Rumänienhilfe, zeigte sich in einem Brief an das Lehrerkollegium und die Schülerinnen und Schüler überwältigt über das Engagement und bedankte sich von Herzen für die großartige Unterstützung.

Sie erwähnte außerdem, dass die ATU-Fahrer ihr von beeindruckenden Szenen berichteten, welche sie bei der Übergabe der Lebensmittelpakete an die armen Familien und Kinder erleben durften.



Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, diesen Menschen eine weihnachtliche Freude zu machen!

 

24. Dezember 2010
Weihnachtskonzert in St. Michael

Am Dienstag, den 21. Dezember, fand das Weihnachtskonzert des Augustinus-Gymnasiums in der St. Michaelskirche statt. Der Neue Tag berichtete am 24.12.2010:

Weiden. Großartig, wie hier die Geburt des Heilands transportiert wurde: mit Musikalität in höchsten Sphären. Das Augustinus ist einfach genial, was seine Konzerte betrifft. So auch wieder beim traditionellen Weihnachtskonzert am Dienstagabend in St. Michael. Die Besucher ließen sich gerne mitnehmen in die vorweihnachtliche Stimmung.
Allein schon, was der Unterstufenchor mit dem Traditional "Feliz Navidad" anstellte, war Chormusik wie vom anderen Stern. Selten klang das Lied so optimistisch, so zugänglich, wie an diesem Abend. Das Augustinus-Gymnasium machte es den Zuhörern auch sonst so unglaublich leicht, den Zauber der Weihnacht einzufangen. Auch wenn nicht alle Beiträge und Chorsätze unbedingt mit dem Weihnachtsfest zu tun hatten. So begann der Abend mit einem Orgelstück von Valentin Rathgeber.
Stellvertretender Schulleiter Helmut Matejka hatte die Besucher auf das anstehende Fest eingestimmt. Studiendirektor Peter Pollinger, der musikalische Tüftler der Schule, hatte die Proben zum Weihnachtskonzert wegen der durch den Wintereinbruch bedingten Unterrichtsausfälle auf Sparflamme kochen müssen. Davon merkten die Besucher aber nichts. Die Schüler bestachen unter den Fittichen ihrer musikalischen Betreuer einmal mehr mit ihrer unbändigen Energie und intensiven Leidenschaft zur Musik. Insbesondere auch die Solistinnen, die sich alleine oder im Duett an anspruchsvolle Werke von Johann Sebastian Bach bis Felix Mendelssohn-Bartholdy wagten.



Interpreten waren Mezzosopranistin Eva Dommermuth, die beiden Sopranistinnen Julia Wagner, Luzie Brandl, Eva Hys (Alt) sowie Tenor Christoph Widmann. Kurzweilig war das Programm, weil nicht nur überpräzise die Klassiker gesungen wurden, sondern weil die jungen Musiker sich auch mit Pop-Christmas-Songs wie "Mary's Boy Child" beschäftigen durften, gesungen von Anna Feit und Claudia Wolf.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Opernfreund MdL Werner Schieder, die mit Stadträten im Publikum saßen, bezeichneten das Konzert als "großartig". Janusz Skutella zeichnete für das Kammermusik-Ensemble verantwortlich, das ein Gitarrenquintett von Luigi Boccherini improvisierte.

Das Orchester unter Leitung von Sandra Schmelzer verzauberte die Zuhörer mit ohrgängigen Weihnachtsliedern von den "Winterklängen" über Elton Johns "Can you feel the Love tonight" bis zum "Polar Express". Aber das Aushängeschild des Abends war natürlich wieder der Gemischte Chor, den E-Piano und Schlagzeug unterstützten. Der geschmeidige und präzise Spitzenchor glänzte mit "Glorious Kingdom", "Christmas Lullaby" und "Merry Xmas Everybody" und riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin.

23. Dezember 2010
Besuch in der Synagoge

Im Rahmen ihres Religionsunterrichtes besuchten die Schüler der Klasse 9b des Augustinus-Gymnasiums mit den Lehrkräften Frau Talbot und Herr Fink die Synagoge in Weiden, wo sie durch Frau Dr. Konrad viele interessante Informationen zur Entstehung und Geschichte dieses Bauwerks bekamen. Die Schüler erfuhren, dass bereits im 12. Jahrhundert die ersten Juden nach Weiden kamen, doch erst im 16. Jahrhundert war eine größere Gruppe von 60 Juden in der Judengasse nachzuweisen. Per Regierungsbeschluss entstand im 18. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Floß mit einem eigenen Rathaus, einem Friedhof und einer Schule. Die Abgaben für dieses Privileg waren jedoch vielen jüdischen Bürgern im Laufe der Zeit zu hoch, deshalb zogen sie nach und nach wieder nach Weiden.

Vor der Reichspogromnacht 1938 umfasste die jüdische Gemeinde Weiden an die 200 Mitglieder, doch die Verfolgung durch die Nationalsozialisten vernichtete diese Gemeinschaft völlig. Ihrer Lage inmitten der Altstadt verdankte die Synagoge ihre Erhaltung - sie hätte nicht ohne Schäden für die Nachbargebäude zerstört werden können. Nach dem Krieg bot die Synagoge den jüdischen Flüchtlingen, die den Holocaust überlebt hatten, einen Raum als Versammlungs- und Gebetsort; in den letzten Jahrzehnten konnte sich in Weiden wieder eine große und aktive jüdische Gemeinde etablieren (derzeit 290 Mitglieder). Bei der Besichtigung der Synagoge erzählte Frau Dr. Konrad ausführlich über den jüdischen Glauben sowie bedeutende Festtage und erklärte den interessierten Jugendlichen die einzelnen Einrichtungsgegenstände.

23. Dezember 2010
Erfolgreiche Teilnehmer an der 50. Mathematikolympiade

Mehr als 30 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen, mit Schwerpunkt Unterstufe, haben sich in diesem Schuljahr zur Teilnahme an der Mathematikolympiade entschlossen. Die erste Runde, bei der die Aufgaben als Hausaufgabe zu lösen waren, bereitete den Teilnehmern noch kaum Probleme. In der zweiten Runde, bei der die vier Aufgaben in Form einer vierstündigen Klausur in der Schule bearbeitet werden mussten, ließ die Köpfe der Kandidaten schon mehr qualmen. Aber schließlich konnten sich von den Teilnehmern immerhin zehn für die 3. Runde qualifizieren. Diese Landesrunde findet vom 23.-25. Februar 2011 an der Universität Passau bzw. zeitgleich an der Schule statt und besteht aus zwei jeweils vierstündigen Klausuren an zwei Tagen.


Das Bild zeigt die Teilnehmer der ersten beiden Runden bei der Verleihung der Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme an der 1. bzw. 2. Runde. Die für die 3. Runde qualifizierten Schülerinnen und Schüler erhalten ihre Urkunden nach Abschluss der Landesrunde im März.
Die ganze Schulfamilie wünscht den talentierte Schülern auch künftig viel Spaß und Erfolg bei Wettbewerbsteilnahmen.

 

23. Dezember 2010
Gute Sprachkenntnisse unter Beweis gestellt

Kurz vor Weihnachten konnten die DELF-Zertifikate noch an die Schüler und Schülerinnen des AGW überreicht werden, die im Sommer die Prüfungen abgelegt hatten.



Frau Lippe, die in Vertretung von Herrn Dr. Mahr die Zeugnisse übergab, betonte, wie stolz die Schule ist, dass 80 Schüler und Schülerinnen die Mühe nicht scheuten, sich in zusätzlichem Nachmittagsunterricht auf die anspruchsvollen Prüfungen vorzubereiten, mit denen sie einerseits ihren Lernfortschritt dokumentieren können, andererseits auch in Studium und Beruf den Nachweis profunder Sprachkenntnisse im Französischen erbringen können.
Auch in Zukunft sollen die Schüler und Schülerinnen ermuntert werden, trotz der Belastung durch den Nachmittagsunterricht an den Vorbereitungskursen für die Niveaus A1 bis B2 teilzunehmen.

 

23. Dezember 2010
Weihnachtsfeier für Groß und Klein

Richtig in Weihnachtsstimmung kamen die Schülerinnen und Schüler des AGW in der letzten Schulwoche bei der Weihnachtsfeier der SMV. Dazu wurde der Mensa ein weihnachtliches Ambiente verliehen. Am 22. Dezember waren alle Jahrgangsstufen herzlich eingeladen, miteinander Vorfreude auf das große Fest aufkommen zu lassen.
Die Schüler der 5. Klassen versammelten sich schon gegen 16 Uhr im Schulhof. Die meisten von ihnen waren dabei mit Fackeln „ausgerüstet“, da bei anbrechender Dämmerung zunächst einmal – zusammen mit den Tutoren und den Klassenleitern - eine etwa einstündige Wanderung anstand.



Ab 17.00 Uhr trafen sich dann Schüler aller Jahrgangsstufen zum gemütlichen Beisammensein bei Kinder-Punsch und Stollen. Musikalisch untermalt wurde die Feier von der Jazzcombo der Schule, die die schönsten Weihnachtslieder zum Besten gab. Viel zu schnell schien die Zeit vergangen, als sich das planmäßige Ende der Veranstaltung gegen 19.00 Uhr ankündigte.



Unser Dank gilt wieder einmal den Tutoren und der SMV, deren engagierte Arbeit Aktionen wie diese erst ermöglichen.

 

20. Dezember 2010
Auf den Spuren der Dichterfürsten -
Exkursion der Q11 nach Weimar

„O Weimar: dir fiel ein besonderes Los zu: Wie Bethlehem in Juda - klein und groß!" (J.W. von Goethe)


Angelockt von diesem Dichterwort begab sich die Q 11 des AGW am 09. und 10. Dezember 2010 in Begleitung von Frau Biesenbach, Herrn Brandl, Frau Simone Peter und Herrn Wagener nach Weimar, um auf den Spuren der Dichterfürsten Schiller und Goethe zu wandeln.
Auf dem Programm stand der Besuch der beiden Dichterhäuser sowie das Bauhaus-Museum, dessen neu konzipierte Ausstellung einen Einblick in die Kunst und Architektur der Moderne gestattete.

Die Schüler taten es den Dichterheroen gleich und trotzten - wie hier zu sehen - den winterlichen Witterungsverhältnissen.

 

15. Dezember 2010
Im Vorlesen hervorragend

Am Freitag, den 10. Dezember 2010, fand im Medienraum des Augustinus-Gymnasiums Weiden der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt.
Siegerin wurde die Vertreterin der Klasse 6b, Johanna Striegl.



Zuerst gaben alle vier Kandidatinnen, Gabriela Samburski (6a), Johanna Striegl (6b), Vanessa Höfner (6c) und Verena Kummer (6d), eine kurze Einführung in ihr jeweiliges Buch und lasen dann eine möglichst lustige und spannende Stelle vor. Die Jury, bestehend aus Frau Wiesbeck, Frau Schröder, Herrn Motsch, Herrn Richter und Herrn Mader, bewerteten Textgestaltung, Lesetechnik und Textverständnis. Danach mussten die Mädchen einen unbekannten Text vortragen. Anschließend zog sich die Jury zur Beratung zurück. Da Johanna Striegl und Verena Kummer gleich gut gelesen hatten, kam es zu einem „Halbfinale“, aus dem Johanna Striegl als Siegerin hervor ging. Sie vertritt nun das AGW beim Stadtentscheid. Wir gratulieren und Drücken die Daumen!

 

10. Dezember 2010
Besuch des Regionalbischofs

„Die Obrigkeit will von der Basis lernen." So begründete der evangelische Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss aus Regensburg leicht selbstironisch seinen Besuch im ev. Dekanat Weiden, der ihn am 7.12.2010 auch ins Augustinus-Gymnasium führte.



Die Aufgabe eines Regionalbischofs ist die Betreuung der evangelischen Christen in seinem Sprengel; neben der Dienstaufsicht über kirchliche Mitarbeiter gehört dazu vor allem die geistliche Fürsorge für die evangelischen Christen in unserer Region. So nahm er unsere Sorgen und Wünsche, die wir in ökumenischer Runde vortragen konnten, mit großem Interesse auf. Er erwies sich als ein einfühlsamer und höchst interessierter Gesprächspartner.

 

09. Dezember 2010
Für Hilfe ausgezeichnet - Dank von der Deutschen Aids-Stiftung

„Wir freuen sehr über die engagierte Unterstützung, mit der sich Eure Schule mit einem Benefizlauf unter dem Motto „Laufen für den guten Zweck“ für betroffene Menschen mit HIV und AIDS in Not eingesetzt hat. 800 Schüler, Lehrer und Eltern waren für den guten Zweck im Einsatz.“ (Auszug aus dem Brief der Deutschen AIDS-Stiftung).
Im November konnte die SMV noch nicht erahnen, dass sie nur ein Jahr später ein solches Dankschreiben samt Urkunde erhalten würde.
Im kleinen Rahmen der Klassensprecher entstand die Idee, das soziale Projekt 2009/2010 voll und ganz auf das Thema Aids auszulegen, was nicht zuletzt an dem bevorstehenden 1. Dezember , dem Welt-Aids-Tag, lag. Dieses Datum war der Startschuss der Aktion, die sich wie ein roter Faden durch das Schuljahr ziehen sollte. Die unteren Klassen wurden mit dem Thema vertraut gemacht, den höheren Klassen ein vertiefter Einblick gewährt – und Pfarrerin Endruweit untermalte die Vorträge mit Photographien aus Afrika.



Dass daraufhin ein Großteil der Schüler nicht nur einen Aids-Schleifen-Anstecker kaufte, sondern gleich die ganze Familie damit ausstattete, war also kaum verwunderlich. Schließlich wollte jeder, der konnte, seinen Teil dazu beitragen, um HIV- und Aidskranken die bestmöglichste Hilfe zu bieten.
Bei dem abschließenden Benefizlauf im September 2010 für die Deutsche AIDS-Stiftung nahmen die Schüler ihre Beine in die Hand: 2.750 Euro wurden der Stiftung dank der Mithilfe von Schülern, Lehrern, Verwandten und Bekannten überwiesen, sodass sich AIDS-Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen in Deutschland nun über Zuschüsse und Hilfsangebote freuen können. Außerdem werden lokale Partner in Mosambik, Namibia und Südafrika unterstützt.
Offiziell und seitens der SMV wurde das Aids-Projekt mit dem letzten Zieleinlauf beendet, was aber nicht heißt, dass sich nun niemand mehr mit dem Thema auseinandersetzt. Wir hoffen, dass die Schüler die Problematik der Krankheit im Gedächtnis behalten und weiterhin helfen, wo es geht – so, wie sie es ein Jahr lang gemeinsam mit der SMV getan haben!

 

07. Dezember 2010
Hilfe für Rumänien

Am 25.11.2010 besuchte Frau Erna Hauer, die Leiterin der Kath. Kirchenstiftung Rumänienhilfe der Pfarrei St. Georg in Neustadt/WN, auf Einladung der Religionslehrerin Frau Talbot, die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe und berichtete über ihr Hilfsprojekt in Rumänien. Seit Juni 1990 ist sie bereits 30-mal in Rumänien gewesen und unterstützt dort zwei Kinderheime und unzählige bedürftige Familien. Sie fand die Heime in sehr schlechten Zuständen vor. Es waren nur wenige Betten vorhanden und in dem großen Schlafraum stand nur ein einziger kleiner, alter Ofen, der über Nacht immer ausging und die Kinder somit am Morgen total verfroren aufwachten.

Frau Hauer erinnert sich noch gut daran, als sie mit Geschenken in das Kinderheim kam und jedes Kind sodann sein ganzes Hab und Gut an sein Bett hing – in einem einzigen Stoffbeutel. Die Kinder, vor allem diejenigen mit Behinderung, wurden anfangs noch in den Zimmern „versteckt“ und waren sozusagen wie im Heim gefangen. Dank großzügiger Spenden und der Hilfsarbeit von Frau Hauer önnen mittlerweile auch diese Waisenkinder eine Schule besuchen. Die Jungen und Mädchen des Kinderheimes freuen sich immer riesig auf ihre einzige Schokolade im Jahr, die Frau Hauer auf ihren Besuchen mitbringt. Wenn sie ankommt, hängen sie schon am Zaun und schreien „Schokolade! Schokolade!“ Frau Hauer besuchte dieses Jahr auch ein Krankenhaus, das sie in ebenso katastrophalen Zuständen vorfand und das sie nun mit neuen Matratzen und Bettlaken ausstatten möchte. Sie half sogar einem fast erblindeten Jungen, dem sie die Operation mit Spenden bezahlen konnte.
Mit Lebensmittelpaketen wollen wir jetzt diese Hilfsaktion unterstützen und das Leben der Waisenkinder und armen Familien erleichtern! Also packt Pakete!

 

06. Dezember 2010
Live im AGW: William´s Orbit unplugged

Passend zur Vorweihnachtszeit waren es die etwas leiseren Töne, die William´s Orbit, die Band um unseren ehemaligen Abiturienten Bastian Holl, in der Aula des Augustinus-Gymnasiums, anschlug.

Das neue „unplugged“ Programm traf genau den Nerv der zahlreichen Konzertbesucher. Die Eigenkompositionen der Gruppe wurden speziell für diesen Abend „bluesig“, mit Akustikgitarren und Mundharmonika , neu arrangiert. Ein vielversprechender Weg, den die Gruppe einschlägt.

 

06. Dezember 2010
BAD ATTITUDE – Die Schul-Rockband des AGW stellt sich vor

Vier Jungs und ein Mädchen zählt sie, unsere mittlerweile sehr bekannte Schulband.
Doch wer ist das genau? „Bad Attitude“ sind Sänger Christoph Widmann (Q11), Gitarrist Michael Högen (Q11), Bassistin Corinna Loewert (K13), Schlagzeuger Philipp Bösl (Q11) und Gitarrist Johannes Reber (Q11).
In dieser Konstellation gibt es die Band jedoch erst seit 2009, angefangen hat aber alles im Jahr 2007 unter dem Namen „Project Four“. Im Dezember 2008 nahm die Formation am Nachwuchsbandwettbewerb des JuZ teil. Trotz der großen Konkurrenz erkämpften sich „Bad Attitude“ den zweiten Platz. Noch erfreulicher war 2009 jedoch der Sieg beim zweiten Nachwuchsbandwettbewerb des JuZ, der „Bad Attitude“ zur besten Nachwuchsband Weidens machte. Die Belohnung dafür waren professionelle Studioaufnahmen von einigen ihrer Lieder.



Zum Repertoire: Darunter sind vor allem Songs von Green Day, den Red Hot Chili Peppers, Mando Diao und den Toten Hosen. „Bad Attitude“ ist also im Moment noch eine reine Coverband, die sich in Weiden aber schon einen Namen gemacht hat. So spielte die Band bei verschiedenen Veranstaltungen der Stadt vor größerem Publikum, wie beim Bürgerfest, bei „Kunstgenuss bis Mitternacht“, „Weiden träumt“ oder beim „Wein-Lese-Fest“ in der Regionalbibliothek. Dabei sind sie aber natürlich auch dem Augustinus-Gymnasium treu geblieben, dessen Schulfeste, Faschingsfeiern und Gottesdienste sie musikalisch unterstützen.
Unter der Leitung von Frau Schmelzer probt „Bad Attitude“ immer freitags in den Musikräumen der Schule, die sie als Schulband zusammen mit ihrer Betreuerin uneingeschränkt nutzen können. Wer mehr über die Aktivitäten der Band wissen möchte, sei auf deren Homepage verwiesen: www.bad-attitu.de

 

03. Dezember 2010
Der kleine Tag: Theateraufführung am AGW

Der „kleine Tag“ ist sehr aufgeregt. Im Lichtreich hinter den Sternen wartet er darauf, auf einem Lichtstrahl zur Erde zu reisen. Endlich ist es soweit und er darf an seinem Tag auf der Erde die Meschen bestaunen.
Doch als er von seinem Abenteuer von der Erde ins Lichtreich zurückkehrt,
haben die bedeutsamen Tage der „ersten“ und „zweiten Reihe“ nur Hohn und Spott übrig für seine alltäglichen und wenig spektakulären Erlebnisse.
Erst ein Jahr später stellt sich heraus, welch einmaliger und besonderer Tag
der „kleine Tag“ tatsächlich war … ein Tag, an dem sich nichts Schlimmes auf der Welt ereignet hat - der kleine Tag wird zum Tag des Friedens ...
… und strahlt …


Am Donnerstag, 25.11.2010, war es dann soweit, die 20 Schülerinnen und Schüler der Unterstufentheatergruppe durften ihr Können zum Besten geben und die Erlebnisse und Abenteuer, die der kleine Tag auf seiner Reise zur Erde erlebt hat, spielerisch in Szene setzen … als funkelnde Sterne, rappende Bauarbeiter, als Helden an der E-Gitarre oder als Elefanten und Hunde in einer Schule voller Tiere. Mit viel Fantasie und Spielwitz präsentierten die kleinen Schauspieler unter der Leitung von Frau Übelmesser und Frau Witt ein liebenswertes aber auch nachdenkliches Stück in der Adventszeit ... mit der Botschaft des kleinen Tages, dass jeder von uns ganz individuell und einzigartig ist.

 

03. Dezember 2010
Augustinchen: Ausgezeichnete Schülerzeitung

Mut zur Lücke! Ja, das bewies das Augustinchen beim 7. Schülerzeitungswettbewerb des Medienhauses „Der Neue Tag“. Aber keineswegs in Bezug auf den Inhalt der Artikel, sondern bezogen auf das Layout. Der Schülerzeitung des Augustinus-Gymnasiums wurde für ihre Übersichtlichkeit und die doppelseitigen Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Rubriken mit den ausdrucksstarken Schmuckbildern der Preis für das „Beste Layout“ verliehen. Herzlichen Glückwunsch an die Redaktion und das Layout-Team!

 

22. November 2010
Trauer um Anna-Maria Lorenz

Die Schulgemeinschaft des Augustinus-Gymnasiums trauert um Anna-Maria Lorenz, Schülerin der Q11, die am vergangenen Freitag bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Wir alle gedenken ihrer im Gebet.

Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen, unsere Herzen halten sich umfangen, so, als wärst du nie gegangen. Du fehlst.

 

21. November 2010
Spitze in Mathematik

Der Schüler Christian Albert, Klasse 7c wurde von seinem letztjährigen Mathematiklehrer Herrn Dr. Bauernfeind und dem Betreuungslehrer für Mathematikwettbewerbe, Herrn Hüttinger, für die Spitzenförderung Mathematik vorgeschlagen. Aus allen bayrischen Gymnasien wurden hierfür 25 Schülerinnen und Schüler ausgewählt – darunter auch Christian Albert.



Der Schüler durfte eine Woche lang am Seminar der Spitzenförderung Mathematik in St. Englmar teilnehmen und hat dort sehr anerkennenswert abgeschnitten, wofür ihm eine Urkunde verliehen worden ist. Dazu gratulieren wir sehr herzlich und hoffen, dass dies für noch mehr Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen Ansporn darstellt, sich an Mathematikwettwerben zu beteiligen.

 

19. November 2010
Wie schwer ist eigentlich eine Tresortür?
Betriebsexkursion der 8. Klassen zur Volksbank Nordoberpfalz

Die Schüler der 8. Jahrgangsstufe des Wirtschaftszweigs setzen sich im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht intensiv mit dem Themenbereich Geld und Geldanlage auseinander. Am 18.11.2010 hatten die Schüler die Möglichkeit sich Informationen aus erster Hand zu beschaffen.



Im Laufe des Besuchs in der Filiale Wörthstraße der Volksbank Nordoberpfalz wurden die Schüler in vier Kleingruppen eingeteilt und erhielten im Gespräch mit Bankmitarbeitern Einblick in die Fachgebiete Geldanlage, Kredit und Online Banking. Der Höhepunkt war für die Schüler war sicherlich die Besichtigung des Tresorraums und der Schließfachanlage.



Zusätzlich zu dieser Bankexkursion konnten wir am 08.11. Herrn Käß und Herrn Ermer von der Volksbank für einen interessanten und anwendungsbezogenen Expertenvortrag zum Thema Börse für die 10. Klassen des Wirtschaftszweigs gewinnen. Das Augustinus-Gymnasium bedankt sich für die erfolgreiche Kooperation!

 

18. November 2010
Strike – Bowlingnachmittag der 5. Klassen

Die Tutoren hatten zusammen mit ihrer Betreuerin, Frau Benkhardt, ihre 5. Klassen am 16. November 2010 zu einem gemeinsamen Bowlingnachmittag in das Bowling Center eingeladen.

Für die vielen Fünftklässler, die gekommen waren, um sich außerhalb der Schule näher kennenzulernen, verging der Nachmittag wie im Flug und sie fanden es „total cool“ (Lea, 5a).

 

10. November 2010
„Gemeinsam gehen“ - Besuch einer Ausstellung

Im Rahmen unseres Religionsunterrichts besuchte ein Religionskurs der Q11 zusammen mit Kursleiterin Frau Biesenbach die Wanderausstellung „Gemeinsam gehen“ der Bayerischen Stiftung Hospiz im Foyer des Neuen Rathauses Weiden. Diese Ausstellung beschäftigte sich mit dem Thema Hospizarbeit .
Unter Hospizarbeit versteht man eine liebevolle und menschliche Begleitung Sterbender. Nach einer kurzen Einführung konnten sich die Schüler selbstständig mit den einzelnen Stationen auseinandersetzen.

So standen neben Informationstexten auch Schautafeln mit persönlichen Eindrücken und Zitaten Betroffener zur Verfügung. Ein besonderer Höhepunkt war eine Hörstation, die nicht nur Eindrücke und Erfahrungen der täglichen Arbeit im Hospiz vermittelte, sondern auch über Trauerarbeit und die Rolle Angehöriger informierte. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Besuch eine echte Bereicherung für die Schüler war. Jeder konnte sicherlich ganz eigene neue Eindrücke und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen: „Sterben ist – wie Geburt - ein elementarer Bestandteil unseres Lebens“.

 

21. Oktober 2010
Schliemanns Erbin:
Katharina Trettenbach überzeugt beim Sprachenturnier in Meißen

Der deutsche Kaufmann und Archäologe Heinrich Schliemann war im 19. Jahrhundert für seine Sprachbegabung berühmt. Er lernte innerhalb nur eines Jahres Niederländisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch und eignete sich später mühelos auch noch Russisch, Französisch, Latein und Altgriechisch an.
Die 16-jährige Katharina Trettenbach vom Augustinus-Gymnasium steht dem kaum nach. Latein, Englisch, Altgriechisch und Spanisch hat sie im Unterricht gelernt und sich im Selbststudium auch noch Italienisch und Französisch beigebracht. Dass sie all diese Sprachen noch dazu auf sehr hohem Niveau beherrscht, hat sie beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Bereits in der ersten Runde beeindruckte sie mir ihrem Wettbewerbsbeitrag in den Sprachen Englisch und Altgriechisch die Jury so sehr, dass sie Katharina mit einem 1. Landespreis auszeichnete und sie als eine der neun besten bayerischen Teilnehmer vom 16.-19. September zum Sprachenturnier nach Meißen einlud.



Bei diesem Turnier traten 70 sprachbegeisterte Schülerinnen und Schüler gegeneinander an. Einzeln und in Teams beschäftigten sie sich mit höchst anspruchsvollen Aufgaben in jeweils zwei Fremdsprachen. Sie recherchierten dazu in Meißener Unternehmen, hielten öffentliche Vorträge und führten selbst erarbeitete mehrsprachige Theaterstücke auf. Auch hierbei bewies Katharina, dass die Bezeichnung als „Schliemanns Erbin“ voll und ganz auf sie zutrifft. Sie redete, schrieb und spielte sich in Englisch und Latein unter die 24 besten Teilnehmer. Als Preis für ihre Leistung erhielt sie ein Stipendium für ein einwöchiges Seminar des International Student Leadership Institute (ISLI) in Oberwesel.
Die Schulgemeinschaft des Augustinus-Gymnasiums gratuliert Katharina ganz herzlich zu ihrer herausragenden Leistung und wünscht ihr für weitere Wettbewerbe viel Erfolg.

 

19. Oktober 2010
Neues Schülersprecherteam offiziell eingeführt

Julia Binapfl (Q11), Lukas Höllerer (Q11) und Florian Piehler (10a) – das ist der neue »Kopf« der SMV des Augustinus-Gymnasiums. Julia, die bereits im vergangenen Schuljahr als Schülersprecherin tätig war, erhält damit zwei neue Kräfte an ihrer Seite, die nun Johannes Reber und Julia Wagner in ihrer Funktion als Schülersprecher ablösen.
Einige Neuerungen gibt es ebenfalls bezüglich der Verbindungslehrer: Da Frau Benkhardt ihr Amt als Verbindungslehrerin abgegeben hat, hatten die Schülerinnen und Schüler des AGW die Aufgabe, zwei neue Verbindungslehrer zu wählen. Die Wahl fiel auf Frau Heimler und Herrn Fuhrmann, die von nun an jederzeit für Probleme innerhalb der Klassen– oder Schulgemeinschaft ein offenes Ohr haben werden und gerne mit Rat und Tat zu Seite stehen.


Wir bedanken uns bei Johannes und Julia für ihr großes Engagement im Bereich der SMV und bei Frau Benkhardt für ihren tatkräftigen Einsatz für die Schule.
Den neuen Schülersprechern wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg und sind gespannt auf viele großartige Aktionen der SMV, wie sie bereits letztes Schuljahr stattgefunden haben.

 

28. September 2010
Benefizlauf 2010: Laufen für den guten Zweck

Wer am letzten Freitagvormittag einen Spaziergang entlang des Flutkanals unternahm, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Scharen von Schülern in bunten Kostümen rannten gut gelaunt Runde um Runde, und das alles für den guten Zweck. Bereits kurz nach acht Uhr hatte der Leistungskurs Sport begonnen, mit Aufwärmübungen für gute Laune und die richtige Vorbereitung auf den Lauf zu sorgen. Gut präpariert konnte dann die Strecke in Angriff genommen werden.



Johannes Reber, 1. Schülersprecher des Augustinus-Gymnasiums, über den Hintergrund der Veranstaltung: „Für uns als humanistisches Gymnasium ist soziales Engagement wichtig". Deshalb hieß das Motto
der SMV am Freitag, den 24. September, bereits zum dritten Mal: Benefizlauf statt Wandertag.
Auf der 2,2 Kilometer langen Runde um den Flutkanal konnten sich etwa 800 Schüler, Lehrer und Eltern Spenden zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung erlaufen. Bereits im vergangenen Jahr sammelte die SMV bei mehreren Veranstaltungen für die Stiftung. Für die ersten drei Runden bezahlten die Schüler selbst jeweils einen Euro, jede weitere Runde wurde mit einer 1-Euro-Spende der SMV belohnt.



In drei Stunden kamen 2807 Euro für den guten Zweck zusammen. Die SMV-Betreuer Claudia Benkhardt und Norbert Eckl sowie die Organisatoren der SMV, Johannes Reber, Julia Binapfl, Tatjana Grünewald und Julia Wagner zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis und den sportlichen „Spendern“.



Auch die erschöpften Schüler waren zufrieden: Nach der Anstrengung stand ein Catering-Team bereit, um sie mit Tee, Kuchen und Wurstsemmeln zu versorgen.

 

20. September 2010
Kennenlerntage 2010: „Gemeinsam sind wir stark“

Man nehme 106 quirlige „Neuankömmlinge“ am Augustinus-Gymnasium, vier stimmgewaltige Klassenleiter, ein engagiertes Streitschlichter- und Beratungslehrerteam und drei Tage Zeit, würze das Ganze mit einer großen Portion Pädagogik und guter Laune, gebe am Ende noch ein gemeinsames Frühstück hinzu und fertig sind die ersten Kennenlerntage am Augustinus-Gymnasium.



So motiviert starteten die diesjährigen Fünftklässler des Augustinus-Gymnasiums in der ersten Schulwoche in einen neuen Abschnitt ihrer Schullaufbahn. Zielsetzung der Kennenlerntage ist in erster Linie der
Abbau von Berührungsängsten durch ein spielerisches Kennenlernen zwischen Lehrern und Schülern und zwischen den Schülern untereinander, das eine harmonische Zusammenarbeit erleichtern und den Schülern den Übergang zwischen Grundschule und Gymnasium vereinfachen soll.
„ Gemeinsam sind wir stark“ – auf der Suche nach einem verbindenden Klassenmotto lernen die Kinder die Bedeutung von Zusammenhalt und Teamfähigkeit für einen gelungenen Start in die neue Klassengemeinschaft kennen, erproben erste soziale Kontakte, lernen spielerisch einander kennen, erkennen Stärken und Schwächen und wissen, dass man „gemeinsam an einem Strang“ ziehen muss, um zu einer Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Dabei entschied sich eine Klasse mit ihrem Klassenmotto, „Gewalt jeglicher Art hat bei uns keine Chance“ für den Leitgedanken des AGW: „Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung“.



Und so „stürmen“ 106 bunte Schultaschen das Augustinus-Gymnasium, erkunden in der Schulhausrallye jeden Winkel vom Biologiesaal bis zum Pausenverkauf, sprechen von Lieblingsbüchern und den schönen Sommerferien, lachen über die lustigste Grimasse, freuen sich über Namensvettern, knobeln um Sitzordnung und Fensterplätze, lösen imaginäre Streitfälle spielerisch und tauschen Croissant gegen
Butterbreze … Willkommen am AGW!

 

 
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