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Archiv
Schuljahr
2010/11
12.
Februar 2011
„Bretter,
die die Welt bedeuten..." - Skikurs der 7. Klassen
Laura Kindl, Schülerin
der Klasse 7c, berichtet über den Skikurs der 7. Klassen:
Skikurs.
Was soll ich da groß schreiben?
Die ganze Woche in ein paar Worte fassen? Unmöglich. Aber ich versuchs.
Also: Die 7c und 7d sind mit Frau Schröder, Frau Übelmesser, Frau
Seliger, Herrn Brandl und Herr Leyerer nach St. Jacob gefahren- zum Skifahren.

1.Tag: 22.01.11
Um halb sieben morgens stehen wir mit Koffern bepackt da, und es ist noch ziemlich
finster.
Aber alle freuen sich schon auf die kommende Woche.
Dann kommt endlich der Doppeldeckerbus.
Und wir fahren los.
Während der Busfahrt haben wir gesungen, gelacht, geratscht, Fotos gemacht...
Gegen zwei sind wir dann endlich angekommen.
Aber die Zimmer sind noch nicht frei, also machen wir einen kurzen Spaziergang,
bevor wir endlich auspacken und „einziehen“ können.
Von vier bis fünf gehen dann die meisten in den Pool.
Danach wird gekickert, geratscht, Tischtennis gespielt, die Zimmer hergerichtet
etc.
Um halb sieben gibt es dann- wie jeden Tag- Abendessen.
Später dürfen wir uns wieder selber beschäftigen- bis halb zehn,
dann müssen wir in unsere Zimmer.
Die nächsten Skifahrtage
Das Wetter ist total schön, oft sonnig, ein bisschen windig, teilweise
auch bewölkt- aber genau richtig zum Skifahren oder Snowboarden.
Also fahren wir mit dem Bus ins Skigebiet und werden dort in verschiedene Gruppen-
von Anfänger bis „Profi“ - eingeteilt.
Mittags gibt es dann leckere Nudeln in der Berghütte, und dann geht’s
weiter die Pisten runter.

Abends und Nachmittag können wir dann in den Pool gehen, uns ausruhen,
kickern, ratschen...
Abends kommt dann die „Zimmerkontrolle“ – und bewertet die
Räume nach Ordnung & Unterhaltung. 0- 5 Punkte kann man täglich
gewinnen für die Zimmerolympiade.
Am Donnerstag werden wir dann zusammen mit Frau Schröder kreativ: zum
Thema „Umwelt und Tourismus in den Bergen“ basteln wir Plakate,
schreiben Gedichte, singen Lieder, erfinden Spiele, führen Talkshows oder
Theaterstücke vor.

Letzter Tag
Natürlich gibt es einen bunten Abend mit vielen Sketchen und Liedern-
u.a. dem Lehrersong- und eine „Poolparty“ von 10-11.
Außerdem feiern wir einen Geburtstag und denken oft gar nicht daran,
die Koffer zu packen.
Das hat Zeit... und heim wollen die wenigsten schon.
Aber am nächsten Tag steht der Bus zur Abfahrt bereit und es geht wieder
nach Hause- ob wir nun wollen oder nicht.
Insgesamt war es eine tolle, unbeschreibliche Woche- und viel zu kurz!!!
07.
Februar 2011
Journée
Française
Der
Höhepunkt der auch in diesem Jahr anlässlich des von
Adenauer und De Gaulle 1963 unterzeichneten Vertrags der Deutsch-Französischen
Freundschaft am AGW abgehaltenen Journée Française
war zweifelsohne der vergnügliche und lehrreiche abendliche
Vortrag des Dialektforschers Professor Dr. Zehetner aus Regensburg,
der auf großes Interesse stieß. An einer Fülle
sehr ansprechender Beispiele erläuterte Professor Dr. Zehetner
den Einfluss des Französischen im Deutschen und im Bairischen
unter der Überschrift „Schorsch, mogst a Büfflamott?“.

Dabei
referierte er über die Geschichte der Entlehnungen aus dem Französischen,
räumte mit so manchen falschen Erklärungsversuchen auf (so
rührt „justament“ wohl weniger vom französischen justement,
als vielmehr von „just am End“) und spannte dann
den Bogen zu Beispielen aus dem Englischen („Bulldog“ für
Traktor) oder aus dem Tschechischen, die sich vollends in das Deutsche
oder das Bairische integriert haben. Zuhörer und Redner gingen
abschließend einen gleichermaßen amüsanten wie spannenden
regen Dialog ein, in dem man den Ursprung von Wörtern wie „Bussl“ (lautmalerisch,
wohl auch gestützt durch „poussieren“ (frz.
pousser= schieben) oder „kudern“ (kindisch lachen;
in Weiden auch: (Stoff) Falten werfen) erhellen wollte.
Zwei Bayern in französischem
Ambiente: nach seinem Vortrag signierte Herr Prof. Dr.
Zehetner (rechts, hier im Gespräch mit Herrn Dr. Baumgartner
aus Schirmitz) seine Werke und nahm viele Anregungen zur
dialektalen Erforschung des Weidnerischen mit nach Hause.
Im Anschluss fand
das seit letztem Jahr auf eine Idee des Kepler-Gymnasiums zurückgehende
turnusmäßig stattfindende Treffen der Französisch-KollegInnen
der benachbarten Schulen, diesmal am AGW, statt. Man traf sich in zwangloser
Runde zum gemütlichen Beisammensein und tauschte sich aus.
Am Vormittag hatte die Fachschaft Französisch (Frau Benkhardt, Frau Büchl,
Frau Glatigny, Frau Lippe, Frau Müller, Frau Wiesbeck und Herr Seiermann)
dafür gesorgt, dass das Wort Frankreich in aller Munde war. Geboten waren
u.a.: Croissants, Chansons (live vorgetragen von Julia Wagner, Lukas Höllerer
und Jeremias Kaiser), Ausstellungen zum Thema: Deutschland bzw. Bayern
und Frankreich, Dekoration der Mensa, Filmvorführungen.
03.
Februar 2011
Daily-Soap
des 19. Jahrhunderts:
Augustinus-Gymnasiasten inszenieren das Drama Gespenster von Henrik
Ibsen
Helmut
Kunz berichtete am 22. Januar 2011 in Der Neue Tag über
die Theaterproduktion des Augustinus-Gymnasiums:
In Henrik Ibsens
Stück "Gespenster" steckt fast alles, was ein Familiendrama
ausmacht. Geschichten, die uns heutzutage in Daily-Soaps vorgegaukelt
werden. "Rote Rosen", "Marienhof" und "Lindenstraße" -
vom norwegischen Autor zurückversetzt ins Jahr 1881. Ein Drama,
das sich aus Seitensprüngen, Krankheiten, Lügen, Irrungen
und Moralvorstellungen zusammensetzt.Die
Theatergruppe des Augustinus-Gymnasiums wagte sich am Donnerstag-
und Freitagabend an die schwierige Handlung. Aufgeführt wurde
das Stück in der Regionalbibliothek, dank der Zusammenarbeit
mit dem Landestheater Oberpfalz. "Gespenster" erzählt
auf dichte Weise, wie Menschen versuchen, sich aus den Dingen des
Lebens heraus zu mogeln. Was aber nicht gelangen kann, weil die Vergangenheit
sie einholt, die unberechenbare Macht der "Schuld der Väter."

Der verwitwete
Tischler Jakob Engstrand (liebenswürdig dargestellt von Philipp
Wolfram) hat mitgeholfen, auf dem Landgut von Helene Alving (Constanze
Rüb mit der blassen Kühle einer Nicole Kidman als beste
Besetzung), im Westen Norwegens, ein Kinderasyl zu Ehren ihres verstorbenen
Ehemanns, des Hauptmanns und Kammerherrn Alving, zu errichten.
Der alkoholkranke Jakob beabsichtigt ein Seemannsheim zu eröffnen, bittet
seine Tochter mitzukommen, um den Männern schöne Augen zu machen,
die jedoch ablehnt. Die selbstbewusste Regine (Magdalena Frischholz) hat sich
nämlich in den Sohn ihrer Herrschaft verliebt: den Künstler Osvald
Alving (Lukas Fleischmann), der anlässlich des Jahrestags aus Paris angereist
und auf Alkoholtrip ist.
Dann gibt es noch den Pastor Manders (Dominik Höcht), in den Helene Alving
einst verliebt war. Der ihr aber Vorwürfe macht. Glaubt man im ersten
Akt noch an eine typische Unterhaltung eines Seelsorgers mit seinem Schäfchen,
so entpuppt sich die vermeintlich mustergültige Ehe der Alvings als mühsam
aufrecht erhaltene Fassade. Der Kammerherr war ein Schürzenjäger
und nicht nur Osvalds Vater, sondern auch Zeuger von Regine. Die Vergangenheit
steigt wie Gespenster hoch. In seinem Heimatland durfte das Stück damals
nicht aufgeführt werden, weil "Gespenster" Tabuthemen wie Inzest,
Syphilis und Sterbehilfe aufgriff. Umso nachdrücklicher inszenierte das
Augustinus das Drama unter Spielleitung von Silke Biesenbach und schälte
in schwierigen Dialogpassagen zwischen Helene und Pastor Manders stilsicher
aus einem Klischee die nackte Wahrheit. Mittendrin im Geschehen: Das Liebespaar,
das niemals heiraten darf.
31.
Januar 2011
Praktische
Biologie: Herzsektion im Unterricht
Eine
nicht alltägliche Biologiestunde erlebten die Schüler und
Schülerinnen der Klasse 10a bei Herrn Eckl: Aufgabe war es, ein
Schweineherz zu sezieren!
Einige gingen mit großer Vorfreude an die Herausforderung heran, andere
fühlten sich beim Gedanken an das Bevorstehende etwas unwohl.
Am Anfang der Unterrichtsstunde bat Herr Eckl die Klasse zunächst das
Herz genauer zu betrachten, um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie es von
außen beschaffen ist.

Danach sollte das Herz in zwei Hälften geteilt werden, damit man es von
innen untersuchen und beispielsweise die Herzklappen finden konnte. Bei der
Sektion arbeiteten alle konzentriert und sogar die, die sich am Anfang scheuten,
fanden es schließlich aufregend und suchten interessiert nach weiteren
Informationen zum Herz in der bereit stehenden Literatur.
30.
Januar 2011
Einblick
in das Univeritätsstudium
Einmal
mehr zeigte sich die fruchtbare Verbindung von Schule und Hochschule,
als der komplette Jahrgang Q 11 des Augustinus – Gymnasiums am
21 .01. 11 die Universität Bayreuth zu einem Informationstag besuchte.
Der durch ein Schüler –Team unter Leitung von Klaus Märker
organisierte Hochschultag war mehr als eine Schnupperstunde an der Uni. Viele
namhafte Wissenschaftler und Hochschulprofessoren hatten sich Zeit genommen,
um den zukünftigen Studenten möglichst authentisch ein Bild von der
Hochschulbildung zu geben. Dabei blieb es gerade nicht bei nur allgemeiner
Information, sondern es ging auch in medias res: Nach einer Begrüßung
durch Prof. Dr. Stoll konnten die Gymnasiasten verschiedene Lehrveranstaltungen über
alle Fakultäten hinweg verfolgen.
Für
die naturwissenschaftlich Interessierten erwiesen sich die konkrete
Vorführung eines konstruierten Mini-Segways im Zusammenhang mit
der Theorie über das Balancieren eines starren Pendels, anwendungsbezogene
Mathematik im Hinblick etwa auf orthogonale Codes oder ein Blick hinter
die Kulissen der Physik, wenn Experimente mit Laserkreisel im Labor
vorgeführt und erklärt wurden, als besondere Höhepunkte.
Daneben kamen unter anderem mit einem Proseminar zur English Lexicography,
mit einem Beitrag zum Musiktheater oder mit dem Modul zu Jurastudium
und Wirtschaftswissenschaften andere Schwerpunktsetzungen zum Tragen.
Der Uni-Tag war von sehr großer Aufgeschlossenheit seitens der Hochschullehrer
und von nicht minder großem Interesse seitens der Kollegiaten geprägt.
Der reibungslose Ablauf der Veranstaltung trug sicherlich dazu bei, dass der
im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung durchgeführte Hochschultag
einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen konnte.
27.
Januar 2011
Besuch
bei der „Stimme
der Region"
Im Rahmen
der Berufs- und Studienvorbereitung der Qualifikationsphase fand auch
dieses Jahr wieder eine von den Schülern organisierte Betriebserkundung
beim
„ Neuen Tag“ statt, um ihnen einen
Einblick ins Betriebsleben und den Alltag der Mitarbeiter
zu verschaffen.
Am Mittwoch, den 12.01.2011, trafen sich so die 24 Schüler der beiden
Seminare Kunst und Deutsch in Begleitung von Frau Dr. Lutz um 8:15 Uhr vor
dem Gebäude
des Neuen Tags.
Nach einer Begrüßung durch Frau Ilona Stadler, die die Führung
leitete, staunten die Schüler in einem Kurzfilm über den langen Weg,
den die Schlagzeilen ihrer Tageszeitung täglich zurücklegen, bevor
sie die Haustür jedes einzelnen erreichen. Auch die Geschichte des Unternehmens
und die Vorstellung der verschiedenen Abteilungen des Medienhauses boten einen Überblick über
die Arbeit und die Organisation der Mitarbeiter.
Anschließend wurde die Schülergruppe von Frau Stadler durch die
einzelnen Abteilungen des Hauses geführt. Leider war sie für die
Redaktionsbesichtigung noch zu früh, doch durch ausführliche Erklärungen
und Mitarbeitergespräche kamen die Schüler auch in der „Vorstufe“ der
Informationsverarbeitung, der Druckerei und letztendlich dem Versand voll auf
ihre Kosten.
Besonders beeindruckend war das soziale Engagement der hiesigen Tageszeitung
in vielfältigen Projekten wie „Lichtblicke“ oder „Zeitung
macht Schule“, aber auch die Vielfalt der regelmäßig erscheinenden
Broschüren, Hefte und natürlich der großen Tageszeitungen „Der
Neue Tag“, „Amberger Zeitung“ und „Sulzbach-Rosenberger
Zeitung“.
Das Fazit: Alles in allem ein gelungener Einblick ins Berufsleben hinsichtlich
vieler verschiedener Ausbildungsberufe und Tätigkeiten sowie eine Bestätigung
für die Zuverlässigkeit der örtlichen Tageszeitung als „Stimme
der Region“.
18.
Januar 2011
Isländische
Vulkanasche trifft auf Flossenbürger Granit:
Roland Taubenberger zeigt keramische Exponate
„Überraschungen
erleben, die nicht vorhersehbar sind und in den Arbeitsprozess einbauen“,
so in etwa beschreibt Roland Taubenberger, Kunstlehrer am Augustinus-Gymnasium
in Weiden, sein künstlerisches Motto. Und gemäß dieser
Devise schuf er im vergangenen Jahr ein gigantisches keramisches Werk,
das etwa 90 Schalen und 50 abstrakte Figuren umfasst. Seine neusten
Tonarbeiten präsentiert Taubenberger in seiner vorläufig
letzten Ausstellung im Einrichtungshaus Sichert in Weiden, bevor er
in den wohlverdienten Ruhestand geht.
Für die Glasuren seiner Tonschalen, die sich an den Formen japanischer
Teeschalen orientieren, verwendete der Künstler diesmal vorwiegend Löß aus
Tuniberg im Breisgau, Granit aus Flossenbürg und erstmalig die Asche des
Eyjafiallajökull,
einem Vulkan in Island.

Noch bis Ostern wird Roland Taubenberger jeden Samstag persönlich im Einrichtungshaus
Sichert von 10 bis 12 Uhr gerne für ein Gespräch zur Verfügung
stehen.
11.
Januar 2011
Päckchenaktion:
Die AGW-Schulfamilie schenkt Weihnachtsfreude
Die SMV hatte die
Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich an der Weihnachtsaktion
des Radiosenders Antenne Bayern zu beteiligen und Päckchen zu
packen, welche unter anderen den Armen in Moldawien und Bosnien zugestellt
wurden. Fahrer der Firma ATU in Weiden unterstützten - wie bereits
im Jahr zuvor - eine Hilfsaktion, welche hier vor Ort ansässig
ist, nämlich die Kirchenstiftung Rumänienhilfe der Pfarrei
St. Georg Neustadt/WN.
Dabei erzielte das Augustinus-Gymnasium eine beachtliche Anzahl von 87 Päckchen,
welche unter dem Christbaum in der Aula abgelegt wurden.

Frau Erna Hauer,
die Leiterin der Rumänienhilfe, zeigte sich in einem Brief an
das Lehrerkollegium und die Schülerinnen und Schüler überwältigt über
das Engagement und bedankte sich von Herzen für die großartige
Unterstützung.

Sie erwähnte
außerdem, dass die ATU-Fahrer ihr von beeindruckenden Szenen
berichteten, welche sie bei der Übergabe der Lebensmittelpakete
an die armen Familien und Kinder erleben durften.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, diesen
Menschen eine weihnachtliche Freude zu machen!
24.
Dezember 2010
Weihnachtskonzert
in St. Michael
Am Dienstag, den
21. Dezember, fand das Weihnachtskonzert des Augustinus-Gymnasiums
in der St. Michaelskirche statt. Der Neue Tag berichtete am
24.12.2010:
Weiden. Großartig,
wie hier die Geburt des Heilands transportiert wurde: mit Musikalität
in höchsten Sphären. Das Augustinus ist einfach genial,
was seine Konzerte betrifft. So auch wieder beim traditionellen Weihnachtskonzert
am Dienstagabend in St. Michael. Die Besucher ließen sich gerne
mitnehmen in die vorweihnachtliche Stimmung.
Allein schon, was der Unterstufenchor mit dem Traditional "Feliz Navidad" anstellte,
war Chormusik wie vom anderen Stern. Selten klang das Lied so optimistisch,
so zugänglich, wie an diesem Abend. Das Augustinus-Gymnasium machte es
den Zuhörern auch sonst so unglaublich leicht, den Zauber der Weihnacht
einzufangen. Auch wenn nicht alle Beiträge und Chorsätze unbedingt
mit dem Weihnachtsfest zu tun hatten. So begann der Abend mit einem Orgelstück
von Valentin Rathgeber.
Stellvertretender Schulleiter Helmut Matejka hatte die Besucher auf das anstehende
Fest eingestimmt. Studiendirektor Peter Pollinger, der musikalische Tüftler
der Schule, hatte die Proben zum Weihnachtskonzert wegen der durch den Wintereinbruch
bedingten Unterrichtsausfälle auf Sparflamme kochen müssen. Davon
merkten die Besucher aber nichts. Die Schüler bestachen unter den Fittichen
ihrer musikalischen Betreuer einmal mehr mit ihrer unbändigen Energie
und intensiven Leidenschaft zur Musik. Insbesondere auch die Solistinnen, die
sich alleine oder im Duett an anspruchsvolle Werke von Johann Sebastian Bach
bis Felix Mendelssohn-Bartholdy wagten.
Interpreten waren Mezzosopranistin Eva Dommermuth, die beiden Sopranistinnen
Julia Wagner, Luzie Brandl, Eva Hys (Alt) sowie Tenor Christoph Widmann. Kurzweilig
war das Programm, weil nicht nur überpräzise die Klassiker gesungen
wurden, sondern weil die jungen Musiker sich auch mit Pop-Christmas-Songs wie "Mary's
Boy Child" beschäftigen durften, gesungen von Anna Feit und Claudia
Wolf.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Opernfreund MdL Werner Schieder,
die mit Stadträten im Publikum saßen, bezeichneten das Konzert als "großartig".
Janusz Skutella zeichnete für das Kammermusik-Ensemble verantwortlich,
das ein Gitarrenquintett von Luigi Boccherini improvisierte.

Das Orchester
unter Leitung von Sandra Schmelzer verzauberte die Zuhörer mit
ohrgängigen Weihnachtsliedern von den "Winterklängen" über
Elton Johns "Can you feel the Love tonight" bis zum "Polar
Express". Aber das Aushängeschild des Abends war natürlich
wieder der Gemischte Chor, den E-Piano und Schlagzeug unterstützten.
Der geschmeidige und präzise Spitzenchor glänzte mit "Glorious
Kingdom", "Christmas Lullaby" und "Merry Xmas
Everybody" und riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin.
23.
Dezember 2010
Besuch
in der Synagoge
Im Rahmen ihres Religionsunterrichtes
besuchten die Schüler der Klasse 9b des Augustinus-Gymnasiums
mit den Lehrkräften Frau Talbot und Herr Fink die Synagoge in
Weiden, wo sie durch Frau Dr. Konrad viele interessante Informationen
zur Entstehung und Geschichte dieses Bauwerks bekamen. Die Schüler
erfuhren, dass bereits im 12. Jahrhundert die ersten Juden nach Weiden
kamen, doch erst im 16. Jahrhundert war eine größere Gruppe
von 60 Juden in der Judengasse nachzuweisen. Per Regierungsbeschluss
entstand im 18. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Floß mit
einem eigenen Rathaus, einem Friedhof und einer Schule. Die Abgaben
für dieses Privileg waren jedoch vielen jüdischen Bürgern
im Laufe der Zeit zu hoch, deshalb zogen sie nach und nach wieder nach
Weiden.
Vor der Reichspogromnacht
1938 umfasste die jüdische Gemeinde Weiden an die 200 Mitglieder,
doch die Verfolgung durch die Nationalsozialisten vernichtete diese
Gemeinschaft völlig. Ihrer Lage inmitten der Altstadt verdankte
die Synagoge ihre Erhaltung - sie hätte nicht ohne Schäden
für die Nachbargebäude zerstört werden können.
Nach dem Krieg bot die Synagoge den jüdischen Flüchtlingen,
die den Holocaust überlebt hatten, einen Raum als Versammlungs-
und Gebetsort; in den letzten Jahrzehnten konnte sich in Weiden wieder
eine große und aktive jüdische Gemeinde etablieren (derzeit
290 Mitglieder). Bei der Besichtigung der Synagoge erzählte Frau
Dr. Konrad ausführlich über den jüdischen Glauben sowie
bedeutende Festtage und erklärte den interessierten Jugendlichen
die einzelnen Einrichtungsgegenstände.
23.
Dezember 2010
Erfolgreiche
Teilnehmer an der 50. Mathematikolympiade
Mehr als 30 Schülerinnen
und Schüler aus allen Jahrgangsstufen, mit Schwerpunkt Unterstufe,
haben sich in diesem Schuljahr zur Teilnahme an der Mathematikolympiade
entschlossen. Die erste Runde, bei der die Aufgaben als Hausaufgabe
zu lösen waren, bereitete den Teilnehmern noch kaum Probleme.
In der zweiten Runde, bei der die vier Aufgaben in Form einer vierstündigen
Klausur in der Schule bearbeitet werden mussten, ließ die Köpfe
der Kandidaten schon mehr qualmen. Aber schließlich konnten sich
von den Teilnehmern immerhin zehn für die 3. Runde qualifizieren.
Diese Landesrunde findet vom 23.-25. Februar 2011 an der Universität
Passau bzw. zeitgleich an der Schule statt und besteht aus zwei jeweils
vierstündigen Klausuren an zwei Tagen.
Das Bild zeigt die Teilnehmer der ersten beiden Runden bei der Verleihung der
Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme an der 1. bzw. 2. Runde. Die
für die 3. Runde qualifizierten Schülerinnen und Schüler erhalten
ihre Urkunden nach Abschluss der Landesrunde im März.
Die ganze Schulfamilie wünscht den talentierte Schülern auch künftig
viel Spaß und Erfolg bei Wettbewerbsteilnahmen.
23.
Dezember 2010
Gute
Sprachkenntnisse unter Beweis gestellt
Kurz vor Weihnachten
konnten die DELF-Zertifikate noch an die Schüler und Schülerinnen
des AGW überreicht werden, die im Sommer die Prüfungen abgelegt
hatten.

Frau Lippe, die in Vertretung von Herrn Dr. Mahr die Zeugnisse übergab,
betonte, wie stolz die Schule ist, dass 80 Schüler und Schülerinnen
die Mühe nicht scheuten, sich in zusätzlichem Nachmittagsunterricht
auf die anspruchsvollen Prüfungen vorzubereiten, mit denen sie einerseits
ihren Lernfortschritt dokumentieren können, andererseits auch in
Studium und Beruf den Nachweis profunder Sprachkenntnisse im Französischen
erbringen können.
Auch in Zukunft sollen die Schüler und Schülerinnen ermuntert
werden, trotz der Belastung durch den Nachmittagsunterricht an den Vorbereitungskursen
für die Niveaus A1 bis B2 teilzunehmen.
23.
Dezember 2010
Weihnachtsfeier
für Groß und Klein
Richtig in Weihnachtsstimmung
kamen die Schülerinnen und Schüler des AGW in der letzten Schulwoche
bei der Weihnachtsfeier der SMV. Dazu wurde der Mensa ein weihnachtliches
Ambiente verliehen. Am 22. Dezember waren alle Jahrgangsstufen herzlich
eingeladen, miteinander Vorfreude auf das große Fest aufkommen zu
lassen.
Die Schüler der 5. Klassen versammelten sich schon gegen 16 Uhr im
Schulhof. Die meisten von ihnen waren dabei mit Fackeln „ausgerüstet“,
da bei anbrechender Dämmerung zunächst einmal – zusammen
mit den Tutoren und den Klassenleitern - eine etwa einstündige Wanderung
anstand.
Ab 17.00 Uhr trafen sich dann Schüler aller Jahrgangsstufen zum gemütlichen
Beisammensein bei Kinder-Punsch und Stollen. Musikalisch untermalt wurde
die Feier von der Jazzcombo der Schule, die die schönsten Weihnachtslieder
zum Besten gab. Viel zu schnell schien die Zeit vergangen, als sich das
planmäßige Ende der Veranstaltung gegen 19.00 Uhr ankündigte.
Unser Dank gilt wieder einmal den Tutoren und der SMV, deren engagierte
Arbeit Aktionen wie diese erst ermöglichen.
20.
Dezember 2010
Auf
den Spuren der Dichterfürsten -
Exkursion der Q11 nach Weimar
„O
Weimar: dir fiel ein besonderes Los zu: Wie Bethlehem in Juda - klein
und groß!" (J.W. von Goethe)
Angelockt von diesem Dichterwort begab sich die Q 11 des AGW am 09. und
10. Dezember 2010 in Begleitung von Frau Biesenbach, Herrn Brandl, Frau
Simone Peter und Herrn Wagener nach Weimar, um auf den Spuren der Dichterfürsten
Schiller und Goethe zu wandeln.
Auf dem Programm stand der Besuch der beiden Dichterhäuser sowie
das Bauhaus-Museum, dessen neu konzipierte Ausstellung einen Einblick
in die Kunst und Architektur der Moderne gestattete.

Die Schüler
taten es den Dichterheroen gleich und trotzten - wie hier zu sehen - den
winterlichen Witterungsverhältnissen.
15.
Dezember 2010
Im
Vorlesen hervorragend
Am Freitag, den 10.
Dezember 2010, fand im Medienraum des Augustinus-Gymnasiums Weiden der
diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt.
Siegerin wurde die Vertreterin der Klasse 6b, Johanna Striegl.

Zuerst gaben alle vier Kandidatinnen, Gabriela Samburski (6a), Johanna
Striegl (6b), Vanessa Höfner (6c) und Verena Kummer (6d), eine kurze
Einführung in ihr jeweiliges Buch und lasen dann eine möglichst
lustige und spannende Stelle vor. Die Jury, bestehend aus Frau Wiesbeck,
Frau Schröder, Herrn Motsch, Herrn Richter und Herrn Mader, bewerteten
Textgestaltung, Lesetechnik und Textverständnis. Danach mussten die
Mädchen einen unbekannten Text vortragen. Anschließend zog
sich die Jury zur Beratung zurück. Da Johanna Striegl und Verena
Kummer gleich gut gelesen hatten, kam es zu einem „Halbfinale“,
aus dem Johanna Striegl als Siegerin hervor ging. Sie vertritt nun das
AGW beim Stadtentscheid. Wir gratulieren und Drücken die Daumen!
10.
Dezember 2010
Besuch
des Regionalbischofs
„Die Obrigkeit
will von der Basis lernen." So begründete der evangelische Regionalbischof
Dr. Hans-Martin Weiss aus Regensburg leicht selbstironisch seinen Besuch
im ev. Dekanat Weiden, der ihn am 7.12.2010 auch ins Augustinus-Gymnasium
führte.

Die Aufgabe eines Regionalbischofs ist die Betreuung der evangelischen
Christen in seinem Sprengel; neben der Dienstaufsicht über kirchliche
Mitarbeiter gehört dazu vor allem die geistliche Fürsorge für
die evangelischen Christen in unserer Region. So nahm er unsere Sorgen
und Wünsche, die wir in ökumenischer Runde vortragen konnten,
mit großem Interesse auf. Er erwies sich als ein einfühlsamer
und höchst interessierter Gesprächspartner.
09.
Dezember 2010
Für
Hilfe ausgezeichnet - Dank von der Deutschen Aids-Stiftung
„Wir freuen
sehr über die engagierte Unterstützung, mit der sich Eure Schule
mit einem Benefizlauf unter dem Motto „Laufen für den guten
Zweck“ für betroffene Menschen mit HIV und AIDS in Not eingesetzt
hat. 800 Schüler, Lehrer und Eltern waren für den guten Zweck
im Einsatz.“ (Auszug aus dem Brief der Deutschen AIDS-Stiftung).
Im November konnte die SMV noch nicht erahnen, dass sie nur ein Jahr später
ein solches Dankschreiben samt Urkunde erhalten würde.
Im kleinen Rahmen der Klassensprecher entstand die Idee, das soziale Projekt
2009/2010 voll und ganz auf das Thema Aids auszulegen, was nicht zuletzt
an dem bevorstehenden 1. Dezember , dem Welt-Aids-Tag, lag. Dieses Datum
war der Startschuss der Aktion, die sich wie ein roter Faden durch das
Schuljahr ziehen sollte. Die unteren Klassen wurden mit dem Thema vertraut
gemacht, den höheren Klassen ein vertiefter Einblick gewährt
– und Pfarrerin Endruweit untermalte die Vorträge mit Photographien
aus Afrika.

Dass daraufhin ein Großteil der Schüler nicht nur einen Aids-Schleifen-Anstecker
kaufte, sondern gleich die ganze Familie damit ausstattete, war also kaum
verwunderlich. Schließlich wollte jeder, der konnte, seinen Teil
dazu beitragen, um HIV- und Aidskranken die bestmöglichste Hilfe
zu bieten.
Bei dem abschließenden Benefizlauf im September 2010 für die
Deutsche AIDS-Stiftung nahmen die Schüler ihre Beine in die Hand:
2.750 Euro wurden der Stiftung dank der Mithilfe von Schülern, Lehrern,
Verwandten und Bekannten überwiesen, sodass sich AIDS-Beratungsstellen
und Selbsthilfegruppen in Deutschland nun über Zuschüsse und
Hilfsangebote freuen können. Außerdem werden lokale Partner
in Mosambik, Namibia und Südafrika unterstützt.
Offiziell und seitens der SMV wurde das Aids-Projekt mit dem letzten Zieleinlauf
beendet, was aber nicht heißt, dass sich nun niemand mehr mit dem
Thema auseinandersetzt. Wir hoffen, dass die Schüler die Problematik
der Krankheit im Gedächtnis behalten und weiterhin helfen, wo es
geht – so, wie sie es ein Jahr lang gemeinsam mit der SMV getan
haben!
07.
Dezember 2010
Hilfe
für Rumänien
Am 25.11.2010 besuchte
Frau Erna Hauer, die Leiterin der Kath. Kirchenstiftung Rumänienhilfe
der Pfarrei St. Georg in Neustadt/WN, auf Einladung der Religionslehrerin
Frau Talbot, die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe
und berichtete über ihr Hilfsprojekt in Rumänien. Seit Juni
1990 ist sie bereits 30-mal in Rumänien gewesen und unterstützt
dort zwei Kinderheime und unzählige bedürftige Familien. Sie
fand die Heime in sehr schlechten Zuständen vor. Es waren nur wenige
Betten vorhanden und in dem großen Schlafraum stand nur ein einziger
kleiner, alter Ofen, der über Nacht immer ausging und die Kinder
somit am Morgen total verfroren aufwachten.
Frau Hauer erinnert
sich noch gut daran, als sie mit Geschenken in das Kinderheim kam und
jedes Kind sodann sein ganzes Hab und Gut an sein Bett hing – in
einem einzigen Stoffbeutel. Die Kinder, vor allem diejenigen mit Behinderung,
wurden anfangs noch in den Zimmern „versteckt“ und waren sozusagen
wie im Heim gefangen. Dank großzügiger Spenden und der Hilfsarbeit
von Frau Hauer önnen mittlerweile auch diese Waisenkinder eine Schule
besuchen. Die Jungen und Mädchen des Kinderheimes freuen sich immer
riesig auf ihre einzige Schokolade im Jahr, die Frau Hauer auf ihren Besuchen
mitbringt. Wenn sie ankommt, hängen sie schon am Zaun und schreien
„Schokolade! Schokolade!“ Frau Hauer besuchte dieses Jahr
auch ein Krankenhaus, das sie in ebenso katastrophalen Zuständen
vorfand und das sie nun mit neuen Matratzen und Bettlaken ausstatten möchte.
Sie half sogar einem fast erblindeten Jungen, dem sie die Operation mit
Spenden bezahlen konnte.
Mit Lebensmittelpaketen wollen wir jetzt diese Hilfsaktion unterstützen
und das Leben der Waisenkinder und armen Familien erleichtern! Also packt
Pakete!
06.
Dezember 2010
Live
im AGW: William´s Orbit unplugged
Passend zur Vorweihnachtszeit
waren es die etwas leiseren Töne, die William´s Orbit, die
Band um unseren ehemaligen Abiturienten Bastian Holl, in der Aula des
Augustinus-Gymnasiums, anschlug.
Das neue „unplugged“
Programm traf genau den Nerv der zahlreichen Konzertbesucher. Die Eigenkompositionen
der Gruppe wurden speziell für diesen Abend „bluesig“,
mit Akustikgitarren und Mundharmonika , neu arrangiert. Ein vielversprechender
Weg, den die Gruppe einschlägt.
06.
Dezember 2010
BAD
ATTITUDE – Die Schul-Rockband des AGW stellt sich vor
Vier Jungs und ein
Mädchen zählt sie, unsere mittlerweile sehr bekannte Schulband.
Doch wer ist das genau? „Bad Attitude“ sind Sänger Christoph
Widmann (Q11), Gitarrist Michael Högen (Q11), Bassistin Corinna Loewert
(K13), Schlagzeuger Philipp Bösl (Q11) und Gitarrist Johannes Reber
(Q11).
In dieser Konstellation gibt es die Band jedoch erst seit 2009, angefangen
hat aber alles im Jahr 2007 unter dem Namen „Project Four“.
Im Dezember 2008 nahm die Formation am Nachwuchsbandwettbewerb des JuZ
teil. Trotz der großen Konkurrenz erkämpften sich „Bad
Attitude“ den zweiten Platz. Noch erfreulicher war 2009 jedoch der
Sieg beim zweiten Nachwuchsbandwettbewerb des JuZ, der „Bad Attitude“
zur besten Nachwuchsband Weidens machte. Die Belohnung dafür waren
professionelle Studioaufnahmen von einigen ihrer Lieder.
Zum Repertoire: Darunter sind vor allem Songs von Green Day, den Red Hot
Chili Peppers, Mando Diao und den Toten Hosen. „Bad Attitude“
ist also im Moment noch eine reine Coverband, die sich in Weiden aber
schon einen Namen gemacht hat. So spielte die Band bei verschiedenen Veranstaltungen
der Stadt vor größerem Publikum, wie beim Bürgerfest,
bei „Kunstgenuss bis Mitternacht“, „Weiden träumt“
oder beim „Wein-Lese-Fest“ in der Regionalbibliothek. Dabei
sind sie aber natürlich auch dem Augustinus-Gymnasium treu geblieben,
dessen Schulfeste, Faschingsfeiern und Gottesdienste sie musikalisch unterstützen.
Unter der Leitung von Frau Schmelzer probt „Bad Attitude“
immer freitags in den Musikräumen der Schule, die sie als Schulband
zusammen mit ihrer Betreuerin uneingeschränkt nutzen können.
Wer mehr über die Aktivitäten der Band wissen möchte, sei
auf deren Homepage verwiesen: www.bad-attitu.de
03.
Dezember 2010
Der
kleine Tag: Theateraufführung am AGW
Der „kleine
Tag“ ist sehr aufgeregt. Im Lichtreich hinter den Sternen wartet
er darauf, auf einem Lichtstrahl zur Erde zu reisen. Endlich ist es soweit
und er darf an seinem Tag auf der Erde die Meschen bestaunen.
Doch als er von seinem Abenteuer von der Erde ins Lichtreich zurückkehrt,
haben die bedeutsamen Tage der „ersten“ und „zweiten
Reihe“ nur Hohn und Spott übrig für seine alltäglichen
und wenig spektakulären Erlebnisse.
Erst ein Jahr später stellt sich heraus, welch einmaliger und besonderer
Tag
der „kleine Tag“ tatsächlich war … ein Tag, an
dem sich nichts Schlimmes auf der Welt ereignet hat - der kleine Tag wird
zum Tag des Friedens ...
… und strahlt …

Am Donnerstag, 25.11.2010, war es dann soweit, die 20 Schülerinnen
und Schüler der Unterstufentheatergruppe durften ihr Können
zum Besten geben und die Erlebnisse und Abenteuer, die der kleine Tag
auf seiner Reise zur Erde erlebt hat, spielerisch in Szene setzen …
als funkelnde Sterne, rappende Bauarbeiter, als Helden an der E-Gitarre
oder als Elefanten und Hunde in einer Schule voller Tiere. Mit viel Fantasie
und Spielwitz präsentierten die kleinen Schauspieler unter der Leitung
von Frau Übelmesser und Frau Witt ein liebenswertes aber auch nachdenkliches
Stück in der Adventszeit ... mit der Botschaft des kleinen Tages,
dass jeder von uns ganz individuell und einzigartig ist.

03.
Dezember 2010
Augustinchen:
Ausgezeichnete Schülerzeitung
Mut zur Lücke!
Ja, das bewies das Augustinchen beim 7. Schülerzeitungswettbewerb
des Medienhauses „Der Neue Tag“. Aber keineswegs in Bezug
auf den Inhalt der Artikel, sondern bezogen auf das Layout. Der Schülerzeitung
des Augustinus-Gymnasiums wurde für ihre Übersichtlichkeit und
die doppelseitigen Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Rubriken mit den
ausdrucksstarken Schmuckbildern der Preis für das „Beste Layout“
verliehen. Herzlichen Glückwunsch an die Redaktion und das Layout-Team!

22.
November 2010
Trauer
um Anna-Maria Lorenz
Die Schulgemeinschaft
des Augustinus-Gymnasiums trauert um Anna-Maria Lorenz, Schülerin
der Q11, die am vergangenen Freitag bei einem tragischen Verkehrsunfall
ums Leben kam. Wir alle gedenken ihrer im Gebet.

Immer wenn wir
von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen, unsere
Herzen halten sich umfangen, so, als wärst du nie gegangen. Du fehlst.
21.
November 2010
Spitze
in Mathematik
Der Schüler Christian
Albert, Klasse 7c wurde von seinem letztjährigen Mathematiklehrer
Herrn Dr. Bauernfeind und dem Betreuungslehrer für Mathematikwettbewerbe,
Herrn Hüttinger, für die Spitzenförderung Mathematik vorgeschlagen.
Aus allen bayrischen Gymnasien wurden hierfür 25 Schülerinnen
und Schüler ausgewählt – darunter auch Christian Albert.

Der Schüler durfte eine Woche lang am Seminar der Spitzenförderung
Mathematik in St. Englmar teilnehmen und hat dort sehr anerkennenswert
abgeschnitten, wofür ihm eine Urkunde verliehen worden ist. Dazu
gratulieren wir sehr herzlich und hoffen, dass dies für noch mehr
Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen Ansporn darstellt,
sich an Mathematikwettwerben zu beteiligen.
19.
November 2010
Wie
schwer ist eigentlich eine Tresortür?
Betriebsexkursion der 8. Klassen zur Volksbank Nordoberpfalz
Die
Schüler der 8. Jahrgangsstufe des Wirtschaftszweigs setzen sich im
Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht intensiv mit dem Themenbereich
Geld und Geldanlage auseinander. Am 18.11.2010 hatten die Schüler
die Möglichkeit sich Informationen aus erster Hand zu beschaffen.

Im Laufe des Besuchs in der Filiale Wörthstraße der Volksbank
Nordoberpfalz wurden die Schüler in vier Kleingruppen eingeteilt
und erhielten im Gespräch mit Bankmitarbeitern Einblick in die Fachgebiete
Geldanlage, Kredit und Online Banking. Der Höhepunkt war für
die Schüler war sicherlich die Besichtigung des Tresorraums und der
Schließfachanlage.
Zusätzlich zu dieser Bankexkursion konnten wir am 08.11. Herrn Käß
und Herrn Ermer von der Volksbank für einen interessanten und anwendungsbezogenen
Expertenvortrag zum Thema Börse für die 10. Klassen des Wirtschaftszweigs
gewinnen. Das Augustinus-Gymnasium bedankt sich für die erfolgreiche
Kooperation!
18.
November 2010
Strike
– Bowlingnachmittag der 5. Klassen
Die Tutoren hatten
zusammen mit ihrer Betreuerin, Frau Benkhardt, ihre 5. Klassen am 16.
November 2010 zu einem gemeinsamen Bowlingnachmittag in das Bowling Center
eingeladen.
Für die vielen
Fünftklässler, die gekommen waren, um sich außerhalb der
Schule näher kennenzulernen, verging der Nachmittag wie im Flug und
sie fanden es „total cool“ (Lea, 5a).
10.
November 2010
„Gemeinsam
gehen“ - Besuch einer Ausstellung
Im Rahmen unseres
Religionsunterrichts besuchte ein Religionskurs der Q11 zusammen mit Kursleiterin
Frau Biesenbach die Wanderausstellung „Gemeinsam gehen“ der
Bayerischen Stiftung Hospiz im Foyer des Neuen Rathauses Weiden. Diese
Ausstellung beschäftigte sich mit dem Thema Hospizarbeit .
Unter Hospizarbeit versteht man eine liebevolle und menschliche Begleitung
Sterbender. Nach einer kurzen Einführung konnten sich die Schüler
selbstständig mit den einzelnen Stationen auseinandersetzen.
So standen neben Informationstexten
auch Schautafeln mit persönlichen Eindrücken und Zitaten Betroffener
zur Verfügung. Ein besonderer Höhepunkt war eine Hörstation,
die nicht nur Eindrücke und Erfahrungen der täglichen Arbeit
im Hospiz vermittelte, sondern auch über Trauerarbeit und die Rolle
Angehöriger informierte. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser
Besuch eine echte Bereicherung für die Schüler war. Jeder konnte
sicherlich ganz eigene neue Eindrücke und Erkenntnisse mit nach Hause
nehmen: „Sterben ist – wie Geburt - ein elementarer Bestandteil
unseres Lebens“.
21.
Oktober 2010
Schliemanns
Erbin:
Katharina Trettenbach überzeugt beim Sprachenturnier in Meißen
Der deutsche Kaufmann
und Archäologe Heinrich Schliemann war im 19. Jahrhundert für
seine Sprachbegabung berühmt. Er lernte innerhalb nur eines Jahres
Niederländisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch und eignete
sich später mühelos auch noch Russisch, Französisch, Latein
und Altgriechisch an.
Die 16-jährige Katharina Trettenbach vom Augustinus-Gymnasium steht
dem kaum nach. Latein, Englisch, Altgriechisch und Spanisch hat sie im
Unterricht gelernt und sich im Selbststudium auch noch Italienisch und
Französisch beigebracht. Dass sie all diese Sprachen noch dazu auf
sehr hohem Niveau beherrscht, hat sie beim diesjährigen Bundeswettbewerb
Fremdsprachen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Bereits in der ersten Runde beeindruckte sie mir ihrem Wettbewerbsbeitrag
in den Sprachen Englisch und Altgriechisch die Jury so sehr, dass sie
Katharina mit einem 1. Landespreis auszeichnete und sie als eine der neun
besten bayerischen Teilnehmer vom 16.-19. September zum Sprachenturnier
nach Meißen einlud.
Bei diesem Turnier traten 70 sprachbegeisterte Schülerinnen und Schüler
gegeneinander an. Einzeln und in Teams beschäftigten sie sich mit
höchst anspruchsvollen Aufgaben in jeweils zwei Fremdsprachen. Sie
recherchierten dazu in Meißener Unternehmen, hielten öffentliche
Vorträge und führten selbst erarbeitete mehrsprachige Theaterstücke
auf. Auch hierbei bewies Katharina, dass die Bezeichnung als „Schliemanns
Erbin“ voll und ganz auf sie zutrifft. Sie redete, schrieb und spielte
sich in Englisch und Latein unter die 24 besten Teilnehmer. Als Preis
für ihre Leistung erhielt sie ein Stipendium für ein einwöchiges
Seminar des International Student Leadership Institute (ISLI) in Oberwesel.
Die Schulgemeinschaft des Augustinus-Gymnasiums gratuliert Katharina ganz
herzlich zu ihrer herausragenden Leistung und wünscht ihr für
weitere Wettbewerbe viel Erfolg.
19.
Oktober 2010
Neues
Schülersprecherteam offiziell eingeführt
Julia Binapfl (Q11), Lukas Höllerer (Q11) und Florian Piehler (10a)
– das ist der neue »Kopf« der SMV des Augustinus-Gymnasiums.
Julia, die bereits im vergangenen Schuljahr als Schülersprecherin
tätig war, erhält damit zwei neue Kräfte an ihrer Seite,
die nun Johannes Reber und Julia Wagner in ihrer Funktion als Schülersprecher
ablösen.
Einige Neuerungen gibt es ebenfalls bezüglich der Verbindungslehrer:
Da Frau Benkhardt ihr Amt als Verbindungslehrerin abgegeben hat, hatten
die Schülerinnen und Schüler des AGW die Aufgabe, zwei neue
Verbindungslehrer zu wählen. Die Wahl fiel auf Frau Heimler und Herrn
Fuhrmann, die von nun an jederzeit für Probleme innerhalb der Klassen–
oder Schulgemeinschaft ein offenes Ohr haben werden und gerne mit Rat
und Tat zu Seite stehen.
Wir bedanken uns bei Johannes und Julia für ihr großes Engagement
im Bereich der SMV und bei Frau Benkhardt für ihren tatkräftigen
Einsatz für die Schule.
Den neuen Schülersprechern wünschen wir an dieser Stelle viel
Erfolg und sind gespannt auf viele großartige Aktionen der SMV,
wie sie bereits letztes Schuljahr stattgefunden haben.
28.
September 2010
Benefizlauf
2010: Laufen für den guten Zweck
Wer am letzten Freitagvormittag
einen Spaziergang entlang des Flutkanals unternahm, kam aus dem Staunen
nicht mehr heraus: Scharen von Schülern in bunten Kostümen rannten
gut gelaunt Runde um Runde, und das alles für den guten Zweck. Bereits
kurz nach acht Uhr hatte der Leistungskurs Sport begonnen, mit Aufwärmübungen
für gute Laune und die richtige Vorbereitung auf den Lauf zu sorgen.
Gut präpariert konnte dann die Strecke in Angriff genommen werden.
Johannes Reber, 1. Schülersprecher des Augustinus-Gymnasiums, über
den Hintergrund der Veranstaltung: „Für uns als humanistisches
Gymnasium ist soziales Engagement wichtig". Deshalb hieß das
Motto
der SMV am Freitag, den 24. September, bereits zum dritten Mal: Benefizlauf
statt Wandertag.
Auf der 2,2 Kilometer langen Runde um den Flutkanal konnten sich etwa
800 Schüler, Lehrer und Eltern Spenden zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung
erlaufen. Bereits im vergangenen Jahr sammelte die SMV bei mehreren Veranstaltungen
für die Stiftung. Für die ersten drei Runden bezahlten die Schüler
selbst jeweils einen Euro, jede weitere Runde wurde mit einer 1-Euro-Spende
der SMV belohnt.
In drei Stunden kamen 2807 Euro für den guten Zweck zusammen. Die
SMV-Betreuer Claudia Benkhardt und Norbert Eckl sowie die Organisatoren
der SMV, Johannes Reber, Julia Binapfl, Tatjana Grünewald und Julia
Wagner zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis und den sportlichen „Spendern“.

Auch die erschöpften Schüler waren zufrieden: Nach der Anstrengung
stand ein Catering-Team bereit, um sie mit Tee, Kuchen und Wurstsemmeln
zu versorgen.
20.
September 2010
Kennenlerntage
2010: „Gemeinsam sind wir stark“
Man nehme 106 quirlige
„Neuankömmlinge“ am Augustinus-Gymnasium, vier stimmgewaltige
Klassenleiter, ein engagiertes Streitschlichter- und Beratungslehrerteam
und drei Tage Zeit, würze das Ganze mit einer großen Portion
Pädagogik und guter Laune, gebe am Ende noch ein gemeinsames Frühstück
hinzu und fertig sind die ersten Kennenlerntage am Augustinus-Gymnasium.
So motiviert starteten die diesjährigen Fünftklässler des
Augustinus-Gymnasiums in der ersten Schulwoche in einen neuen Abschnitt
ihrer Schullaufbahn. Zielsetzung der Kennenlerntage ist in erster Linie
der
Abbau von Berührungsängsten durch ein spielerisches Kennenlernen
zwischen Lehrern und Schülern und zwischen den Schülern untereinander,
das eine harmonische Zusammenarbeit erleichtern und den Schülern
den Übergang zwischen Grundschule und Gymnasium vereinfachen soll.
„ Gemeinsam sind wir stark“ – auf der Suche nach einem
verbindenden Klassenmotto lernen die Kinder die Bedeutung von Zusammenhalt
und Teamfähigkeit für einen gelungenen Start in die neue Klassengemeinschaft
kennen, erproben erste soziale Kontakte, lernen spielerisch einander kennen,
erkennen Stärken und Schwächen und wissen, dass man „gemeinsam
an einem Strang“ ziehen muss, um zu einer Gemeinschaft zusammenzuwachsen.
Dabei entschied sich eine Klasse mit ihrem Klassenmotto, „Gewalt
jeglicher Art hat bei uns keine Chance“ für den Leitgedanken
des AGW: „Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung“.

Und so „stürmen“ 106 bunte Schultaschen das Augustinus-Gymnasium,
erkunden in der Schulhausrallye jeden Winkel vom Biologiesaal bis zum
Pausenverkauf, sprechen von Lieblingsbüchern und den schönen
Sommerferien, lachen über die lustigste Grimasse, freuen sich über
Namensvettern, knobeln um Sitzordnung und Fensterplätze, lösen
imaginäre Streitfälle spielerisch und tauschen Croissant gegen
Butterbreze … Willkommen am AGW!
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