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Archiv
Schuljahr
2008/09
30.
Juli 2009
LK
Deutsch und Geschichte in Berlin
Mit dem unausweichlichen „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ schon
lange im Voraus angekündigt, startete die Studienfahrt der Leistungskurse
Deutsch und Geschichte – die diesen Namen auch zu Recht trug – unter
Leitung von Frau Mertel und Herrn Peter.
Nach der Ankunft stand eine erste Stadterkundung auf dem Plan: Mit der U-Bahn
Richtung Innenstadt, zu Fuß quer über den Gendarmenmarkt und den
Bebelplatz kam man auch schnell zur Straße unter den Linden mit einem
ersten Eindruck der Berliner Prachtbauten, wie der Humboldt-Universität
oder dem Zeughaus. Den Abend verbrachte man gesellig mit dem Grundkurs Musik
unter der Leitung von Herrn Pollinger in einer Pizzeria.
Der zweite Tag war vormittags ganz dem Politikgeschehen der Gegenwart gewidmet.
Vorbei an einigen Konsulaten rund um den Pariser Platz, passierte man das Brandenburger
Tor und gelangte über die Ebertstraße schnell zum Regierungsviertel
am Spreeufer.
Nach einer gründlichen Durchsuchung samt Metalldetektor war es endlich
erlaubt das Reichtagsgebäude zu betreten, das allerdings zu dieser Zeit
statt von Bundestagsabgeordneten von Reinigungskräften bevölkert
wurde, schließlich war ja Sommerpause.

Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals wurde man Zeuge eines Vortrags,
der inhaltlich nicht völlig überzeugte. Der anschließende Rundumblick über
Berlin auf der Dachterrasse des Reichtags bei wunderbarem Wetter entschädigte
allerdings dafür.
Das Mittagsessen gab es – wiederum nach einer Sicherheitskontrolle -
in der Bundestagskantine im Paul-Löbe-Haus, wo man einen Eindruck bekam,
wie die Herren Abgeordneten, oder zumindest deren Mitarbeiten, zu speisen pflegen.
Nachmittags stand ein Besuch des Verteidigungsministeriums im Bendlerblock
samt der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ auf dem Programm.
Ein Vortrag informierte über die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche
des Verteidigungsministeriums. In der anschließenden „Fragestunde“ wusste
der Angestellte des Besucherdienstes, anders als sein Kollege im Reichstag,
auf den verschiedensten Gebieten von Wehrpflicht bis Afghanistaneinsatz durch
verständliche und fundierte Antworten zu überzeugen.
Zum Abschluss des offiziellen Tagesprogramms wurde die Dauerausstellung „Widerstand
gegen den Nationalsozialismus“ besucht, die in den Räumen des ehemaligen
Heeresoberkommandos untergebracht ist, in denen Stauffenberg und seine Mitverschwörer
auf den finalen Umsturz des NS-Regimes hinarbeiteten, was bekanntermaßen
jedoch fehlschlug. Im Hof des Gebäudes befindet sich an der Hinrichtungsstelle
der Widerstandskämpfer ein Ehrenmal zum Gedenken.
Am dritten Tag stand dann ein Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen
an, was, auch aufgrund der beeindruckenden Führung durch einen Ex-Insassen,
den Höhepunkt der Studienfahrt darstellte. Die, während der gesamten
Besichtigung eines großen Teils des Gefängnisses, immer wieder eingestreuten
persönlichen Erinnerungen des ehemaligen Häftlings vermittelten auf
sehr authentische und eingehende Weise, was es hieß, in einem DDR-Untersuchungsgefängnis
einzusitzen. Jedem, der derzeit Gefahr läuft, in der „Ostalgiewelle“ unterzugehen,
sei geraten sich diese Haftanstalt anzuschauen und sich somit selbst ein Bild
vom allgegenwärtigen Unrecht und Terror des DDR-Regimes zu machen.
Gestärkt nach einem Mittagessen widmete sich die Gruppe nachmittags der
Deutschen Kinemathek im Sony-Center. Hier wird auf zwei Etagen in sehr bildgewaltiger
Form die Geschichte des deutschen Films und Fernsehens nachgezeichnet.
Tag vier und endlich war es soweit: Herr Peter konnte sein „Mekka“ aus
nächster Nähe präsentieren: das im ehemaligen Zeughaus untergebrachte „Deutsche
Historische Museum“ mit einer riesigen Zahl von Exponaten aus rund 2000
Jahren deutscher Geschichte.
Um der Studienfahrt neben vielen geschichtlichen auch noch einen kulturellen
Schwerpunkt zu geben, wurde am Abend in der „Kulturbrauerei“ am
Prenzlauer Berg eine Vorstellung des Berliner Improvisationstheaters „Paternoster“ besucht;
das Ensemble verstand durch großen Einfallsreichtum und Spielwitz zu
glänzen.
Der letzte Tag in Berlin stand größtenteils im Zeichen der Abreise,
jedoch fand man auch hier noch Zeit zur Besichtigung der Freiluftausstellung „Topographie
des Terrors“ und einem kurzen Abstecher in die Bundeszentrale für
politische Bildung, bevor es dann endgültig Abmarsch zum Bahnhof hieß.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass man eine sehr interessante Studienfahrt
verbrachte und Berlin immer eine Reise wert ist, auch wenn ein wahrer Oberpfälzer
sicher seine Zeit braucht, bis er sich dort eingelebt haben dürfte.
29.
Juli 2009
Preisträger
bei "Experimente antworten"
Josia
Völkel, Schüler der Klasse 10 a, war im Schuljahr 2008/2009
zum dritten Mal beim Landeswettbewerb "Experimente antworten" erfolgreich.
In dieser Wettbewerbsrunde musste unter anderem die Eintauchtiefe eines
mit verschiedenen Flüssigkeiten gefüllten Körpers in
Wasser untersucht oder ein mit Wasser gefüllter Schlauch zu einer
Stoppuhr umgebaut werden. Die Durchführung und die Ergebnisse
aller Experimente sollte in übersichtlicher und sinnvoller Weise
durch Fotos, Tabellen, Diagramme und Skizzen dokumentiert und erklärt
werden. Für die jungen Forscher, die mit "großem Erfolg" an
der Wettbewerbsrunde teilnahmen, gab es als Preis einen "Kartesischen
Taucher". Das Foto zeigt Josia Völkel mit Oberstudiendirektor
Dr. Michael Mahr und dem Betreuungslehrer Studiendirektor Siegfried
Klarner bei der Überreichung der Urkunde.
23.
Juli 2009
Aufregende
Tage rund um die Burg – Jugendherbergsfahrt der 5. Klassen nach
Nürnberg
Nürnberg,
die alte Reichsstadt, war das Ziel der diesjährigen Jugendherbergsfahrt
der 5. Klassen. Vom 13. bis 15. Juli durften
die Klassen
5a, b und c verreisen, vom 15. bis 17. Juli waren die Klassen 5d und
e an der Reihe.
Die Schülerin Ellen Werner aus der Klasse 5e verfasste folgenden Bericht über
diese ereignisreichen Tage:
Am Mittwoch, den 15.07.2009 brachen wir, die Klassen 5d und e,
zur Jugendherbergsfahrt nach Nürnberg auf. Es regnete in Strömen,
was aber weder uns, noch den begleitenden Lehrern und Lehrerinnen, Frau Witt,
Frau Mertel, Herrn Dr. Bauernfeind und Herrn Varga die gute Laune verdarb.
Nach unserer Ankunft in der malerischen Jugendherberge direkt neben der Burg
hatten wir die Gelegenheit, die Nürnberger Innen-stadt zu erkunden. Danach
begann eine spannende und lustige Burgführung mit anschließender
Burgrallye.

Nach dem Abendessen fand der sehr gelungene bunte Abend statt, bei dem u.a.
Theater gespielt und Quizfragen beantwortet wurden. Hinterher ging’s
ab ins Bett.
Am Donnerstag machten wir uns nach einem guten Frühstück zu Fuß zum
Museum für Industriekultur auf. Der Aufenthalt dort bereitete uns allen
großen Spaß: Wir wurden in einem Klassenzimmer wie vor 100 Jahren
unterrichtet, sahen uns eine alte Arbeiterwohnung an und erfuhren nebenbei,
wie man früher in einem Tante-Emma-Laden einkaufte.
Dann zogen wir (schon wieder!) zu Fuß zum Nürnberger Tiergarten,
wo zunächst das Delphinarium besucht wurde: Die Kunststücke der Delphine
begeisterten uns sehr!

Nach der Vorstellung zogen wir selbstständig los, um den Zoo zu erkunden.
Gegen fünf Uhr fuhren wir (zum Glück!) mit dem Bus zurück zur
Herberge.
Aber noch nicht genug: Nach dem Abendessen war ein Sportprogramm auf der Wöhrder
Wiese angesagt. Am Ende des Tages fielen wir alle todmüde ins Bett.
Am Freitag nach dem Frühstück hieß es zunächst einmal:
Packen, Aufräumen, Betten abziehen und so weiter. Danach durften wir noch
einmal ausschwärmen und uns von der Stadt verabschieden.
Die Abfahrt fand wiederum im strömenden Regen statt. Schließlich
kamen wir wieder glücklich in Weiden an und wurden von unseren Eltern
freudig in Empfang genommen.
21.
Juli 2009
Abi-Fahrt
in die Niederlande - Schiff ahoi!
- Aus dem Logbuch der Seefahrer
Weiden,
Sonntag, 12. 07. 09, 5. 30 Uhr
35 gut gelaunte Kollegiaten und zwei motivierte Begleiter machen sich als Schicksalsgemeinschaft
auf den 11-stündigen Weg nach Veere im äußersten Westen der
Niederlande.
16.30 Uhr pünktliche Ankunft – aber leider kein Schiff weit und
breit!
Es konnte aber keiner ahnen, dass wegen eines mittelalterlichen Marktes in
Veere sämtliche für die Durchfahrt eines Reisebusses geeigneten Straßen
gesperrt sind.
Nachdem das Team Lutz/ Brandl einen Ersatzweg ausgespäht hatte, war es
endlich soweit: ein imposanter Dreimaster von Art und Größe einer
antiken Galeere sollte das Domizil der nächsten Tage sein.

Montag, 13. 07. 09, 7. 30 Uhr
Start mit einem logistischen Großeinsatz! Als Selbstversorger gilt es,
täglich 37 Mann zu versorgen, die dafür erforderlichen Mengen (!!!)
in leer geräumten Koffern durch beschauliche niederländische Städtchen
bis zum Hafen zu transportieren, wobei die buchstäbliche Handelskarawane
aus Schülern nicht selten Aufmerksamkeit erregte.
Auch in der Schiffsküche wird jede Hand gebraucht!
Dann wiederum das atemberaubende Gefühl, im laminaren Dahingleiten unseres
Bootes immer neue Eindrücke der niederländischen Landschaft einsaugen
zu können.

Besonders auffällig die niederländische Architektur, die zwischen
traditionellen Grachtenhäusern und hochmodernen Designtempeln vermittelt!
22.00 Uhr - Nach einer nicht unanstrengenden mit nicht wenigen Schleusen versehenen
Wegstrecke und sich hebenden Brückenbauteilen, die die Meisterleistung
der Niederländer, mit dem Verkehrsweg „Wasserstraße“ umzugehen,
immer wieder betonen, erreichen wir das wunderschöne Dordrecht, in Abendlicht
getaucht.
Dienstag, 14. 07. 09, 8. 00 Uhr
Landgang! – Besichtigung der Stadt, die sich als Mischung unseres mittelalterlichen
Regensburgs und dem vom Wasser geprägten Venedig entpuppt: überall
kleine Gassen, unzählig raffiniert ausgeklügelte Grachten bestimmen
das Bild von Dordrecht.
Weiterfahrt - Langsam aber sicher nähern wir uns unserem eigentlichen
Ziel: Amsterdam.
Soweit das Auge reicht spektakuläre Aussichten auf u.a. die gläsernen
Vorstädte, die bekannte Gemüsesorten unter Glas produzieren.
Mittwoch, 15. 07. 09, 8. 00 Uhr
Amsterdam, wir kommen! Kultureller Höhepunkt der Reise, der Besuch der
weltweit größten Sammlung von Vincent van Gogh - Originalen. Neben
den bekannten „Sonnenblumen“ und dem Selbstbildnis des Künstlers
auch viele unbekannte Arbeiten und Studien aus allen Schaffensphasen, die vor
allem die Damen des Kunst - LKs in ihren Bann ziehen.

Danach eine Erkundung der Stadt, die sich buchstäblich erwandert wurde.
Amsterdam als Schmelztiegel verschiedenster Ethnien gepaart mit holländischer
Lässigkeit und großbürgerlicher Bedeutung faszinierte die ganze
Mannschaft!
Nach schweißtreibender Arbeit unter und auf Deck mit täglich wechselnden
Schüler-Crews wurden bei einem gepflegten Feierabendbier die ersten Sätze
auf Niederländisch zum Besten gegeben.
Donnerstag, 16. 07. 09
Bis jetzt noch keiner seekrank! Ganz im Gegenteil: nun glaubt der eine oder
andere an Land schwankenden Boden unter sich zu haben!
Segel setzen! Alle Matrosen an Deck! Ab in Richtung IJsselmeer! Traumhaftes
Wetter!

Gegen 18.00 Uhr Ankunft im historischen Hoorn mit seiner reichen Vergangenheit,
die von den ehemaligen überseeischen Besitzungen der Niederlande zeugt.
Freitag, 17. 07. 09
Stürmische See! Jetzt trennt sich Spreu vom Weizen! Segel hissen, Taue
verzurren, die hohen Masten erklimmen, der ein oder andere zieht sich mit leichter
Blässe in seine Koje zurück.
Gegen 16.00 Uhr Ankunft in Lelystad. Nachdem alle ihren Beitrag geleistet haben,
klar Schiff zu machen, fahren wir müde, aber glücklich in Richtung
Heimat.
Nach 14-stündiger Fahrt (40 km Stau in Helmstadt) erreichen wir am Samstag
gegen 6.00 Uhr das AGW.
Fazit: Auf
dieser Abi-Fahrt wurde wenig gelehrt, aber viel gelernt!
1. Logistik und Organisation
2. Arbeiten im Team
3. Kompromissbereitschaft
4. Grundwortschatz Niederländisch
5. Grundkenntnisse im Großsegeln
- kurzum Lebenspraxis pur, aber auch die Erkenntnis, was man erreichen kann,
wenn alle an einem Strang ziehen!
Was kann man Schülern Wichtigeres für ihr Leben nach der Schule mitgeben?!
20.
Juli 2009
Preis
für kreatives Vichy-Tagebuch
Reich
bebildert und voller Informationen präsentiert sich das Vichy-Tagebuch
von Lisa Beithner (Klasse 8a).
Mit wachem
Interesse und einer gehörigen Portion Humor hielt Lisa ihre Erlebnisse
während des 9-tägigen Aufenthalts in der französischen
Gastfamilie und an der AGW-Partnerschule Collége Jules Ferry im
Mai 2009 fest. Ein Gutschein für die Eisdiele war ihr Preis!
7.
Juli 2009
Paradiesische
Klänge: Haydns "Schöpfung" an ungewöhnlichem
Ort
Paradiesische
Zustände herrschten für Musikfreunde am Sonntagabend im Gewerbegebiet
der Max-Reger-Stadt:
Die Erschaffung der Welt sowie Adam und Evas Einzug in den Garten Eden wurden
- passend zu Joseph Haydns 200. Todesjahr - vom Weidener Kammerchor mit dem
gemischten Chor des Augustinus-Gymnasiums, dem Weidener Kammerorchester und
drei hervorragenden Solisten aufgeführt. 200 Mitwirkende standen auf der
Bühne. Nicht nur für unsere mitwirkenden Schülerinnen und Schüler
war dieser Abend ein großartiges Ereignis!
Hausherr Wolfgang Wies, der die Tradition des Sommerkonzerts in der gepflegten
Bushalle mit Unterstützung der Stadt fortsetzt, lockte mehr als 900 Konzertfreunde
an. Die Gesamtleitung hatte Peter Pollinger, musikalischer Spiritus Rector
des Augustinus-Gymnasiums.

War es der technische Raum, der zu blumiger Interpretation geradezu herausfordert?
Peter Pollinger war bei der "Schöpfung" ganz in seinem Element:
Seine Sänger bestachen durch schlafwandlerische Sicherheit und das wendige
dynamische Können.
Die aufmerksame Sängerschar wurde wirklich - so wie im Oratorium gefordert
- zu einem "himmlischen Chor". Alle Stimmfraktionen waren ausgewogen,
die vielen jungen Sopranstimmen der Augustinus-Schülerinnen verliehen
leuchtenden Glanz, alles wurde auf den Punkt agiert, und es gelangen markante
Chorsätze wie "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" grandios.
So konnte man verstehen, warum Haydns Oratorium im Bürgertum seiner Zeit
geradezu einen Boom nach Oratorien und massenhafte Chorgründungen zur
Folge hatte.
Auch die Textverständlichkeit des Chores machte das Programmheft unnötig
und stand der der drei Solisten nicht nach: Ihren herrlichen und fein differenzierten
Koloratursopran konnte Anke Endres als Erzengel Gabriel und noch mehr als anmutige
Eva entfalten. Tenor Andreas Karasiak gab über die ganze Länge des
Werkes perfekt und mit lyrischem Balsam in der Stimme den Uriel.
Der ehemalige Domspatz Wilhelm Schwinghammer brauchte etwas Anlauf, um mit
der Tonreinheit und Textklarheit seiner Kollegen mithalten zu können,
steigerte sich beständig und blühte als Adam im Liebesduett mit Eva
in so hinreißender Weise auf, dass man ihm den schlechten Start gern
verzieh.
Doch mitgetragen wurden alle Leistungen vom Weidener Kammerorchester unter
Leitung seines Gründers, des Konzertmeisters Thomas Kaes. Das sicher intonierende
Ensemble vereinte große Musikertalente der Stadt mit tschechischen und
ungarischen Kollegen und bot mit seinen zarten Farbzeichnungen und seidigem
Streicherglanz anrührende Klangerlebnisse.
Am Ende gab es rauschenden Applaus und verdiente Ovationen.
6.
Juli 2009
Loblied
auf Chorleiter: Peter Pollinger ausgezeichnet
Karl-Heinz
Malzer, Bundeschorleiter des Fränkischen Sängerbundes, zeichnete
am vergangenen Sonntagabend StD Peter Pollinger - den Leiter des Weidener
Kammerchores sowie die musikalischer Spiritus Rector des Augustinus-Gymnasiums
- kurz vor der Aufführung von Haydns "Schöpfung" mit
der silbernen Ehrennadel des Deutschen Chorverbands aus.

Malzer, der einstige Gründer des Weidener Kammerchores,
der 1984 den Dirigentenstab an Peter Pollinger weitergegeben hat, würzte
seine Laudatio mit Zitaten von Joseph Haydn ("Meine Musik verstehet man
um die ganze Welt"), der vor 200 Jahren in Wien verstorben war, und blickte
auf die Zeit des Wirkens von Peter Pollinger über "den achten Teil
von 200 Jahren" zurück. Mit seinem leistungsstarken Chor und dem
Einstudieren anspruchsvoller Literatur habe Pollinger immer wieder markante
Schwerpunkte im Kulturleben Weidens gesetzt, etwa mit Requiems und Oratorien
großer Meister, sowie Opernproduktionen von Purcell und Gluck. Auch außerhalb
der Stadt fand der Weidener Kammerchor unter Leitung Pollingers sein Publikum,
etwa in der Münchner Philharmonie, dem Herkulessaal, in Zusammenarbeit
mit dem Bayerischen Staatsorchester und mit namhaften Solisten. Pollinger habe
aus seinem Kammerchor unter den 1700 Chören des Fränkischen Sängerbundes
mit seinen 117 000 Mitgliedern einen Leistungschor gebildet.
Mit den Worten "Walte deines Amtes" wünschte Malzer dem Geehrten
weitere fruchtbare 25 Jahre. Peter Pollinger, seit dem Jahr 2000 auch Träger
der Weidener Max-Reger-Medaille, leitete in seinem Dankeswort alles Lob an
seine Sänger weiter, und dankte insbesondere Tenor Gerhard Huber für
dessen zuverlässige Organisationsarbeit.
26.
Juni 2009
Augustinus-Gymnasium
verabschiedet 58 Abiturienten - Carolin Kastner Schulbeste
Am vergangenen
Freitag wurden im Rahmen einer Feierstunde die Abiturienten unserer
Schule verabschiedet. Oberstudiendirektor
Dr. Michael Mahr riet den Absolventen des 102. Abiturjahrgangs
des Augustinus- Gymnasiums, ihre Berufswahl nach Talent und Interesse zu treffen,
nicht nur nach Job- Chancen. Außerdem
sollten sie Durchhaltevermögen bei Durststrecken zeigen und
keine Kompromisseeingehen, schließlich ist am „Augustinus“
eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung von jeher Tradition gewesen.
Erfreulicherweise erhielten alle angetretenen 32 Damen und 26 Herren das Reifezeugnis.
Einige zeigten ganz hervorragende Leistungen.
Carolin Kastner und Andrea Beutner haben die Prüfung beim Ministerialbeauftragten
der Oberpfalz für die Gewährung des Stipendiums für besonders
Begabte bestanden. Für herausragende Leistungen im Fach Biologie wurde
Nadine Bayerl eine Anerkennungsurkunde überreicht. Preise der Deutschen
Physikalischen Gesellschaft bekamen Christian Emmrich, Kristina Flenger, Theresa
Flenger, Tobias Rodler und Andreas Haider.
Mit der goldenen Ehrennadel des Verbands der Deutschen Altphilologen wurde
Florian Gartner für seine Leistungen in Latein geehrt und Andreas Haider
für seine herausragende, fächerübergreifende Facharbeit in Physik/
Griechisch.
Die Schulbeste, Carolin Kastner (Notendurchschnitt 1,0) erhielt als eine der
besten Abiturienten Bayerns im Fach Biologie den „Karl-von- Frisch-Preis“.
Die 19-jährige Weidenerin will Biomedizin studieren.
26.
Juni 2009
Erfolgreiches
Wandeln auf den Spuren Oberpfälzer Helden – Landespreise für
Mitglieder der „Werkstatt Geschichte“
„Helden:
verehrt - verkannt – vergessen“ lautete das Thema des diesjährigen
Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten und der Hamburger
Körber-Stiftung. Heldenhaft schlug sich dabei eine Gruppe von
Augustinus-Schülern. Mitglieder der von Thomas Peter betreuten „Werkstatt
Geschichte“ reichten drei Arbeiten ein, zwei wurden unter den
1831 bayerischen Beiträgen ausgewählt und mit je einem der
16 Landessiegerpreise ausgezeichnet.
Die Auszeichnung übergibt Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle am 1.
Oktober in Würzburg. Als Landessieger dürfen die Schüler sogar
auf einen der 50 Bundespreise hoffen, die im Herbst vergeben werden. In den
Arbeiten haben sich fünf Schüler der achten und neunten Klasse mit
zwei Oberpfälzer Persönlichkeiten beschäftigt. Dabei lernten
sie selbstständig zu recherchieren und haben sich Fähigkeiten angeeignet,
die sie auch außerhalb der Schule gut brauchen können.
Thomas Vitzthum beleuchtete das Leben des Ritters Caspar Erlbeck. Der Parksteiner
Adlige war 1504 als Sieger aus der Schlacht von Schwarzenreuth hervorgegangen,
verzichtete dann aber nicht nur auf die Bestrafung der Gegner, sondern kümmerte
sich sogar um die Verletzungen der Geschlagenen. Vitzthum fuhr für die
Recherche häufig ins Amberger Staatsarchiv. Er empfand es als schwierig,
Quellen zu finden. Als er welche auftat, hatte er Mühe mit der spätgotischen
Minuskel-Schrift und der alten Sprache, dennoch tat dies seinem Eifer keinen
Abbruch. Momentan arbeitet er an einem Text über den Ritter, der im Frühjahr
2010 im Kemnather Heimatboten erscheinen wird.
Katharina Trettenbach, Christian Kreuzer, Johannes Haider und Lena Krämer
setzten einem Weidener ein Denkmal: Melchior Probst war für die Bayerische
Volkspartei ab 1919 als Bürgermeister aktiv gewesen. Aus seiner ablehnenden
Haltung gegenüber den Nazis hat er nie einen Hehl gemacht. Dafür
drängten ihn die Nazis 1933 aus seinem Amt.
Auf Anraten von Stadtarchivarin Petra Vorsatz hat sich die Arbeitsgruppe bei
einem Besuch im Stadtarchiv entschlossen, mehr über Probst herauszufinden.
Danach wurden die Unterlagen im Archiv gesichtet und erschlossen. Gedankt sei
hierbei den Mitarbeitern des Stadtarchivs, die die Schüler stets freundlich
aufnahmen.
Tatsächlich sind einige der Jugendlichen auf den Geschmack gekommen und
streben den Beruf des Historikers an.
Nach neuen Themen suchen die Junghistoriker schon wieder. Nunmehr steht der
Wettbewerb des „Haus der bayerischen Geschichte“ zum Thema Nachkriegszeit
an. Über Anregungen und Meldungen von Zeitzeugen würde sich die „Werkstatt
Geschichte“ sehr freuen.
25.
Juni 2009
Storyteller
Jim Wingate begeistert junges Publikum
Hellauf
begeistert reagierten die Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 und
6 a auf Jim Wingate, den beeindruckenden Geschichtenerzähler aus
dem geheimnisvollen Land Wales.
Mr. Wingate - ein wahrer Kelte mit Vollbart und Zopf - war einfach authentisch,
ein Meister seines Fachs. Mit viel Energie, enormem „Ganzkörpereinsatz“ und
Leiden-schaft erzählte er den anwesenden Schülern seine Geschichten
und es gelang ihm dabei etwas Erstaunliches: uns gelegentlich etwas verkrampfte
Deutsche aufzulockern. Dazu trug auch wesentlich bei, dass der walisische „Storyteller“ sein
Publikum sofort mit ins Geschehen einband und sie gleichsam Teil seiner Erzählungen über
Gespenster, Könige oder Zauberer werden ließ.
22. Juni 2009
Vorankündigung
für das neue Schuljahr:
Die Offene Ganztagsschule -
ein attraktives Angebot
am AGW für Schüler und Eltern!
Im
Rahmen der neugestalteten kostenfreien „Offenen Ganztagsschule“ bietet
das Augustinus-Gymnasium für die Schülerinnen und Schüler
der Jahrgangsstufen 5 bis 10 ein umfangreiches, individuell gestaltbares
Angebot an. Die Betreuungs- und Förderangebote finden täglich
von Montag
bis Donnerstag im Zeitfenster von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr und Freitag von 13.00
Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ab 13.00 Uhr gibt es zudem die Möglichkeit, ein
kostenpflichtiges Mensa-Essen einzunehmen.
Das Essen wird vom Betreuungsteam beaufsichtigt.
Die Förderung und Betreuung umfasst die Anfertigung der Hausaufgaben unter
pädagogischer Obhut, verschiedene
sportliche Aktivitäten (z. B. Tennis, Tischtennis, Fußball) und
Workshops (z. B. Unterstufenchor, Gesangsunterricht, Instrumentalunterricht,
Rockband, Jazzband, Theater, Erlebnis-Tschechisch) zur individuellen Freizeitgestaltung.
Im Bereich der Fremdsprachen und der Informatik werden Vorbereitungskurse auf
Zertifikate angeboten.
Die Förderangebote und Lernhilfen, vor allem im Bereich der Kernfächer,
durch Lehrkräfte, Fachkräfte und ältere Schüler als Tutoren
werden verstärkt durchgeführt. Zudem wird durch den Kontakt zu den
Lehrkräften der Schule eine gezielte Förderung ermöglicht.
Weitere
Informationen zur offenen Ganztagsschule
Anmeldung
zur offenen Ganztagsschule
19.
Juni 2009
Das
neue "Augustinchen" ist da!
Die
Redaktion präsentiert stolz die aktuelle Ausgabe der Schülerzeitung
Nachdem
sich in diesem Schuljahr die Redaktion des "Augustinchens" neu
formiert hat, konnte unter der Federführung der Chefredakteure
Anna Gruhle und Sebastian Seibert eine neue Ausgabe der Schülerzeitung
des AGW erarbeitet und präsentiert werden.
Dass die Mitschüler regelrecht begierig auf neuen Lesestoff waren, zeigt
sich daran, dass alle 400 Exemplare innerhalb von nur zwei Stunden verkauft
waren.
Neben aktuellen Berichten über das Schulleben widmet sich das "Augustinchen" diesesmal
vor allem dem Thema, wie Rechtsradikalismus bekämpft werden kann.
Das Foto zeigt einen Teil der Redaktion mit der neuen Ausgabe, die auch durch
ein neues Layout besticht: Auf der Titelseite prangt das freche, kritische
Augustinchen und nimmt alles ganz genau unter die Lupe!
18.
Juni 2009
Verdienter
Lohn für das Einlassen auf die „Fremden“ -
Urkunden für die Teilnehmer am Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2009
Die einzige „Enttäuschung“ beim
diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen am AGW war, dass Prinz
Charles, der Prince of Wales, nun doch nicht persönlich erschienen
ist, um den erfolgreichen Teilnehmern am Bundeswettbewerb Fremdsprachen
ihre Urkunden zu verleihen.

Dabei hatten die fünf Schülerinnen und Schüler keine Mühen
gescheut, um sich schon im Vorfeld des Wettbewerbs mit Wales, seiner Geschichte,
seinen Traditionen und seinen Menschen vertraut zu machen. Schon die angelsächsischen
Eroberer hatten dieses geheimnisvolle keltische Volk „die Fremden“ genannt.
Nun standen „die Fremden“, die „Wealas“, die „Waliser“ als
Schwerpunktthema der Wettbewerbsaufgaben ganz im Mittelpunkt des Interesses.
Tatsächlich wurden die Teilnehmer dabei auch sonst mit allerlei Fremdem
und Unbekanntem konfrontiert. Denn die Anforderungen und die Art der Aufgaben
gehen weit über das bei Schulaufgaben übliche Maß hinaus. Gute
Sprachkenntnisse sind zwar eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches
Abschneiden, sie reichen aber bei weitem nicht aus. Denn die Schüler müssen
zusätzlich bei Aufgaben wie z. B. kreativem Schreiben, Leseverständnis,
Hörverständnis, Wortergänzung oder Landes- und Kulturkunde zeigen,
dass sie auch über geistige Beweglichkeit, die Fähigkeit zum Transfer
und kulturelles Grundwissen zum Land ihrer Sprache verfügen. Außerdem
mussten sie Vorlesetexte und freie Äußerungen in der Fremdsprache
auf Tonträger aufnehmen.
Daher ist es umso erfreulicher, dass alle Teilnehmer am Wettbewerb überdurchschnittliche
Leistungen unter Beweis stellten, für die sie nun mit Urkunden geehrt
wurden. Diese wurden ihnen – sozusagen in Vertretung des Prince of Wales
- von den betreuenden Lehrkräften überreicht.
Das gute Abschneiden ist nicht zuletzt auch ein Beleg für das hohe Niveau
des Sprachunterrichts am Augustinus-Gymnasium.
16.
Juni 2009
Volleyball-Mädels
Nordbayerische Meister
Mit
einer tollen Mannschaftsleistung siegten unsere Volleyballerinnen beim
Nordbayernfinale gegen die Bezirkssiegerinnen aus Ansbach, Bamberg
und Haßfurt. Mit diesem Erfolg qualifizierten sie sich überraschend
für das Landesfinale, in dem sie dann gegen den südbayerische
Meister um die bayerische Meisterschaft spielen werden.
Herzlichen
Glückwunsch an unsere erfolgreichen Mädels!
15.
Juni 2009
Mit
der Nationalmannschaft nach China:
Simeon
Völkel nimmt am Physik Worldcup teil
Damit
hat Simeon Völkel (K12) eigentlich nicht gerechnet: Zusammen mit
vier anderen Gymnasiasten aus der Bundesrepublik vertritt der 18-Jährige
Schüler des Augustinus-Gymnasiums vom 21. bis 28. Juli Deutschland
bei dem renommierten Wettbewerb „International Young Physicists'
Tournament“ (IYPT) in China. An diesem Wettbewerb nehmen 25 Nationen
teil.

Die ganze Schulfamilie rund um Direktor Dr. Michael Mahr ist stolz auf diesen
Erfolg. Physiklehrer wie Johann Fehlner, Klaus Märker und Dr. Ludwig Bauernfeind
unterstützten Simeon bei Versuchen im ehemaligen Fotolabor, rieten ihm,
an Wettbewerben - wie dem Bundeswettbewerb Physik oder der zweiten Runde zur
Physik-Olympiade - teilzunehmen. Zudem erwarb der Kollegstufenschüler
bereits durch ein Frühstudium an der Uni Bayreuth drei Physik-Scheine.
Auch das am AGW abgelegte Cambridge-Zertifikat hat ihm sehr geholfen. Denn
internationale Vergleiche finden in englischer Sprache statt. Damit betreibt
das AGW Hochbegabtenförderung, die an Leistungsfähigkeit gebunden
ist.
Intensiv und
gezielt vorbereitet wird Simeon außerdem durch regelmäßige
Besuche des Schüler-Forschungszentrums Südwürttemberg
in Bad Saulgau am Wochenende. Zwar dauert die Zugfahrt etwas über
fünf Stunden, aber die Mühe lohnt sich, setzt sich der Kollegiat
dort doch explizit mit physikalischen Problemen auseinander.
Ende Juli gilt
es dann: Simeon macht sich auf die Reise nach TianJin, an die Nankai
Universität. Neben dem Wettbewerb bleibt noch etwas Zeit, sich mit
der chinesischen Kultur auseinanderzusetzen.
Wir gratulieren
Simeon sehr herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg!
14.
Juni 2009
Botschafter
Bayerns in Indien: AGW-Schüler
Lukas
Höllerer (16) reist in offizieller Mission
Was
weniger abenteuerlustige Naturen abschreckt, zieht ihn fast magisch
an: das Ungewohnte, Unbekannte, völlig Andersartige, in allen
Facetten.
Am 11. Juli ist Abflug nach Indien. Ein Jahr lang wird der 16-Jährige
dort sogar in offizieller Mission unterwegs sein, als "Botschafter Bayerns".
Denn der Augustinus-Gymnasiast ergatterte eines der begehrten Bayerischen Kulturfonds-Stipendien
für das reichlich exotische Gastschuljahr.
Bei der Verleihung in der Münchner Residenz am 23. Juli nehmen Schulleiter
Dr. Michael Mahr und Lukas' Familie das Dokument entgegen. Stellvertretend
für den Zehntklässler, weil der sich dann bereits in Neu-Delhi nochmals
intensiv auf seinen Aufenthalt vorbereitet. Der führt ihn anschließend
in den Norden, in den Bundesstaat Punjab. Dort hätte Lukas in einem gepflegten,
westlich geprägten Internat unterkommen können, zusammen mit Oberschicht-Kindern.
Der junge Vohenstraußer lehnte ab. Nun wird er bei einer ganz normalen
indischen Familie wohnen, in bescheidenen, aber eben typischen Verhältnissen.

Der Jugendliche will es in Indien so authentisch wie möglich erfahren
und sich dazu auch die Sprache Punjabi aneignen. Kontakt nach Hause könne
er nur sporadisch aufnehmen, hat er erfahren: Die Briefpost sei langsam, Gelegenheiten
zu mailen extrem rar.
Die Belohnung für all die Mühen: viele neue Erfahrungen. Als Englischlehrerin
Katrin Witt ihren Schülern im Winter Flyer mitbrachte, die für untypische
Gastschuljahr-Ziele warben, war Lukas Höllerer Feuer und Flamme. "Indien
war für mich erste Wahl."
Für ein Jahr verlieren die Augustinus-Theatertruppe und die Leuchtenberger
Schauspielerschar nun ihren "Star", während nicht weniger als
vier Bands auf ihren Schlagzeuger verzichten müssen. Grundlegende Regeln
zu Sitten und Bräuchen vermittelt ihm nochmals das mehrtägige Intensiv-Seminar
kurz nach der Ankunft in NeuDelhi. Schulterfreie Shirts sind verpönt,
ebenso wie kurze Hosen! Ein Abgesandter des Freistaat, der in Indien in der
Krachledernen herumläuft? Ein schlechter Botschafter Bayerns wär's.
12.
Juni 2009
Latin-Band
und Jazz-Combo des AGW begeistern
Das
Publikum in der Mensa war schlichtweg begeistert: Thomas Stock hat
es fertig gebracht, acht Schülerinnen und Schüler des Augustinus-Gymnasiums
innerhalb von nur zwei Jahren auf ein musikalisches Niveau zu heben,
das wohl ohne Übertreibung ausreichen würde, wenigstens als
Vorband mit Carlos Santana auf Tour zu gehen. Allein wie die Latin-Band
den Schlussspurt von „Black Magic Woman“ auf die Bühne
legte, ihn unaufhaltsam in die Länge extemporierte und damit die
ohnehin schon starke, positive Spannung des Stücks noch zusätzlich
aufpeppte , das war schon großartig.
Vorher verzauberten die acht ihr Publikum mit dem Tito-Puente-Klassiker von
1963, „Oye como va“, den Santana später berühmt machte.
Das Highlight des Abends war natürlich die meditative Ruhe, die von „Samba
pa ti“ ausging.
Das Latin-Programm hätte zwar noch unendlich weitergehen können.
Stefanie Reich (Saxofon), Maximilian Pregler (Trompete), Kajetan Smietana (Piano),
Lukas Höllerer (Bass), Benedikt Hengstl (Gitarre), Martin Beckmann, Dominique
Höcht (beide Percussion) und Stephanie Lang (Schlagzeug) hätten bestimmt
noch einiges auf Lager gehabt. Aber im Publikum warteten ja schon die Jazzer.
Die Jazz-Combo, ebenfalls unter Federführung von Thomas Stock, servierte
den Zuhörern ein facettenreiches Programm aus tradierten Standards, scharf
gewürztem Blues und Swing. Zu Gehör kamen Nummern von Kenny Dorham,
Herbie Hancock, Joseph Cosma, Groover Washington, George Gershwin, Oskar Pettiford
und Joe Zawinul. Sehr schade, dass Thomas Stock sein Amt als Leiter der beiden
Bands niederlegt!
26.
Mai 2009
Nachts
im Schulhaus schmökern: Lese- und Spielenacht
Nach
Spielenachmittag, Winterwanderung und Fasching stand mit der Lese-
und Spielenacht eine weitere Aktion mit den Tutoren auf dem Programm.
Diese Übernachtung in der Schule war für die Fünftklässler
ein besonderes Highlight und so stürmten sie am 22.05 um 19.30
Uhr das Gebäude.
Dort konnten sie ihr Gepäck zuerst in Klassenzimmern abstellen, die zu
Schlafräumen umfunktioniert worden waren. Man sah den Jungen und Mädchen
ihre Aufregung deutlich an, doch zuerst riefen die jeweiligen Deutschlehrer
ihre Klassen zur Lesezeit zusammen. Gemeinsam wurde in verschiedenen Lektüren
geschmökert. Anschließend konnten sich die Schüler mit ihren
mitgebrachten Brotzeiten und Getränken stärken und das Schulhaus
außerhalb des Unterrichts mal ganz anders erleben. Doch schon um 22 Uhr
standen weitere Programmpunkte an. Die Fünftklässler hatten die Möglichkeiten
gehabt, sich für die Lese- und Spielenacht in unterschiedliche Workshops
einzutragen. Ein breites Spektrum an Angeboten von verschiedenen Lehrern und
Tutoren war vorhanden. So konnten sich die Kinder bei spannenden Geschichten
und einer Nachtwanderung gruseln, sich beim Yoga und in der Turnhalle sportlich
betätigen oder künstlerisch aktiv werden. Und auch Vergnügen
bei verschiedenen Brettspielen stand zur Wahl, sodass sich jeder nach seinen
Interessen entscheiden konnte.

Schneller als gedacht verging die Zeit und so hieß es um 23.30 Uhr: “Fertig
machen für’s Bett!” Obwohl scheinbar alle noch voller Energie
steckten, kehrte gegen 24.00 Uhr Ruhe in den Gängen ein. Die Mädchen
hatten ihre Schlafräume im 3. Stock, während die Jungen eine Etage
tiefer einquartiert waren und auch die Lehrer und Tutoren machten es sich auf
den Gängen und in Klassenzimmern gemütlich.
Am nächsten Morgen erwachte das Leben im Schulgebäude schon sehr
früh und alle machten sich daran, ihre Sachen zusammen zu packen und die
Schlafräume wieder in Klassenzimmer zurückzuwandeln.
Von den Anstrengungen der letzten Nacht war nur den Tutoren etwas anzumerken.
So frühstückten alle mit bester Laune in der Mensa und verbrachten
noch etwas Zeit gemeinsam auf dem Pausenhof. Doch als die Eltern gegen 8.30
Uhr kamen, um ihre Kinder wieder abzuholen, machten sich nun die ersten Anzeichen
der langen Nacht bemerkbar. So fand dieses gelungene Ereignis einen zufriedenen
und auch ruhigen Abschluss.
25.
Mai 2009
Josia
Völkel erneut Preisträger bei "Experimente antworten"
Josia
Völkel, Schüler der Klasse 10 a, beteiligte sich wieder erfolgreich
am Landeswettbewerb "Experimente antworten", diesmal an der
zweiten Wettbewerbsrunde im Schuljahr 2008/2009.
Die
gestellten Aufgaben befassten sich mit elektrischem Stromfluss und
magnetischen Feldern. Josia löste und dokumentierte alles wieder "mit
großem Erfolg". Dies wurde ihm mit einer
Urkunde bestätigt. Als Anerkennungsgeschenk gab es eine Magnetfolie.
24.
Mai 2009
AGW
in Macerata
Am 26.04.09
hieß es für 18 Schüler des AGW in aller Herrgottsfrüh
aufstehen und ab nach Italien.
Nach 14 Stunden Fahrt erreichten sie das mit Spannung erwartete Ziel der Reise:
Macerata. Dort wurden sie von den Gastfamilien herzlich empfangen. Das anfängliche
Erstaunen über die Massen des italienischen Abendessens wandelte sich
im Laufe der Woche zur leidenschaftlichen Begeisterung für die italienische
Küche. Neben kulinarischen standen selbstverständlich kulturelle
Genüsse auf dem Programm.
Zusammen mit den Austauschschülern bewunderten sie die Schätze Roms
und verbrachten einen erlebnisreichen Tag in der sonnigen Hauptstadt.
Anders als in Ancona war es bei den Tropfsteinhöhlen von Frasassi, in
Urbisaglia schön warm und sonnig, ganz nach dem Motto: Bella Italia!

Leider hieß es nach einigen Tagen, die auch dazu dienten, einen Einblick
in das italienische Schulsystem zu erhalten, Abschied nehmen von den liebgewonnen
Gastfamilien.
Die exzellente Organisation des Austauschs durch Frau Stangl und Herrn Fink
trug wesentlich dazu bei, dass der Aufenthalt für alle zu einem positiven
Erlebnis wurde.
22.
Mai 2009
Erfolg
im Bundeswettbewerb Physik
In der
2. Runde des 15. Bundeswettbewerbs Physik hat Josia Völkel, Schüler
der Klasse 10a, einen 3. Preis erreicht und sich damit für die
Bundesrunde, welche in Hamburg durchgeführt wird, qualifiziert.
Dazu hatte er Aufgaben sowohl experimenteller als auch
theoretischer Art zu lösen, die Josia mit Geschick, Ausdauer und mathematischem
Wissen meisterte.
Bei
der Bundesrunde in Hamburg erzielte Josia schließlich am 21.
Mai 2009 einen hervorragenden 3. Platz. Wir gratulieren herzlich!
27.
April 2009
„Wie
die schwarzen Löcher ins Universum kamen“:
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl
Im Rahmen
des Jahres der Astronomie hielt der ehemalige Schüler des Augustinus-Gymnasiums
Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl auf Einladung des Fördervereins einen
Vortrag mit dem Thema: „Wie die schwarzen Löcher ins Universum
kamen“.
Vor zwei Jahrzehnten
noch war es eine Sensation, wenn man einigermaßen sichere Hinweise
auf ein massereiches Schwarzes Loch im Zentrum einer Galaxie fand.
Heute dagegen weiß man, dass solche Schwarze Löcher mit Millionen
bis Milliarden Sonnenmassen zur „Normalausstattung“ von galaktischen
Zentren gehören.
Prof. Duschl
gestaltete seinen Vortrag als „Indizienprozess“, in dem mittels
moderner Beobachtungsergebnisse das Vorhandensein eines supermassiven
Schwarzen Loches von mehreren Millionen Sonnenmassen im Zentrum unserer
Milchstraße untermauert wurde.
Lebhaft
veranschaulichte er anhand einfacher Gedankenexperimente grundlegende
Eigenschaften Schwarzer Löcher. Schließlich stellte er Beobachtungen
sehr heller Galaxien im jungen Uni-versum – sogenannter Quasare – vor,
deren ungeheuere Leuchtkraft er durch die Gravitations-energie, die
bei der Kollision zweier Galaxien und deren zentraler Schwarzer Löcher
frei wird, plausibel erklären konnte.
Die anschließenden
Fragen zeigten, dass Prof. Duschl mit dem Thema des Vortrags auf großes
Interesse in der zahlreichen Zuhörerschaft gestoßen ist.
26.
April 2009
Unfallbericht
und Personenbeschreibung – eine Unterrichtsstunde der besonderen
Art!
„Welches
Erlebnis war für Sie das gefährlichste?“, „Haben
Sie schon einmal Personen verhaften müssen?“ oder „Wie
lange dauert die Ausbildung zum Polizisten?“ – mit diesen
und vielen anderen Fragen der Schüler wurde Polizeihauptkommissar
Werner Stopfer ganze neunzig Minuten lang konfrontiert.
Der Pressesprecher der Polizeidienststelle Weiden stellte am 22. April 2009
den Schülerinnen und Schülern der fünften Klassen am Augustinus-Gymnasium
die Arbeit der Polizei auf interessante und spannende Art und Weise vor. Langeweile
kam bei den Schülern nie auf, denn Herr Stopfer verstand es hervorragend,
die Zuhörer mit persönlichen Erlebnissen zu unterhalten und ihre
Neugier zu wecken. So wurde u.a. gemeinsam besprochen, warum es wichtig ist,
eine Person so genau wie möglich zu beschreiben und auf welche Merkmale
man dabei besonders achten muss.
Hier konnten die Schüler ihr im
Deutschunterricht gelerntes Wissen einbringen und zudem einen Blick auf ein
am Computer erstelltes Fahndungsfoto der Polizei werfen. Unser Dank gilt Herrn
Stopfer, der sich den wohl überlegten Fragen der Schüler stellte
und damit allen Teilnehmern einen tieferen Einblick in die Arbeit der Polizei
gewährte.
3.
April 2009
Eine
attraktive Schule präsentiert sich:
Das Augustinus-Gymnasium stellt sich bei Tag der offenen Tür vor
Ein Auftakt
nach Maß: Mit viel Schwung und Musik begann der Tag der offenen
Tür am AGW. „Soeben konnten Sie hören und sehen, wo einer
der Schwerpunkte unserer Schule liegt. Etwa 300 Schüler sind bei
uns im Chor, in Orchester, Jazzgruppe oder Schulband aktiv", unterstrich
der Schulleiter des Augustinus-Gymnasiums,
Dr. Michael Mahr. In seiner Begrüßung dankte er besonders Musiklehrer
Peter Pollinger, der musikalisch den Takt vorgibt.
Das AGW in seiner Vielfalt präsentierte sich für übertrittswillige
Schüler:
Bewegungskünste und Tanz, Abenteuerparcours, Quiz, Spiele in der Turnhalle,
Theater, physikalische und chemische Versuche, szenisch aufgebauter Englischunterricht,
eine Schnupperstunde in Latein, Jazz, Latin und Rockband – und daneben
kulinarische Spezialitäten aus Frankreich und Schlemmen wie die alten
Römer.
Besonders die Eltern, die die Viertklässler begleiteten, zeigten großes
Interesse an den Ausbildungszweigen der Schule: „Da ist einmal der Wirtschaftszweig
mit Wirtschaftsinformatik.
Ein Zweig mit hochinteressanten Perspektiven, insbesondere für moderne
Berufe", betonte
Dr. Mahr. Eine Möglichkeit, mit nur zwei Fremdsprachen zum begehrten Abitur
zu kommen. Natürlich sei ergänzend eine dritte Sprache möglich.
Wie stellvertretender Schulleiter Helmut Matejka beim Rundgang deutlich machte,
besitzt jedes Klassenzimmer einen Internetzugang.
In sprachlicher Hinsicht sei die Schule eine der ersten Adressen „in
ganz Bayern“: „Wir bieten Englisch, Latein, Französisch, Italienisch,
Spanisch und Griechisch an.“ Das „Augustinus“ zähle
zu den 25 besten Gymnasien in Bayern. Auch wegen der Qualifikation durch die
University of Cambridge.
“ Kooperationsverträge mit Firmen wie der BHS und der Uni Bayreuth
machen Ihr Kind frühzeitig mit der Berufswelt und den Arbeitsweisen bei
einem wissenschaftlichen Studium vertraut.“ Aber bei aller Wertschätzung
für den Erwerb von Fachwissen stehe die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung
im Vordergrund: „Bildung und Ausbildung gehen bei uns Hand in Hand.“
Dr. Mahr betonte die angenehme und entspannte Schulatmosphäre. Die Rahmenbedingungen
würden überdies in den kommenden Monaten durch Sanierung und Aufstockung
stark verbessert. Es präsentierten sich Streitschlichter, das Studienseminar
St. Augustin, das Europäische Gastschulprojekt, Elternbeirat, Mittagsverpflegung
und Förderverein. Großes Interesse fand auch das „kreidefreie
Klassenzimmer“.
2.
April 2009
Bayerisch-Böhmische
Kulturtage: Gespräch am Augustinus-Gymnasium
Im Rahmen
der Bayerisch-Böhmischen Kulturtage lud das Augustinus-Gymnasium
zu einem Infoabend. Dabei wurde betont, dass Tschechisch heute arbeitsmarkttechnisch
ein Qualifizierungs-Schwerpunkt ist. „Man kann sich absetzen
von den Kommilitonen“, sagte Renata Sivota-Frohnauer, die an
der Regensburger Universität als Lektorin arbeitet.
Seit dem Wintersemester 1996/1997 werde an den Studienstandorten Regensburg
und Passau das Bohemicum als studienbegleitende Ausbildung mit Abschlusszertifikat
angeboten. „Tschechisch in zehn Monaten“ beginne wieder am 28.
September. Anmeldefrist ist der 31. August.
Diesen Kurs, der sich über zwei Semester zieht, aber die Stofffülle
von vier Semestern beinhalte, hat auch Hannes Lachmann absolviert. Der ehemalige
Abiturient am Augustinus-Gymnasium nutzte das Angebot und ist heute Doktorand
in Prag.
Veranstaltet wurde das Gespräch im Rahmen der Bayerisch-Böhmischen
Kulturtage von der Volkshochschule. Koordinator war Harald Krämer.
25.
März 2009
Großartige
Erfolge bei der 48. Mathematikolympiade an der Uni Passau
Es ist
zwischenzeitlich gute Tradition am Augustinus-Gymnasium,
dass immer mehr Schüler aller Jahrgangsstufen an den verschiedenen
Mathematikwettbewerben teilnehmen, und dies mit beachtlichen Erfolgen.
Nach erfolgreichem Überstehen der Schul- und der Kreisrunde nahmen in
diesem Schuljahr auch wieder drei der qualifizierten Schüler an
der zentral an der Universität Passau stattfindenden 3. Runde der 48.
Mathematik-Olympiade teil. Neben Simeon Völkel aus der Kollegstufe
reisten auch Agnes Striegan und Annika Schiener aus der 7. Klasse
vom 18. bis 20. Februar nach Passau, um an zwei Tagen in mehrstündigen
Klausuren kniffelige Aufgaben zu lösen. Alle drei „Augustiner“ konnten
dabei mit vorderen Plätzen in ihren Altersgruppen überzeugen.

Das Bild zeigt die erfolgreichen Teilnehmer bei der Überreichung der
Urkunden zusammen mit den Organisatoren vor Ort (rechts Dr. Erich
Fuchs von der Uni Passau).
Als Anerkennung für seine permanent hervorragenden Leistungen - nicht
nur in diesem Wettbewerb -wurde Simeon bereits zum sechsten Mal zum
Mathematikseminar nach Pleinfeld (19.-21. März 2009) eingeladen.
Annika und Agnes wurden in das Programm „Spitzenförderung
Mathematik” aufgenommen, dem nur 40 Siebtklässler aus ganz
Bayern angehören.
Die ganze Schulfamilie wünscht den talentierte Schülern auch künftig
viel Spaß und Erfolg bei Wettbewerbsteilnahmen!
19.
März 2009
AGW-Schüler
schwimmen zu Silber
Hervorragende
zweite Plätze konnten unsere beiden Schwimm-Schulmannschaften
Jungen III und Mädchen IV beim Bezirksfinale in der Weidener Thermenwelt
erringen. Nur knapp scheiterten sie jeweils an der Teilnahme im Landesfinale.

Mit einem guten vierten Platz unterstrichen die Mädchen (Altersklasse
II) das tolle Gesamtergebnis unserer Schüler.

Herzlichen
Glückwunsch!
19.
März 2009
Kult(o)ur:
Literarisches „Grill – Fest“
Eine
Lesestunde besonderer Art erlebten die Schüler der Klassen 5a
und 5b sowie
der 10 b und
10 c.
Der überregional bekannte Autor Harald Grill las aus seinem bereits vergriffenen
Roman „Hochzeit im Dunkeln“, der aktuell als Schullektüre
für Realschulen und Gymnasien wieder aufgelegt ist, um im Anschluss den
Schülern der 10. Klasse
Rede und Antwort zu stehen.
Die beeindruckende Vortragsweise und die schauspielerischen Qualitäten
Grills
ließen die Szenerie des Romans buchstäblich lebendig werden.

Berichte aus der Schreibwerkstatt brachten dann den 5. Klassen näher,
wie ein
Buch entsteht und wie mündliches und schriftliches Erzählen zusammenhängen.
Dabei gelang es Grill, durch ein hervorragendes mimisches und gestisches Agieren,
die Fünftklässler in den Bann des Buches zu ziehen: Gelebte Leseförderung!
Der gefragte Schriftsteller, der zurzeit an einem umfangreichen Buchprojekt
arbeitet, erwandert und „erschreibt“ sich bekanntermaßen
auch andere Kulturkreise, umso wertvoller sein Besuch in der „näheren“ Heimat,
ganz nah am jungen Publikum. Die Schüler genossen sichtlich den etwas
anderen Deutschunterricht.
18.
März 2009
Exkursion
des Leistungskurses Biologie: Besuch im Gen-Labor
Der
Leistungskurs Biologie der 12. Jahrgangsstufe besuchte unter Leitung
von
StD Klarner
am 17.03.2009 das Gentechnik-Experimentierlabor der Universität
Regensburg. Dabei wurden die Kollegiaten zunächst unter Anleitung
von wissenschaftlichen Assistentinnen in den praktischen Umgang mit einigen
Laborgeräten eingeführt, stellten dann in Arbeitsgruppen einen "Genetischen
Fingerabdruck" her und isolierten die DNA einer Tomate. Prof. Dr.
Stephan
Schneuwly führte abschließend durch einige Laboratorien des zoologischen
Instituts und erläuterte die dort durchgeführten wissenschaftlichen
Arbeiten.
15.
März 2009
Vive
la langue française: Sprachgewandte Schüler ausgezeichnet
Sprachgewandt
sind sie, vor allem in der französischen Sprache. Als Beleg dafür
erhielten 135 Schüler und Schülerinnen der drei Weidener
Gymnasien, davon 84 vom Augustinus-Gymnasium, ein Französisch-Diplom:
das Diplôme d’Etudes en langue française (DELF scolaire).
Bürgermeister Jens Meyer gratulierte und appellierte: „Dieses Diplom
sollte ein Ansporn sein, nicht nachzulassen, weiter Französisch zu lernen.

Das DELF scolaire wird auf verschiedenen Niveaus angeboten, von A1 / A2 für
die Anfänger über B1 und B2 für die Fortgeschrittenen bis zum
Niveau C, dem sogenannten DALF, für Schüler der Oberstufe. Geprüft
werden die vier Grundfertigkeiten: Hörverstehen, Leseverstehen, schriftlicher
Ausdruck und Sprechfähigkeit.
Seit vielen Jahren bereiten die Französisch-Lehrkräfte des AGW ihre
Schüler und Schülerinnen auf diese Diplome vor, die den Zugang zur
Universität erleichtern und auch von der Wirtschaft sehr geschätzt
werden. Mit großem Erfolg, wie man sieht.
Alors, bien fait! Herzlichen Glückwunsch !
14.
März 2009
Absurda
Comica: Grundkurs „Dramatisches Gestalten“ des Augustinus-Gymnasiums
zeigt Barockkomödie
Lachgranaten
wegen Pleiten, Pech und Pannen sorgten für einen perfekten Theaterabend
im Augustinus-Gymnasium.
Wie Schulleiter Dr. Michael Mahr treffend feststellte, befand sich die Theatergruppe
mit dieser wohl meistgespielten Barockkomödie voll und ganz auf der Höhe
der Zeit. Denn: „Gier und Geltungssucht führen hier zwar nicht ins
wirtschaftliche, aber doch ins theatralische Chaos.“ Verantwortlich für
das Stück zeichnete erstmals Silke Biesenbach.
Vorgängerin Claudia Benkhardt half bei der Aufführung mit wertvollen
Tipps. Schauplatz ist das kleine Dorf Rumpelskirchen. Hier wird bekannt, dass
die erlauchte Königsfamilie durch das Dorf reisen werde. Grund genug für
Lehrer Peter Squenz (Simeon Völkel), sich mit einem Theaterstück
zu Ehren der Hoheiten zu profilieren.

Kurzum studiert er, nicht ganz uneigennützig, weil er natürlich Eindruck
schinden will, mit einfachen Handwerksleuten ein Stück über Pyramus
und Thisbe ein - das Romeo und Julia der Antike. Die Geschichte aus Ovids Metamorphosen
endet tragisch, weil Pyramus fälschlicherweise glaubt, Thisbe sei von
einem Löwen gefressen worden und Selbstmord begeht. Thisbe wiederum sieht
nun ihren Geliebten tot daniederliegt und stürzt sich ins Schwert.
Eine Liebestragödie, die beispielhaft für Treue bis in den Tod wäre,
wären da nicht die Handwerker, bei denen es schon bei den Rollenverteilungen
zu Eifersüchteleien kommt und die ihre Rollen an den dramatischen Stellen
derart überspannen, dass die Tragödie zur Posse verkommt, sehr zum
Leidwesen von Peter Squenz und sehr zur Freude des Königs , der die Darsteller
mit Geschenken überhäuft.
Dank der Darsteller Simeon Völkel, Felix Roth, Bernadette Schöner,
Julia Teichner, Elisa Petermann, Ada-Maria Costin, Marina Trescher, Sarah Mayer,
Tanja Bergler, Christina Rechl und Vera Höcht entwickelte sich das Stück
unter der Regie von Ruth Antonczyk, Elena Krichenbauer, Christoph Moser, Karin
Schinhammer und Laura Kick zu einer rundum gelungen Komödie. Die zeitgenössischen
Kostüme stammten aus dem Fundus Leuchtenberg.
10.
März 2009
Landtagsabgeordnete
Annette Karl spricht vor Kollegstufe des Augustinus-Gymnasiums
Um den
Schülern die Europäische Union (EU) vorzustellen und anschließend
die Fragen der angehenden Abiturienten zu beantworten, war am Montag
Landtagsabgeordnete Annette Karl (SPD) am AGW zu Gast. Begrüßt
wurde sie von OStD Dr. Michael Mahr, der die Kollegiaten darauf hinwies,
wie wichtig es sei, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Das Ziel des Gastes war es, Europa in den Blickwinkel rücken. "Es
wird zu viel geklagt über die EU, dabei wurde schon viel erreicht",
erklärte die Landtagsabgeordnete. Nachdem sie Ursprung, Entwicklung und
die wichtigsten Informationen der EU den Schülern präsentiert hatte,
kamen die Kollegiaten zu Wort.
Die Frage, ob mittlerweile eine "EU-Müdigkeit" herrscht, verneinte
Karl und forderte zugleich auf, eine Stimme bei der Europawahl abzugeben. Wichtig
sei die Bemühung um verständlichere Gesetzestexte: "Die komplexe
Gesetzgebung und ihre schwierigen Themen lassen sich eben nicht in drei Sätzen
erklären."
Kritisch bemängelte ein Schüler den großen Bürokratieaufwand
innerhalb der Europäischen Union. Doch die Landtagsabgeordnete meinte
hierzu, dass es sich um "notwendige Bürokratie" handelt: "Nur
eine Sprache (Englisch) einzuführen, wäre keine gute Idee. Das Recht
auf Muttersprache sollte bleiben." Und wie siehts mit der Forderung "Angleichen
des Lohnniveaus" aus? Für Annette Karl das Optimum: Durch wirtschaftliche
Weiterentwicklung gleichen sich die Löhne oben an.

Beim Thema Nichtraucherschutzgesetz verweist die Politikerin auf ein Problem
des Föderalismus. "Hier hat die EU keine Chance." Aber warum
beschäftigt sich die EU mit unwichtigen Kleinigkeiten, ließen die
angehenden Abiturienten nicht locker. Hier stimmte die Landtagsabgeordnete
zu: "Weder die Krümmung der Gurke noch das Salz müssen auf EU-Ebene
reguliert werden." Auch die Türkei als mögliches Beitrittsland
wurde diskutiert. Dieses Thema sieht Annette Karl als " überflüssig
emotional aufgeheizt" an. "Solange die Türkei die Vorgaben nicht
erfüllt, kann nicht verhandelt werden." Grundsätzlich sieht
sie aber keinen Grund, "Nein" zur Türkei zu sagen. Sie würde
einen Beitritt als Chance sehen. Zur Zukunft der EU äußerte sich
Frau Karl so: "Es ist ein offener Prozess, wo die EU hin soll. Als Staatenbund
mit einem gemeinsamen Parlament oder als Staat in Europa? Hier müssen
sich alle aktiv in die Diskussion einbringen." Ihr Favorit: Die Vereinigten
Staaten von Europa - das ist die Zukunft."
Für die Kollegiaten war es lohnend, die Möglichkeit zu haben, über
politische Fragen mit einem "Politik-Profi" zu diskutieren.
04. März 2009
Augustinus-Schüler überzeugten
bei „Jugend musiziert“
Beim
diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wussten
vier Schüler des Augustinus-Gymnasiums zu überzeugen.
In der Kategorie „Duo Kunstlied“ wurden die Sopranistin Julia Wagner,
am Klavier begleitet von Verena Sommer, und der Bariton Felix Roth, begleitet
von Johannes Feiler, jeweils mit einem ersten Preis belohnt.

Besonders wichtig in dieser Kategorie ist das Zusammenwirken von Singstimme
und Klavier und genau das wurde von beiden Duos hervorragend umgesetzt. Ihr
Talent zeigten die jungen Musiker u.a. an Werken von Wolfgang Amadé Mozart,
Franz Schubert, Francesco Tosti und Benjamin Britten.
Neben der am Augustinus unterrichtenden Gesangslehrerin Sabine Lahm waren für
die Einstudierung der Beiträge auch Wolfgang Charanza, Eva Herrmann und
Peter Pollinger verantwortlich.
Auf den weiteren Weg der vier Jungmusiker darf man gespannt sein.
3.
März 2009
AGW-Begabtenförderung:
Erfahrungsbericht zum E-Learing-Kurs „Technische Informatik“ (ELTIS)
Rahmenbedingungen
am Augustinus-Gymnasium
Seit dem Schuljahr 2007/2008 bieten wir an unserer Schule einen Kurs „Technische
Informatik“ im Rahmen des Wahlfachprogrammes an. Hier werden neben den
Lerninhalten des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projekts auch weitere Stoffgebiete
aus den Bereichen Elektronik, Rechnersysteme und hardwarenahre Programmierung
vermittelt. Dabei steht die Eigenaktivität der Schüler im Vordergrund,
d.h. in Form eigener Experimente in Übungen oder beim Erstellen eigener
Programme (auch Assembler-Code). Dazu dient auch unser kleines Elektronik-
/Rechnerlabor, welches wir eigens für dieses Projekt eingerichtet haben.
Es wird in Zusammenarbeit mit der veratwortlichen Lehrkraft von Schülern
betreut.
Es werden auch theoretische Lerninhalte, wie zum Beispiel Rechnerarchitektur
oder Boolsche Algebra vermittelt.
Die Lerninhalte des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projektes stehen neben
den oben genannten im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Durchführung
des Kurses und Betreuung der Schüler
Die Schüler, die sich an dem ELTIS-Projekt beteiligen, nehmen an dem oben
genannten Wahlkurs teil. Dort arbeiten sie über das Schuljahr hinweg parallel
in dem Online-Kurs in das Stoffgebiet ein und lösen die angebotenen Übungsblätter.
Der Kurs gliedert sich in zwei Teile:
• Einmal wöchentlich eine Kursstunde
• Blockkurse (2-3mal im Schuljahr, jeweils 1-2 Schulwochen)
Im diesen Kursen wählen wir folgende Arbeitsformen:
• Einarbeitung in den Grund- /Aufbaukurs zu Hause
• Besprechung von ausgewälten Themen unter der Leitung der Lehrkraft
• Bearbeitung der Übungsblätter bis zu gesetzten Terminen zunächst
alleine zu Hause
• Besprechung der Übungsblätter unter der Leitung eines Schülers
• Betreuung der Teilnehmer des Grundkurses durch die erfolgreichen Absolventen
des letztjährigen Kurses, die selbst am Aufbaukurs teilnehmen.
20.
Februar 2009
AGW-Wirtschaftsexkursion
nach Frankfurt
Die
aktuelle Banken- und Wirtschafskrise stand im Mittelpunkt einer sehr
anspruchsvollen Exkursion, die den Leistungskurs Wirtschaft und Recht
des Augustinus-Gymnasium Weiden unter der Leitung von StD Helmut Matejka
in die europäische Finanzmetropole Frankfurt führte. Neben
dem üblichen Besichtigungsprogramm (Börse, Commerzbank-Tower)
wurde der Kurs durch Volkswirte der Bundesbank über die neue Geldpolitik
informiert. Den Abschluss bildete eine Diskussionsrunde beim Handelsblatt,
wo Wertpapier-Analysten den Schülern Rede und Antwort standen.
18.
Februar 2009
Warum
ausgerechnet Griechisch?
Mit Indiana Jones auf den Spuren einer altehrwürdigen Sprache
„Warum
ausgerechnet Griechisch?“ Diese Frage bewegte wohl viele Schülerinnen
und Schüler der 7. Jahrgangsstufe, als sie am Montag, 16.02.09,
zu einer Informationsveranstaltung über diese altehrwürdige
Sprache strömten.
In einem Kurzfilm, den ehemalige Griechischschüler des AGW gedreht haben,
erfuhren sie, dass schon der junge Indiana Jones von seinem Vater zum Griechischlernen
angehalten worden war. Dass aber Griechisch nicht nur für den angehenden
Archäologen und Abenteuerer eine wichtige Grundlage darstellt, sondern
auch heute noch in vielen Bereichen unseres Alltags lebendig ist, davon konnten
sich die Schülerinnen und Schüler beim anschließenden Stationenlauf überzeugen.
Welcher
Persönlichkeitstyp bin ich?
Sie
lernten die griechischen Buchstaben kennen und merkten, dass diese
unseren deutschen Buchstaben durchaus ähnlich und daher leicht
zu lernen sind. Sie entdeckten, dass sich viele geläufige Wörter
wie z. B. „Auto“, „super“ oder „Maus“ aus
dem Griechischen herleiten. Sie konnten im Göttermemory zeigen,
wie gut ihnen der griechische Götterhimmel schon vertraut ist.
Bei der philosophischen Persönlichkeitsberatung ließen sie
sich daraufhin testen, ob sie eher der aufbrausende (homerische), der
gelassene (stoische), der bequeme (epikureische) oder der diskussionsfreudige
(sokratische) Typ sind. Ganz Neugierige durften sogar dem berühmten
Orakel von Delphi eine Frage stellen und erhielten wie schon die Helden
und Könige der Antike eine vielsagende Antwort, deren Deutung
jedem selbst überlassen bleibt (z. B.: „Maßhalten
ist das Beste“ oder „Wenn du dich anstrengst, wirst du
dein Ziel erreichen.“).
Am Ende waren alle der Antwort auf die Frage „Warum ausgerechnet Griechisch?“ ein
gutes Stück näher gekommen: Griechisch macht uns nicht nur mit einem
fast 3000 Jahre alten geistigen Erbe vertraut und ermöglicht uns die Begegnung
mit zahlreichen großen Denkern, deren Fragen auch unsere Fragen sind
(z. B. „Wie werde ich glücklich?“, „Was ist Gerechtigkeit?“, „Gibt
es Götter? Und wie sehen sie aus?“), Griechisch macht vor allem
auch sehr viel Spaß!
17. Februar 2009
Begabtenförderung
am AGW: Frühstudium Physik an der Universität Bayreuth
Seit
dem Schuljahr 2007/2008 haben besonders begabte und interessierte Schüler
des AGW die Möglichkeit im Rahmen eines Frühstudiums bereits
während der Schulzeit an der Universität Bayreuth im Fach
Physik Scheine wie reguläre Studenten zu erwerben. Voraussetzung
dafür sind die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen und
das Bestehen der Klausur. Bei den Übungen ist pro Woche ein Übungsblatt
zu lösen und an die Universität einzuschicken, wo es dann
korrigiert und bewertet wird.
Erfreulicherweise waren in den vergangenen drei Semestern unsere Schüler
sehr erfolgreich in den folgenden Veranstaltungen:
• Einführung in die theoretische Physik
• Experimentalphysik 2 (Elektrizität und Magnetismus)
• Experimentalphysik 1 (Mechanik)
Ein Schüler
hat sogar mit der Note 1,7 bestanden.

Das Bild zeigt die
beteiligten Schüler (von links nach rechts) Tobias Rodler (K13),
Sebastian Michler (11a) und Simeon Völkel (K12)
Die Erarbeitung des
Stoffes erfolgt zunächst im Heimstudium und unter der Betreung
von Herrn Märker. Zu geeigneten Zeitpunkten (z.B. auch während
der Ferien) treffen sich die Schüler und arbeiten eigenständig
in Gruppen.
Neben dem Erwerb vertiefter Kenntnisse und Problemlösungsstrategien
im Fach Physik ist besonders positiv hervorzuheben, dass die beteiligten
Schüler
- laut eigener Aussage - durch diese Aktivitäten ihre Lerneffektivität
in den normalen Unterrichtssfächern deutlich steigern konnten. Darüberhinaus
zeigen die weit überdurchschnittlich begabten Schüler, dass sie auch
im Team gut arbeiten können.
13.
Februar 2009
Raimund
A. Mader liest an seiner Schule:
Krimidebüt „Glasberg“ beeindruckt Leistungskurse Deutsch
Selten war wohl
ein Autor den Schülerinnen und Schülern des AGW so bekannt wie
dieser und dennoch konnten die Kollegiaten der Leistungskurse Deutsch am
vergangenen Mittwoch eine neue Seite an Raimund Mader, Lehrer für
Deutsch und Englisch am AGW, entdecken. In der für die Schülerinnen
und Schüler ungewohnten Rolle als Autor las Mader aus seinem Erstlingswerk,
dem Regionalkrimi „Glasberg“, und gab dabei einen sehr persönlichen
Einblick in den Schreibprozess sowie in seine literarischen Vorlieben.
Dabei macht Mader keinen Hehl daraus, dass ihn vor allem Kriminalgeschichten
faszinieren. Schon seit seiner Jugend interessiert er sich für die „böse
Seite“ des Menschen, insbesondere amerikanische und schwedische Krimiautoren
wie Mankell haben es Mader angetan.
Aus der Begeisterung für die Vorbilder erwuchs Maders Motivation, selbst
einen Kriminalroman zu verfassen. „Gute drei Jahre“ hat das Schreiben
gedauert. Im Juli 2008 konnte Mader dann seinen Roman gedruckt in den Händen
halten – ein „tolles Gefühl“ wie der Autor bestätigt.

Sein Werk „Glasberg“ führt den Leser in die Oberpfalz, genauer
gesagt nach Weiden. Ein brutaler Doppelmord erschüttert die ansonsten
beschauliche Stadt. Mader entwickelt eine verwobene Geschichte um Schuld und
Rache, die den Leser in die Zeit des „Prager Frühling“ versetzt.
Mit einem Schüleraustausch in dieser Zeit der Hoffung beginnt alles, was
Mader dann viele Jahrzehnte später tragisch enden lässt. Immer wieder
zeigt Mader seinen gespannt lauschenden Zuhörern den persönlichen
Hintergrund seiner Geschichte auf. Am Gymnasium Eschenbach war er für
den Schüleraustausch mit der damaligen Tschecheslowakei zuständig,
die Idee zu seinem Roman stammt aus dieser Zeit. Der Rest ist Fiktion. Gerade
diese Kombination aus realem Rahmen und literarischer Fiktion macht den Reiz
von Maders Werk aus. So lächeln die Zuhörer, wenn sie Schauplätze
der Handlung in Weiden wiedererkennen, verfolgen aber auch mit Interesse die
sich entspinnende Handlung.
Mader selbst zeigt viel Sympathie für seinen Kriminalkommissar Bichlmaier,
der getrieben von seinem Wunsch nach Sicherheit und Ordnung die Ermittlungen
aufnimmt. Dem geneigten Zuhörer entgeht dabei nicht, dass hinter der Figur
Bichlmaiers gelegentlich der Autor selbst durchschimmert, nicht nur wegen des „alten
Saabs“, den Bichlmaier fährt.
13.
Februar 2009
b.o.s.s.
begeistert mit Musikkabarett
Wieder
einmal zog es Hubert Treml zurück an seine alte Schule. Bereits
im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des AGW begeisterte
er gemeinsam mit seinem Partner Franz Schuier als Duo b.o.s.s. die
Zuschauer im restlos ausverkauften Lichthof des AGW. Zuletzt bewies
er im November 2005 seine Vielseitigkeit mit dem selbstgeschriebenen
Theaterstück "Fairdinand".
Diesmal stand
allerdings wieder ganz die Musik im Vordergrund. Treml und Schuier spielten
erstmals in Weiden das Programm "Elvis lebt in Untergrammelsdorf".
Dieses erfolgreiche
Programm des musikkabarettistischen Entertainment-Duos b.o.s.s. ist keine
Elvis-Imitationsshow. "Elvis lebt ...", das sind Songs und
Geschichten, in denen der König des Rock'n'Roll gegen den Strich
gezeichnet wird. "Elvis lebt ..." ist die leidenschaftliche "Wahnsinns-Bühnenshow" von
Hubert Treml (Gesang, Gitarre) und Franz Schuier (Klavier, Melodika,
Gesang), der sich auch an diesem Freitagabend in der Mensa niemand entziehen
konnte.
Und so begeisterte
b.o.s.s. das Publikum mit Wortwitz und bestem Entertainment. Da gab
es viel zu lachen, mitzusingen und vieles, was einen in der Seele berührt,
zum Beispiel das traurige Schicksal des Elvis aus Untergrammelsdorf
oder der Unterhemd-Brando vom Hammerweg. Selbstverständlich
ließ das das Publikum das Duo nicht ohne Zugabe von dannen ziehen,
denn "jeda vo uns hod a hungrigs Herz!"
11. Februar 2009
Erfolg
im Physik-Wettbewerb
Der Schüler
Josia Völkel, Klasse 10 a, hat sich am 15.
Bundeswettbewerb Physik - Fortgeschrittenenstufe - erfolgreich beteiligt.
Die Schüler
müssen bei diesem Wettbewerb Erscheinungen in ihrer Umgebung
oder Experimente genau beobachten und physikalische Erklärungen
finden. Oft ist auch gefordert, Berechnungen durchzuführen,
die über den Unterrichtsstoff hinausgehen. Josia hat auch
dieses Mal wieder, wie schon in den vergangenen Jahren, erfolgreich
an der 1. Runde des Wettbewerbs teilgenommen, einen 2. Preis erreicht
und ist damit für die 2. Runde qualifiziert.
Wir beglückwünschen
ihn zu dieser Leistung und wünschen ihm gute Ideen und viel
Erfolg bei der nächsten Runde!
Das Bild zeigt Josia
Völkel mit der betreuenden Lehrkraft, Frau StDin Rosemarie Pausch.
10.
Februar 2009
Safer
Internet Day am AGW
"Schülerin
vergewaltigt: Täter lernte sie über das Internet kennen" -
immer wieder stehen solche oder ähnliche Schreckensmeldungen
in den Schlagzeilen der Medien.
Dass
das Internet neben seinen Vorzügen auch viele ungeahnte Gefahren
bietet und man dort keinesfalls anonym ist, vermittelte am 10.02.2009
Klaus Schwarz, Polizeioberkommissar und Beauftragter für verhaltensorientierte
Prävention, Dienststelle Weiden, den Schülerinnen und
Schülern der achten bis zehnten Jahrgangsstufe bei einem zweieinhalbstündigen
Vortrag im Medienraum.
Die Veranstaltung fand im Rahmen einer bundesweiten Schulaktion zum internationalen
Saver Internet Day statt, der von der EU-Initiative "klicksafe" ausgerufen
wurde. Schüler der Unterstufe werden am AGW im Informatikunterricht von
ihren Lehrern eigens über die Problematik der Internetnutzung unterrichtet.
Klaus Schwarz informierte nicht nur über Internet-Abzocken oder Mobbing
im Web, sondern auch über Straftaten im Zusammenhang mit Gewalt- oder
Pornographievideos, die oft auf Handys zu finden sind. Des Weiteren ergänzte
der vierfache Familienvater das Programm kompetent durch persönliche Erfahrungsberichte
aus seiner Dienstzeit, gab Ratschläge für den Fall, einer der Schüler
würde selbst einmal in eine Mittäter-, wenn nicht sogar Opferlage
kommen, erklärte das Strafmaß für gewisse Delikte sowie deren
Schwere und betonte die Wichtigkeit von Datenschutz für die eigene Sicherheit.
Den Zuhörern, die auch aktiv miteinbezogen wurden, gefiel der Vortrag
sichtlich, welcher sie in Zukunkft das Internet mit anderen Augen sehen und
hoffentlich verantwortungsvoller benutzen lassen wird.
04.
Februar 2009
Programmierer
am Werk!
Eine weiteres sehr
anspruchsvolles Projekt bereichert derzeit die überaus fruchtbare
Partnerschaft des AGW mit dem Maschinenbauer BHS Corrugated, Weiherhammer.
Ziel des Projektes ist es die Wissensdatenbank „MediaWiki“,
die bereits in unserer Schule eingesetzt wird, weiter zu entwickeln
und auch für den BHS-Ausbildungsverbund nutzbar zu machen.
Eine EDV-Arbeitsgruppe
der Schule, unter der Leitung von OStR Fehlner stellte den Informatikern
des Ausbildungsverbundes die AGW-Datenbank vor und diskutierte die Einsatzmöglichkeiten.
03.
Februar 2009
Wales – Das fremde Land
Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2009 am AGW
Während den „Prince
of Wales“ jeder kennt, ist seine Heimat weit weniger bekannt. Schon die
angelsächsischen Eroberer nannten dieses geheimnisvolle keltische Volk „die
Fremden“. Nun sind sie im diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen
zu hohen Ehren gelangt. Denn als Schwerpunktthema der Wettbewerbsaufgaben standen „die
Fremden“, die „Wealas“, die „Wali-ser“ und ihr
Land ganz im Mittelpunkt des Interesses.
5 Schülerinnen und Schüler des AGW nahmen diese Herausforderung an
und stellten sich am Mittwoch, 21.01.09, den niveauvollen Aufgaben des Bundeswettbewerbs
in Englisch. Ein Schüler wagte sich zusätzlich noch an die nicht minder
anspruchsvollen Aufgaben in Französisch.
Tatsächlich wurden die Teilnehmer dabei mit allerlei Unbekanntem konfrontiert.
Denn die Anforderungen und die Art der Aufgaben gehen weit über das bei
Schulaufgaben übliche Maß hinaus. Gute Sprachkenntnisse sind zwar
eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden, sie reichen
aber bei weitem nicht aus. Denn die Schüler müssen zusätzlich
bei Aufgaben wie z. B. kreativem Schreiben, Leseverständnis, Hörverständnis,
Wortergänzung oder Landes- und Kulturkunde zeigen, dass sie auch über
geistige Beweglichkeit, die Fähigkeit zum Transfer und kulturelles Grundwissen
zum Land ihrer Sprache verfügen. Außerdem mussten sie Vorlesetexte
und freie Äußerungen in der Fremdsprache auf Tonträger aufnehmen.
Beispiele für Aufgaben aus vergangenen Jahren finden sich im Internet unter
www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de.
02.
Februar 2009
Preisträger bei "Experimente antworten"
Josia
Völkel, Schüler der Klasse 10 a, beteiligte sich wieder erfolgreich
am Landeswettbewerb "Experimente antworten".
In der ersten Wettbewerbsrunde des Schuljahres 2008/09 waren interessante Aufgaben
gestellt worden: Es musste ein Kunststoffmodell hergestellt und ein Nylonfaden
auf seine Belastbarkeit getestet werden. Josia führte die Experimente
sorgfältig durch und dokumentierte und erklärte seine Arbeiten und
Ergebnisse so gekonnt, dass ihm in einer Urkunde "großer Erfolg" bescheinigt
wurde. Außerdem erhielt er als Preis eine Zeichenschablone für Chemiegeräte
und Formeln.
27.
Januar 2009
Studienfahrt
der Gastschüler nach München
auf Einladung der Bayerischen Staatskanzlei
Die
Gastschüler des Projekts "Europäisches Gastschuljahr
am Augustinus-Gymnasium" begaben sich mit mit dem Projektleiter
StD Siegfried Klarner und StRin z.A. Silke Biesenbach auf
eine zweitägige Studienfahrt nach München. Auf
dem Programm standen ein Empfang im Tschechischen Zentrum
anlässlich der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft,
eine Führung durch die Bayerische Staatskanzlei, eine
Diskussion im Prinz-Carl-Palais mit Herrn Ministerialrat
Bertold Flierl über Themen der Europäischen Union
und ein Besuch des Deutschen Museums. OStD Dr. Michael Mahr,
der die Gruppe in der Staatskanzlei und im Prinz-Carl-Palais
ebenfalls begleitete, dankte den Verantwortlichen in München
für die Einladung und die schon seit 1995 gewährte
großzügige staatliche Förderung des Gastschulprojekts
am AGW.
sc
hon seit 1995 gewährte großzügige staat
26.
Januar 2009
Exkursion
des "Pluskurs Geschichte" zur KZ-Gedenkstätte
Flossenbürg
11 Schülerinnen
und Schüler, die am Wahlfach „Geschichte Plus“ teilnehmen,
machten sich unter der Leitung von Herrn Peter auf den Weg, um die
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu besuchen. Dabei ließen
sie sich auch von schlechten Witterungsbedingungen nicht von ihrem
Vorhaben abhalten.
Nach einer kurzen Einführung und einem Überblick über die noch
existenten Gebäude des Lagers folgte eine Besichtigung der durchwegs interessant
und anschaulich gestalteten neuen Dauerausstellung über das Lagerleben,
die Grausamkeiten der Nationalsozialisten und das Leid, das die Inhaftierten
erfahren mussten.
Höhepunkte waren unter anderem das im Originalzustand belassene Häftlingsbad
und eine aufwändig gestaltete Karte des Geländes, welche durch den
Einsatz von Multimediatechnologie die Ausmaße des damaligen Lagers verdeutlichte.
Besonders hervorzuheben ist die fachkundige Leitung der Besichtigung durch
einen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gedenkstätte, welcher zu jeder Station
wissenswerte und prägnante, aber auch teils schockierende Einzelheiten
und Hintergrundinformationen zu berichten wusste.
Anschließend wurden die Außenanlagen besichtigt, zu denen auch
ein Gedenkfriedhof und das sogenannte „Tal des Todes“ gehören,
wo sich das damalige Krematorium befand. In einer Gedenkkapelle fand die Führung
ihren Abschluss, jedoch wurde anschließend die Ausstellung erneut aufgesucht,
um noch die Möglichkeit zu bieten, persönliche Eindrücke zu
sammeln.
Trotz der ungünstigen
Witterungsbedingungen war die Exkursion ein voller Erfolg, das einsetzende
Schneetreiben ließ erahnen, welche zusätzliche Belastung
der Winter in Flossenbürg - auch "bayerisches Sibirien" genannt
- für die Häftlinge des Konzentrationslagers bedeutete.
22.
Januar 2009
Geschäftsprozesse „live“ im
Klassenzimmer - Telefonkonferenz der Klasse 8a/b des Wirtschaftszweigs
mit der Firma Faber-Castell
Einen
Stift des bekannten Unternehmens aus Stein bei Nürnberg hatten
schon viele Schüler in der Hand, doch über die komplexen
betrieblichen Abläufe hinter einem solchen Schreibgerät haben
sich wohl noch die wenigsten Gedanken gemacht. Die Klasse 8a/b hat
im Rahmen des Fachs Wirtschaftsinformatik nachgefragt!
Hermann Belch und Kosta Athanassiou standen seitens Faber-Castell den Schülern
per Telefonkonferenz Rede und Antwort. Der Bereich Beschaffung war im Mittelpunkt
der Betrachtung: „Womit beginnt ein Einkaufprozess?“, „Was
passiert nach dem Wareneingang?“.

Nach dem Telefongespräch hatten die Schüler genug Informationen gesammelt,
um einen Geschäftsprozess im Unterricht modellhaft darstellen zu können … diesmal
jedoch nicht mit Bleistift und Papier, sondern grafisch am Computer.
21.
Januar 2009
Französische
Märchenfee zu Gast am AGW
Märchen
faszinieren normalerweise vor allem kleine Kinder. Wenn sie aber auf
Französisch erzählt werden, sind auch Jugendliche ganz Ohr.
Zum deutsch-französischen Tag besuchte Märchenerzählerin
Catherine Bouin die Französisch-Schüler der 9. bis 13. Klassen
am AGW.

„
Das ist einfach anders als der Unterricht bei einem Lehrer“,
erklärte Angela Stangl, Fachbetreuerin für Französisch,
die Begeisterung der Schüler. Und in der Tat: Außer einer
Tafel – auf die die Erzählerin schwierige Wörter
notiert – erinnert bei Catherine Bouins Auftritt nichts an
Schule. Mit überschwänglicher Gestik brachte sie den Jugendlichen
zwischen Eiffelturm und Frankreich-Fahne die französische Sprache
näher. Da kamen sogar die Neuntklässler, die erst seit
einem halben Jahr Französisch lernen, gut mit. Très bien!
13.
Januar 2009
Einblicke
in die Datenbanktechnik
Einen
interessanten Einblick in die Grundlagen der Datenbanktechnik erhielten
die Schüler der 9. Klassen, die den Wirtschafts-Informatik-Zweig
am AGW besuchen.
Zu Gast war Herr
Martin Klier von der Firma Klug, der seit 2003 als Datenbankadministrator
tätig ist und sich vor allem mit hochverfügbaren Systemen,
Cluster und Replikation beschäftigt.

Der anschauliche
Vortrag, der die Schüler aktiv einbezog, stieß auf reges
Interesse, denn Martin Klier gelang es, den Jugendlichen deutlich zu
machen, wie Datenbanken arbeiten, welche unterschiedlichen Datenbanksysteme
existieren und welche Anwendung diese in der Wirtschaft finden.
20.
Dezember 2008
Mit
Leichtigkeit und Präzision:
Weihnachtliches Konzert in St. Augustin
Selbst
die schwierigsten Chorstücke bewältigten die Schülerinnen
und Schüler des Augustinus-Gymnasiums beim "Weihnachtlichen
Konzert" in St. Augustin unter der Leitung von Studiendirektor
Peter Pollinger mit Leichtigkeit und Präzision.
Das
Eröffnungsstück kam "von oben": Sabine Behr spielte
auf der Orgel "Nun komm der Heiden Heiland" und bediernte
sich dabei der reichen Klangfarben Johann Sebastian Bachs.
Ein
positiver Rückschluss auf den hohen Ausbildungsstand der Schüler
durfte auch angesichts der Interpretation der Sonate in
e-Moll von Georg Friedrich Händel gezogen werden, die vom Streicher-Ensemble
unter der Leitung von Janusz Skutella aufgeführt wurde. Dem Vokalensemble
gelang es auf eindrucksvolle Weise, Heinrich Schütz' "Deutsches Magnifikat" Leben
einzuhauchen. Es folgte das Kammermusik-Ensemble mit dem Winterthema aus "Vier
Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi. Für die Einstudierung zeichnete
Sandra Schmelzer verantwortlich. Der gleichstimmige Chor mit Instrumentalbegleitung
begeisterte die Zuhörer mit rhythmischen Liedern wie "Unto Us" aus
der Tonwerkstatt von Bill Readdy.
Im kammermusikalischen
Teil des Konzerts unterstrichen die Solisten ihre große musikalische
Bandbreite, zunächst Anita Freundorfer an der Klarinette, begleitet
von Klara Pouskova am Klavier mit "Klobouk ve Krovi". Dann
sangen Alexandra Röckl ("Sei stille dem Herrn") und
Julia Wagner ("Mariä Wiegenlied") Melodien von Felix
Mendelssohn Bartholdy und Max Reger, ehe der gemischte Chor mit Instrumentalensemble
zum großen Finale anstimmte.
Unter
der Leitung von Peter Pollinger beeindruckten die Musiker und Sänger
mit "Machet die Tore weit", "Es ist ein Ros entsprungen" bis
hin zu "Hallelujah praise the lord". Das Publikum in der
voll besetzten Kirche geizte nicht mit Beifall.
19.
Dezember 2008
Erfolg
beim "Planspiel Börse":
„Die
Ludolfs“ vom Augustinus-Gymnasium gewinnen das "Planspiel
Börse" mit 69,64 Prozent Wertzuwachs
Von
50.000 auf 84.820,58 Euro haben Alexander Marockanic aus Weiden, Stephen
Frischholz aus Floß sowie Philipp Wolfram aus Pressath in den letzten
zehn Wochen ihren
Depotwert erhöht. Darüber freuen sich nicht nur die drei Börsianer,
sondern auch Oberstu-diendirektor Dr. Michael Mahr, Fachlehrerin Pia Koller
sowie Alexandra Dietl von der Spar-kasse Oberpfalz Nord. Sie zeichnete jetzt
die Gruppe „Die Ludolfs“ für ihren Erfolg beim „Planspiel
Börse aus.
Alexandra Dietl überreichte
den erfolgreichen Börsianern die Siegerprämie von 250 Euro.
Das Team des Augustinus-Gymnasiums rangiert im Bundesgebiet von 34680 Depotgruppen
damit auf Platz 193 und in Bayern auf Platz 72.
Mit diesem überragenden
Ergebnis hätten die „Jungbörsianer“ viele Börsenprofis
auf die Plätze verwiesen. Von den 188 Gruppen, die die Sparkasse
ins Rennen schickte, haben im-merhin 52 Teams ihr fiktives Anfangskapital
von 50.000 Euro erhöht.
136 Gruppen mussten allerdings dem hektischem Börsengeschehen Tribut zollen
und verlo-ren teils dramatische Beträge. Zum Glück beim Börsenspiel
kein realer Verlust, sondern nur Spielkapital.
16.
Dezember 2008
Bianca
Frischholz siegt im Vorlesewettbewerb
„Gutes Vorlesen ist eben,
wenn sich niemand langweilt.“ (Rufus Beck)
Den Schulentscheid
des diesjährigen Vorlesewettbewerbs, der seit 1959 vom Börsenverein
des Deutschen Buchhandels ausgetragen wird, gewann Bianca Frischholz
aus der Klasse 6b.
Bianca hat Auszüge aus dem Buch "Balduin Pfiff, Achtung Klappe" von
Wolfgang Ecke vorgetragen. Darüber hinaus stellte sie ihre Lesetechnik
und Textgestaltung auch bei einem unbekannten Text unter Beweis und setzte
sich überzeugend gegen die elf Konkurrenten und Konkurrentinnen aus den
anderen 6. Klassen durch. So konnte sie sich für den Kreis- und Stadtentscheid
qualifizieren.
Wir gratulieren Bianca zu dieser tollen Leistung und drücken ihr auch
weiterhin die Daumen!
Das Bild zeigt Bianca
Frischholz mit ihrer Deutschlehrerin Astrid Selmer.
15.
Dezember 2008
Vorweihnachtliche
Wanderung der 5. Klassen zusammen mit den Tutoren
Am 15.
Dezember 2008 machten sich die 5. Klassen zusammen mit ihren Tutoren
und Lehrern am späten Nachmittag zu einer vorweihnachtlichen Wanderung
mit Fackeln und Kerzen auf. Nachdem sie gut eine Stunde gewandert waren
und der Schnee sogar noch zu einer Schneeballschlacht ausreichte, wurden
sie in der Mensa empfangen.
Dort
hatten die Tutoren bereits Kinderpunsch und leckere Sterne aus der
Aktion "Lichtblicke" vorbereitet. Während sich alle
stärkten, hörten sie eine vorweihnachtliche Geschichte, die
Herr Fink eindrucksvoll vortrug. Zum Abschluss des Nachmittages studierte
Herr Pollinger mit den Kindern das Lied "This little light of
mine" ein, was diesem Nachmittag, der für alle ein schönes
Erlebnis war, einen stimmungsvollen Abschluss verlieh.
Erfolg
bei „Landeswettbewerb Alte Sprachen“
"Quod
bene certasti, sit tibi maxima laus.“ - mit dieser Anerkennung
wurde Florian Gartner für seine Teilnahme an der 2. Runde des
Landeswettbewerbs Alte Sprachen geehrt. Er besucht den Leistungskurs
Latein in der Jahrgangsstufe 13 und hatte die 1. Runde des Wettbewerbs,
die in Form einer Klausur stattfand, bestanden.
In der Klausur war ein Text von Francesco Petrarca zu übersetzen sowie
einige Sachfragen zu bearbeiten. Für die 2. Runde fertigte der Schüler
eine Hausarbeit zum Thema "Wahlkampf im alten Rom und heute – Vergleichen
Sie ausgehend von K.-W. Weebers Ausgabe Wahlkampfinschriften antike und moderne
Wahlkampfstrategien!"
OStD
Dr. Mahr gratulierte dem Kollegiaten zu diesem Erfolg und überreichte
ihm im Namen der Elisabeth-J.-Saal-Stiftung zur Förderung der
humanistischen Bildung in Bayern, die den Landeswettbewerb ausrichtet,
und im Namen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
eine Urkunde und ein Buchpaket.
Kalender "Kunst & Technik
2009" im Sekretariat der Schule käuflich zu erwerben
Das
Augustinus-Gymnasium und die BHS Corrugated Weiherhammer sind seit
dem Jahre 2000 durch eine überaus fruchtbare Partnerschaftsvereinbarung
verbunden. Das aktuellste gemeinsame Projekt ist ein Jahreskalender
2009. Der Kalender soll eine Brücke zwischen Kunst und Technik
schlagen. Für diesen Zweck wurden unzählige technische Motive
von Schülern und Mitarbeitern fotographisch eingefangen. Zwölf
besonders geglückte Exponate haben Schüler der Kunstleistungskurse
des Gymnasiums in Form von Tontrennungen künstlerisch umgesetzt.
Sie werden durch die zugehörigen technischen Zeichnungen der BHS
illustriert.
Der Dank gilt allen Mitarbeitern der BHS sowie den Schülern und Lehrern
der Schule, die immer wieder mit großem Einsatz und Motivation originelle
und ertragreiche Projekte umsetzen.
Der
hochwertige Kalender ist für einen Unkostenbeitrag von 5 € im
Sekretariat und bei der SMV zu erwerben.
26.
November 2008
Auf den
Spuren der Dichterfürsten wandeln
LK Deutsch
besucht Weimar (20. - 22. November 2008)
Nach der Ankunft
am Donnerstag führte Frau Mertel die neun Schüler des Deutsch-Leistungskurses
durch Weimar, u.a. vor das berühmte Goethe- und Schillerdenkmal,
auf den Rathausplatz und in den Park an der Ilm. Von dort ging es in
das nahegelegene Gartenhaus Goethes, in dem der Dichter nach seiner
Ankunft in Weimar 1775 die ersten Jahre seiner „Weimarer Zeit“ verbrachte.
In diesem sind einige Originalstücke Goethes ausgestellt, z.B.
ist eine Originalfassung des „Erlkönigs“ zu sehen.
Danach wurde der „historische Friedhof“ mit der „Fürstengruft“ besichtigt,
in dem sich die sterblichen Überreste Goethes und der Weimarer
Fürsten, u.a. auch der Herzogin Anna-Amalia, Gründerin der
gleichnamigen Bibliothek, befinden.
Am Abend besuchte die Reisegruppe das „Deutsche Nationaltheater“,
in dem „Faust. Der Tragödie erster Teil“ gezeigt wurde. Die
Inszenierung dieses Stückes war sehr modern, so spielte sich die ganze
Handlung auf einer breiten Treppe ohne Kulissenwechsel ab und die Figur des „Gretchens“ wurde
von zwei Schauspielerinnen dargestellt, die jeweils das Handeln und die Gedanken
Gretchens zeigten.
Weitere
Informationen ...

25.
November 2008
Achtung
Phishing-Attacke!
Expertenvortrag der Sparkasse Oberpfalz Nord zum Thema „Onlinebanking“ für
die 8. und 9. Klassen
Wenn
das Bankkonto plötzlich leer geräumt ist, könnte es
sein, dass ein Phisher zugeschlagen hat. Phishing ist ein Kunstwort
aus dem Englischen, gebildet aus 'password' und 'fishing'. Es bezeichnet
einen Trick, mit dem Betrüger versuchen durch gefälschte
E-Mails an vertrauliche Bankdaten zu gelangen. „Die Bedrohung
durch Phishing nimmt nicht ab“, warnten Harald Krapf und Stefan
Neumann von der Sparkasse Oberpfalz Nord am 25.11.2008 die Schüler
der 8. und 9. Klassen.

Die Zahl der Onlinebanking-Konten vergrößert sich stetig. So wird
die elektronische Abwicklung von Bankgeschäften für die Schüler,
die sich im Unterricht derzeit mit traditionellen und modernen Zahlungsarten
beschäftigen, zukünftig von zentraler Bedeutung sein. Doch es ist
Vorsicht geboten. Die Sicherheitsexperten zeigten den Schülern deshalb
nicht nur wie die Abwicklung von Bankgeschäften im Internet funktioniert,
sondern schärften anhand authentischer Beispiele den Blick der Schüler
für ein sicheres Onlinebanking.

„Im Netz hat man keine Freunde“, resümierte Harald Krapf prägnant
und gab den Schülern damit einen wichtigen Rat mit auf den Weg, der nicht
nur beim Thema Onlinebanking seine Gültigkeit hat.
24.
Oktober 2008
Italienische
Gäste zu Besuch am Augustinus-Gymnasium
Vom 16.10.
bis zum 24.10.08 besuchten 17 Schülerinnen des Liceo "Galileo
Galilei" (Macerata) unsere Schule. Sie waren in den Familien von
Schülern des AGW in Weiden und Umgebung untergebracht und lernten
so das Leben in einer deutschen Familie kennen.
An einigen Tagen besuchten sie den Unterricht der 9., 10. oder 11. Klasse
mit ihren jeweiligen deutschen Gastgeschwistern. Mit der sprachlichen
Verständigung gab es kaum Probleme, da die italienischen Schüler
seit drei Jahren Deutsch lernen.
Neben dem Unterricht bildete ein umfangreiches Ausflugsprogramm den Schwerpunkt
ihres Besuchs. Bei einer Schifffahrt durch den Donaudurchbruch lernten
sie das Kloster Weltenburg mit seinen barocken Kunstschätzen sowie
die Befreiungshalle in Kelheim kennen. Auch die Regensburger Altstadt
mit dem Dom und der Steinernen Brücke stand auf dem Programm. Weitere
Ausflüge führten nach Würzburg und Nürnberg. Selbstverständlich
erhielten die italienischen Gäste auch eine Führung durch Weiden
und durften mit ihren deutschen Partnern einen Badenachmittag in der Thermenwelt
verbringen.
Bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg setzten sie
sich mit der deutschen Geschichte auseinander und allen wurde deutlich,
wie wichtig Völkerverständigung zum Erhalt des Friedens in Europa
ist.
Am vorletzten Abend gab es im Theaterstüberl der Max-Reger-Halle
einen Empfang der Stadt Weiden für die Gäste aus der Partnerstadt.
Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und alle Beteiligten freuen
sich schon auf unseren Gegenbesuch in Italien, der Ende April stattfinden
wird.
18.
Oktober 2008
Hut ab vor diesen
Leistungen!
Cambridge Zertifikate für 66 Augustinus-Schüler
Was für ein stolzes
Ergebnis! Insgesamt
66 Schülerinnen und Schüler des Augustinus-Gymnasiums konnten
ihre Cambridge Zertifikate aus der Hand von Harald Krämer von der
VHS Weiden / Neustadt in Empfang nehmen.
Schulleiter Dr. Michael
Mahr zollte den gezeigten Leistungen großen Respekt, denn einfach
sind die Prüfungen keineswegs. Zum Teil im regulären Unterricht,
aber auch in zusätzlichen Nachmittagsstunden bereiteten sich die
Schülerinnen und Schüler auf die umfangreichen Tests in Lese-
und Hörverstehen, schriftlichem Ausdruck und Sprechfertigkeit vor.
Für ihre Mühen wurden die Schüler der 10. Jahrgangsstufe
mit dem FCE (First Certificate in English), die der 11. Jahrgangsstufe
mit dem BEC Vantage (Business English Certificate), welches vor allem
in international tätigen Unternehmen hoch geschätzt wird, und
die SchülerInnen der Kollegstufe mit dem CAE (Certificate of Advanced
English) belohnt. Letzteres ermöglicht den Zugang zu vielen Universitäten
des englischen Sprachraums. Auch in diesem Schuljahr wurden von einigen
Schülerinnen und Schülern Spitzenleistungen erzielt, worauf
die Schule ganz besonders stolz ist.

Der Dank aller Beteiligten
richtet sich an die VHS Weiden / Neustadt, die seit Jahren eng mit dem
Augustinus-Gymnasium zusammenarbeitet, um interessierten Schülerinnen
und Schülern die Möglichkeit zu geben, diese wichtige Zusatzqualifikation
zu erwerben und die Lehrkräfte, die die SchülerInnen bei ihren
Vorbereitungen unterstützten.
10.
Oktober 2008
Wider das Vergessen
– KZ-Überlebender Max Mannheimer erzählt aus seinem Leben
Geschichte
„aus erster Hand“, gleichsam pur und hautnah, erlebten etwa
125 Schüler der 12. und 13. Klassen sowie zahlreiche Kollegen am
10. Oktober 2008, als der fast 89-jährige Auschwitz-Überlebende
Dr. Max Mannheimer, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und Vizepräsident
des Internationalen Dachaukomitees, aus seinem bewegten Leben erzählte.
“Ihr
seid nicht dafür verantwortlich, was passiert ist, aber dafür,
dass es sich nicht wiederholt!” - mit dieser Forderung trat Max
Mannheimer an seine Zuhörer heran. Und um dieser Forderung Nachdruck
zu verleihen, gewährte er im Medienraum der Schule einen unaufdringlichen,
zum Teil sogar humorvollen, im Erzählton dabei immer faszinierenden
und zugleich bedrückenden Einblick in seine außergewöhnliche
Biografie, die durch die menschenverachtende Barbarei der Nationalsozialisten,
die in Auschwitz kulminierte, geprägt war und ist.
Max
Mannheimer erlitt dort schwerste Schicksalsschläge: so verlor er
seine Eltern, zwei Brüder, eine Schwester und seine Ehefrau. Umso
bemerkenswerter ist es deshalb, dass er - wie er auch wiederholt betonte
- als Zeuge der Zeit und nicht als Ankläger oder Richter auftritt.
Dies ist wohl auch der Grund, weshalb sich das Auditorium Max Mannheimers
Charisma nicht entziehen konnte und weshalb er seine Geschichte und „Geschichte“
ganz nah an die Schüler und Lehrer heranbrachte und lebendig werden
ließ.
Abgerundet wurde der hochinteressante und emotionale Vortrag schließlich
durch zahlreiche Fragen der Zuhörer, die Dr. Mannheimer detailliert
und mit großer Offenheit beantwortete.
10.
Oktober 2008
Großes
Interesse an Dummheit – Lesung zum Bestseller „Generation
Doof“
„Wie
blöd sind wir eigentlich?“ - Sind wir „Alleswoller“
und dabei „Nichtskönner“?
Mit provozierenden Fragen dieser Art eröffneten am 10. Oktober 2008
die beiden Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner ihre Lesung aus ihrem
erfolgreichen, aber auch kontroversen Bestseller „Generation Doof“.
Gespannt und amüsiert lauschten die Schüler der 10. Klassen
den beiden Jungautoren, die im witzig-lebendigen Dialog Kostproben alltäglicher
Dummheit gaben.
Weitere
Informationen ...
08.
Oktober 2008
Gut gerüstet
für die Physikolympiade
Der Schüler
Simeon Völkel, der die 12. Jahrgangsstufe des AGW besucht, hat sich
an der 1. Runde des Auswahlverfahrens der Mannschaft für die 40.
Internationale Physikolympiade (Mexiko 2009) beteiligt und Lösungsvorschläge
eingereicht. Die Bearbeitung der Aufgaben erfordert Physikkenntnisse,
die weit über den Schulstoff in diesem Fach hinausgehen. Durch hervorragende
Leistungen beim Lösen der gestellten Probleme hat er sich für
die 2. Runde qualifiziert, bei der wiederum Aufgaben in Hausarbeit gelöst
werden müssen.
Wir
gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme an der 1. Runde und wünschen
viel Freude und gute Ideen beim Lösen der Aufgaben der 2. Runde!
07.
Oktober 2008
„Superpreis“
für Josia Völkel
Im Ehrensaal
des Deutschen Museums in München erhielt Josia Völkel, Schüler
der Klasse 10 a des Augustinus-Gymnasiums, den „Superpreis“
im Landeswettbewerb „Experimente antworten“. Bei diesem Wettbewerb,
der erstmals im Schuljahr 2003/2004 für Schüler der weiterführenden
Schulen Bayerns ausgeschrieben wurde, und in dem pro Schuljahr drei Wettbewerbsrunden
stattfinden, gehört Josia zu den 5 besten jugendlichen Forschern,
die sich nicht nur an allen 15 bisherigen Wettbewerbsrunden beteiligten,
sondern den Superpreis für besonders erfolgreiches naturwissenschaftliches
Experimentieren, der jährlich verliehen wird, bereits zum vierten
Mal erhalten haben. Die Preise wurden im Rahmen einer Feierstunde vom
Leiter der Gymnasialabteilung beim Kultusministerium, Herrn Ministerialdirigenten
Walter Gremm, überreicht. Neben einer Urkunde erhielten die 62 erfolgreichen
Jungwissenschaftler des Schuljahres 2007/2008 eine ganze Kiste mit Laborgeräten.

Auf dem Foto: Ministerialdirigent Walter Gremm mit Josia Völkel
Die
Schulgemeinschaft gratuliert Josia zu diesem herausragenden Erfolg!
30.
September 2008
Zwei Schülerinnen
des AGW bei der „Spitzenförderung Mathematik Bayern“
Im Jahr
2009 findet die Internationale Mathematik Olympiade (IMO) zum zweiten
Mal in Deutschland statt. Dieses herausragende Ereignis soll genutzt werden,
um ein besonderes Augenmerk auf die Förderung mathematischer Talente
in Bayern zu legen. Talentförderung geschieht an Bayerns Gymnasien
ganz wesentlich durch verschiedene Wettbewerbe. In Zusammenarbeit mit
diesen Wettbewerben wird in den Jahren 2007 - 2009 eine Maßnahme
vom Kultusministerium mit dem Namen Spitzenförderung Mathematik Bayern
durchgeführt. Die Teilnehmer müssen durch weit überdurchschnittliche
mathematische Begabungen und Leistungen aufgefallen sein. Von ihnen wird
erwartet, dass sie sich selbständig und gerne mit Mathematik, die
über die Unterrichtsinhalte hinausgeht, beschäftigen können
und wollen. Sie sollen während des Schuljahres durch einen Korrespondenzzirkel
zu selbständiger mathematischer Tätigkeit angeregt und durch
einen Mentor persönlich betreut werden. Zusätzlich nimmt jeder
Schüler an einem mehrtägigen Seminare teil.
Für
Schüler der 7.Klasse im Schuljahr 2008/2009 fand dieses Seminar vom
21. bis 25. September 2008 im Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg
statt. Mit dabei waren die beiden Schülerinnen Annika Schiener (rechts
im Bild) und Agnes Striegan aus der 7. Jahrgangsstufe des Augustinus-Gymnasiums
Weiden. Beide wurden aus bayernweit über 120 Vorschlägen nach
strengen Kriterien, u. a. bisherige Wettbewerbserfolge, für die zur
Verfügung stehenden 30 Plätze ausgewählt.
In den
nun anschließenden Korrespondenzzirkeln müssen im Laufe dieses
Schuljahres 4-5 Aufgabenserien als Hausaufgaben gelöst werden. Die
12 besten Teilnehmer qualifizieren sich schließlich ab April 2009
für das bundesweite Projekt AJugend trainiert Mathematik@. Dieses
Programm läuft von Klasse 8 bis Klasse 11 und soll die Auswahl und
Förderung potentieller Mitglieder der Deutschen Mannschaft der internationalen
Mathematikolympiade (IMO) ermöglichen.
Den
beiden hoffnungsvollen Mathetalenten wünschen StD Hümmer, der
sie seit der 5. Klasse betreut und für dieses Programm zusammen mit
Dr. Fuchs von der Uni Passau vorgeschlagen hat, und die ganze Schulfamilie
des AGW weiterhin viel Spaß und Erfolg auf ihrem „Weg nach
Olympia“.
25.
September 2008
Trio ELF begeisterte
Jazz-Freunde
Ein gewisses
Faible für Zahlen ist dem „Trio Elf“, das am 24. September
2008 in der Mensa des AGW gastierte, nicht abzusprechen. Wer sich als
unbeleckter Konzertbesucher die Frage stellte, wie ein Jazztrio auf die
Idee kommt, sich „Elf“ zu nennen, musste schnell erkennen,
dass sich dahinter keine geheime Philosophie verbirgt, sondern schlicht
die Namen der Bandmitglieder stehen: Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug), Walter
Lang (Piano) und Sven Faller (Bass).
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