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Schuljahr 2008/09

30. Juli 2009
LK Deutsch und Geschichte in Berlin


Mit dem unausweichlichen „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ schon lange im Voraus angekündigt, startete die Studienfahrt der Leistungskurse Deutsch und Geschichte – die diesen Namen auch zu Recht trug – unter Leitung von Frau Mertel und Herrn Peter.
Nach der Ankunft stand eine erste Stadterkundung auf dem Plan: Mit der U-Bahn Richtung Innenstadt, zu Fuß quer über den Gendarmenmarkt und den Bebelplatz kam man auch schnell zur Straße unter den Linden mit einem ersten Eindruck der Berliner Prachtbauten, wie der Humboldt-Universität oder dem Zeughaus. Den Abend verbrachte man gesellig mit dem Grundkurs Musik unter der Leitung von Herrn Pollinger in einer Pizzeria.
Der zweite Tag war vormittags ganz dem Politikgeschehen der Gegenwart gewidmet. Vorbei an einigen Konsulaten rund um den Pariser Platz, passierte man das Brandenburger Tor und gelangte über die Ebertstraße schnell zum Regierungsviertel am Spreeufer.
Nach einer gründlichen Durchsuchung samt Metalldetektor war es endlich erlaubt das Reichtagsgebäude zu betreten, das allerdings zu dieser Zeit statt von Bundestagsabgeordneten von Reinigungskräften bevölkert wurde, schließlich war ja Sommerpause.



Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals wurde man Zeuge eines Vortrags, der inhaltlich nicht völlig überzeugte. Der anschließende Rundumblick über Berlin auf der Dachterrasse des Reichtags bei wunderbarem Wetter entschädigte allerdings dafür.
Das Mittagsessen gab es – wiederum nach einer Sicherheitskontrolle - in der Bundestagskantine im Paul-Löbe-Haus, wo man einen Eindruck bekam, wie die Herren Abgeordneten, oder zumindest deren Mitarbeiten, zu speisen pflegen.



Nachmittags stand ein Besuch des Verteidigungsministeriums im Bendlerblock samt der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ auf dem Programm. Ein Vortrag informierte über die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche des Verteidigungsministeriums. In der anschließenden „Fragestunde“ wusste der Angestellte des Besucherdienstes, anders als sein Kollege im Reichstag, auf den verschiedensten Gebieten von Wehrpflicht bis Afghanistaneinsatz durch verständliche und fundierte Antworten zu überzeugen.
Zum Abschluss des offiziellen Tagesprogramms wurde die Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ besucht, die in den Räumen des ehemaligen Heeresoberkommandos untergebracht ist, in denen Stauffenberg und seine Mitverschwörer auf den finalen Umsturz des NS-Regimes hinarbeiteten, was bekanntermaßen jedoch fehlschlug. Im Hof des Gebäudes befindet sich an der Hinrichtungsstelle der Widerstandskämpfer ein Ehrenmal zum Gedenken.
Am dritten Tag stand dann ein Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen an, was, auch aufgrund der beeindruckenden Führung durch einen Ex-Insassen, den Höhepunkt der Studienfahrt darstellte. Die, während der gesamten Besichtigung eines großen Teils des Gefängnisses, immer wieder eingestreuten persönlichen Erinnerungen des ehemaligen Häftlings vermittelten auf sehr authentische und eingehende Weise, was es hieß, in einem DDR-Untersuchungsgefängnis einzusitzen. Jedem, der derzeit Gefahr läuft, in der „Ostalgiewelle“ unterzugehen, sei geraten sich diese Haftanstalt anzuschauen und sich somit selbst ein Bild vom allgegenwärtigen Unrecht und Terror des DDR-Regimes zu machen.
Gestärkt nach einem Mittagessen widmete sich die Gruppe nachmittags der Deutschen Kinemathek im Sony-Center. Hier wird auf zwei Etagen in sehr bildgewaltiger Form die Geschichte des deutschen Films und Fernsehens nachgezeichnet.
Tag vier und endlich war es soweit: Herr Peter konnte sein „Mekka“ aus nächster Nähe präsentieren: das im ehemaligen Zeughaus untergebrachte „Deutsche Historische Museum“ mit einer riesigen Zahl von Exponaten aus rund 2000 Jahren deutscher Geschichte.



Um der Studienfahrt neben vielen geschichtlichen auch noch einen kulturellen Schwerpunkt zu geben, wurde am Abend in der „Kulturbrauerei“ am Prenzlauer Berg eine Vorstellung des Berliner Improvisationstheaters „Paternoster“ besucht; das Ensemble verstand durch großen Einfallsreichtum und Spielwitz zu glänzen.
Der letzte Tag in Berlin stand größtenteils im Zeichen der Abreise, jedoch fand man auch hier noch Zeit zur Besichtigung der Freiluftausstellung „Topographie des Terrors“ und einem kurzen Abstecher in die Bundeszentrale für politische Bildung, bevor es dann endgültig Abmarsch zum Bahnhof hieß.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass man eine sehr interessante Studienfahrt verbrachte und Berlin immer eine Reise wert ist, auch wenn ein wahrer Oberpfälzer sicher seine Zeit braucht, bis er sich dort eingelebt haben dürfte.

29. Juli 2009
Preisträger bei "Experimente antworten"

Josia Völkel, Schüler der Klasse 10 a, war im Schuljahr 2008/2009 zum dritten Mal beim Landeswettbewerb "Experimente antworten" erfolgreich. In dieser Wettbewerbsrunde musste unter anderem die Eintauchtiefe eines mit verschiedenen Flüssigkeiten gefüllten Körpers in Wasser untersucht oder ein mit Wasser gefüllter Schlauch zu einer Stoppuhr umgebaut werden. Die Durchführung und die Ergebnisse aller Experimente sollte in übersichtlicher und sinnvoller Weise durch Fotos, Tabellen, Diagramme und Skizzen dokumentiert und erklärt werden. Für die jungen Forscher, die mit "großem Erfolg" an der Wettbewerbsrunde teilnahmen, gab es als Preis einen "Kartesischen Taucher". Das Foto zeigt Josia Völkel mit Oberstudiendirektor Dr. Michael Mahr und dem Betreuungslehrer Studiendirektor Siegfried Klarner bei der Überreichung der Urkunde.

 

23. Juli 2009
Aufregende Tage rund um die Burg – Jugendherbergsfahrt der 5. Klassen nach Nürnberg

Nürnberg, die alte Reichsstadt, war das Ziel der diesjährigen Jugendherbergsfahrt der 5. Klassen. Vom 13. bis 15. Juli durften
die Klassen 5a, b und c verreisen, vom 15. bis 17. Juli waren die Klassen 5d und e an der Reihe.
Die Schülerin Ellen Werner aus der Klasse 5e verfasste folgenden Bericht über diese ereignisreichen Tage:

Am Mittwoch, den 15.07.2009 brachen wir, die Klassen 5d und e,
zur Jugendherbergsfahrt nach Nürnberg auf. Es regnete in Strömen, was aber weder uns, noch den begleitenden Lehrern und Lehrerinnen, Frau Witt, Frau Mertel, Herrn Dr. Bauernfeind und Herrn Varga die gute Laune verdarb.
Nach unserer Ankunft in der malerischen Jugendherberge direkt neben der Burg hatten wir die Gelegenheit, die Nürnberger Innen-stadt zu erkunden. Danach begann eine spannende und lustige Burgführung mit anschließender Burgrallye.



Nach dem Abendessen fand der sehr gelungene bunte Abend statt, bei dem u.a. Theater gespielt und Quizfragen beantwortet wurden. Hinterher ging’s ab ins Bett.
Am Donnerstag machten wir uns nach einem guten Frühstück zu Fuß zum Museum für Industriekultur auf. Der Aufenthalt dort bereitete uns allen großen Spaß: Wir wurden in einem Klassenzimmer wie vor 100 Jahren unterrichtet, sahen uns eine alte Arbeiterwohnung an und erfuhren nebenbei, wie man früher in einem Tante-Emma-Laden einkaufte.



Dann zogen wir (schon wieder!) zu Fuß zum Nürnberger Tiergarten, wo zunächst das Delphinarium besucht wurde: Die Kunststücke der Delphine begeisterten uns sehr!



Nach der Vorstellung zogen wir selbstständig los, um den Zoo zu erkunden. Gegen fünf Uhr fuhren wir (zum Glück!) mit dem Bus zurück zur Herberge.
Aber noch nicht genug: Nach dem Abendessen war ein Sportprogramm auf der Wöhrder Wiese angesagt. Am Ende des Tages fielen wir alle todmüde ins Bett.
Am Freitag nach dem Frühstück hieß es zunächst einmal: Packen, Aufräumen, Betten abziehen und so weiter. Danach durften wir noch einmal ausschwärmen und uns von der Stadt verabschieden.
Die Abfahrt fand wiederum im strömenden Regen statt. Schließlich kamen wir wieder glücklich in Weiden an und wurden von unseren Eltern freudig in Empfang genommen.

21. Juli 2009
Abi-Fahrt in die Niederlande - Schiff ahoi!
- Aus dem Logbuch der Seefahrer

Weiden, Sonntag, 12. 07. 09, 5. 30 Uhr
35 gut gelaunte Kollegiaten und zwei motivierte Begleiter machen sich als Schicksalsgemeinschaft auf den 11-stündigen Weg nach Veere im äußersten Westen der Niederlande.
16.30 Uhr pünktliche Ankunft – aber leider kein Schiff weit und breit!
Es konnte aber keiner ahnen, dass wegen eines mittelalterlichen Marktes in Veere sämtliche für die Durchfahrt eines Reisebusses geeigneten Straßen gesperrt sind.
Nachdem das Team Lutz/ Brandl einen Ersatzweg ausgespäht hatte, war es endlich soweit: ein imposanter Dreimaster von Art und Größe einer antiken Galeere sollte das Domizil der nächsten Tage sein.



Montag, 13. 07. 09, 7. 30 Uhr

Start mit einem logistischen Großeinsatz! Als Selbstversorger gilt es, täglich 37 Mann zu versorgen, die dafür erforderlichen Mengen (!!!) in leer geräumten Koffern durch beschauliche niederländische Städtchen bis zum Hafen zu transportieren, wobei die buchstäbliche Handelskarawane aus Schülern nicht selten Aufmerksamkeit erregte.
Auch in der Schiffsküche wird jede Hand gebraucht!
Dann wiederum das atemberaubende Gefühl, im laminaren Dahingleiten unseres Bootes immer neue Eindrücke der niederländischen Landschaft einsaugen zu können.



Besonders auffällig die niederländische Architektur, die zwischen traditionellen Grachtenhäusern und hochmodernen Designtempeln vermittelt!
22.00 Uhr - Nach einer nicht unanstrengenden mit nicht wenigen Schleusen versehenen Wegstrecke und sich hebenden Brückenbauteilen, die die Meisterleistung der Niederländer, mit dem Verkehrsweg „Wasserstraße“ umzugehen, immer wieder betonen, erreichen wir das wunderschöne Dordrecht, in Abendlicht getaucht.
Dienstag, 14. 07. 09, 8. 00 Uhr
Landgang! – Besichtigung der Stadt, die sich als Mischung unseres mittelalterlichen Regensburgs und dem vom Wasser geprägten Venedig entpuppt: überall kleine Gassen, unzählig raffiniert ausgeklügelte Grachten bestimmen das Bild von Dordrecht.
Weiterfahrt - Langsam aber sicher nähern wir uns unserem eigentlichen Ziel: Amsterdam.
Soweit das Auge reicht spektakuläre Aussichten auf u.a. die gläsernen Vorstädte, die bekannte Gemüsesorten unter Glas produzieren.
Mittwoch, 15. 07. 09, 8. 00 Uhr
Amsterdam, wir kommen! Kultureller Höhepunkt der Reise, der Besuch der weltweit größten Sammlung von Vincent van Gogh - Originalen. Neben den bekannten „Sonnenblumen“ und dem Selbstbildnis des Künstlers auch viele unbekannte Arbeiten und Studien aus allen Schaffensphasen, die vor allem die Damen des Kunst - LKs in ihren Bann ziehen.



Danach eine Erkundung der Stadt, die sich buchstäblich erwandert wurde.
Amsterdam als Schmelztiegel verschiedenster Ethnien gepaart mit holländischer Lässigkeit und großbürgerlicher Bedeutung faszinierte die ganze Mannschaft!
Nach schweißtreibender Arbeit unter und auf Deck mit täglich wechselnden Schüler-Crews wurden bei einem gepflegten Feierabendbier die ersten Sätze auf Niederländisch zum Besten gegeben.
Donnerstag, 16. 07. 09
Bis jetzt noch keiner seekrank! Ganz im Gegenteil: nun glaubt der eine oder andere an Land schwankenden Boden unter sich zu haben!
Segel setzen! Alle Matrosen an Deck! Ab in Richtung IJsselmeer! Traumhaftes Wetter!



Gegen 18.00 Uhr Ankunft im historischen Hoorn mit seiner reichen Vergangenheit, die von den ehemaligen überseeischen Besitzungen der Niederlande zeugt.
Freitag, 17. 07. 09
Stürmische See! Jetzt trennt sich Spreu vom Weizen! Segel hissen, Taue verzurren, die hohen Masten erklimmen, der ein oder andere zieht sich mit leichter Blässe in seine Koje zurück.
Gegen 16.00 Uhr Ankunft in Lelystad. Nachdem alle ihren Beitrag geleistet haben, klar Schiff zu machen, fahren wir müde, aber glücklich in Richtung Heimat.
Nach 14-stündiger Fahrt (40 km Stau in Helmstadt) erreichen wir am Samstag gegen 6.00 Uhr das AGW.
Fazit: Auf dieser Abi-Fahrt wurde wenig gelehrt, aber viel gelernt!
1. Logistik und Organisation
2. Arbeiten im Team
3. Kompromissbereitschaft
4. Grundwortschatz Niederländisch
5. Grundkenntnisse im Großsegeln
- kurzum Lebenspraxis pur, aber auch die Erkenntnis, was man erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen!
Was kann man Schülern Wichtigeres für ihr Leben nach der Schule mitgeben?!

20. Juli 2009
Preis für kreatives Vichy-Tagebuch

Reich bebildert und voller Informationen präsentiert sich das Vichy-Tagebuch von Lisa Beithner (Klasse 8a).
Mit wachem Interesse und einer gehörigen Portion Humor hielt Lisa ihre Erlebnisse während des 9-tägigen Aufenthalts in der französischen Gastfamilie und an der AGW-Partnerschule Collége Jules Ferry im Mai 2009 fest. Ein Gutschein für die Eisdiele war ihr Preis!


7. Juli 2009
Paradiesische Klänge: Haydns "Schöpfung" an ungewöhnlichem Ort

Paradiesische Zustände herrschten für Musikfreunde am Sonntagabend im Gewerbegebiet der Max-Reger-Stadt:
Die Erschaffung der Welt sowie Adam und Evas Einzug in den Garten Eden wurden - passend zu Joseph Haydns 200. Todesjahr - vom Weidener Kammerchor mit dem gemischten Chor des Augustinus-Gymnasiums, dem Weidener Kammerorchester und drei hervorragenden Solisten aufgeführt. 200 Mitwirkende standen auf der Bühne. Nicht nur für unsere mitwirkenden Schülerinnen und Schüler war dieser Abend ein großartiges Ereignis!
Hausherr Wolfgang Wies, der die Tradition des Sommerkonzerts in der gepflegten Bushalle mit Unterstützung der Stadt fortsetzt, lockte mehr als 900 Konzertfreunde an. Die Gesamtleitung hatte Peter Pollinger, musikalischer Spiritus Rector des Augustinus-Gymnasiums.



War es der technische Raum, der zu blumiger Interpretation geradezu herausfordert? Peter Pollinger war bei der "Schöpfung" ganz in seinem Element: Seine Sänger bestachen durch schlafwandlerische Sicherheit und das wendige dynamische Können.
Die aufmerksame Sängerschar wurde wirklich - so wie im Oratorium gefordert - zu einem "himmlischen Chor". Alle Stimmfraktionen waren ausgewogen, die vielen jungen Sopranstimmen der Augustinus-Schülerinnen verliehen leuchtenden Glanz, alles wurde auf den Punkt agiert, und es gelangen markante Chorsätze wie "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" grandios. So konnte man verstehen, warum Haydns Oratorium im Bürgertum seiner Zeit geradezu einen Boom nach Oratorien und massenhafte Chorgründungen zur Folge hatte.
Auch die Textverständlichkeit des Chores machte das Programmheft unnötig und stand der der drei Solisten nicht nach: Ihren herrlichen und fein differenzierten Koloratursopran konnte Anke Endres als Erzengel Gabriel und noch mehr als anmutige Eva entfalten. Tenor Andreas Karasiak gab über die ganze Länge des Werkes perfekt und mit lyrischem Balsam in der Stimme den Uriel.
Der ehemalige Domspatz Wilhelm Schwinghammer brauchte etwas Anlauf, um mit der Tonreinheit und Textklarheit seiner Kollegen mithalten zu können, steigerte sich beständig und blühte als Adam im Liebesduett mit Eva in so hinreißender Weise auf, dass man ihm den schlechten Start gern verzieh.
Doch mitgetragen wurden alle Leistungen vom Weidener Kammerorchester unter Leitung seines Gründers, des Konzertmeisters Thomas Kaes. Das sicher intonierende Ensemble vereinte große Musikertalente der Stadt mit tschechischen und ungarischen Kollegen und bot mit seinen zarten Farbzeichnungen und seidigem Streicherglanz anrührende Klangerlebnisse.
Am Ende gab es rauschenden Applaus und verdiente Ovationen.

6. Juli 2009
Loblied auf Chorleiter: Peter Pollinger ausgezeichnet

Karl-Heinz Malzer, Bundeschorleiter des Fränkischen Sängerbundes, zeichnete am vergangenen Sonntagabend StD Peter Pollinger - den Leiter des Weidener Kammerchores sowie die musikalischer Spiritus Rector des Augustinus-Gymnasiums - kurz vor der Aufführung von Haydns "Schöpfung" mit der silbernen Ehrennadel des Deutschen Chorverbands aus.



Malzer, der einstige Gründer des Weidener Kammerchores,
der 1984 den Dirigentenstab an Peter Pollinger weitergegeben hat, würzte seine Laudatio mit Zitaten von Joseph Haydn ("Meine Musik verstehet man um die ganze Welt"), der vor 200 Jahren in Wien verstorben war, und blickte auf die Zeit des Wirkens von Peter Pollinger über "den achten Teil von 200 Jahren" zurück. Mit seinem leistungsstarken Chor und dem Einstudieren anspruchsvoller Literatur habe Pollinger immer wieder markante Schwerpunkte im Kulturleben Weidens gesetzt, etwa mit Requiems und Oratorien großer Meister, sowie Opernproduktionen von Purcell und Gluck. Auch außerhalb der Stadt fand der Weidener Kammerchor unter Leitung Pollingers sein Publikum, etwa in der Münchner Philharmonie, dem Herkulessaal, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsorchester und mit namhaften Solisten. Pollinger habe aus seinem Kammerchor unter den 1700 Chören des Fränkischen Sängerbundes mit seinen 117 000 Mitgliedern einen Leistungschor gebildet.
Mit den Worten "Walte deines Amtes" wünschte Malzer dem Geehrten weitere fruchtbare 25 Jahre. Peter Pollinger, seit dem Jahr 2000 auch Träger der Weidener Max-Reger-Medaille, leitete in seinem Dankeswort alles Lob an seine Sänger weiter, und dankte insbesondere Tenor Gerhard Huber für dessen zuverlässige Organisationsarbeit.

26. Juni 2009
Augustinus-Gymnasium verabschiedet 58 Abiturienten - Carolin Kastner Schulbeste

Am vergangenen Freitag wurden im Rahmen einer Feierstunde die Abiturienten unserer Schule verabschiedet. Oberstudiendirektor
Dr. Michael Mahr riet den Absolventen des 102. Abiturjahrgangs
des Augustinus- Gymnasiums, ihre Berufswahl nach Talent und Interesse zu treffen, nicht nur nach Job- Chancen. Außerdem
sollten sie Durchhaltevermögen bei Durststrecken zeigen und
keine Kompromisseeingehen, schließlich ist am „Augustinus“
eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung von jeher Tradition gewesen.
Erfreulicherweise erhielten alle angetretenen 32 Damen und 26 Herren das Reifezeugnis. Einige zeigten ganz hervorragende Leistungen.



Carolin Kastner und Andrea Beutner haben die Prüfung beim Ministerialbeauftragten der Oberpfalz für die Gewährung des Stipendiums für besonders Begabte bestanden. Für herausragende Leistungen im Fach Biologie wurde Nadine Bayerl eine Anerkennungsurkunde überreicht. Preise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft bekamen Christian Emmrich, Kristina Flenger, Theresa Flenger, Tobias Rodler und Andreas Haider.
Mit der goldenen Ehrennadel des Verbands der Deutschen Altphilologen wurde Florian Gartner für seine Leistungen in Latein geehrt und Andreas Haider für seine herausragende, fächerübergreifende Facharbeit in Physik/ Griechisch.
Die Schulbeste, Carolin Kastner (Notendurchschnitt 1,0) erhielt als eine der besten Abiturienten Bayerns im Fach Biologie den „Karl-von- Frisch-Preis“. Die 19-jährige Weidenerin will Biomedizin studieren.

26. Juni 2009
Erfolgreiches Wandeln auf den Spuren Oberpfälzer Helden – Landespreise für Mitglieder der „Werkstatt Geschichte“

„Helden: verehrt - verkannt – vergessen“ lautete das Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten und der Hamburger Körber-Stiftung. Heldenhaft schlug sich dabei eine Gruppe von Augustinus-Schülern. Mitglieder der von Thomas Peter betreuten „Werkstatt Geschichte“ reichten drei Arbeiten ein, zwei wurden unter den 1831 bayerischen Beiträgen ausgewählt und mit je einem der 16 Landessiegerpreise ausgezeichnet.
Die Auszeichnung übergibt Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle am 1. Oktober in Würzburg. Als Landessieger dürfen die Schüler sogar auf einen der 50 Bundespreise hoffen, die im Herbst vergeben werden. In den Arbeiten haben sich fünf Schüler der achten und neunten Klasse mit zwei Oberpfälzer Persönlichkeiten beschäftigt. Dabei lernten sie selbstständig zu recherchieren und haben sich Fähigkeiten angeeignet, die sie auch außerhalb der Schule gut brauchen können.



Thomas Vitzthum beleuchtete das Leben des Ritters Caspar Erlbeck. Der Parksteiner Adlige war 1504 als Sieger aus der Schlacht von Schwarzenreuth hervorgegangen, verzichtete dann aber nicht nur auf die Bestrafung der Gegner, sondern kümmerte sich sogar um die Verletzungen der Geschlagenen. Vitzthum fuhr für die Recherche häufig ins Amberger Staatsarchiv. Er empfand es als schwierig, Quellen zu finden. Als er welche auftat, hatte er Mühe mit der spätgotischen Minuskel-Schrift und der alten Sprache, dennoch tat dies seinem Eifer keinen Abbruch. Momentan arbeitet er an einem Text über den Ritter, der im Frühjahr 2010 im Kemnather Heimatboten erscheinen wird.
Katharina Trettenbach, Christian Kreuzer, Johannes Haider und Lena Krämer setzten einem Weidener ein Denkmal: Melchior Probst war für die Bayerische Volkspartei ab 1919 als Bürgermeister aktiv gewesen. Aus seiner ablehnenden Haltung gegenüber den Nazis hat er nie einen Hehl gemacht. Dafür drängten ihn die Nazis 1933 aus seinem Amt.
Auf Anraten von Stadtarchivarin Petra Vorsatz hat sich die Arbeitsgruppe bei einem Besuch im Stadtarchiv entschlossen, mehr über Probst herauszufinden. Danach wurden die Unterlagen im Archiv gesichtet und erschlossen. Gedankt sei hierbei den Mitarbeitern des Stadtarchivs, die die Schüler stets freundlich aufnahmen.
Tatsächlich sind einige der Jugendlichen auf den Geschmack gekommen und streben den Beruf des Historikers an.
Nach neuen Themen suchen die Junghistoriker schon wieder. Nunmehr steht der Wettbewerb des „Haus der bayerischen Geschichte“ zum Thema Nachkriegszeit an. Über Anregungen und Meldungen von Zeitzeugen würde sich die „Werkstatt Geschichte“ sehr freuen.


25. Juni 2009
Storyteller Jim Wingate begeistert junges Publikum

Hellauf begeistert reagierten die Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 a auf Jim Wingate, den beeindruckenden Geschichtenerzähler aus dem geheimnisvollen Land Wales.



Mr. Wingate - ein wahrer Kelte mit Vollbart und Zopf - war einfach authentisch, ein Meister seines Fachs. Mit viel Energie, enormem „Ganzkörpereinsatz“ und Leiden-schaft erzählte er den anwesenden Schülern seine Geschichten und es gelang ihm dabei etwas Erstaunliches: uns gelegentlich etwas verkrampfte Deutsche aufzulockern. Dazu trug auch wesentlich bei, dass der walisische „Storyteller“ sein Publikum sofort mit ins Geschehen einband und sie gleichsam Teil seiner Erzählungen über Gespenster, Könige oder Zauberer werden ließ.


22. Juni 2009
Vorankündigung für das neue Schuljahr:
Die Offene Ganztagsschule
- ein attraktives Angebot
am AGW für Schüler und Eltern!

Im Rahmen der neugestalteten kostenfreien „Offenen Ganztagsschule“ bietet das Augustinus-Gymnasium für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 ein umfangreiches, individuell gestaltbares Angebot an. Die Betreuungs- und Förderangebote finden täglich von Montag
bis Donnerstag im Zeitfenster von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr und Freitag von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Ab 13.00 Uhr gibt es zudem die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Mensa-Essen einzunehmen.
Das Essen wird vom Betreuungsteam beaufsichtigt.
Die Förderung und Betreuung umfasst die Anfertigung der Hausaufgaben unter pädagogischer Obhut, verschiedene
sportliche Aktivitäten (z. B. Tennis, Tischtennis, Fußball) und Workshops (z. B. Unterstufenchor, Gesangsunterricht, Instrumentalunterricht, Rockband, Jazzband, Theater, Erlebnis-Tschechisch) zur individuellen Freizeitgestaltung. Im Bereich der Fremdsprachen und der Informatik werden Vorbereitungskurse auf Zertifikate angeboten.
Die Förderangebote und Lernhilfen, vor allem im Bereich der Kernfächer, durch Lehrkräfte, Fachkräfte und ältere Schüler als Tutoren werden verstärkt durchgeführt. Zudem wird durch den Kontakt zu den Lehrkräften der Schule eine gezielte Förderung ermöglicht.

Weitere Informationen zur offenen Ganztagsschule

Anmeldung zur offenen Ganztagsschule

 

19. Juni 2009
Das neue "Augustinchen" ist da!
Die Redaktion präsentiert stolz die aktuelle Ausgabe der Schülerzeitung

Nachdem sich in diesem Schuljahr die Redaktion des "Augustinchens" neu formiert hat, konnte unter der Federführung der Chefredakteure Anna Gruhle und Sebastian Seibert eine neue Ausgabe der Schülerzeitung des AGW erarbeitet und präsentiert werden.
Dass die Mitschüler regelrecht begierig auf neuen Lesestoff waren, zeigt sich daran, dass alle 400 Exemplare innerhalb von nur zwei Stunden verkauft waren.
Neben aktuellen Berichten über das Schulleben widmet sich das "Augustinchen" diesesmal vor allem dem Thema, wie Rechtsradikalismus bekämpft werden kann.



Das Foto zeigt einen Teil der Redaktion mit der neuen Ausgabe, die auch durch ein neues Layout besticht: Auf der Titelseite prangt das freche, kritische Augustinchen und nimmt alles ganz genau unter die Lupe!

 

18. Juni 2009
Verdienter Lohn für das Einlassen auf die „Fremden“ -
Urkunden für die Teilnehmer am Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2009

Die einzige „Enttäuschung“ beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen am AGW war, dass Prinz Charles, der Prince of Wales, nun doch nicht persönlich erschienen ist, um den erfolgreichen Teilnehmern am Bundeswettbewerb Fremdsprachen ihre Urkunden zu verleihen.



Dabei hatten die fünf Schülerinnen und Schüler keine Mühen gescheut, um sich schon im Vorfeld des Wettbewerbs mit Wales, seiner Geschichte, seinen Traditionen und seinen Menschen vertraut zu machen. Schon die angelsächsischen Eroberer hatten dieses geheimnisvolle keltische Volk „die Fremden“ genannt. Nun standen „die Fremden“, die „Wealas“, die „Waliser“ als Schwerpunktthema der Wettbewerbsaufgaben ganz im Mittelpunkt des Interesses.
Tatsächlich wurden die Teilnehmer dabei auch sonst mit allerlei Fremdem und Unbekanntem konfrontiert. Denn die Anforderungen und die Art der Aufgaben gehen weit über das bei Schulaufgaben übliche Maß hinaus. Gute Sprachkenntnisse sind zwar eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden, sie reichen aber bei weitem nicht aus. Denn die Schüler müssen zusätzlich bei Aufgaben wie z. B. kreativem Schreiben, Leseverständnis, Hörverständnis, Wortergänzung oder Landes- und Kulturkunde zeigen, dass sie auch über geistige Beweglichkeit, die Fähigkeit zum Transfer und kulturelles Grundwissen zum Land ihrer Sprache verfügen. Außerdem mussten sie Vorlesetexte und freie Äußerungen in der Fremdsprache auf Tonträger aufnehmen.
Daher ist es umso erfreulicher, dass alle Teilnehmer am Wettbewerb überdurchschnittliche Leistungen unter Beweis stellten, für die sie nun mit Urkunden geehrt wurden. Diese wurden ihnen – sozusagen in Vertretung des Prince of Wales - von den betreuenden Lehrkräften überreicht.
Das gute Abschneiden ist nicht zuletzt auch ein Beleg für das hohe Niveau des Sprachunterrichts am Augustinus-Gymnasium.

 

16. Juni 2009
Volleyball-Mädels Nordbayerische Meister

Mit einer tollen Mannschaftsleistung siegten unsere Volleyballerinnen beim Nordbayernfinale gegen die Bezirkssiegerinnen aus Ansbach, Bamberg und Haßfurt. Mit diesem Erfolg qualifizierten sie sich überraschend für das Landesfinale, in dem sie dann gegen den südbayerische Meister um die bayerische Meisterschaft spielen werden.

Herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen Mädels!

15. Juni 2009
Mit der Nationalmannschaft nach China:
Simeon Völkel nimmt am Physik Worldcup teil

Damit hat Simeon Völkel (K12) eigentlich nicht gerechnet: Zusammen mit vier anderen Gymnasiasten aus der Bundesrepublik vertritt der 18-Jährige Schüler des Augustinus-Gymnasiums vom 21. bis 28. Juli Deutschland bei dem renommierten Wettbewerb „International Young Physicists' Tournament“ (IYPT) in China. An diesem Wettbewerb nehmen 25 Nationen teil.



Die ganze Schulfamilie rund um Direktor Dr. Michael Mahr ist stolz auf diesen Erfolg. Physiklehrer wie Johann Fehlner, Klaus Märker und Dr. Ludwig Bauernfeind unterstützten Simeon bei Versuchen im ehemaligen Fotolabor, rieten ihm, an Wettbewerben - wie dem Bundeswettbewerb Physik oder der zweiten Runde zur Physik-Olympiade - teilzunehmen. Zudem erwarb der Kollegstufenschüler bereits durch ein Frühstudium an der Uni Bayreuth drei Physik-Scheine. Auch das am AGW abgelegte Cambridge-Zertifikat hat ihm sehr geholfen. Denn internationale Vergleiche finden in englischer Sprache statt. Damit betreibt das AGW Hochbegabtenförderung, die an Leistungsfähigkeit gebunden ist.
Intensiv und gezielt vorbereitet wird Simeon außerdem durch regelmäßige Besuche des Schüler-Forschungszentrums Südwürttemberg in Bad Saulgau am Wochenende. Zwar dauert die Zugfahrt etwas über fünf Stunden, aber die Mühe lohnt sich, setzt sich der Kollegiat dort doch explizit mit physikalischen Problemen auseinander.
Ende Juli gilt es dann: Simeon macht sich auf die Reise nach TianJin, an die Nankai Universität. Neben dem Wettbewerb bleibt noch etwas Zeit, sich mit der chinesischen Kultur auseinanderzusetzen.
Wir gratulieren Simeon sehr herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg!

 

14. Juni 2009
Botschafter Bayerns in Indien: AGW-Schüler
Lukas Höllerer (16) reist in offizieller Mission

Was weniger abenteuerlustige Naturen abschreckt, zieht ihn fast magisch an: das Ungewohnte, Unbekannte, völlig Andersartige, in allen Facetten.
Am 11. Juli ist Abflug nach Indien. Ein Jahr lang wird der 16-Jährige dort sogar in offizieller Mission unterwegs sein, als "Botschafter Bayerns". Denn der Augustinus-Gymnasiast ergatterte eines der begehrten Bayerischen Kulturfonds-Stipendien für das reichlich exotische Gastschuljahr.
Bei der Verleihung in der Münchner Residenz am 23. Juli nehmen Schulleiter Dr. Michael Mahr und Lukas' Familie das Dokument entgegen. Stellvertretend für den Zehntklässler, weil der sich dann bereits in Neu-Delhi nochmals intensiv auf seinen Aufenthalt vorbereitet. Der führt ihn anschließend in den Norden, in den Bundesstaat Punjab. Dort hätte Lukas in einem gepflegten, westlich geprägten Internat unterkommen können, zusammen mit Oberschicht-Kindern. Der junge Vohenstraußer lehnte ab. Nun wird er bei einer ganz normalen indischen Familie wohnen, in bescheidenen, aber eben typischen Verhältnissen.



Der Jugendliche will es in Indien so authentisch wie möglich erfahren und sich dazu auch die Sprache Punjabi aneignen. Kontakt nach Hause könne er nur sporadisch aufnehmen, hat er erfahren: Die Briefpost sei langsam, Gelegenheiten zu mailen extrem rar.
Die Belohnung für all die Mühen: viele neue Erfahrungen. Als Englischlehrerin Katrin Witt ihren Schülern im Winter Flyer mitbrachte, die für untypische Gastschuljahr-Ziele warben, war Lukas Höllerer Feuer und Flamme. "Indien war für mich erste Wahl."
Für ein Jahr verlieren die Augustinus-Theatertruppe und die Leuchtenberger Schauspielerschar nun ihren "Star", während nicht weniger als vier Bands auf ihren Schlagzeuger verzichten müssen. Grundlegende Regeln zu Sitten und Bräuchen vermittelt ihm nochmals das mehrtägige Intensiv-Seminar kurz nach der Ankunft in NeuDelhi. Schulterfreie Shirts sind verpönt, ebenso wie kurze Hosen! Ein Abgesandter des Freistaat, der in Indien in der Krachledernen herumläuft? Ein schlechter Botschafter Bayerns wär's.

 

12. Juni 2009
Latin-Band und Jazz-Combo des AGW begeistern

Das Publikum in der Mensa war schlichtweg begeistert: Thomas Stock hat es fertig gebracht, acht Schülerinnen und Schüler des Augustinus-Gymnasiums innerhalb von nur zwei Jahren auf ein musikalisches Niveau zu heben, das wohl ohne Übertreibung ausreichen würde, wenigstens als Vorband mit Carlos Santana auf Tour zu gehen. Allein wie die Latin-Band den Schlussspurt von „Black Magic Woman“ auf die Bühne legte, ihn unaufhaltsam in die Länge extemporierte und damit die ohnehin schon starke, positive Spannung des Stücks noch zusätzlich aufpeppte , das war schon großartig.


Vorher verzauberten die acht ihr Publikum mit dem Tito-Puente-Klassiker von 1963, „Oye como va“, den Santana später berühmt machte. Das Highlight des Abends war natürlich die meditative Ruhe, die von „Samba pa ti“ ausging.
Das Latin-Programm hätte zwar noch unendlich weitergehen können. Stefanie Reich (Saxofon), Maximilian Pregler (Trompete), Kajetan Smietana (Piano), Lukas Höllerer (Bass), Benedikt Hengstl (Gitarre), Martin Beckmann, Dominique Höcht (beide Percussion) und Stephanie Lang (Schlagzeug) hätten bestimmt noch einiges auf Lager gehabt. Aber im Publikum warteten ja schon die Jazzer. Die Jazz-Combo, ebenfalls unter Federführung von Thomas Stock, servierte den Zuhörern ein facettenreiches Programm aus tradierten Standards, scharf gewürztem Blues und Swing. Zu Gehör kamen Nummern von Kenny Dorham, Herbie Hancock, Joseph Cosma, Groover Washington, George Gershwin, Oskar Pettiford und Joe Zawinul. Sehr schade, dass Thomas Stock sein Amt als Leiter der beiden Bands niederlegt!

 

26. Mai 2009
Nachts im Schulhaus schmökern: Lese- und Spielenacht

Nach Spielenachmittag, Winterwanderung und Fasching stand mit der Lese- und Spielenacht eine weitere Aktion mit den Tutoren auf dem Programm. Diese Übernachtung in der Schule war für die Fünftklässler ein besonderes Highlight und so stürmten sie am 22.05 um 19.30 Uhr das Gebäude.
Dort konnten sie ihr Gepäck zuerst in Klassenzimmern abstellen, die zu Schlafräumen umfunktioniert worden waren. Man sah den Jungen und Mädchen ihre Aufregung deutlich an, doch zuerst riefen die jeweiligen Deutschlehrer ihre Klassen zur Lesezeit zusammen. Gemeinsam wurde in verschiedenen Lektüren geschmökert. Anschließend konnten sich die Schüler mit ihren mitgebrachten Brotzeiten und Getränken stärken und das Schulhaus außerhalb des Unterrichts mal ganz anders erleben. Doch schon um 22 Uhr standen weitere Programmpunkte an. Die Fünftklässler hatten die Möglichkeiten gehabt, sich für die Lese- und Spielenacht in unterschiedliche Workshops einzutragen. Ein breites Spektrum an Angeboten von verschiedenen Lehrern und Tutoren war vorhanden. So konnten sich die Kinder bei spannenden Geschichten und einer Nachtwanderung gruseln, sich beim Yoga und in der Turnhalle sportlich betätigen oder künstlerisch aktiv werden. Und auch Vergnügen bei verschiedenen Brettspielen stand zur Wahl, sodass sich jeder nach seinen Interessen entscheiden konnte.



Schneller als gedacht verging die Zeit und so hieß es um 23.30 Uhr: “Fertig machen für’s Bett!” Obwohl scheinbar alle noch voller Energie steckten, kehrte gegen 24.00 Uhr Ruhe in den Gängen ein. Die Mädchen hatten ihre Schlafräume im 3. Stock, während die Jungen eine Etage tiefer einquartiert waren und auch die Lehrer und Tutoren machten es sich auf den Gängen und in Klassenzimmern gemütlich.
Am nächsten Morgen erwachte das Leben im Schulgebäude schon sehr früh und alle machten sich daran, ihre Sachen zusammen zu packen und die Schlafräume wieder in Klassenzimmer zurückzuwandeln.
Von den Anstrengungen der letzten Nacht war nur den Tutoren etwas anzumerken. So frühstückten alle mit bester Laune in der Mensa und verbrachten noch etwas Zeit gemeinsam auf dem Pausenhof. Doch als die Eltern gegen 8.30 Uhr kamen, um ihre Kinder wieder abzuholen, machten sich nun die ersten Anzeichen der langen Nacht bemerkbar. So fand dieses gelungene Ereignis einen zufriedenen und auch ruhigen Abschluss.

 

25. Mai 2009
Josia Völkel erneut Preisträger bei "Experimente antworten"

Josia Völkel, Schüler der Klasse 10 a, beteiligte sich wieder erfolgreich am Landeswettbewerb "Experimente antworten", diesmal an der zweiten Wettbewerbsrunde im Schuljahr 2008/2009.

Die gestellten Aufgaben befassten sich mit elektrischem Stromfluss und magnetischen Feldern. Josia löste und dokumentierte alles wieder "mit großem Erfolg". Dies wurde ihm mit einer
Urkunde bestätigt. Als Anerkennungsgeschenk gab es eine Magnetfolie.

 

24. Mai 2009
AGW in Macerata

Am 26.04.09 hieß es für 18 Schüler des AGW in aller Herrgottsfrüh aufstehen und ab nach Italien.
Nach 14 Stunden Fahrt erreichten sie das mit Spannung erwartete Ziel der Reise: Macerata. Dort wurden sie von den Gastfamilien herzlich empfangen. Das anfängliche Erstaunen über die Massen des italienischen Abendessens wandelte sich im Laufe der Woche zur leidenschaftlichen Begeisterung für die italienische Küche. Neben kulinarischen standen selbstverständlich kulturelle Genüsse auf dem Programm.
Zusammen mit den Austauschschülern bewunderten sie die Schätze Roms und verbrachten einen erlebnisreichen Tag in der sonnigen Hauptstadt.
Anders als in Ancona war es bei den Tropfsteinhöhlen von Frasassi, in Urbisaglia schön warm und sonnig, ganz nach dem Motto: Bella Italia!



Leider hieß es nach einigen Tagen, die auch dazu dienten, einen Einblick in das italienische Schulsystem zu erhalten, Abschied nehmen von den liebgewonnen Gastfamilien.
Die exzellente Organisation des Austauschs durch Frau Stangl und Herrn Fink trug wesentlich dazu bei, dass der Aufenthalt für alle zu einem positiven Erlebnis wurde.

 

22. Mai 2009
Erfolg im Bundeswettbewerb Physik

In der 2. Runde des 15. Bundeswettbewerbs Physik hat Josia Völkel, Schüler der Klasse 10a, einen 3. Preis erreicht und sich damit für die Bundesrunde, welche in Hamburg durchgeführt wird, qualifiziert.
Dazu hatte er Aufgaben sowohl experimenteller als auch
theoretischer Art zu lösen, die Josia mit Geschick, Ausdauer und mathematischem Wissen meisterte.

Bei der Bundesrunde in Hamburg erzielte Josia schließlich am 21. Mai 2009 einen hervorragenden 3. Platz. Wir gratulieren herzlich!

 

27. April 2009
„Wie die schwarzen Löcher ins Universum kamen“:
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl

Im Rahmen des Jahres der Astronomie hielt der ehemalige Schüler des Augustinus-Gymnasiums Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl auf Einladung des Fördervereins einen Vortrag mit dem Thema: „Wie die schwarzen Löcher ins Universum kamen“.
Vor zwei Jahrzehnten noch war es eine Sensation, wenn man einigermaßen sichere Hinweise auf ein massereiches Schwarzes Loch im Zentrum einer Galaxie fand.
Heute dagegen weiß man, dass solche Schwarze Löcher mit Millionen bis Milliarden Sonnenmassen zur „Normalausstattung“ von galaktischen Zentren gehören.
Prof. Duschl gestaltete seinen Vortrag als „Indizienprozess“, in dem mittels moderner Beobachtungsergebnisse das Vorhandensein eines supermassiven Schwarzen Loches von mehreren Millionen Sonnenmassen im Zentrum unserer Milchstraße untermauert wurde.

Lebhaft veranschaulichte er anhand einfacher Gedankenexperimente grundlegende Eigenschaften Schwarzer Löcher. Schließlich stellte er Beobachtungen sehr heller Galaxien im jungen Uni-versum – sogenannter Quasare – vor, deren ungeheuere Leuchtkraft er durch die Gravitations-energie, die bei der Kollision zweier Galaxien und deren zentraler Schwarzer Löcher frei wird, plausibel erklären konnte.
Die anschließenden Fragen zeigten, dass Prof. Duschl mit dem Thema des Vortrags auf großes Interesse in der zahlreichen Zuhörerschaft gestoßen ist.

26. April 2009
Unfallbericht und Personenbeschreibung – eine Unterrichtsstunde der besonderen Art!

„Welches Erlebnis war für Sie das gefährlichste?“, „Haben Sie schon einmal Personen verhaften müssen?“ oder „Wie lange dauert die Ausbildung zum Polizisten?“ – mit diesen und vielen anderen Fragen der Schüler wurde Polizeihauptkommissar Werner Stopfer ganze neunzig Minuten lang konfrontiert.
Der Pressesprecher der Polizeidienststelle Weiden stellte am 22. April 2009 den Schülerinnen und Schülern der fünften Klassen am Augustinus-Gymnasium die Arbeit der Polizei auf interessante und spannende Art und Weise vor. Langeweile kam bei den Schülern nie auf, denn Herr Stopfer verstand es hervorragend, die Zuhörer mit persönlichen Erlebnissen zu unterhalten und ihre Neugier zu wecken. So wurde u.a. gemeinsam besprochen, warum es wichtig ist, eine Person so genau wie möglich zu beschreiben und auf welche Merkmale man dabei besonders achten muss.



Hier konnten die Schüler ihr
im Deutschunterricht gelerntes Wissen einbringen und zudem einen Blick auf ein am Computer erstelltes Fahndungsfoto der Polizei werfen. Unser Dank gilt Herrn Stopfer, der sich den wohl überlegten Fragen der Schüler stellte und damit allen Teilnehmern einen tieferen Einblick in die Arbeit der Polizei gewährte.

 

3. April 2009
Eine attraktive Schule präsentiert sich:
Das Augustinus-Gymnasium stellt sich bei Tag der offenen Tür vor

Ein Auftakt nach Maß: Mit viel Schwung und Musik begann der Tag der offenen Tür am AGW. „Soeben konnten Sie hören und sehen, wo einer der Schwerpunkte unserer Schule liegt. Etwa 300 Schüler sind bei uns im Chor, in Orchester, Jazzgruppe oder Schulband aktiv", unterstrich der Schulleiter des Augustinus-Gymnasiums,
Dr. Michael Mahr. In seiner Begrüßung dankte er besonders Musiklehrer Peter Pollinger, der musikalisch den Takt vorgibt.

Das AGW in seiner Vielfalt präsentierte sich für übertrittswillige Schüler:
Bewegungskünste und Tanz, Abenteuerparcours, Quiz, Spiele in der Turnhalle, Theater, physikalische und chemische Versuche, szenisch aufgebauter Englischunterricht, eine Schnupperstunde in Latein, Jazz, Latin und Rockband – und daneben kulinarische Spezialitäten aus Frankreich und Schlemmen wie die alten Römer.

Besonders die Eltern, die die Viertklässler begleiteten, zeigten großes Interesse an den Ausbildungszweigen der Schule: „Da ist einmal der Wirtschaftszweig mit Wirtschaftsinformatik.
Ein Zweig mit hochinteressanten Perspektiven, insbesondere für moderne Berufe", betonte
Dr. Mahr. Eine Möglichkeit, mit nur zwei Fremdsprachen zum begehrten Abitur zu kommen. Natürlich sei ergänzend eine dritte Sprache möglich. Wie stellvertretender Schulleiter Helmut Matejka beim Rundgang deutlich machte, besitzt jedes Klassenzimmer einen Internetzugang.
In sprachlicher Hinsicht sei die Schule eine der ersten Adressen „in ganz Bayern“: „Wir bieten Englisch, Latein, Französisch, Italienisch, Spanisch und Griechisch an.“ Das „Augustinus“ zähle zu den 25 besten Gymnasien in Bayern. Auch wegen der Qualifikation durch die University of Cambridge.
“ Kooperationsverträge mit Firmen wie der BHS und der Uni Bayreuth machen Ihr Kind frühzeitig mit der Berufswelt und den Arbeitsweisen bei einem wissenschaftlichen Studium vertraut.“ Aber bei aller Wertschätzung für den Erwerb von Fachwissen stehe die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung im Vordergrund: „Bildung und Ausbildung gehen bei uns Hand in Hand.“

Dr. Mahr betonte die angenehme und entspannte Schulatmosphäre. Die Rahmenbedingungen würden überdies in den kommenden Monaten durch Sanierung und Aufstockung stark verbessert. Es präsentierten sich Streitschlichter, das Studienseminar St. Augustin, das Europäische Gastschulprojekt, Elternbeirat, Mittagsverpflegung und Förderverein. Großes Interesse fand auch das „kreidefreie Klassenzimmer“.





 

2. April 2009
Bayerisch-Böhmische Kulturtage: Gespräch am Augustinus-Gymnasium

Im Rahmen der Bayerisch-Böhmischen Kulturtage lud das Augustinus-Gymnasium zu einem Infoabend. Dabei wurde betont, dass Tschechisch heute arbeitsmarkttechnisch ein Qualifizierungs-Schwerpunkt ist. „Man kann sich absetzen von den Kommilitonen“, sagte Renata Sivota-Frohnauer, die an der Regensburger Universität als Lektorin arbeitet.
Seit dem Wintersemester 1996/1997 werde an den Studienstandorten Regensburg und Passau das Bohemicum als studienbegleitende Ausbildung mit Abschlusszertifikat angeboten. „Tschechisch in zehn Monaten“ beginne wieder am 28. September. Anmeldefrist ist der 31. August.
Diesen Kurs, der sich über zwei Semester zieht, aber die Stofffülle von vier Semestern beinhalte, hat auch Hannes Lachmann absolviert. Der ehemalige Abiturient am Augustinus-Gymnasium nutzte das Angebot und ist heute Doktorand in Prag.
Veranstaltet wurde das Gespräch im Rahmen der Bayerisch-Böhmischen Kulturtage von der Volkshochschule. Koordinator war Harald Krämer.

25. März 2009
Großartige Erfolge bei der 48. Mathematikolympiade an der Uni Passau

Es ist zwischenzeitlich gute Tradition am Augustinus-Gymnasium,
dass immer mehr Schüler aller Jahrgangsstufen an den verschiedenen
Mathematikwettbewerben teilnehmen, und dies mit beachtlichen Erfolgen.
Nach erfolgreichem Überstehen der Schul- und der Kreisrunde nahmen in
diesem Schuljahr auch wieder drei der qualifizierten Schüler an
der zentral an der Universität Passau stattfindenden 3. Runde der 48.
Mathematik-Olympiade teil. Neben Simeon Völkel aus der Kollegstufe
reisten auch Agnes Striegan und Annika Schiener aus der 7. Klasse
vom 18. bis 20. Februar nach Passau, um an zwei Tagen in mehrstündigen
Klausuren kniffelige Aufgaben zu lösen. Alle drei „Augustiner“ konnten
dabei mit vorderen Plätzen in ihren Altersgruppen überzeugen.



Das Bild zeigt die erfolgreichen Teilnehmer bei der Überreichung der
Urkunden zusammen mit den Organisatoren vor Ort (rechts Dr. Erich
Fuchs von der Uni Passau).
Als Anerkennung für seine permanent hervorragenden Leistungen - nicht
nur in diesem Wettbewerb -wurde Simeon bereits zum sechsten Mal zum
Mathematikseminar nach Pleinfeld (19.-21. März 2009) eingeladen.
Annika und Agnes wurden in das Programm „Spitzenförderung
Mathematik” aufgenommen, dem nur 40 Siebtklässler aus ganz
Bayern angehören.
Die ganze Schulfamilie wünscht den talentierte Schülern auch künftig
viel Spaß und Erfolg bei Wettbewerbsteilnahmen!

19. März 2009
AGW-Schüler schwimmen zu Silber

Hervorragende zweite Plätze konnten unsere beiden Schwimm-Schulmannschaften Jungen III und Mädchen IV beim Bezirksfinale in der Weidener Thermenwelt erringen. Nur knapp scheiterten sie jeweils an der Teilnahme im Landesfinale.



Mit einem guten vierten Platz unterstrichen die Mädchen (Altersklasse II) das tolle Gesamtergebnis unserer Schüler.


Herzlichen Glückwunsch!

19. März 2009
Kult(o)ur: Literarisches „Grill – Fest“

Eine Lesestunde besonderer Art erlebten die Schüler der Klassen 5a und 5b sowie
der 10 b und 10 c.
Der überregional bekannte Autor Harald Grill las aus seinem bereits vergriffenen Roman „Hochzeit im Dunkeln“, der aktuell als Schullektüre für Realschulen und Gymnasien wieder aufgelegt ist, um im Anschluss den Schülern der 10. Klasse
Rede und Antwort zu stehen.
Die beeindruckende Vortragsweise und die schauspielerischen Qualitäten Grills
ließen die Szenerie des Romans buchstäblich lebendig werden.



Berichte aus der Schreibwerkstatt brachten dann den 5. Klassen näher, wie ein
Buch entsteht und wie mündliches und schriftliches Erzählen zusammenhängen. Dabei gelang es Grill, durch ein hervorragendes mimisches und gestisches Agieren, die Fünftklässler in den Bann des Buches zu ziehen: Gelebte Leseförderung!
Der gefragte Schriftsteller, der zurzeit an einem umfangreichen Buchprojekt arbeitet, erwandert und „erschreibt“ sich bekanntermaßen auch andere Kulturkreise, umso wertvoller sein Besuch in der „näheren“ Heimat, ganz nah am jungen Publikum. Die Schüler genossen sichtlich den etwas anderen Deutschunterricht.


18. März 2009
Exkursion des Leistungskurses Biologie: Besuch im Gen-Labor

Der Leistungskurs Biologie der 12. Jahrgangsstufe besuchte unter Leitung von
StD Klarner am 17.03.2009 das Gentechnik-Experimentierlabor der Universität Regensburg. Dabei wurden die Kollegiaten zunächst unter Anleitung von wissenschaftlichen Assistentinnen in den praktischen Umgang mit einigen Laborgeräten eingeführt, stellten dann in Arbeitsgruppen einen "Genetischen Fingerabdruck" her und isolierten die DNA einer Tomate. Prof. Dr. Stephan
Schneuwly führte abschließend durch einige Laboratorien des zoologischen
Instituts und erläuterte die dort durchgeführten wissenschaftlichen Arbeiten.


15. März 2009
Vive la langue française: Sprachgewandte Schüler ausgezeichnet

Sprachgewandt sind sie, vor allem in der französischen Sprache. Als Beleg dafür erhielten 135 Schüler und Schülerinnen der drei Weidener Gymnasien, davon 84 vom Augustinus-Gymnasium, ein Französisch-Diplom: das Diplôme d’Etudes en langue française (DELF scolaire).
Bürgermeister Jens Meyer gratulierte und appellierte: „Dieses Diplom sollte ein Ansporn sein, nicht nachzulassen, weiter Französisch zu lernen.



Das DELF scolaire wird auf verschiedenen Niveaus angeboten, von A1 / A2 für die Anfänger über B1 und B2 für die Fortgeschrittenen bis zum Niveau C, dem sogenannten DALF, für Schüler der Oberstufe. Geprüft werden die vier Grundfertigkeiten: Hörverstehen, Leseverstehen, schriftlicher Ausdruck und Sprechfähigkeit.
Seit vielen Jahren bereiten die Französisch-Lehrkräfte des AGW ihre Schüler und Schülerinnen auf diese Diplome vor, die den Zugang zur Universität erleichtern und auch von der Wirtschaft sehr geschätzt werden. Mit großem Erfolg, wie man sieht.
Alors, bien fait! Herzlichen Glückwunsch !

14. März 2009
Absurda Comica: Grundkurs „Dramatisches Gestalten“ des Augustinus-Gymnasiums zeigt Barockkomödie

Lachgranaten wegen Pleiten, Pech und Pannen sorgten für einen perfekten Theaterabend im Augustinus-Gymnasium.
Wie Schulleiter Dr. Michael Mahr treffend feststellte, befand sich die Theatergruppe mit dieser wohl meistgespielten Barockkomödie voll und ganz auf der Höhe der Zeit. Denn: „Gier und Geltungssucht führen hier zwar nicht ins wirtschaftliche, aber doch ins theatralische Chaos.“ Verantwortlich für das Stück zeichnete erstmals Silke Biesenbach.
Vorgängerin Claudia Benkhardt half bei der Aufführung mit wertvollen Tipps. Schauplatz ist das kleine Dorf Rumpelskirchen. Hier wird bekannt, dass die erlauchte Königsfamilie durch das Dorf reisen werde. Grund genug für Lehrer Peter Squenz (Simeon Völkel), sich mit einem Theaterstück zu Ehren der Hoheiten zu profilieren.



Kurzum studiert er, nicht ganz uneigennützig, weil er natürlich Eindruck schinden will, mit einfachen Handwerksleuten ein Stück über Pyramus und Thisbe ein - das Romeo und Julia der Antike. Die Geschichte aus Ovids Metamorphosen endet tragisch, weil Pyramus fälschlicherweise glaubt, Thisbe sei von einem Löwen gefressen worden und Selbstmord begeht. Thisbe wiederum sieht nun ihren Geliebten tot daniederliegt und stürzt sich ins Schwert.
Eine Liebestragödie, die beispielhaft für Treue bis in den Tod wäre, wären da nicht die Handwerker, bei denen es schon bei den Rollenverteilungen zu Eifersüchteleien kommt und die ihre Rollen an den dramatischen Stellen derart überspannen, dass die Tragödie zur Posse verkommt, sehr zum Leidwesen von Peter Squenz und sehr zur Freude des Königs , der die Darsteller mit Geschenken überhäuft.



Dank der Darsteller Simeon Völkel, Felix Roth, Bernadette Schöner, Julia Teichner, Elisa Petermann, Ada-Maria Costin, Marina Trescher, Sarah Mayer, Tanja Bergler, Christina Rechl und Vera Höcht entwickelte sich das Stück unter der Regie von Ruth Antonczyk, Elena Krichenbauer, Christoph Moser, Karin Schinhammer und Laura Kick zu einer rundum gelungen Komödie. Die zeitgenössischen Kostüme stammten aus dem Fundus Leuchtenberg.

 

10. März 2009
Landtagsabgeordnete Annette Karl spricht vor Kollegstufe des Augustinus-Gymnasiums

Um den Schülern die Europäische Union (EU) vorzustellen und anschließend die Fragen der angehenden Abiturienten zu beantworten, war am Montag Landtagsabgeordnete Annette Karl (SPD) am AGW zu Gast. Begrüßt wurde sie von OStD Dr. Michael Mahr, der die Kollegiaten darauf hinwies, wie wichtig es sei, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Das Ziel des Gastes war es, Europa in den Blickwinkel rücken. "Es wird zu viel geklagt über die EU, dabei wurde schon viel erreicht", erklärte die Landtagsabgeordnete. Nachdem sie Ursprung, Entwicklung und die wichtigsten Informationen der EU den Schülern präsentiert hatte, kamen die Kollegiaten zu Wort.
Die Frage, ob mittlerweile eine "EU-Müdigkeit" herrscht, verneinte Karl und forderte zugleich auf, eine Stimme bei der Europawahl abzugeben. Wichtig sei die Bemühung um verständlichere Gesetzestexte: "Die komplexe Gesetzgebung und ihre schwierigen Themen lassen sich eben nicht in drei Sätzen erklären."
Kritisch bemängelte ein Schüler den großen Bürokratieaufwand innerhalb der Europäischen Union. Doch die Landtagsabgeordnete meinte hierzu, dass es sich um "notwendige Bürokratie" handelt: "Nur eine Sprache (Englisch) einzuführen, wäre keine gute Idee. Das Recht auf Muttersprache sollte bleiben." Und wie siehts mit der Forderung "Angleichen des Lohnniveaus" aus? Für Annette Karl das Optimum: Durch wirtschaftliche Weiterentwicklung gleichen sich die Löhne oben an.



Beim Thema Nichtraucherschutzgesetz verweist die Politikerin auf ein Problem des Föderalismus. "Hier hat die EU keine Chance." Aber warum beschäftigt sich die EU mit unwichtigen Kleinigkeiten, ließen die angehenden Abiturienten nicht locker. Hier stimmte die Landtagsabgeordnete zu: "Weder die Krümmung der Gurke noch das Salz müssen auf EU-Ebene reguliert werden." Auch die Türkei als mögliches Beitrittsland wurde diskutiert. Dieses Thema sieht Annette Karl als " überflüssig emotional aufgeheizt" an. "Solange die Türkei die Vorgaben nicht erfüllt, kann nicht verhandelt werden." Grundsätzlich sieht sie aber keinen Grund, "Nein" zur Türkei zu sagen. Sie würde einen Beitritt als Chance sehen. Zur Zukunft der EU äußerte sich Frau Karl so: "Es ist ein offener Prozess, wo die EU hin soll. Als Staatenbund mit einem gemeinsamen Parlament oder als Staat in Europa? Hier müssen sich alle aktiv in die Diskussion einbringen." Ihr Favorit: Die Vereinigten Staaten von Europa - das ist die Zukunft."
Für die Kollegiaten war es lohnend, die Möglichkeit zu haben, über politische Fragen mit einem "Politik-Profi" zu diskutieren.


04. März 2009
Augustinus-Schüler überzeugten bei „Jugend musiziert“

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wussten vier Schüler des Augustinus-Gymnasiums zu überzeugen.
In der Kategorie „Duo Kunstlied“ wurden die Sopranistin Julia Wagner, am Klavier begleitet von Verena Sommer, und der Bariton Felix Roth, begleitet von Johannes Feiler, jeweils mit einem ersten Preis belohnt.



Besonders wichtig in dieser Kategorie ist das Zusammenwirken von Singstimme und Klavier und genau das wurde von beiden Duos hervorragend umgesetzt. Ihr Talent zeigten die jungen Musiker u.a. an Werken von Wolfgang Amadé Mozart, Franz Schubert, Francesco Tosti und Benjamin Britten.
Neben der am Augustinus unterrichtenden Gesangslehrerin Sabine Lahm waren für die Einstudierung der Beiträge auch Wolfgang Charanza, Eva Herrmann und Peter Pollinger verantwortlich.
Auf den weiteren Weg der vier Jungmusiker darf man gespannt sein.

3. März 2009
AGW-Begabtenförderung: Erfahrungsbericht zum E-Learing-Kurs „Technische Informatik“ (ELTIS)

Rahmenbedingungen am Augustinus-Gymnasium
Seit dem Schuljahr 2007/2008 bieten wir an unserer Schule einen Kurs „Technische Informatik“ im Rahmen des Wahlfachprogrammes an. Hier werden neben den Lerninhalten des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projekts auch weitere Stoffgebiete aus den Bereichen Elektronik, Rechnersysteme und hardwarenahre Programmierung vermittelt. Dabei steht die Eigenaktivität der Schüler im Vordergrund, d.h. in Form eigener Experimente in Übungen oder beim Erstellen eigener Programme (auch Assembler-Code). Dazu dient auch unser kleines Elektronik- /Rechnerlabor, welches wir eigens für dieses Projekt eingerichtet haben. Es wird in Zusammenarbeit mit der veratwortlichen Lehrkraft von Schülern betreut.
Es werden auch theoretische Lerninhalte, wie zum Beispiel Rechnerarchitektur oder Boolsche Algebra vermittelt.
Die Lerninhalte des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projektes stehen neben den oben genannten im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Durchführung des Kurses und Betreuung der Schüler
Die Schüler, die sich an dem ELTIS-Projekt beteiligen, nehmen an dem oben genannten Wahlkurs teil. Dort arbeiten sie über das Schuljahr hinweg parallel in dem Online-Kurs in das Stoffgebiet ein und lösen die angebotenen Übungsblätter.
Der Kurs gliedert sich in zwei Teile:
• Einmal wöchentlich eine Kursstunde
• Blockkurse (2-3mal im Schuljahr, jeweils 1-2 Schulwochen)
Im diesen Kursen wählen wir folgende Arbeitsformen:
• Einarbeitung in den Grund- /Aufbaukurs zu Hause
• Besprechung von ausgewälten Themen unter der Leitung der Lehrkraft
• Bearbeitung der Übungsblätter bis zu gesetzten Terminen zunächst alleine zu Hause
• Besprechung der Übungsblätter unter der Leitung eines Schülers
• Betreuung der Teilnehmer des Grundkurses durch die erfolgreichen Absolventen des letztjährigen Kurses, die selbst am Aufbaukurs teilnehmen.

20. Februar 2009
AGW-Wirtschaftsexkursion nach Frankfurt

Die aktuelle Banken- und Wirtschafskrise stand im Mittelpunkt einer sehr anspruchsvollen Exkursion, die den Leistungskurs Wirtschaft und Recht des Augustinus-Gymnasium Weiden unter der Leitung von StD Helmut Matejka in die europäische Finanzmetropole Frankfurt führte. Neben dem üblichen Besichtigungsprogramm (Börse, Commerzbank-Tower) wurde der Kurs durch Volkswirte der Bundesbank über die neue Geldpolitik informiert. Den Abschluss bildete eine Diskussionsrunde beim Handelsblatt, wo Wertpapier-Analysten den Schülern Rede und Antwort standen.

 

18. Februar 2009
Warum ausgerechnet Griechisch?
Mit Indiana Jones auf den Spuren einer altehrwürdigen Sprache

„Warum ausgerechnet Griechisch?“ Diese Frage bewegte wohl viele Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe, als sie am Montag, 16.02.09, zu einer Informationsveranstaltung über diese altehrwürdige Sprache strömten.
In einem Kurzfilm, den ehemalige Griechischschüler des AGW gedreht haben, erfuhren sie, dass schon der junge Indiana Jones von seinem Vater zum Griechischlernen angehalten worden war. Dass aber Griechisch nicht nur für den angehenden Archäologen und Abenteuerer eine wichtige Grundlage darstellt, sondern auch heute noch in vielen Bereichen unseres Alltags lebendig ist, davon konnten sich die Schülerinnen und Schüler beim anschließenden Stationenlauf überzeugen.

Welcher Persönlichkeitstyp bin ich?

Sie lernten die griechischen Buchstaben kennen und merkten, dass diese unseren deutschen Buchstaben durchaus ähnlich und daher leicht zu lernen sind. Sie entdeckten, dass sich viele geläufige Wörter wie z. B. „Auto“, „super“ oder „Maus“ aus dem Griechischen herleiten. Sie konnten im Göttermemory zeigen, wie gut ihnen der griechische Götterhimmel schon vertraut ist. Bei der philosophischen Persönlichkeitsberatung ließen sie sich daraufhin testen, ob sie eher der aufbrausende (homerische), der gelassene (stoische), der bequeme (epikureische) oder der diskussionsfreudige (sokratische) Typ sind. Ganz Neugierige durften sogar dem berühmten Orakel von Delphi eine Frage stellen und erhielten wie schon die Helden und Könige der Antike eine vielsagende Antwort, deren Deutung jedem selbst überlassen bleibt (z. B.: „Maßhalten ist das Beste“ oder „Wenn du dich anstrengst, wirst du dein Ziel erreichen.“).
Am Ende waren alle der Antwort auf die Frage „Warum ausgerechnet Griechisch?“ ein gutes Stück näher gekommen: Griechisch macht uns nicht nur mit einem fast 3000 Jahre alten geistigen Erbe vertraut und ermöglicht uns die Begegnung mit zahlreichen großen Denkern, deren Fragen auch unsere Fragen sind (z. B. „Wie werde ich glücklich?“, „Was ist Gerechtigkeit?“, „Gibt es Götter? Und wie sehen sie aus?“), Griechisch macht vor allem auch sehr viel Spaß!



17. Februar 2009
Begabtenförderung am AGW: Frühstudium Physik an der Universität Bayreuth

Seit dem Schuljahr 2007/2008 haben besonders begabte und interessierte Schüler des AGW die Möglichkeit im Rahmen eines Frühstudiums bereits während der Schulzeit an der Universität Bayreuth im Fach Physik Scheine wie reguläre Studenten zu erwerben. Voraussetzung dafür sind die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen und das Bestehen der Klausur. Bei den Übungen ist pro Woche ein Übungsblatt zu lösen und an die Universität einzuschicken, wo es dann korrigiert und bewertet wird.
Erfreulicherweise waren in den vergangenen drei Semestern unsere Schüler sehr erfolgreich in den folgenden Veranstaltungen:

• Einführung in die theoretische Physik
• Experimentalphysik 2 (Elektrizität und Magnetismus)
• Experimentalphysik 1 (Mechanik)

Ein Schüler hat sogar mit der Note 1,7 bestanden.

Das Bild zeigt die beteiligten Schüler (von links nach rechts) Tobias Rodler (K13), Sebastian Michler (11a) und Simeon Völkel (K12)

Die Erarbeitung des Stoffes erfolgt zunächst im Heimstudium und unter der Betreung von Herrn Märker. Zu geeigneten Zeitpunkten (z.B. auch während der Ferien) treffen sich die Schüler und arbeiten eigenständig in Gruppen.

Neben dem Erwerb vertiefter Kenntnisse und Problemlösungsstrategien im Fach Physik ist besonders positiv hervorzuheben, dass die beteiligten Schüler - laut eigener Aussage - durch diese Aktivitäten ihre Lerneffektivität in den normalen Unterrichtssfächern deutlich steigern konnten. Darüberhinaus zeigen die weit überdurchschnittlich begabten Schüler, dass sie auch im Team gut arbeiten können.

13. Februar 2009
Raimund A. Mader liest an seiner Schule:
Krimidebüt „Glasberg“ beeindruckt Leistungskurse Deutsch

Selten war wohl ein Autor den Schülerinnen und Schülern des AGW so bekannt wie dieser und dennoch konnten die Kollegiaten der Leistungskurse Deutsch am vergangenen Mittwoch eine neue Seite an Raimund Mader, Lehrer für Deutsch und Englisch am AGW, entdecken. In der für die Schülerinnen und Schüler ungewohnten Rolle als Autor las Mader aus seinem Erstlingswerk, dem Regionalkrimi „Glasberg“, und gab dabei einen sehr persönlichen Einblick in den Schreibprozess sowie in seine literarischen Vorlieben. Dabei macht Mader keinen Hehl daraus, dass ihn vor allem Kriminalgeschichten faszinieren. Schon seit seiner Jugend interessiert er sich für die „böse Seite“ des Menschen, insbesondere amerikanische und schwedische Krimiautoren wie Mankell haben es Mader angetan.
Aus der Begeisterung für die Vorbilder erwuchs Maders Motivation, selbst einen Kriminalroman zu verfassen. „Gute drei Jahre“ hat das Schreiben gedauert. Im Juli 2008 konnte Mader dann seinen Roman gedruckt in den Händen halten – ein „tolles Gefühl“ wie der Autor bestätigt.



Sein Werk „Glasberg“ führt den Leser in die Oberpfalz, genauer gesagt nach Weiden. Ein brutaler Doppelmord erschüttert die ansonsten beschauliche Stadt. Mader entwickelt eine verwobene Geschichte um Schuld und Rache, die den Leser in die Zeit des „Prager Frühling“ versetzt. Mit einem Schüleraustausch in dieser Zeit der Hoffung beginnt alles, was Mader dann viele Jahrzehnte später tragisch enden lässt. Immer wieder zeigt Mader seinen gespannt lauschenden Zuhörern den persönlichen Hintergrund seiner Geschichte auf. Am Gymnasium Eschenbach war er für den Schüleraustausch mit der damaligen Tschecheslowakei zuständig, die Idee zu seinem Roman stammt aus dieser Zeit. Der Rest ist Fiktion. Gerade diese Kombination aus realem Rahmen und literarischer Fiktion macht den Reiz von Maders Werk aus. So lächeln die Zuhörer, wenn sie Schauplätze der Handlung in Weiden wiedererkennen, verfolgen aber auch mit Interesse die sich entspinnende Handlung.
Mader selbst zeigt viel Sympathie für seinen Kriminalkommissar Bichlmaier, der getrieben von seinem Wunsch nach Sicherheit und Ordnung die Ermittlungen aufnimmt. Dem geneigten Zuhörer entgeht dabei nicht, dass hinter der Figur Bichlmaiers gelegentlich der Autor selbst durchschimmert, nicht nur wegen des „alten Saabs“, den Bichlmaier fährt.

13. Februar 2009
b.o.s.s. begeistert mit Musikkabarett

Wieder einmal zog es Hubert Treml zurück an seine alte Schule. Bereits im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des AGW begeisterte er gemeinsam mit seinem Partner Franz Schuier als Duo b.o.s.s. die Zuschauer im restlos ausverkauften Lichthof des AGW. Zuletzt bewies er im November 2005 seine Vielseitigkeit mit dem selbstgeschriebenen Theaterstück "Fairdinand".
Diesmal stand allerdings wieder ganz die Musik im Vordergrund. Treml und Schuier spielten erstmals in Weiden das Programm "Elvis lebt in Untergrammelsdorf".
Dieses erfolgreiche Programm des musikkabarettistischen Entertainment-Duos b.o.s.s. ist keine Elvis-Imitationsshow. "Elvis lebt ...", das sind Songs und Geschichten, in denen der König des Rock'n'Roll gegen den Strich gezeichnet wird. "Elvis lebt ..." ist die leidenschaftliche "Wahnsinns-Bühnenshow" von Hubert Treml (Gesang, Gitarre) und Franz Schuier (Klavier, Melodika, Gesang), der sich auch an diesem Freitagabend in der Mensa niemand entziehen konnte.

Und so begeisterte b.o.s.s. das Publikum mit Wortwitz und bestem Entertainment. Da gab es viel zu lachen, mitzusingen und vieles, was einen in der Seele berührt, zum Beispiel das traurige Schicksal des Elvis aus Untergrammelsdorf oder der Unterhemd-Brando vom Hammerweg. Selbstverständlich ließ das das Publikum das Duo nicht ohne Zugabe von dannen ziehen, denn "jeda vo uns hod a hungrigs Herz!"


11. Februar 2009
Erfolg im Physik-Wettbewerb

Der Schüler Josia Völkel, Klasse 10 a, hat sich am 15. Bundeswettbewerb Physik - Fortgeschrittenenstufe - erfolgreich beteiligt.
Die Schüler müssen bei diesem Wettbewerb Erscheinungen in ihrer Umgebung oder Experimente genau beobachten und physikalische Erklärungen finden. Oft ist auch gefordert, Berechnungen durchzuführen, die über den Unterrichtsstoff hinausgehen. Josia hat auch dieses Mal wieder, wie schon in den vergangenen Jahren, erfolgreich an der 1. Runde des Wettbewerbs teilgenommen, einen 2. Preis erreicht und ist damit für die 2. Runde qualifiziert.
Wir beglückwünschen ihn zu dieser Leistung und wünschen ihm gute Ideen und viel Erfolg bei der nächsten Runde!

Das Bild zeigt Josia Völkel mit der betreuenden Lehrkraft, Frau StDin Rosemarie Pausch.

10. Februar 2009
Safer Internet Day am AGW

"Schülerin vergewaltigt: Täter lernte sie über das Internet kennen" -
immer wieder stehen solche oder ähnliche Schreckensmeldungen in den Schlagzeilen der Medien.
Dass das Internet neben seinen Vorzügen auch viele ungeahnte Gefahren bietet und man dort keinesfalls anonym ist, vermittelte am 10.02.2009 Klaus Schwarz, Polizeioberkommissar und Beauftragter für verhaltensorientierte Prävention, Dienststelle Weiden, den Schülerinnen und Schülern der achten bis zehnten Jahrgangsstufe bei einem zweieinhalbstündigen Vortrag im Medienraum.
Die Veranstaltung fand im Rahmen einer bundesweiten Schulaktion zum internationalen Saver Internet Day statt, der von der EU-Initiative "klicksafe" ausgerufen wurde. Schüler der Unterstufe werden am AGW im Informatikunterricht von ihren Lehrern eigens über die Problematik der Internetnutzung unterrichtet.



Klaus Schwarz informierte nicht nur über Internet-Abzocken oder Mobbing im Web, sondern auch über Straftaten im Zusammenhang mit Gewalt- oder Pornographievideos, die oft auf Handys zu finden sind. Des Weiteren ergänzte der vierfache Familienvater das Programm kompetent durch persönliche Erfahrungsberichte aus seiner Dienstzeit, gab Ratschläge für den Fall, einer der Schüler würde selbst einmal in eine Mittäter-, wenn nicht sogar Opferlage kommen, erklärte das Strafmaß für gewisse Delikte sowie deren Schwere und betonte die Wichtigkeit von Datenschutz für die eigene Sicherheit.
Den Zuhörern, die auch aktiv miteinbezogen wurden, gefiel der Vortrag sichtlich, welcher sie in Zukunkft das Internet mit anderen Augen sehen und hoffentlich verantwortungsvoller benutzen lassen wird.


04. Februar 2009
Programmierer am Werk!

Eine weiteres sehr anspruchsvolles Projekt bereichert derzeit die überaus fruchtbare Partnerschaft des AGW mit dem Maschinenbauer BHS Corrugated, Weiherhammer. Ziel des Projektes ist es die Wissensdatenbank „MediaWiki“, die bereits in unserer Schule eingesetzt wird, weiter zu entwickeln und auch für den BHS-Ausbildungsverbund nutzbar zu machen.
Eine EDV-Arbeitsgruppe der Schule, unter der Leitung von OStR Fehlner stellte den Informatikern des Ausbildungsverbundes die AGW-Datenbank vor und diskutierte die Einsatzmöglichkeiten.


03. Februar 2009
Wales – Das fremde Land
Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2009 am AGW


Während den „Prince of Wales“ jeder kennt, ist seine Heimat weit weniger bekannt. Schon die angelsächsischen Eroberer nannten dieses geheimnisvolle keltische Volk „die Fremden“. Nun sind sie im diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen zu hohen Ehren gelangt. Denn als Schwerpunktthema der Wettbewerbsaufgaben standen „die Fremden“, die „Wealas“, die „Wali-ser“ und ihr Land ganz im Mittelpunkt des Interesses.
5 Schülerinnen und Schüler des AGW nahmen diese Herausforderung an und stellten sich am Mittwoch, 21.01.09, den niveauvollen Aufgaben des Bundeswettbewerbs in Englisch. Ein Schüler wagte sich zusätzlich noch an die nicht minder anspruchsvollen Aufgaben in Französisch.
Tatsächlich wurden die Teilnehmer dabei mit allerlei Unbekanntem konfrontiert. Denn die Anforderungen und die Art der Aufgaben gehen weit über das bei Schulaufgaben übliche Maß hinaus. Gute Sprachkenntnisse sind zwar eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden, sie reichen aber bei weitem nicht aus. Denn die Schüler müssen zusätzlich bei Aufgaben wie z. B. kreativem Schreiben, Leseverständnis, Hörverständnis, Wortergänzung oder Landes- und Kulturkunde zeigen, dass sie auch über geistige Beweglichkeit, die Fähigkeit zum Transfer und kulturelles Grundwissen zum Land ihrer Sprache verfügen. Außerdem mussten sie Vorlesetexte und freie Äußerungen in der Fremdsprache auf Tonträger aufnehmen.
Beispiele für Aufgaben aus vergangenen Jahren finden sich im Internet unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de.

02. Februar 2009
Preisträger bei "Experimente antworten"

Josia Völkel, Schüler der Klasse 10 a, beteiligte sich wieder erfolgreich am Landeswettbewerb "Experimente antworten".
In der ersten Wettbewerbsrunde des Schuljahres 2008/09 waren interessante Aufgaben gestellt worden: Es musste ein Kunststoffmodell hergestellt und ein Nylonfaden auf seine Belastbarkeit getestet werden. Josia führte die Experimente sorgfältig durch und dokumentierte und erklärte seine Arbeiten und Ergebnisse so gekonnt, dass ihm in einer Urkunde "großer Erfolg" bescheinigt wurde. Außerdem erhielt er als Preis eine Zeichenschablone für Chemiegeräte und Formeln.

 

27. Januar 2009
Studienfahrt der Gastschüler nach München
auf Einladung der Bayerischen Staatskanzlei

Die Gastschüler des Projekts "Europäisches Gastschuljahr am Augustinus-Gymnasium" begaben sich mit mit dem Projektleiter StD Siegfried Klarner und StRin z.A. Silke Biesenbach auf eine zweitägige Studienfahrt nach München. Auf dem Programm standen ein Empfang im Tschechischen Zentrum anlässlich der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft, eine Führung durch die Bayerische Staatskanzlei, eine Diskussion im Prinz-Carl-Palais mit Herrn Ministerialrat Bertold Flierl über Themen der Europäischen Union und ein Besuch des Deutschen Museums. OStD Dr. Michael Mahr, der die Gruppe in der Staatskanzlei und im Prinz-Carl-Palais ebenfalls begleitete, dankte den Verantwortlichen in München für die Einladung und die schon seit 1995 gewährte großzügige staatliche Förderung des Gastschulprojekts am AGW.

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26. Januar 2009
Exkursion des "Pluskurs Geschichte" zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

11 Schülerinnen und Schüler, die am Wahlfach „Geschichte Plus“ teilnehmen, machten sich unter der Leitung von Herrn Peter auf den Weg, um die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu besuchen. Dabei ließen sie sich auch von schlechten Witterungsbedingungen nicht von ihrem Vorhaben abhalten.



Nach einer kurzen Einführung und einem Überblick über die noch existenten Gebäude des Lagers folgte eine Besichtigung der durchwegs interessant und anschaulich gestalteten neuen Dauerausstellung über das Lagerleben, die Grausamkeiten der Nationalsozialisten und das Leid, das die Inhaftierten erfahren mussten.
Höhepunkte waren unter anderem das im Originalzustand belassene Häftlingsbad und eine aufwändig gestaltete Karte des Geländes, welche durch den Einsatz von Multimediatechnologie die Ausmaße des damaligen Lagers verdeutlichte. Besonders hervorzuheben ist die fachkundige Leitung der Besichtigung durch einen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gedenkstätte, welcher zu jeder Station wissenswerte und prägnante, aber auch teils schockierende Einzelheiten und Hintergrundinformationen zu berichten wusste.
Anschließend wurden die Außenanlagen besichtigt, zu denen auch ein Gedenkfriedhof und das sogenannte „Tal des Todes“ gehören, wo sich das damalige Krematorium befand. In einer Gedenkkapelle fand die Führung ihren Abschluss, jedoch wurde anschließend die Ausstellung erneut aufgesucht, um noch die Möglichkeit zu bieten, persönliche Eindrücke zu sammeln.

Trotz der ungünstigen Witterungsbedingungen war die Exkursion ein voller Erfolg, das einsetzende Schneetreiben ließ erahnen, welche zusätzliche Belastung der Winter in Flossenbürg - auch "bayerisches Sibirien" genannt - für die Häftlinge des Konzentrationslagers bedeutete.

22. Januar 2009
Geschäftsprozesse „live“ im Klassenzimmer - Telefonkonferenz der Klasse 8a/b des Wirtschaftszweigs mit der Firma Faber-Castell

Einen Stift des bekannten Unternehmens aus Stein bei Nürnberg hatten schon viele Schüler in der Hand, doch über die komplexen betrieblichen Abläufe hinter einem solchen Schreibgerät haben sich wohl noch die wenigsten Gedanken gemacht. Die Klasse 8a/b hat im Rahmen des Fachs Wirtschaftsinformatik nachgefragt!
Hermann Belch und Kosta Athanassiou standen seitens Faber-Castell den Schülern per Telefonkonferenz Rede und Antwort. Der Bereich Beschaffung war im Mittelpunkt der Betrachtung: „Womit beginnt ein Einkaufprozess?“, „Was passiert nach dem Wareneingang?“.



Nach dem Telefongespräch hatten die Schüler genug Informationen gesammelt, um einen Geschäftsprozess im Unterricht modellhaft darstellen zu können … diesmal jedoch nicht mit Bleistift und Papier, sondern grafisch am Computer.

21. Januar 2009
Französische Märchenfee zu Gast am AGW

Märchen faszinieren normalerweise vor allem kleine Kinder. Wenn sie aber auf Französisch erzählt werden, sind auch Jugendliche ganz Ohr. Zum deutsch-französischen Tag besuchte Märchenerzählerin Catherine Bouin die Französisch-Schüler der 9. bis 13. Klassen am AGW.



„ Das ist einfach anders als der Unterricht bei einem Lehrer“, erklärte Angela Stangl, Fachbetreuerin für Französisch, die Begeisterung der Schüler. Und in der Tat: Außer einer Tafel – auf die die Erzählerin schwierige Wörter notiert – erinnert bei Catherine Bouins Auftritt nichts an Schule. Mit überschwänglicher Gestik brachte sie den Jugendlichen zwischen Eiffelturm und Frankreich-Fahne die französische Sprache näher. Da kamen sogar die Neuntklässler, die erst seit einem halben Jahr Französisch lernen, gut mit. Très bien!

13. Januar 2009
Einblicke in die Datenbanktechnik

Einen interessanten Einblick in die Grundlagen der Datenbanktechnik erhielten die Schüler der 9. Klassen, die den Wirtschafts-Informatik-Zweig am AGW besuchen.

Zu Gast war Herr Martin Klier von der Firma Klug, der seit 2003 als Datenbankadministrator tätig ist und sich vor allem mit hochverfügbaren Systemen, Cluster und Replikation beschäftigt.

Der anschauliche Vortrag, der die Schüler aktiv einbezog, stieß auf reges Interesse, denn Martin Klier gelang es, den Jugendlichen deutlich zu machen, wie Datenbanken arbeiten, welche unterschiedlichen Datenbanksysteme existieren und welche Anwendung diese in der Wirtschaft finden.

20. Dezember 2008
Mit Leichtigkeit und Präzision:
Weihnachtliches Konzert in St. Augustin

Selbst die schwierigsten Chorstücke bewältigten die Schülerinnen und Schüler des Augustinus-Gymnasiums beim "Weihnachtlichen Konzert" in St. Augustin unter der Leitung von Studiendirektor Peter Pollinger mit Leichtigkeit und Präzision.

Das Eröffnungsstück kam "von oben": Sabine Behr spielte auf der Orgel "Nun komm der Heiden Heiland" und bediernte sich dabei der reichen Klangfarben Johann Sebastian Bachs.

Ein positiver Rückschluss auf den hohen Ausbildungsstand der Schüler durfte auch angesichts der Interpretation der Sonate in
e-Moll von Georg Friedrich Händel gezogen werden, die vom Streicher-Ensemble unter der Leitung von Janusz Skutella aufgeführt wurde. Dem Vokalensemble gelang es auf eindrucksvolle Weise, Heinrich Schütz' "Deutsches Magnifikat" Leben einzuhauchen. Es folgte das Kammermusik-Ensemble mit dem Winterthema aus "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi. Für die Einstudierung zeichnete Sandra Schmelzer verantwortlich. Der gleichstimmige Chor mit Instrumentalbegleitung begeisterte die Zuhörer mit rhythmischen Liedern wie "Unto Us" aus der Tonwerkstatt von Bill Readdy
.

Im kammermusikalischen Teil des Konzerts unterstrichen die Solisten ihre große musikalische Bandbreite, zunächst Anita Freundorfer an der Klarinette, begleitet von Klara Pouskova am Klavier mit "Klobouk ve Krovi". Dann sangen Alexandra Röckl ("Sei stille dem Herrn") und Julia Wagner ("Mariä Wiegenlied") Melodien von Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Reger, ehe der gemischte Chor mit Instrumentalensemble zum großen Finale anstimmte.

Unter der Leitung von Peter Pollinger beeindruckten die Musiker und Sänger mit "Machet die Tore weit", "Es ist ein Ros entsprungen" bis hin zu "Hallelujah praise the lord". Das Publikum in der voll besetzten Kirche geizte nicht mit Beifall.

19. Dezember 2008
Erfolg beim "Planspiel Börse":
„Die Ludolfs“ vom Augustinus-Gymnasium gewinnen das "Planspiel Börse" mit 69,64 Prozent Wertzuwachs

Von 50.000 auf 84.820,58 Euro haben Alexander Marockanic aus Weiden, Stephen
Frischholz aus Floß sowie Philipp Wolfram aus Pressath in den letzten zehn Wochen ihren
Depotwert erhöht. Darüber freuen sich nicht nur die drei Börsianer, sondern auch Oberstu-diendirektor Dr. Michael Mahr, Fachlehrerin Pia Koller sowie Alexandra Dietl von der Spar-kasse Oberpfalz Nord. Sie zeichnete jetzt die Gruppe „Die Ludolfs“ für ihren Erfolg beim „Planspiel Börse aus.

Alexandra Dietl überreichte den erfolgreichen Börsianern die Siegerprämie von 250 Euro.
Das Team des Augustinus-Gymnasiums rangiert im Bundesgebiet von 34680 Depotgruppen damit auf Platz 193 und in Bayern auf Platz 72.

Mit diesem überragenden Ergebnis hätten die „Jungbörsianer“ viele Börsenprofis auf die Plätze verwiesen. Von den 188 Gruppen, die die Sparkasse ins Rennen schickte, haben im-merhin 52 Teams ihr fiktives Anfangskapital von 50.000 Euro erhöht.
136 Gruppen mussten allerdings dem hektischem Börsengeschehen Tribut zollen und verlo-ren teils dramatische Beträge. Zum Glück beim Börsenspiel kein realer Verlust, sondern nur Spielkapital.

16. Dezember 2008
Bianca Frischholz siegt im Vorlesewettbewerb

„Gutes Vorlesen ist eben, wenn sich niemand langweilt.“ (Rufus Beck)

Den Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs, der seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgetragen wird, gewann Bianca Frischholz aus der Klasse 6b.
Bianca hat Auszüge aus dem Buch "Balduin Pfiff, Achtung Klappe" von Wolfgang Ecke vorgetragen. Darüber hinaus stellte sie ihre Lesetechnik und Textgestaltung auch bei einem unbekannten Text unter Beweis und setzte sich überzeugend gegen die elf Konkurrenten und Konkurrentinnen aus den anderen 6. Klassen durch. So konnte sie sich für den Kreis- und Stadtentscheid qualifizieren.
Wir gratulieren Bianca zu dieser tollen Leistung und drücken ihr auch weiterhin die Daumen!

Das Bild zeigt Bianca Frischholz mit ihrer Deutschlehrerin Astrid Selmer.



15. Dezember 2008
Vorweihnachtliche Wanderung der 5. Klassen zusammen mit den Tutoren

Am 15. Dezember 2008 machten sich die 5. Klassen zusammen mit ihren Tutoren und Lehrern am späten Nachmittag zu einer vorweihnachtlichen Wanderung mit Fackeln und Kerzen auf. Nachdem sie gut eine Stunde gewandert waren und der Schnee sogar noch zu einer Schneeballschlacht ausreichte, wurden sie in der Mensa empfangen.

Dort hatten die Tutoren bereits Kinderpunsch und leckere Sterne aus der Aktion "Lichtblicke" vorbereitet. Während sich alle stärkten, hörten sie eine vorweihnachtliche Geschichte, die Herr Fink eindrucksvoll vortrug. Zum Abschluss des Nachmittages studierte Herr Pollinger mit den Kindern das Lied "This little light of mine" ein, was diesem Nachmittag, der für alle ein schönes Erlebnis war, einen stimmungsvollen Abschluss verlieh.

Erfolg bei „Landeswettbewerb Alte Sprachen“

"Quod bene certasti, sit tibi maxima laus.“ - mit dieser Anerkennung wurde Florian Gartner für seine Teilnahme an der 2. Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen geehrt. Er besucht den Leistungskurs Latein in der Jahrgangsstufe 13 und hatte die 1. Runde des Wettbewerbs, die in Form einer Klausur stattfand, bestanden.

In der Klausur war ein Text von Francesco Petrarca zu übersetzen sowie einige Sachfragen zu bearbeiten. Für die 2. Runde fertigte der Schüler eine Hausarbeit zum Thema "Wahlkampf im alten Rom und heute – Vergleichen Sie ausgehend von K.-W. Weebers Ausgabe Wahlkampfinschriften antike und moderne Wahlkampfstrategien!"

OStD Dr. Mahr gratulierte dem Kollegiaten zu diesem Erfolg und überreichte ihm im Namen der Elisabeth-J.-Saal-Stiftung zur Förderung der humanistischen Bildung in Bayern, die den Landeswettbewerb ausrichtet, und im Namen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus eine Urkunde und ein Buchpaket.

Kalender "Kunst & Technik 2009" im Sekretariat der Schule käuflich zu erwerben

Das Augustinus-Gymnasium und die BHS Corrugated Weiherhammer sind seit dem Jahre 2000 durch eine überaus fruchtbare Partnerschaftsvereinbarung verbunden. Das aktuellste gemeinsame Projekt ist ein Jahreskalender 2009. Der Kalender soll eine Brücke zwischen Kunst und Technik schlagen. Für diesen Zweck wurden unzählige technische Motive von Schülern und Mitarbeitern fotographisch eingefangen. Zwölf besonders geglückte Exponate haben Schüler der Kunstleistungskurse des Gymnasiums in Form von Tontrennungen künstlerisch umgesetzt. Sie werden durch die zugehörigen technischen Zeichnungen der BHS illustriert.
Der Dank gilt allen Mitarbeitern der BHS sowie den Schülern und Lehrern der Schule, die immer wieder mit großem Einsatz und Motivation originelle und ertragreiche Projekte umsetzen.

Der hochwertige Kalender ist für einen Unkostenbeitrag von 5 € im Sekretariat und bei der SMV zu erwerben.

 

26. November 2008
Auf den Spuren der Dichterfürsten wandeln
LK Deutsch besucht Weimar (20. - 22. November 2008)

Nach der Ankunft am Donnerstag führte Frau Mertel die neun Schüler des Deutsch-Leistungskurses durch Weimar, u.a. vor das berühmte Goethe- und Schillerdenkmal, auf den Rathausplatz und in den Park an der Ilm. Von dort ging es in das nahegelegene Gartenhaus Goethes, in dem der Dichter nach seiner Ankunft in Weimar 1775 die ersten Jahre seiner „Weimarer Zeit“ verbrachte. In diesem sind einige Originalstücke Goethes ausgestellt, z.B. ist eine Originalfassung des „Erlkönigs“ zu sehen. Danach wurde der „historische Friedhof“ mit der „Fürstengruft“ besichtigt, in dem sich die sterblichen Überreste Goethes und der Weimarer Fürsten, u.a. auch der Herzogin Anna-Amalia, Gründerin der gleichnamigen Bibliothek, befinden.
Am Abend besuchte die Reisegruppe das „Deutsche Nationaltheater“, in dem „Faust. Der Tragödie erster Teil“ gezeigt wurde. Die Inszenierung dieses Stückes war sehr modern, so spielte sich die ganze Handlung auf einer breiten Treppe ohne Kulissenwechsel ab und die Figur des „Gretchens“ wurde von zwei Schauspielerinnen dargestellt, die jeweils das Handeln und die Gedanken Gretchens zeigten.

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25. November 2008
Achtung Phishing-Attacke!
Expertenvortrag der Sparkasse Oberpfalz Nord zum Thema „Onlinebanking“ für die 8. und 9. Klassen

Wenn das Bankkonto plötzlich leer geräumt ist, könnte es sein, dass ein Phisher zugeschlagen hat. Phishing ist ein Kunstwort aus dem Englischen, gebildet aus 'password' und 'fishing'. Es bezeichnet einen Trick, mit dem Betrüger versuchen durch gefälschte E-Mails an vertrauliche Bankdaten zu gelangen. „Die Bedrohung durch Phishing nimmt nicht ab“, warnten Harald Krapf und Stefan Neumann von der Sparkasse Oberpfalz Nord am 25.11.2008 die Schüler der 8. und 9. Klassen.



Die Zahl der Onlinebanking-Konten vergrößert sich stetig. So wird die elektronische Abwicklung von Bankgeschäften für die Schüler, die sich im Unterricht derzeit mit traditionellen und modernen Zahlungsarten beschäftigen, zukünftig von zentraler Bedeutung sein. Doch es ist Vorsicht geboten. Die Sicherheitsexperten zeigten den Schülern deshalb nicht nur wie die Abwicklung von Bankgeschäften im Internet funktioniert, sondern schärften anhand authentischer Beispiele den Blick der Schüler für ein sicheres Onlinebanking.


„Im Netz hat man keine Freunde“, resümierte Harald Krapf prägnant und gab den Schülern damit einen wichtigen Rat mit auf den Weg, der nicht nur beim Thema Onlinebanking seine Gültigkeit hat.

 

24. Oktober 2008
Italienische Gäste zu Besuch am Augustinus-Gymnasium

Vom 16.10. bis zum 24.10.08 besuchten 17 Schülerinnen des Liceo "Galileo Galilei" (Macerata) unsere Schule. Sie waren in den Familien von Schülern des AGW in Weiden und Umgebung untergebracht und lernten so das Leben in einer deutschen Familie kennen.

An einigen Tagen besuchten sie den Unterricht der 9., 10. oder 11. Klasse mit ihren jeweiligen deutschen Gastgeschwistern. Mit der sprachlichen Verständigung gab es kaum Probleme, da die italienischen Schüler seit drei Jahren Deutsch lernen.

Neben dem Unterricht bildete ein umfangreiches Ausflugsprogramm den Schwerpunkt ihres Besuchs. Bei einer Schifffahrt durch den Donaudurchbruch lernten sie das Kloster Weltenburg mit seinen barocken Kunstschätzen sowie die Befreiungshalle in Kelheim kennen. Auch die Regensburger Altstadt mit dem Dom und der Steinernen Brücke stand auf dem Programm. Weitere Ausflüge führten nach Würzburg und Nürnberg. Selbstverständlich erhielten die italienischen Gäste auch eine Führung durch Weiden und durften mit ihren deutschen Partnern einen Badenachmittag in der Thermenwelt verbringen.

Bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg setzten sie sich mit der deutschen Geschichte auseinander und allen wurde deutlich, wie wichtig Völkerverständigung zum Erhalt des Friedens in Europa ist.

Am vorletzten Abend gab es im Theaterstüberl der Max-Reger-Halle einen Empfang der Stadt Weiden für die Gäste aus der Partnerstadt.
Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und alle Beteiligten freuen sich schon auf unseren Gegenbesuch in Italien, der Ende April stattfinden wird.

 

18. Oktober 2008
Hut ab vor diesen Leistungen!
Cambridge Zertifikate für 66 Augustinus-Schüler

Was für ein stolzes Ergebnis! Insgesamt 66 Schülerinnen und Schüler des Augustinus-Gymnasiums konnten ihre Cambridge Zertifikate aus der Hand von Harald Krämer von der VHS Weiden / Neustadt in Empfang nehmen.

Schulleiter Dr. Michael Mahr zollte den gezeigten Leistungen großen Respekt, denn einfach sind die Prüfungen keineswegs. Zum Teil im regulären Unterricht, aber auch in zusätzlichen Nachmittagsstunden bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler auf die umfangreichen Tests in Lese- und Hörverstehen, schriftlichem Ausdruck und Sprechfertigkeit vor. Für ihre Mühen wurden die Schüler der 10. Jahrgangsstufe mit dem FCE (First Certificate in English), die der 11. Jahrgangsstufe mit dem BEC Vantage (Business English Certificate), welches vor allem in international tätigen Unternehmen hoch geschätzt wird, und die SchülerInnen der Kollegstufe mit dem CAE (Certificate of Advanced English) belohnt. Letzteres ermöglicht den Zugang zu vielen Universitäten des englischen Sprachraums. Auch in diesem Schuljahr wurden von einigen Schülerinnen und Schülern Spitzenleistungen erzielt, worauf die Schule ganz besonders stolz ist.

Der Dank aller Beteiligten richtet sich an die VHS Weiden / Neustadt, die seit Jahren eng mit dem Augustinus-Gymnasium zusammenarbeitet, um interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, diese wichtige Zusatzqualifikation zu erwerben und die Lehrkräfte, die die SchülerInnen bei ihren Vorbereitungen unterstützten.

 

10. Oktober 2008
Wider das Vergessen – KZ-Überlebender Max Mannheimer erzählt aus seinem Leben

Geschichte „aus erster Hand“, gleichsam pur und hautnah, erlebten etwa 125 Schüler der 12. und 13. Klassen sowie zahlreiche Kollegen am 10. Oktober 2008, als der fast 89-jährige Auschwitz-Überlebende Dr. Max Mannheimer, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und Vizepräsident des Internationalen Dachaukomitees, aus seinem bewegten Leben erzählte.

“Ihr seid nicht dafür verantwortlich, was passiert ist, aber dafür, dass es sich nicht wiederholt!” - mit dieser Forderung trat Max Mannheimer an seine Zuhörer heran. Und um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, gewährte er im Medienraum der Schule einen unaufdringlichen, zum Teil sogar humorvollen, im Erzählton dabei immer faszinierenden und zugleich bedrückenden Einblick in seine außergewöhnliche Biografie, die durch die menschenverachtende Barbarei der Nationalsozialisten, die in Auschwitz kulminierte, geprägt war und ist.

Max Mannheimer erlitt dort schwerste Schicksalsschläge: so verlor er seine Eltern, zwei Brüder, eine Schwester und seine Ehefrau. Umso bemerkenswerter ist es deshalb, dass er - wie er auch wiederholt betonte - als Zeuge der Zeit und nicht als Ankläger oder Richter auftritt. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb sich das Auditorium Max Mannheimers Charisma nicht entziehen konnte und weshalb er seine Geschichte und „Geschichte“ ganz nah an die Schüler und Lehrer heranbrachte und lebendig werden ließ.
Abgerundet wurde der hochinteressante und emotionale Vortrag schließlich durch zahlreiche Fragen der Zuhörer, die Dr. Mannheimer detailliert und mit großer Offenheit beantwortete.

 

10. Oktober 2008
Großes Interesse an Dummheit – Lesung zum Bestseller „Generation Doof“
„Wie blöd sind wir eigentlich?“ - Sind wir „Alleswoller“ und dabei „Nichtskönner“?
Mit provozierenden Fragen dieser Art eröffneten am 10. Oktober 2008 die beiden Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner ihre Lesung aus ihrem erfolgreichen, aber auch kontroversen Bestseller „Generation Doof“. Gespannt und amüsiert lauschten die Schüler der 10. Klassen den beiden Jungautoren, die im witzig-lebendigen Dialog Kostproben alltäglicher Dummheit gaben.

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08. Oktober 2008
Gut gerüstet für die Physikolympiade

Der Schüler Simeon Völkel, der die 12. Jahrgangsstufe des AGW besucht, hat sich an der 1. Runde des Auswahlverfahrens der Mannschaft für die 40. Internationale Physikolympiade (Mexiko 2009) beteiligt und Lösungsvorschläge eingereicht. Die Bearbeitung der Aufgaben erfordert Physikkenntnisse, die weit über den Schulstoff in diesem Fach hinausgehen. Durch hervorragende Leistungen beim Lösen der gestellten Probleme hat er sich für die 2. Runde qualifiziert, bei der wiederum Aufgaben in Hausarbeit gelöst werden müssen.

Wir gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme an der 1. Runde und wünschen viel Freude und gute Ideen beim Lösen der Aufgaben der 2. Runde!

 

07. Oktober 2008
„Superpreis“ für Josia Völkel

Im Ehrensaal des Deutschen Museums in München erhielt Josia Völkel, Schüler der Klasse 10 a des Augustinus-Gymnasiums, den „Superpreis“ im Landeswettbewerb „Experimente antworten“. Bei diesem Wettbewerb, der erstmals im Schuljahr 2003/2004 für Schüler der weiterführenden Schulen Bayerns ausgeschrieben wurde, und in dem pro Schuljahr drei Wettbewerbsrunden stattfinden, gehört Josia zu den 5 besten jugendlichen Forschern, die sich nicht nur an allen 15 bisherigen Wettbewerbsrunden beteiligten, sondern den Superpreis für besonders erfolgreiches naturwissenschaftliches Experimentieren, der jährlich verliehen wird, bereits zum vierten Mal erhalten haben. Die Preise wurden im Rahmen einer Feierstunde vom Leiter der Gymnasialabteilung beim Kultusministerium, Herrn Ministerialdirigenten Walter Gremm, überreicht. Neben einer Urkunde erhielten die 62 erfolgreichen Jungwissenschaftler des Schuljahres 2007/2008 eine ganze Kiste mit Laborgeräten.


Auf dem Foto: Ministerialdirigent Walter Gremm mit Josia Völkel

Die Schulgemeinschaft gratuliert Josia zu diesem herausragenden Erfolg!

 

30. September 2008
Zwei Schülerinnen des AGW bei der „Spitzenförderung Mathematik Bayern“

Im Jahr 2009 findet die Internationale Mathematik Olympiade (IMO) zum zweiten Mal in Deutschland statt. Dieses herausragende Ereignis soll genutzt werden, um ein besonderes Augenmerk auf die Förderung mathematischer Talente in Bayern zu legen. Talentförderung geschieht an Bayerns Gymnasien ganz wesentlich durch verschiedene Wettbewerbe. In Zusammenarbeit mit diesen Wettbewerben wird in den Jahren 2007 - 2009 eine Maßnahme vom Kultusministerium mit dem Namen Spitzenförderung Mathematik Bayern durchgeführt. Die Teilnehmer müssen durch weit überdurchschnittliche mathematische Begabungen und Leistungen aufgefallen sein. Von ihnen wird erwartet, dass sie sich selbständig und gerne mit Mathematik, die über die Unterrichtsinhalte hinausgeht, beschäftigen können und wollen. Sie sollen während des Schuljahres durch einen Korrespondenzzirkel zu selbständiger mathematischer Tätigkeit angeregt und durch einen Mentor persönlich betreut werden. Zusätzlich nimmt jeder Schüler an einem mehrtägigen Seminare teil.

Für Schüler der 7.Klasse im Schuljahr 2008/2009 fand dieses Seminar vom 21. bis 25. September 2008 im Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg statt. Mit dabei waren die beiden Schülerinnen Annika Schiener (rechts im Bild) und Agnes Striegan aus der 7. Jahrgangsstufe des Augustinus-Gymnasiums Weiden. Beide wurden aus bayernweit über 120 Vorschlägen nach strengen Kriterien, u. a. bisherige Wettbewerbserfolge, für die zur Verfügung stehenden 30 Plätze ausgewählt.

In den nun anschließenden Korrespondenzzirkeln müssen im Laufe dieses Schuljahres 4-5 Aufgabenserien als Hausaufgaben gelöst werden. Die 12 besten Teilnehmer qualifizieren sich schließlich ab April 2009 für das bundesweite Projekt AJugend trainiert Mathematik@. Dieses Programm läuft von Klasse 8 bis Klasse 11 und soll die Auswahl und Förderung potentieller Mitglieder der Deutschen Mannschaft der internationalen Mathematikolympiade (IMO) ermöglichen.

Den beiden hoffnungsvollen Mathetalenten wünschen StD Hümmer, der sie seit der 5. Klasse betreut und für dieses Programm zusammen mit Dr. Fuchs von der Uni Passau vorgeschlagen hat, und die ganze Schulfamilie des AGW weiterhin viel Spaß und Erfolg auf ihrem „Weg nach Olympia“.

 

25. September 2008
Trio ELF begeisterte Jazz-Freunde

Ein gewisses Faible für Zahlen ist dem „Trio Elf“, das am 24. September 2008 in der Mensa des AGW gastierte, nicht abzusprechen. Wer sich als unbeleckter Konzertbesucher die Frage stellte, wie ein Jazztrio auf die Idee kommt, sich „Elf“ zu nennen, musste schnell erkennen, dass sich dahinter keine geheime Philosophie verbirgt, sondern schlicht die Namen der Bandmitglieder stehen: Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug), Walter Lang (Piano) und Sven Faller (Bass).

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Vorankündigung ...

 
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