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Archiv
Schuljahr
2009/10
21.
Januar 2010
Schon
der erste Eindruck ist entscheidend: Assessment Center für die Schüler
der Q11
Eine aussagekräftige
Bewerbung allein reicht nicht aus. Viele Unternehmen setzen heute Assessment
Center als Personalauswahlverfahren ein. Die Teilnehmer werden mit
zahlreichen Problemstellungen konfrontiert, um diejenigen Bewerber
zu ermitteln, die den Anforderungen eines Unternehmens am besten entsprechen.

In Kooperation mit fünf externen Partnern aus der Wirtschaft bekamen die
Schüler der Q11 einen Einblick in den Ablauf eines Assessment Centers.
Anhand zahlreicher praktischer Übungen und wertvoller Hintergrundinformationen
vermittelten Vertreter der Personalabteilungen der Raiffeisenbank, der Sparkasse
Oberpfalz Nord, der AOK und der Firma Witt den Schülern einen ersten Eindruck
von dem, was im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens auf sie zukommen könnte.
Darüber hinaus besuchte eine Schülergruppe das Unternehmen Conrad
Electronic in Wernberg. Hier wurde den Schülern durch Bewertung von Einzelpräsentationen
und Beobachtung von gruppendynamischen Prozessen auf den Zahn gefühlt.
Die Teilnehmer wurden durch diese Bewerbungssimulation realistisch gefordert,
aber auch gefördert.
Herzlichen Dank ergeht an die Schülerinnen und Schüler Lena Braun,
Elisabeth Hoppe, Christian Meyer und Tobias Stahl für die Organisation
dieses Moduls im Rahmen der Berufs- und Studienwahl.
14.
Januar 2010
Spanisch
mit Bravour: Verleihung der DELE Diplome am Augustinus-Gymnasium
Am 22.12.2009 wurden
fünf Schülerinnen des Augustinus-Gymnasiums von Herrn Guillermo
Grünewald, dem DELE-Beauftragten der VHS Weiden, die DELE Sprachdiplome
des spanischen Kultusministeriums verliehen.
Bei den Prüfungen, die bereits im Mai stattfanden und zur Korrektur nach
Spanien geschickt wurden, mussten Spanischkenntnisse in den Bereichen Leseverstehen,
Hörverstehen sowie schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
unter Beweis gestellt werden. Alle fünf teilnehmenden Kandidatinnen haben
mit Bravour bestanden.
OStD Dr. Mahr gratulierte den Schülerinnen zu ihrem Sprachdiplom und dankte
OStRin Stangl für die Prüfungsvorbereitung.
Das Bild zeigt OStRin Angela Stangl, Herrn Guillermo Günewald und die
erfolgreichen Schülerinnen.
08.
Januar 2010
Planeten
in der Mensa - Erfolg der Klasse 6d beim Wettbewerb "Astroklasse"
Planeten in der Mensa
des Augustinus-Gymnasiums? Das war die ungewöhnliche Idee der
Klasse 6d und ihres Mathematiklehrers Dr. Gerhard Suttner, die sie
anlässlich der Woche der Schulastronomie des Max-Planck-Instituts
in die Tat umsetzten. Um sie zu verwirklichen, mussten zunächst
Modelle der Planeten unseres Sonnensystems im Mathematikunterricht
geplant werden, wozu eine maßstabsgerechte Errechnung der Größenverhältnisse
notwendig war. Auf dieser Grundlage konnten die Schülerinnen und
Schüler dann - unter Anleitung ihres Kunstlehrers Manfred Dirscherl
- in einer Projektwoche Planeten basteln und entsprechend bemalen und
gestalten.

Als Material dienten
Styroporkugeln mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter (Merkur)
bis ca. 50 Zentimeter (Jupiter). Schließlich wurden die Planeten, über
die jeweils eines kleinen Plakats informiert, an der Decke des Mensa-Gebäudes
befestigt.
Nicht nur die Schulgemeinschaft freut sich über die so entstandene Ausstellung,
auch das Max-Planck-Institut wusste die Arbeit der Schüler und ihrer Lehrer
zu würdigen: Beim Wettbewerb "AstroKlasse" wurde sie mit dem
3. Preis in der Jahrgangsstufe 5-8 ausgezeichnet.
Wir gratulieren herzlich!
22.
Dezember 2009
Weihnachtskonzert:
Musik mit Mystik
"Der Neue Tag" berichtete
in seiner Ausgabe vom 19./20. Dezember 2009 über unser Weihnachtskonzert:
"Von hinten zogen
die weiß gekleideten Sängerinnen und Sänger mit Kerzenschalen
in die Klosterkirche St. Augustin ein, während der Gemischte Chor vorne
am Altar "Veni, veni Emmanuel" aus dem 15. Jahrhundert anstimmte. Der
Moment, der beim Weihnachtlichen Konzert des Augustinus-Gymnasiums am Donnerstagabend
am stärksten beeindruckte. Wieder so ein Kabinettstückchen von Peter
Pollinger.
Ein echtes Gänsehaut-Erlebnis, mystisch und trotzdem voll gläubiger
Harmonie. Vier Lieder lang standen die Schüler Spalier entlang der Sitzbänke
im Mittelgang und an den Seitengängen. Dann reichten sie die Kerzen weiter
ans Publikum und vereinten sich vorne mit ihren Kollegen, die bereits "Adeste
fideles", "Es wird scho glei dumpa" und den "Andachtsjodler" gesungen
hatten, zu einem mächtigen Klangkörper.
Die Kirche war brechend voll. In unmittelbarer Umgebung von St. Augustin gab
es keinen einzigen Parkplatz mehr. Viele Besucher standen hinten oder in den
Gängen. Und alle harrten aus bis zum großen Finale. Die profunden
Bässe im Chor machten natürlich den Unterschied zum gleichstimmigen
Klangkörper eines Elly-Heuss-Gymnasiums aus, das tags zuvor einen wunderschönen
Auftritt hatte.
Brillant eröffnete Theresa Troglauer die musikalische Weihestunde mit
einem Präludium von Johann Sebastian Bach. Die zarten und schweren Klangfarben
Arcangelo Corellis ließ im Anschluss das von Sandra Schmelzer geleitete
Orchester stilsicher beim "Concerto Grosso in g-Moll" aufleben. Etwas
spritziger kam dann "Frosty the Snowman" daher. Begann das überaus
kurzweilige Konzert mit instrumentaler Musik, so schloss sich jetzt der Kreis
in Richtung Chorgesang. Zunächst genossen die Zuhörer aber eine weitere
musikalische Inspiration mit herrlichen Arien aus Bachs "Magnifikat".
Vorgetragen von Julia Wagner, Luzia Brandl, Eva Hys, Felix Roth und Eva Dommermuth.
Chorleiter, Studiendirektor Pollinger hatte mit seinem von Instrumenten begleiteten
gleichstimmigen Chor herrliche Weihnachtslieder einstudiert. "Engel haben
Himmelslieder", sangen die Youngsters, "Good News" und "White
Shepherds Rocked". Pollingers engagiertes Dirigieren motivierte den Chor
zu großen Leistungen. Einfühlsam weitergeführt wurde der Abend
vom Kammermusik-Ensemble und dem "Gitarrenquintett in D-Dur" von
Luigi Boccherini. Noch einmal erklang die Orgel - "Vom Himmel hoch".
Dann leitete der Dirigent zum eingangs erwähnten Finalteil über.
Riesenapplaus war den Akteuren sicher."
21.
Dezember 2009
Das
AGW liest: Spannender Schulentscheid im Vorlesewettbewerb
Wer wird sich durchsetzen
können? Welche/r Schüler/in wird den Thron des besten Vorlesers
der Schule besteigen? Um diese Frage zu beantworten, trafen sich die
Schüler und Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe am Freitag,
den 11.12.2009,
in der Mensa. Mit dabei waren natürlich die Klassensieger Johannes Widmann
(6a), Veronika Winter (6b), Anika Biehler (6c), Matthias Merkl (6d) sowie Ellen
Werner (6e).
Per Los wurde die Reihenfolge der Leser bestimmt. In der ersten Runde mussten
die Vorleser einen vorbereiteten Text vor der Jury, zu der die Deutschlehrer
aller sechsten Klassen sowie Herr Richter als Moderator gehörten, vortragen.
Die Zuschauer tauchten in die Rolle des kleinen Benni ein, kamen dem Geheimnis
des Rosenhauses auf die Spur, verfolgten den Weg des Lächelns, lauschten
dem Abenteuer der Penderwicks und reisten zum Schluss mit Caius ins alte Rom.
Dafür ernteten alle fünf Teilnehmer verdienten Applaus. Doch erneut
stieg der Puls der Kandidaten, denn die größere Herausforderung
stand noch bevor: Sie mussten einen fremden, schwierigen Text aus dem Buch „Die
13. Prophezeiung“ möglichst flüssig vorlesen. Kritisch verfolgten
die Jurymitglieder jeden Fehler, während die Zuhörer ruhig lauschten.
Als auch diese Hürde gemeistert war, feuerte jede Klasse noch einmal seinen
Sieger an, bevor die Jury den Raum verließ, um sich zu beraten. Inzwischen
dankte Herr Richter dem Publikum für die fairen Wettkampfbedingungen.
Die Spannung hing spürbar in der Luft, bis die Entscheidung endlich getroffen
war. Schließlich verkündete Herr Richter das Ergebnis: Ellen Werner
(6e) erreichte einen hervorragenden zweiten Platz, und der Schulsieger des
AGW 2009 ist Matthias Merkl (6d). Alle Teilnehmer am Schulentscheid bekamen
Buchpreise.
Wir gratulieren und drücken Matthias für den Stadtentscheid die Daumen!
16.
Dezember 2009
Wir
trauern um Dr. Christoph Schmid

Wir
trauern um Dr. Christoph Schmid,
unseren Kollegen, Freund und Lehrer am Augustinus-Gymnasium Weiden,
unseren "Doc", wie er von allen liebevoll und mit Hochachtung genannt
wurde.
Sein weiter geistiger Horizont, sein großes Herz und seine humane Gesinnung
werden weiterhin Inspiration für uns sein.
OStD
Dr. Michael Mahr
15.
Dezember 2009
Toller
Erfolg im Tischtennis
Das
Stadtfinale im Tischtennis der Altersklasse 4 (5./6. Klassen )
bestritten am 10. Dezember die Mannschaften des Augustinus-Gymnasiums
und des Kepler-Gymnasiums. In der Besetzung Lena Blumthaler, Fabian Janner,
Christoph Weig, Vincent Wellert, Felix Heil und Angelo Pazulinec bezwang
die Auswahl des "Augustinus" das "Kepler" mit 8 : 1. Damit
qualifizierte
sich das siegreiche Team zum Regionalentscheid Anfang Februar.
Kreisobmann Günther Wiehle lobte beide Mannschaften: "Das Ergebnis
ist
zwar deutlich, einige Begegnungen wurden aber erst im Entscheidungssatz
entschieden. Einsatz und Fairness stimmten bei allen Spielern". Er
bedankte sich bei den Betreuern, Ernst Herrmann für das "Kepler" und
Heidi
Matejka für das AGW, dass der Schulsport Tischtennis im
Sportunterricht und durch freiwillige Arbeitsgemeinschaften gefördert
wird.
Das Bild zeigt die beteiligten Aktiven mit Kreisobmann Günther
Wiehle (links), Heidi Matejka (Mitte) und Ernst Herrmann (rechts).
15.
Dezember 2009
Adventsfeier
der 5. Jahrgangsstufe
Am 14.
Dezember 2009 war es mal wieder soweit: Mehr als 80 Schüler der
Klassen
5 a - d trafen sich am Nachmittag im Pausenhof, um sich zusammen auf das nahende
Weihnachtsfest einzustimmen.
Zusammen mit zahlreichen Tutoren und den Klassenleitern unternahmen die "Nesthäkchen
des AGW" zunächst eine etwa einstündige Wanderung, die aufgrund
der einsetzenden Dämmerung und mitgebrachter Fackeln einen durchaus romantischen
Touch bekam.
"
Nach getaner Arbeit" versammelten sich dann alle Teilnehmer
in der Mensa, wo man sich mit Kinderpunsch und Stollensternen
wieder aufwärmen und stärken konnte. Abgerundet wurde
der Nachmittag dann durch eine besinnliche Weihnachtsgeschichte
sowie ein gemeinsam gesungenes Adventslied.
Die Tatsache, dass fast alle Schüler der 5. Klassen an dieser Feier teilnahmen,
macht deutlich, dass trotz - oder vielleicht auch wegen - einer ständig
zunehmenden Reizüberflutung offensichtlich großes Interesse an solchen "entschleunigenden" Veranstaltungen
besteht und diese daher unbedingt weiter gepflegt werden sollten.
10.
Dezember 2009
"Netzwerken" für
die Zukunft: AGW eröffnet Cisco-Akademierfolg
Dass
die Qualifikation im IT-Bereich für das Berufsleben essentiell
sein kann, ist ein Allgemeinplatz. Dass die Schüler des AGW gezielt
im IT-Bereich qualifiziert werden, ist großartig.
Bereits seit September 2009 bietet das Augustinus-Gymnasium seinen Schülern
IT-Kurse in der sogenannten Cisco-Akademie an. Oberstudienrat Klaus Märker
musste dafür im Vorfeld - übrigens als erster Gymnasiallehrer Bayerns
- an der Akademie für Lehrerfortbildung die Qualifikation erwerben.

OStR Klaus Märker (links) und Georg Schlagbauer von der
Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen
Nunmehr konnte Schulleiter Dr. Michael Mahr im Rahmen einer Feierstunde offiziell
die Eröffnung der IT-Akademie bekannt geben.

Manfred Wolf von der Akademie für Lehrerfortbildung (links)
und OStD Dr. Michael Mahr
Dabei
galt sein Dank der Stadt Weiden, dem Elternbeirat sowie dem Förderverein
für ihre Unterstützung. Das AGW schärft mit der Cisco-Akademie
sein Profil im naturwissenschaftlichen Bereich, ohne jedoch die Sprachen
zu vernachlässigen.
Die Schüler eignen sich, nachdem sie in die Grundlagen eingeführt
wurden, Expertenwissen im Bereich Computernetzwerke an. Sie erlernen die Einrichtung
von vernetzten Systemen und die Behebung von Fehlern - auch weltweit. Lohn
für die Mühen ist ein Industriezertifikat. Damit demonstriert man
neben seinem Wissen auch Fähigkeiten und Engagement in einem wichtigen
Berufsfeld.

Carsten Johnson von der Firma Cisco (Berlin)
Die
Firma Cisco fördert diese Qualifizierungsmaßnahme, sodass
die Schüler die Kurse kostenlos belegen können, anstatt mehrere
tausend Euro dafür zu zahlen, wie sie es bei einer Weiterbildungsmaßnahme
in der freien Wirtschaft tun müssten.
Besonders hervorzuheben ist Oberstudienrat Klaus Märkers außerordentlicher
Einsatz: Er betreut im Moment etwa 90 Schülerinnen und Schüler, die
mit großem Eifer wöchentlich und sogar gelegentlich in den Ferien "netzwerken" -
für ihre Zukunft.
9.
Dezember 2009
Erfolg
im Landeswettbewerb Latein – Vera Höcht auf den Spuren der
römischen Dichter
Die
Kollegiatin Vera Höcht (K13) hat bereits in der ersten Runde des
Landeswettbewerbs Latein ihre Lateinkenntnisse unter Beweis stellen
können.
In einer dreistündigen Klausur war ein Liebesbrief der Lukretia an Euryalus,
verfasst von Piccolomini, dem späteren Papst Pius II., zu übersetzen.
Außerdem wurden Sprachgefühl und Sprachbeherrschung in den zusätzlichen
Aufgaben überprüft.
In der zweiten Runde wählte die Kollegiatin als Hausarbeit den Vergleich
zwischen Poccolominis Euryalus und Lukretia und Vergils Äneas und Dido.
Die schriftliche Hausarbeit von Vera Höcht wurde mit Büchern und
CDs über römisches Leben und römische Dichter prämiert.
Die Preise spendete die E. Saal-Stifung. Herzlichen Glückwunsch!

Das Foto zeigt
Vera Höcht mit den Gratulanten, OStD Dr. Michael Mahr
und StDin Ursula Peter.
2.
Dezember 2009
Das
AGW zeigt Schleife
Anlässlich
des von UNAIDS, der Aids-Organisation der Vereinten Nationen, organisierten
Welt-Aids-Tages 2009, tragen viele Menschen am Dienstag, dem 01. Dezember
2009, die Aids-Schleife als sichtbares Zeichen der Solidarität
und des Kampfes gegen Aids.
„Wer
sie trägt, bekennt Farbe“, so die Organisation. Auch das
Augustinus-Gymnasium Weiden, das bereits am 03. Oktober diesen Jahres
eindrucksvoll gezeigt hat, dass es bunt ist, zeigt Schleife. Deshalb
hat die SMV in dieser Woche Aids-Schleifen während der Pausen
verkauft.
Unter
dem diesjährigen Motto „Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen
Verantwortung – für uns selbst und andere“ gab die
SMV den Startschuss für ihr Benefizprojekt im Schuljahr 2009/2010,
das Jugendliche nicht nur über die Gefahren des HI-Virus aufklären,
sondern sie auch ermahnen will, diejenigen nicht zu verdammen, die
mit der noch immer unheilbaren Krankheit zu leben haben, sondern sie
zu unterstützen.
Um
diesen Menschen zu helfen, haben die Klassen z.B. die Möglichkeit,
eine Patenschaft für Aidswaisen zu übernehmen. Im Laufe des
Schuljahres sind weitere Aktionen geplant. Abschluss der diesjährigen
Hilfsaktion wird ein Benefizlauf am Schuljahresende sein, bei dem Schüler,
Lehrer & Eltern gemeinsam gegen Aids laufen werden. Der Erlös
wird Aidswaisen zugute kommen.
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19. November 2009
Studentenleben
hautnah – Exkursion der 11. Klassen an die Universität Bayreuth
Die
Berufs- und Studienorientierung stellt einen wesentlichen Teil des
Projekt-Seminars in der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums
dar. Deshalb verbrachten
die 11. Klassen gemeinsam mit den Lehrern Dr. Simone Lutz, Klaus Märker
und Markus Fellner zwei Tage an der Universität Bayreuth, mit der das
Augustinus-Gymnasium schon seit 2003 im Rahmen des Projekts „Zusammenarbeit
Gymnasium – Universität“ kooperiert.
Das Projekt-Seminar ist darauf ausgelegt, die Schülerinnen und Schüler
an die Anforderungen von Hochschule und Berufswelt heranzuführen. Da der
Realitätsbezug dabei eine große Rolle spielt, lag die Organisation
in erster Linie in Schülerhand und umfasste nicht nur die Kontaktaufnahme
mit Lehrstühlen und Studenten, sondern
auch die Auswahl zahlreicher Lehrveranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis.
Am Ende erwartete die Schüler ein aufregendes Programm.
Im Unterschied zur Abiturvorbereitung am Gymnasium standen Vorlesungen aus
verschiedensten Fachbereichen auf dem Stundenplan: „Das Brachistochronenproblem
und sein Einfluss auf die moderne Mathematik“, „Experimentalphysik“, „Interkulturelles
Management“, Shakespeare’s Hamlet“, „Bewegungswissenschaft“ – die
Auswahl war riesengroß.
Aufgrund der Offenheit und des großen Engagements der Universitätsmitarbeiter
konnten unsere Schüler in zahlreiche Facetten des Studentenlebens hinein-schnuppern
und wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln.
13.
November 2009
Auf
den Spuren des Mauerfalls - Josef Hallmann als Gast der Franckeschen
Stiftung zu Besuch in Halle
Aktiv
Geschichte zu erforschen ist etwas, das Josef Hallmann, Schüler
der Klasse 10d, begeistert. Der Teilnehmer des Pluskurses "Werkstatt
Geschichte" durfte daher am Ende des letzten Schuljahres einen
einwöchigen Aufenthalt in Halle an der Saale verbringen. Er nahm
dort an der Schülerakademie für Geschichte teil. Diese wurde
von den Franckeschen Stiftungen zu Halle ins Leben gerufen, um angehende
Historiker zu fördern.
Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete mehrere Vorträge von Fachleuten
und Professoren, eine Führung durch das Depot des Stadtmuseums und eine
Exkursion zur Behörde der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
(BStU)“.
Damit
wurden alle Teilnehmer der Schülerakademie auf einen ähnlichen
Wissensstand über das Thema „Friedliche Revolution im Herbst
1989“ gebracht. Um das erworbene Wissen auch direkt anwenden
zu können, wurde anschließend eine Gruppenarbeitsphase angesetzt.
Das Ziel war es, eine Präsentation auszuarbeiten, die am 7.11.09
im Volkspark von Halle im Rahmen der Festwochen „Schritte zur
Freiheit“ vorgestellt wurde. Dort präsentierte Josef Hallmann
mit seiner Arbeitsgruppe Rechercheergebnisse zum Thema „Umweltzerstörung
und ökologische Bewegung in der DDR“.
Wir freuen uns über Josefs Engagement und historisches Interesse und sind
gespannt auf seine weiteren Aktivitäten: Im Moment arbeitet er gerade
an einem Filmprojekt über das Alltagsleben in den 1950er Jahren...
29.
Oktober 2009
"(B)recht
so!" -
Stephan Uhlig und das Vokalensemble des AGW interpretieren Brecht
Ihrem Musiklehrer
Peter Pollinger haben es die Schüler der K 12 und der Leistungskurs
Deutsch der K 13 zu verdanken, in den Genuss gekommen zu sein, Literatur
einmal auf eine andere Weise als in der Schule sonst üblich vermittelt
zu bekommen. Als der Musiker Stephan Uhlig vor zwei Jahren schon einmal
- im
Rahmen der Max-Reger-Tage - in Weiden gastierte, war Peter Pollinger so begeistert,
dass er ihn spontan zu einem Konzert ans AGW lud.
Stephan Uhlig, ein laut Selbstauskunft "Fastschulverweigerer", studierte
die Fächer Musik und Deutsch an der Universität Bremen auf Lehramt,
entschied sich danach aber, als freier Kulturschaffender tätig zu sein.
Dennoch, sein Wille, pädagogisch zu wirken, ist auch bei seinem Konzert
am AGW deutlich spürbar.
" Von der Romantik zum Realismus" ist sein Brecht-Programm betitelt
und Uhlig erläutert den jungen Zuhörern zunächst knapp die philosophischen
Grundlagen der Romantik und des Realismus, ohne die diese literarischen Strömungen
nicht zugänglich sind; es handelt sich also, wie Uhlig selbst sagt, um ein "Gesprächskonzert".
Geschickt verknüpft der Künstler sodann Brechts Biographie mit ausgewählten
Texten wie dem "Lied gegen Verführung", "Erinnerung an
die Marie A." oder "Die Legende vom toten Soldaten", die er,
begleitet durch seine Konzertgitarre, mit feiner Nuancierung kunstvoll vorträgt.
Dass das Vokalensemble des AGW unter der Leitung von Peter Pollinger bei drei
Stücken mitwirken darf und somit aus dem "Gesprächskonzert" ein "Workshop" wird,
ist der besondere Höhepunkt dieser Veranstaltung in der Mensa.
Die Schüler zeigten sich beeindruckt von Stephan Uhligs Vortragskunst
und der Tatsache, dass Bert Brecht nicht nur literarische Texte, sondern auch
selbst Vertonungen schuf.
(B)recht so!
22.
Oktober 2009
Oberpfälzer
Helden im Visier der "Werkstatt Geschichte": Auszeichnungen
im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten für fünf
Schülerinnen und Schüler des AGW durch Staatssekretär
Dr. Marcel Huber
Der
1. Oktober war für fünf Schüler des Augustinus-Gymnasiums
ein ganz besonderer Tag: Während ihre Klassenkameraden die Schulbank
drückten, ging es für sie mit ihrem Lehrer Thomas Peter in
die Würzburger Residenz, wo sie für ihre im Rahmen der "Werkstatt
Geschichte" entstandenen Beiträge zum Geschichtswettbewerb
des Bundespräsidenten, der diesmal unter dem Thema „Helden-
verehrt, verkannt, vergessen“ stand, jeweils mit einem bayerischen
Landespreis ausgezeichnet wurden.
Im vergangenen Schuljahr hatte Thomas Vitzthum (Jgst.10) auf den Spuren des
Ritters Caspar Erlbeck geforscht, während sich die vier Schüler Johannes
Haider, Christian Kreuzer, Katharina Trettenbach (alle Jgst.10) und Lena Krämer
(Jgst.9) in einem Gruppenbeitrag mit dem ehemaligen Bürgermeister der
Stadt Weiden, Melchior Probst, beschäftigten.
Wie unterschiedlich diese beiden Themen und letztlich auch die beiden Persönlichkeiten
waren, lässt schon erahnen, wie weit der Heldenbegriff gefasst ist. Dies
betonte auch Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayrischen Geschichte,
in seiner Ansprache: Die Definition eines Helden habe im Laufe der Zeit immer
wieder Wandlungen durchgemacht, waren Helden früher meist bekannte Persönlichkeiten,
so steht der Begriff jetzt auch für die vielen unbekannten stillen Helden,
denen im Gegensatz zu ihren berühmten Kollegen die Anerkennung für
ihre Leistungen versagt blieb.
Was jedoch die modernen Helden auszeichne, so Staatssekretär Dr. Marcel
Huber und Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsmitglied der den Wettbewerb ausrichtenden
Körber-Stiftung, sei nach wie vor Selbstlosigkeit und Zivilcourage, wenn
auch jede Zeit nach ihren eigenen Helden suche.
Doch nicht nur den Heldenbegriff näher zu beleuchten, sondern auch Projektarbeit
und eigenständiges Forschen und Lernen außerhalb des Klassenzimmers
waren Ziel des Wettbewerbs, an dem sich allein in Bayern über 700 Schüler
beteiligten.
Neben der Preisverleihung gab es für die fünf Preisträger auch
Gelegenheit, die ebenfalls in der Residenz untergebrachte Bayerische Landesausstellung
mit dem Titel "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" zu besuchen, die
sich mit der Nachkriegszeit und den Fünfziger Jahren in Bayern befasst.
Diese Tatsache machte die Ausstellung doppelt interessant, thematisiert sie
mit den Fünfziger Jahren doch genau das momentane Projekt des Wahlkurses
Werkstatt Geschichte.
Sicherlich wird der Tag den Schülern positiv in Erinnerung bleiben und
der Erfolg ein Ansporn bei den Recherchen ihres neuen Projekts sein.
16.
Oktober 2009
Hochbegabtenförderung
am AGW: Großer Erfolg im E-Learning-Kurs „Technische Informatik“
Fleiß sowie
individuelle Schülerförderung durch hochqualifizierte und
-motivierte Lehrkräfte zahlt sich eben aus:
Alle acht Schülerinnen und Schüler (aus den Jahrgangsstufen 10 und
11), die am
E-Learning-Kurs "Technische Informatik" im Rahmen des ELTIS-Projektes
mit der Universität Passau teilnehmen, haben die im Juli 2009 abgelegte
Klausur bestanden und an der Universität einen Schein erworben, den sie
für das Bachelor-Studium später anerkennen lassen können. Dass
sie sich durchaus mit Studenten der ersten Semester des Informatikstudiums
messen können, zeigen auch die Notenergebnisse – zwei Schüler
haben sogar die Bestnote 1,0 erreicht!
Seit dem Schuljahr 2007/2008 bietet das AGW unter der Leitung von Herrn Klaus
Märker einen Kurs „Technische Informatik“ im Rahmen des Wahlfachprogrammes
an. Hier werden neben den Lerninhalten des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projekts
auch weitere Stoffgebiete aus den Bereichen Elektronik, Rechnersysteme und
Hardware-Programmierung vermittelt. Dabei steht die Eigenaktivität der
Schüler im Vordergrund, insbesondere in Form eigener Experimente in Übungen.
Dazu dient auch unser kleines Elektronik- /Rechnerlabor, welches wir eigens
für dieses Projekt eingerichtet haben. Es wird in Zusammenarbeit mit Herrn
Märker von Schülern betreut. Es werden aber auch theoretische Lerninhalte,
wie zum Beispiel Rechnerarchitektur oder Boolsche Algebra vermittelt.
So großen Erfolg hat dieses Fördermodell am AGW, da die Schüler
starkes Interesse und hohe Begabung zeigen, mit großem Engagement arbeiten
und von Herrn Märker während des Online-Kurses aber auch bei Übungen äußerst
qualifiziert betreut werden.
Wir gratulieren herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!
15.
Oktober 2009
Qualifiziert
für die Zukunft: Verleihung der Cambridge-Zertifikate
Große
Freude herrschte am Freitag, 09.10.2009, als die ersehnten Cambridge-Zertifikate
Business English Niveau B1 und B2 und CAE verliehen werden konnten.
Schulleiter Herr Dr. Mahr und Frau Lippe konnten dabei über 70
Schülerinnen und Schülern des Augustinus-Gymnasiums den Lohn
ihrer Arbeit in Form dieser begehrten und international anerkannten
Zertifikate überreichen. Stellvertretend für die VHS Weiden
/ Neustadt, an der die Prüfungen abgelegt wurden, war Herr Krämer
anwesend. Anschließend wurde der Erfolg noch mit Sekt und Orangensaft
gefeiert.
Größter Dank gilt Frau Lippe und den jeweiligen Englischlehrern,
die die Schüler exzellent auf diese wichtige Prüfung vorbereitet
haben.
12.
Oktober 2009
Weiden
ist bunt - das AGW zeigt Flagge
Der
3. Oktober, "Tag der deutschen Einheit", stand in diesem
Jahr ganz unter dem Motto "Weiden ist bunt". Die Stadt hatte
zu einem großen Fest der Demokratie gerufen, da ließ es
sich das Augustinus-Gymnasium nicht nehmen, dabei zu sein.
Am Macerata-Platz bewirtete die SMV, unterstützt durch zahlreiche Lehrer,
allen voran Frau Lippe, Frau Benkhardt und Herrn Matejka, die Gäste mit
Kaffee, Kuchen und Würstchen.
Aber nicht nur für das leibliche Wohl war dort bestens gesorgt, auch die
Kultur sollte nicht zu kurz kommen: Auf der Bühne wechselten sich Jazz-Combo,
die Coverrockband "Bad Attitude" sowie die Alternative Band "William's
Orbit" ab und sorgten für gute Stimmung und begeistert tanzende Zuschauer.
Das Technikteam unter der Leitung von Herrn Kreuzer verantwortete dabei stets
das rechte Licht und die richtige Tonqualität.
Die
Leistungskurse Geschichte sowie einige Geschichtskurse der 10. Jahrgangsstufe
hatten - unter Federführung von Frau Büchl - eine Ausstellung
konzipiert, die wesentliche Stationen der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland vorstellte, die in diesem Jahr 60. Geburtstag feiert. Diese
fand reges Interesse der Passanten.
Der
Leistungskurs Deutsch (K 13) unter der Leitung von Frau Peter präsentierte
ebenfalls die Geschichte der Bundesrepublik, allerdings auf nachdenklich
- humorvolle Weise in einer lyrischen Revue.
Die
Veranstaltung war ein voller Erfolg und stellte eindrucksvoll unter
Beweis: Weiden ist bunt - das AGW auch.
29.
September 2009
Literaturpreis
für Johannes Dill
Unter
dem Titel „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ veranstaltet
das Kultusministerium regelmäßig einen Schülerwettbewerb,
in diesem Jahr zum Thema „Europa unter dem Karpatenbogen“.
Auf Anregung seines Geschichts-LK-Lehrers Thomas Peter beteiligte sich Johannes
Dill (K 13) daran und entschied sich für den „Kreativwettbewerb
Literatur“. Hierbei verfasste er auf Grundlage einer kurzen siebenbürgischen
Sage in etwa vierwöchiger Arbeitszeit ein Drama mit dem Titel „Der
Mann mit dem Winde“, das zwölf Seiten Text umfasst. Nachdem er das
Werk eingereicht hatte, wurde ihm zu seiner großen Freude mitgeteilt,
dass er in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2008/09 nach Dinkelsbühl
geladen war, um dort vor einer Jury seine Arbeit zu präsentieren und eine
Auszeichnung zu erhalten. Nach einiger Überlegung entschied sich Johannes,
für die Vorbereitung seiner Präsentation auf die Mithilfe seiner
Mitschüler im Leistungskurs Deutsch zurückzugreifen. Unter tatkräftiger
Mithilfe des Kurses und seiner Leiterin Simone Peter wurden die Schlüsselszenen
des Dramentextes szenisch umgesetzt und so entstanden ausdrucksstarke Fotos,
die Johannes für seinen Vortrag gut nutzen konnte.
Neben einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in Dinkelsbühl wurde Johannes
Dill nach gelungener Präsentation seiner Arbeit eine Ehrung für den
ersten Platz im Bereich Literatur zuteil. Zudem erhielt er ein Preisgeld von
100 Euro. Besonders hervorgehoben wurden in der Laudatio die ausgefeilten Charaktere,
die Echtheit ihrer Sprache, das dramaturgische Geschick des Autors sowie die
aktuelle Thematik des Stückes, das sich mit dem Eingreifen des Menschen
in Gottes Schöpfung beschäftigt.
Wir gratulieren Johannes herzlich und hoffen auf weitere literarische Werke
aus seiner Feder!
Das Foto zeigt Johannes Dill mit seiner Deutschlehrerin Simone Peter.
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