Archiv

Schuljahr 2009/10

21. Januar 2010
Schon der erste Eindruck ist entscheidend: Assessment Center für die Schüler der Q11

Eine aussagekräftige Bewerbung allein reicht nicht aus. Viele Unternehmen setzen heute Assessment Center als Personalauswahlverfahren ein. Die Teilnehmer werden mit zahlreichen Problemstellungen konfrontiert, um diejenigen Bewerber zu ermitteln, die den Anforderungen eines Unternehmens am besten entsprechen.



In Kooperation mit fünf externen Partnern aus der Wirtschaft bekamen die Schüler der Q11 einen Einblick in den Ablauf eines Assessment Centers. Anhand zahlreicher praktischer Übungen und wertvoller Hintergrundinformationen vermittelten Vertreter der Personalabteilungen der Raiffeisenbank, der Sparkasse Oberpfalz Nord, der AOK und der Firma Witt den Schülern einen ersten Eindruck von dem, was im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens auf sie zukommen könnte. Darüber hinaus besuchte eine Schülergruppe das Unternehmen Conrad Electronic in Wernberg. Hier wurde den Schülern durch Bewertung von Einzelpräsentationen und Beobachtung von gruppendynamischen Prozessen auf den Zahn gefühlt. Die Teilnehmer wurden durch diese Bewerbungssimulation realistisch gefordert, aber auch gefördert.
Herzlichen Dank ergeht an die Schülerinnen und Schüler Lena Braun, Elisabeth Hoppe, Christian Meyer und Tobias Stahl für die Organisation dieses Moduls im Rahmen der Berufs- und Studienwahl.

14. Januar 2010
Spanisch mit Bravour: Verleihung der DELE Diplome am Augustinus-Gymnasium

Am 22.12.2009 wurden fünf Schülerinnen des Augustinus-Gymnasiums von Herrn Guillermo Grünewald, dem DELE-Beauftragten der VHS Weiden, die DELE Sprachdiplome des spanischen Kultusministeriums verliehen.
Bei den Prüfungen, die bereits im Mai stattfanden und zur Korrektur nach Spanien geschickt wurden, mussten Spanischkenntnisse in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen sowie schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit unter Beweis gestellt werden. Alle fünf teilnehmenden Kandidatinnen haben mit Bravour bestanden.
OStD Dr. Mahr gratulierte den Schülerinnen zu ihrem Sprachdiplom und dankte OStRin Stangl für die Prüfungsvorbereitung.


Das Bild zeigt OStRin Angela Stangl, Herrn Guillermo Günewald und die erfolgreichen Schülerinnen.

08. Januar 2010
Planeten in der Mensa - Erfolg der Klasse 6d beim Wettbewerb "Astroklasse"

Planeten in der Mensa des Augustinus-Gymnasiums? Das war die ungewöhnliche Idee der Klasse 6d und ihres Mathematiklehrers Dr. Gerhard Suttner, die sie anlässlich der Woche der Schulastronomie des Max-Planck-Instituts in die Tat umsetzten. Um sie zu verwirklichen, mussten zunächst Modelle der Planeten unseres Sonnensystems im Mathematikunterricht geplant werden, wozu eine maßstabsgerechte Errechnung der Größenverhältnisse notwendig war. Auf dieser Grundlage konnten die Schülerinnen und Schüler dann - unter Anleitung ihres Kunstlehrers Manfred Dirscherl - in einer Projektwoche Planeten basteln und entsprechend bemalen und gestalten.

Als Material dienten Styroporkugeln mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter (Merkur) bis ca. 50 Zentimeter (Jupiter). Schließlich wurden die Planeten, über die jeweils eines kleinen Plakats informiert, an der Decke des Mensa-Gebäudes befestigt.



Nicht nur die Schulgemeinschaft freut sich über die so entstandene Ausstellung, auch das Max-Planck-Institut wusste die Arbeit der Schüler und ihrer Lehrer zu würdigen: Beim Wettbewerb "AstroKlasse" wurde sie mit dem 3. Preis in der Jahrgangsstufe 5-8 ausgezeichnet.


Wir gratulieren herzlich!

22. Dezember 2009
Weihnachtskonzert: Musik mit Mystik

"Der Neue Tag" berichtete in seiner Ausgabe vom 19./20. Dezember 2009 über unser Weihnachtskonzert:

"
Von hinten zogen die weiß gekleideten Sängerinnen und Sänger mit Kerzenschalen in die Klosterkirche St. Augustin ein, während der Gemischte Chor vorne am Altar "Veni, veni Emmanuel" aus dem 15. Jahrhundert anstimmte. Der Moment, der beim Weihnachtlichen Konzert des Augustinus-Gymnasiums am Donnerstagabend am stärksten beeindruckte. Wieder so ein Kabinettstückchen von Peter Pollinger.
Ein echtes Gänsehaut-Erlebnis, mystisch und trotzdem voll gläubiger Harmonie. Vier Lieder lang standen die Schüler Spalier entlang der Sitzbänke im Mittelgang und an den Seitengängen. Dann reichten sie die Kerzen weiter ans Publikum und vereinten sich vorne mit ihren Kollegen, die bereits "Adeste fideles", "Es wird scho glei dumpa" und den "Andachtsjodler" gesungen hatten, zu einem mächtigen Klangkörper.
Die Kirche war brechend voll. In unmittelbarer Umgebung von St. Augustin gab es keinen einzigen Parkplatz mehr. Viele Besucher standen hinten oder in den Gängen. Und alle harrten aus bis zum großen Finale. Die profunden Bässe im Chor machten natürlich den Unterschied zum gleichstimmigen Klangkörper eines Elly-Heuss-Gymnasiums aus, das tags zuvor einen wunderschönen Auftritt hatte.



Brillant eröffnete Theresa Troglauer die musikalische Weihestunde mit einem Präludium von Johann Sebastian Bach. Die zarten und schweren Klangfarben Arcangelo Corellis ließ im Anschluss das von Sandra Schmelzer geleitete Orchester stilsicher beim "Concerto Grosso in g-Moll" aufleben. Etwas spritziger kam dann "Frosty the Snowman" daher. Begann das überaus kurzweilige Konzert mit instrumentaler Musik, so schloss sich jetzt der Kreis in Richtung Chorgesang. Zunächst genossen die Zuhörer aber eine weitere musikalische Inspiration mit herrlichen Arien aus Bachs "Magnifikat". Vorgetragen von Julia Wagner, Luzia Brandl, Eva Hys, Felix Roth und Eva Dommermuth.
Chorleiter, Studiendirektor Pollinger hatte mit seinem von Instrumenten begleiteten gleichstimmigen Chor herrliche Weihnachtslieder einstudiert. "Engel haben Himmelslieder", sangen die Youngsters, "Good News" und "White Shepherds Rocked". Pollingers engagiertes Dirigieren motivierte den Chor zu großen Leistungen. Einfühlsam weitergeführt wurde der Abend vom Kammermusik-Ensemble und dem "Gitarrenquintett in D-Dur" von Luigi Boccherini. Noch einmal erklang die Orgel - "Vom Himmel hoch". Dann leitete der Dirigent zum eingangs erwähnten Finalteil über. Riesenapplaus war den Akteuren sicher."

21. Dezember 2009
Das AGW liest: Spannender Schulentscheid im Vorlesewettbewerb

Wer wird sich durchsetzen können? Welche/r Schüler/in wird den Thron des besten Vorlesers der Schule besteigen? Um diese Frage zu beantworten, trafen sich die Schüler und Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe am Freitag, den 11.12.2009,
in der Mensa. Mit dabei waren natürlich die Klassensieger Johannes Widmann (6a), Veronika Winter (6b), Anika Biehler (6c), Matthias Merkl (6d) sowie Ellen Werner (6e).
Per Los wurde die Reihenfolge der Leser bestimmt. In der ersten Runde mussten die Vorleser einen vorbereiteten Text vor der Jury, zu der die Deutschlehrer aller sechsten Klassen sowie Herr Richter als Moderator gehörten, vortragen. Die Zuschauer tauchten in die Rolle des kleinen Benni ein, kamen dem Geheimnis des Rosenhauses auf die Spur, verfolgten den Weg des Lächelns, lauschten dem Abenteuer der Penderwicks und reisten zum Schluss mit Caius ins alte Rom. Dafür ernteten alle fünf Teilnehmer verdienten Applaus. Doch erneut stieg der Puls der Kandidaten, denn die größere Herausforderung stand noch bevor: Sie mussten einen fremden, schwierigen Text aus dem Buch „Die 13. Prophezeiung“ möglichst flüssig vorlesen. Kritisch verfolgten die Jurymitglieder jeden Fehler, während die Zuhörer ruhig lauschten. Als auch diese Hürde gemeistert war, feuerte jede Klasse noch einmal seinen Sieger an, bevor die Jury den Raum verließ, um sich zu beraten. Inzwischen dankte Herr Richter dem Publikum für die fairen Wettkampfbedingungen. Die Spannung hing spürbar in der Luft, bis die Entscheidung endlich getroffen war. Schließlich verkündete Herr Richter das Ergebnis: Ellen Werner (6e) erreichte einen hervorragenden zweiten Platz, und der Schulsieger des AGW 2009 ist Matthias Merkl (6d). Alle Teilnehmer am Schulentscheid bekamen Buchpreise.



Wir gratulieren und drücken Matthias für den Stadtentscheid die Daumen!

16. Dezember 2009
Wir trauern um Dr. Christoph Schmid

Wir trauern um Dr. Christoph Schmid,
unseren Kollegen, Freund und Lehrer am Augustinus-Gymnasium Weiden,
unseren "Doc", wie er von allen liebevoll und mit Hochachtung genannt wurde.
Sein weiter geistiger Horizont, sein großes Herz und seine humane Gesinnung werden weiterhin Inspiration für uns sein.

OStD Dr. Michael Mahr

15. Dezember 2009
Toller Erfolg im Tischtennis

Das Stadtfinale im Tischtennis der Altersklasse 4 (5./6. Klassen )
bestritten am 10. Dezember die Mannschaften des Augustinus-Gymnasiums
und des Kepler-Gymnasiums. In der Besetzung Lena Blumthaler, Fabian Janner,
Christoph Weig, Vincent Wellert, Felix Heil und Angelo Pazulinec bezwang
die Auswahl des "Augustinus" das "Kepler" mit 8 : 1. Damit qualifizierte
sich das siegreiche Team zum Regionalentscheid Anfang Februar.
Kreisobmann Günther Wiehle lobte beide Mannschaften: "Das Ergebnis ist
zwar deutlich, einige Begegnungen wurden aber erst im Entscheidungssatz
entschieden. Einsatz und Fairness stimmten bei allen Spielern". Er
bedankte sich bei den Betreuern, Ernst Herrmann für das "Kepler" und Heidi
Matejka für das AGW, dass der Schulsport Tischtennis im
Sportunterricht und durch freiwillige Arbeitsgemeinschaften gefördert wird.


Das Bild zeigt die beteiligten Aktiven mit Kreisobmann Günther
Wiehle (links), Heidi Matejka (Mitte) und Ernst Herrmann (rechts).


15. Dezember 2009
Adventsfeier der 5. Jahrgangsstufe

Am 14. Dezember 2009 war es mal wieder soweit: Mehr als 80 Schüler der Klassen
5 a - d trafen sich am Nachmittag im Pausenhof, um sich zusammen auf das nahende Weihnachtsfest einzustimmen.
Zusammen mit zahlreichen Tutoren und den Klassenleitern unternahmen die "Nesthäkchen des AGW" zunächst eine etwa einstündige Wanderung, die aufgrund der einsetzenden Dämmerung und mitgebrachter Fackeln einen durchaus romantischen Touch bekam.



" Nach getaner Arbeit" versammelten sich dann alle Teilnehmer in der Mensa, wo man sich mit Kinderpunsch und Stollensternen wieder aufwärmen und stärken konnte. Abgerundet wurde der Nachmittag dann durch eine besinnliche Weihnachtsgeschichte sowie ein gemeinsam gesungenes Adventslied.
Die Tatsache, dass fast alle Schüler der 5. Klassen an dieser Feier teilnahmen, macht deutlich, dass trotz - oder vielleicht auch wegen - einer ständig zunehmenden Reizüberflutung offensichtlich großes Interesse an solchen "entschleunigenden" Veranstaltungen besteht und diese daher unbedingt weiter gepflegt werden sollten.

10. Dezember 2009
"Netzwerken" für die Zukunft: AGW eröffnet Cisco-Akademierfolg

Dass die Qualifikation im IT-Bereich für das Berufsleben essentiell sein kann, ist ein Allgemeinplatz. Dass die Schüler des AGW gezielt im IT-Bereich qualifiziert werden, ist großartig.
Bereits seit September 2009 bietet das Augustinus-Gymnasium seinen Schülern IT-Kurse in der sogenannten Cisco-Akademie an. Oberstudienrat Klaus Märker musste dafür im Vorfeld - übrigens als erster Gymnasiallehrer Bayerns - an der Akademie für Lehrerfortbildung die Qualifikation erwerben.


OStR Klaus Märker (links) und Georg Schlagbauer von der
Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen

Nunmehr konnte Schulleiter Dr. Michael Mahr im Rahmen einer Feierstunde offiziell die Eröffnung der IT-Akademie bekannt geben.


Manfred Wolf von der Akademie für Lehrerfortbildung (links)
und OStD Dr. Michael Mahr

Dabei galt sein Dank der Stadt Weiden, dem Elternbeirat sowie dem Förderverein für ihre Unterstützung. Das AGW schärft mit der Cisco-Akademie sein Profil im naturwissenschaftlichen Bereich, ohne jedoch die Sprachen zu vernachlässigen.
Die Schüler eignen sich, nachdem sie in die Grundlagen eingeführt wurden, Expertenwissen im Bereich Computernetzwerke an. Sie erlernen die Einrichtung von vernetzten Systemen und die Behebung von Fehlern - auch weltweit. Lohn für die Mühen ist ein Industriezertifikat. Damit demonstriert man neben seinem Wissen auch Fähigkeiten und Engagement in einem wichtigen Berufsfeld.


Carsten Johnson von der Firma Cisco (Berlin)

Die Firma Cisco fördert diese Qualifizierungsmaßnahme, sodass die Schüler die Kurse kostenlos belegen können, anstatt mehrere tausend Euro dafür zu zahlen, wie sie es bei einer Weiterbildungsmaßnahme in der freien Wirtschaft tun müssten.
Besonders hervorzuheben ist Oberstudienrat Klaus Märkers außerordentlicher Einsatz: Er betreut im Moment etwa 90 Schülerinnen und Schüler, die mit großem Eifer wöchentlich und sogar gelegentlich in den Ferien "netzwerken" - für ihre Zukunft.

9. Dezember 2009
Erfolg im Landeswettbewerb Latein – Vera Höcht auf den Spuren der römischen Dichter

Die Kollegiatin Vera Höcht (K13) hat bereits in der ersten Runde des Landeswettbewerbs Latein ihre Lateinkenntnisse unter Beweis stellen können.
In einer dreistündigen Klausur war ein Liebesbrief der Lukretia an Euryalus, verfasst von Piccolomini, dem späteren Papst Pius II., zu übersetzen. Außerdem wurden Sprachgefühl und Sprachbeherrschung in den zusätzlichen Aufgaben überprüft.
In der zweiten Runde wählte die Kollegiatin als Hausarbeit den Vergleich zwischen Poccolominis Euryalus und Lukretia und Vergils Äneas und Dido.
Die schriftliche Hausarbeit von Vera Höcht wurde mit Büchern und CDs über römisches Leben und römische Dichter prämiert. Die Preise spendete die E. Saal-Stifung. Herzlichen Glückwunsch!


Das Foto zeigt Vera Höcht mit den Gratulanten, OStD Dr. Michael Mahr
und StDin Ursula Peter.

2. Dezember 2009
Das AGW zeigt Schleife

Anlässlich des von UNAIDS, der Aids-Organisation der Vereinten Nationen, organisierten Welt-Aids-Tages 2009, tragen viele Menschen am Dienstag, dem 01. Dezember 2009, die Aids-Schleife als sichtbares Zeichen der Solidarität und des Kampfes gegen Aids.

„Wer sie trägt, bekennt Farbe“, so die Organisation. Auch das Augustinus-Gymnasium Weiden, das bereits am 03. Oktober diesen Jahres eindrucksvoll gezeigt hat, dass es bunt ist, zeigt Schleife. Deshalb hat die SMV in dieser Woche Aids-Schleifen während der Pausen verkauft.

Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen Verantwortung – für uns selbst und andere“ gab die SMV den Startschuss für ihr Benefizprojekt im Schuljahr 2009/2010, das Jugendliche nicht nur über die Gefahren des HI-Virus aufklären, sondern sie auch ermahnen will, diejenigen nicht zu verdammen, die mit der noch immer unheilbaren Krankheit zu leben haben, sondern sie zu unterstützen.

Um diesen Menschen zu helfen, haben die Klassen z.B. die Möglichkeit, eine Patenschaft für Aidswaisen zu übernehmen. Im Laufe des Schuljahres sind weitere Aktionen geplant. Abschluss der diesjährigen Hilfsaktion wird ein Benefizlauf am Schuljahresende sein, bei dem Schüler, Lehrer & Eltern gemeinsam gegen Aids laufen werden. Der Erlös wird Aidswaisen zugute kommen.
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19. November 2009
Studentenleben hautnah – Exkursion der 11. Klassen an die Universität Bayreuth

Die Berufs- und Studienorientierung stellt einen wesentlichen Teil des Projekt-Seminars in der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums dar. Deshalb verbrachten
die 11. Klassen gemeinsam mit den Lehrern Dr. Simone Lutz, Klaus Märker und Markus Fellner zwei Tage an der Universität Bayreuth, mit der das Augustinus-Gymnasium schon seit 2003 im Rahmen des Projekts „Zusammenarbeit Gymnasium – Universität“ kooperiert.



Das Projekt-Seminar ist darauf ausgelegt, die Schülerinnen und Schüler an die Anforderungen von Hochschule und Berufswelt heranzuführen. Da der Realitätsbezug dabei eine große Rolle spielt, lag die Organisation in erster Linie in Schülerhand und umfasste nicht nur die Kontaktaufnahme mit Lehrstühlen und Studenten, sondern
auch die Auswahl zahlreicher Lehrveranstaltungen aus dem Vorlesungsverzeichnis. Am Ende erwartete die Schüler ein aufregendes Programm.
Im Unterschied zur Abiturvorbereitung am Gymnasium standen Vorlesungen aus verschiedensten Fachbereichen auf dem Stundenplan: „Das Brachistochronenproblem und sein Einfluss auf die moderne Mathematik“, „Experimentalphysik“, „Interkulturelles Management“, Shakespeare’s Hamlet“, „Bewegungswissenschaft“ – die Auswahl war riesengroß.



Aufgrund der Offenheit und des großen Engagements der Universitätsmitarbeiter konnten unsere Schüler in zahlreiche Facetten des Studentenlebens hinein-schnuppern und wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln.


13. November 2009
Auf den Spuren des Mauerfalls - Josef Hallmann als Gast der Franckeschen Stiftung zu Besuch in Halle

Aktiv Geschichte zu erforschen ist etwas, das Josef Hallmann, Schüler der Klasse 10d, begeistert. Der Teilnehmer des Pluskurses "Werkstatt Geschichte" durfte daher am Ende des letzten Schuljahres einen einwöchigen Aufenthalt in Halle an der Saale verbringen. Er nahm dort an der Schülerakademie für Geschichte teil. Diese wurde von den Franckeschen Stiftungen zu Halle ins Leben gerufen, um angehende Historiker zu fördern.
Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete mehrere Vorträge von Fachleuten und Professoren, eine Führung durch das Depot des Stadtmuseums und eine Exkursion zur Behörde der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)“.

Damit wurden alle Teilnehmer der Schülerakademie auf einen ähnlichen Wissensstand über das Thema „Friedliche Revolution im Herbst 1989“ gebracht. Um das erworbene Wissen auch direkt anwenden zu können, wurde anschließend eine Gruppenarbeitsphase angesetzt. Das Ziel war es, eine Präsentation auszuarbeiten, die am 7.11.09 im Volkspark von Halle im Rahmen der Festwochen „Schritte zur Freiheit“ vorgestellt wurde. Dort präsentierte Josef Hallmann mit seiner Arbeitsgruppe Rechercheergebnisse zum Thema „Umweltzerstörung und ökologische Bewegung in der DDR“.
Wir freuen uns über Josefs Engagement und historisches Interesse und sind gespannt auf seine weiteren Aktivitäten: Im Moment arbeitet er gerade an einem Filmprojekt über das Alltagsleben in den 1950er Jahren...


29. Oktober 2009
"(B)recht so!" -
Stephan Uhlig und das Vokalensemble des AGW interpretieren Brecht

Ihrem Musiklehrer Peter Pollinger haben es die Schüler der K 12 und der Leistungskurs Deutsch der K 13 zu verdanken, in den Genuss gekommen zu sein, Literatur einmal auf eine andere Weise als in der Schule sonst üblich vermittelt zu bekommen. Als der Musiker Stephan Uhlig vor zwei Jahren schon einmal - im
Rahmen der Max-Reger-Tage - in Weiden gastierte, war Peter Pollinger so begeistert, dass er ihn spontan zu einem Konzert ans AGW lud.
Stephan Uhlig, ein laut Selbstauskunft "Fastschulverweigerer", studierte die Fächer Musik und Deutsch an der Universität Bremen auf Lehramt, entschied sich danach aber, als freier Kulturschaffender tätig zu sein. Dennoch, sein Wille, pädagogisch zu wirken, ist auch bei seinem Konzert am AGW deutlich spürbar.
" Von der Romantik zum Realismus" ist sein Brecht-Programm betitelt und Uhlig erläutert den jungen Zuhörern zunächst knapp die philosophischen Grundlagen der Romantik und des Realismus, ohne die diese literarischen Strömungen nicht zugänglich sind; es handelt sich also, wie Uhlig selbst sagt, um ein "Gesprächskonzert".



Geschickt verknüpft der Künstler sodann Brechts Biographie mit ausgewählten Texten wie dem "Lied gegen Verführung", "Erinnerung an die Marie A." oder "Die Legende vom toten Soldaten", die er, begleitet durch seine Konzertgitarre, mit feiner Nuancierung kunstvoll vorträgt.
Dass das Vokalensemble des AGW unter der Leitung von Peter Pollinger bei drei Stücken mitwirken darf und somit aus dem "Gesprächskonzert" ein "Workshop" wird, ist der besondere Höhepunkt dieser Veranstaltung in der Mensa.
Die Schüler zeigten sich beeindruckt von Stephan Uhligs Vortragskunst und der Tatsache, dass Bert Brecht nicht nur literarische Texte, sondern auch selbst Vertonungen schuf.
(B)recht so!

22. Oktober 2009
Oberpfälzer Helden im Visier der "Werkstatt Geschichte": Auszeichnungen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten für fünf Schülerinnen und Schüler des AGW durch Staatssekretär Dr. Marcel Huber

Der 1. Oktober war für fünf Schüler des Augustinus-Gymnasiums ein ganz besonderer Tag: Während ihre Klassenkameraden die Schulbank drückten, ging es für sie mit ihrem Lehrer Thomas Peter in die Würzburger Residenz, wo sie für ihre im Rahmen der "Werkstatt Geschichte" entstandenen Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der diesmal unter dem Thema „Helden- verehrt, verkannt, vergessen“ stand, jeweils mit einem bayerischen Landespreis ausgezeichnet wurden.
Im vergangenen Schuljahr hatte Thomas Vitzthum (Jgst.10) auf den Spuren des Ritters Caspar Erlbeck geforscht, während sich die vier Schüler Johannes Haider, Christian Kreuzer, Katharina Trettenbach (alle Jgst.10) und Lena Krämer (Jgst.9) in einem Gruppenbeitrag mit dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Weiden, Melchior Probst, beschäftigten.



Wie unterschiedlich diese beiden Themen und letztlich auch die beiden Persönlichkeiten waren, lässt schon erahnen, wie weit der Heldenbegriff gefasst ist. Dies betonte auch Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayrischen Geschichte, in seiner Ansprache: Die Definition eines Helden habe im Laufe der Zeit immer wieder Wandlungen durchgemacht, waren Helden früher meist bekannte Persönlichkeiten, so steht der Begriff jetzt auch für die vielen unbekannten stillen Helden, denen im Gegensatz zu ihren berühmten Kollegen die Anerkennung für ihre Leistungen versagt blieb.



Was jedoch die modernen Helden auszeichne, so Staatssekretär Dr. Marcel Huber und Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsmitglied der den Wettbewerb ausrichtenden Körber-Stiftung, sei nach wie vor Selbstlosigkeit und Zivilcourage, wenn auch jede Zeit nach ihren eigenen Helden suche.
Doch nicht nur den Heldenbegriff näher zu beleuchten, sondern auch Projektarbeit und eigenständiges Forschen und Lernen außerhalb des Klassenzimmers waren Ziel des Wettbewerbs, an dem sich allein in Bayern über 700 Schüler beteiligten.
Neben der Preisverleihung gab es für die fünf Preisträger auch Gelegenheit, die ebenfalls in der Residenz untergebrachte Bayerische Landesausstellung mit dem Titel "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" zu besuchen, die sich mit der Nachkriegszeit und den Fünfziger Jahren in Bayern befasst. Diese Tatsache machte die Ausstellung doppelt interessant, thematisiert sie mit den Fünfziger Jahren doch genau das momentane Projekt des Wahlkurses Werkstatt Geschichte.
Sicherlich wird der Tag den Schülern positiv in Erinnerung bleiben und der Erfolg ein Ansporn bei den Recherchen ihres neuen Projekts sein.


16. Oktober 2009
Hochbegabtenförderung am AGW: Großer Erfolg im E-Learning-Kurs „Technische Informatik“

Fleiß sowie individuelle Schülerförderung durch hochqualifizierte und -motivierte Lehrkräfte zahlt sich eben aus:
Alle acht Schülerinnen und Schüler (aus den Jahrgangsstufen 10 und 11), die am
E-Learning-Kurs "Technische Informatik" im Rahmen des ELTIS-Projektes mit der Universität Passau teilnehmen, haben die im Juli 2009 abgelegte Klausur bestanden und an der Universität einen Schein erworben, den sie für das Bachelor-Studium später anerkennen lassen können. Dass sie sich durchaus mit Studenten der ersten Semester des Informatikstudiums messen können, zeigen auch die Notenergebnisse – zwei Schüler haben sogar die Bestnote 1,0 erreicht!



Seit dem Schuljahr 2007/2008 bietet das AGW unter der Leitung von Herrn Klaus Märker einen Kurs „Technische Informatik“ im Rahmen des Wahlfachprogrammes an. Hier werden neben den Lerninhalten des Grund- und Aufbaukurses des ELTIS-Projekts auch weitere Stoffgebiete aus den Bereichen Elektronik, Rechnersysteme und Hardware-Programmierung vermittelt. Dabei steht die Eigenaktivität der Schüler im Vordergrund, insbesondere in Form eigener Experimente in Übungen. Dazu dient auch unser kleines Elektronik- /Rechnerlabor, welches wir eigens für dieses Projekt eingerichtet haben. Es wird in Zusammenarbeit mit Herrn Märker von Schülern betreut. Es werden aber auch theoretische Lerninhalte, wie zum Beispiel Rechnerarchitektur oder Boolsche Algebra vermittelt.
So großen Erfolg hat dieses Fördermodell am AGW, da die Schüler starkes Interesse und hohe Begabung zeigen, mit großem Engagement arbeiten und von Herrn Märker während des Online-Kurses aber auch bei Übungen äußerst qualifiziert betreut werden.
Wir gratulieren herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!


15. Oktober 2009
Qualifiziert für die Zukunft: Verleihung der Cambridge-Zertifikate

Große Freude herrschte am Freitag, 09.10.2009, als die ersehnten Cambridge-Zertifikate Business English Niveau B1 und B2 und CAE verliehen werden konnten. Schulleiter Herr Dr. Mahr und Frau Lippe konnten dabei über 70 Schülerinnen und Schülern des Augustinus-Gymnasiums den Lohn ihrer Arbeit in Form dieser begehrten und international anerkannten Zertifikate überreichen. Stellvertretend für die VHS Weiden / Neustadt, an der die Prüfungen abgelegt wurden, war Herr Krämer anwesend. Anschließend wurde der Erfolg noch mit Sekt und Orangensaft gefeiert.


Größter Dank gilt Frau Lippe und den jeweiligen Englischlehrern, die die Schüler exzellent auf diese wichtige Prüfung vorbereitet haben.


12. Oktober 2009
Weiden ist bunt - das AGW zeigt Flagge

Der 3. Oktober, "Tag der deutschen Einheit", stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto "Weiden ist bunt". Die Stadt hatte zu einem großen Fest der Demokratie gerufen, da ließ es sich das Augustinus-Gymnasium nicht nehmen, dabei zu sein.
Am Macerata-Platz bewirtete die SMV, unterstützt durch zahlreiche Lehrer, allen voran Frau Lippe, Frau Benkhardt und Herrn Matejka, die Gäste mit Kaffee, Kuchen und Würstchen.



Aber nicht nur für das leibliche Wohl war dort bestens gesorgt, auch die Kultur sollte nicht zu kurz kommen: Auf der Bühne wechselten sich Jazz-Combo, die Coverrockband "Bad Attitude" sowie die Alternative Band "William's Orbit" ab und sorgten für gute Stimmung und begeistert tanzende Zuschauer. Das Technikteam unter der Leitung von Herrn Kreuzer verantwortete dabei stets das rechte Licht und die richtige Tonqualität.

Die Leistungskurse Geschichte sowie einige Geschichtskurse der 10. Jahrgangsstufe hatten - unter Federführung von Frau Büchl - eine Ausstellung konzipiert, die wesentliche Stationen der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland vorstellte, die in diesem Jahr 60. Geburtstag feiert. Diese fand reges Interesse der Passanten.

Der Leistungskurs Deutsch (K 13) unter der Leitung von Frau Peter präsentierte ebenfalls die Geschichte der Bundesrepublik, allerdings auf nachdenklich - humorvolle Weise in einer lyrischen Revue.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und stellte eindrucksvoll unter Beweis: Weiden ist bunt - das AGW auch.

 


29. September 2009
Literaturpreis für Johannes Dill

Unter dem Titel „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ veranstaltet das Kultusministerium regelmäßig einen Schülerwettbewerb, in diesem Jahr zum Thema „Europa unter dem Karpatenbogen“.
Auf Anregung seines Geschichts-LK-Lehrers Thomas Peter beteiligte sich Johannes Dill (K 13) daran und entschied sich für den „Kreativwettbewerb Literatur“. Hierbei verfasste er auf Grundlage einer kurzen siebenbürgischen Sage in etwa vierwöchiger Arbeitszeit ein Drama mit dem Titel „Der Mann mit dem Winde“, das zwölf Seiten Text umfasst. Nachdem er das Werk eingereicht hatte, wurde ihm zu seiner großen Freude mitgeteilt, dass er in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2008/09 nach Dinkelsbühl geladen war, um dort vor einer Jury seine Arbeit zu präsentieren und eine Auszeichnung zu erhalten. Nach einiger Überlegung entschied sich Johannes, für die Vorbereitung seiner Präsentation auf die Mithilfe seiner Mitschüler im Leistungskurs Deutsch zurückzugreifen. Unter tatkräftiger Mithilfe des Kurses und seiner Leiterin Simone Peter wurden die Schlüsselszenen des Dramentextes szenisch umgesetzt und so entstanden ausdrucksstarke Fotos, die Johannes für seinen Vortrag gut nutzen konnte.



Neben einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in Dinkelsbühl wurde Johannes Dill nach gelungener Präsentation seiner Arbeit eine Ehrung für den ersten Platz im Bereich Literatur zuteil. Zudem erhielt er ein Preisgeld von 100 Euro. Besonders hervorgehoben wurden in der Laudatio die ausgefeilten Charaktere, die Echtheit ihrer Sprache, das dramaturgische Geschick des Autors sowie die aktuelle Thematik des Stückes, das sich mit dem Eingreifen des Menschen in Gottes Schöpfung beschäftigt.
Wir gratulieren Johannes herzlich und hoffen auf weitere literarische Werke aus seiner Feder!
Das Foto zeigt Johannes Dill mit seiner Deutschlehrerin Simone Peter.

 

 
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