Informatik

Neben dem durch den Lehrplan verpflichtendem EDV-Unterricht in der 6. Jahrgangsstufe bietet das AGW vielfältigen Wahlunterricht an. Die Informatik-Ausbildung der Schüler gliedert sich in einzelne Bausteine, bei denen die Lerninhalte des Faches vermittelt werden. Es werden Grundlagen von wichtigen Anwendungsprogrammen, Betriebssystemen, Netzwerken und Hardware vermittelt.

In einzelnen Projektgruppen werden Themen weiter vertieft. Ein besonderer Höhepunkt ist die LPI-Prüfung, an der besonders interessierte und begabte Schüler teilnehmen können. Dabei erwerben sie an der IHK ein in der Industrie hoch angesehenes Zertifikat, bei dem sie ihre Linux-Kenntnisse unter Beweis stellen. Der Elternbeirat und die Stadt Weiden haben für fünf Schüler der Netzwerk-Gruppe von Herrn Märker im Schuljahr 2003/2004 als Anerkennung für die Leistungen beim Aufbau der Hausvernetzung die Kosten für die Prüfung übernommen. Alle Teilnehmer haben die LPI-Prüfung bestanden. Auch in diesem Schuljahr werden wieder einige Schüler an dieser Prüfung teilnahmen.

Ein weiterer herausragender Schwerpunkt ist die Arbeit mit Datenbanken (vgl. JUZ-Studie)

Über den Unterricht hinaus dient die EDV-Anlage als Vorbild für Schulvernetzungen. So wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Fortbildungen am Augustinus-Gymnasium zu Fragen der Systemadministration abgehalten, bei denen Systembetreuer aus weiten Teilen Bayerns kamen.

Das AGW ist Fortbildungsschule im Rahmen des SCHULNETZ-Projektes
(http://alp.dillingen.de/netacad/), welches von der Zentralstelle für Computer und Unterricht in Dillingen in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium organisiert wird. Die Projektziele sind in dem ministeriellen Schreiben (KMS III.7-5 P 4160.13-6.8088 dargestellt:

Systembetreuerinnen und Systembetreuer sollen als informationstechnisch vorgebildete Mittler zwischen den reinen Anwendern und den Netzwerkfachleuten des Sachaufwandsträgers, der betreuenden Firmen oder des staatlichen Fachberatungssystems dienen.

In ihrem Verantwortungsbereich liegt es, einen möglichst reibungsfreien und pädagogisch effizienten Einsatz einer hochwertigen technischen Infrastruktur, die an vielen Schulen bereits installiert ist, zu gewährleisten.

Systembetreuerinnen und Systembetreuer sollen die Funktionalitäten eines schulischen Netzes kennen, die Fachsprache zur Kommunikation mit den technischen Experten beherrschen und die pädagogischen Anwendungen in der Schule begleiten. Sie sollen Fehler lokalisieren und durch eine qualifizierte Fehlermeldung deren Behebung ermöglichen.

Bei den derzeit stattfindenden SCHULNETZ Fortbildungen nehmen Systembetreuer aller Schularten an einem vierzigstündigen Netzwerkkurs teil, bei sie mit einem Zertifikat erwerben. In den kommenden Jahren wird es zwei weitere Kurse zu den Themen Windows und Linux im gleichen Umfang geben.

Der moderne Stand der Rechneranlage ist Voraussetzung für deren Einsatz im und außerhalb des Informatikunterrichts. Die EDV-Anlage des Augustinus-Gymnasiums ist durch folgende Leistungsmerkmale gekennzeichnet:

Server mit dem Betriebssystem FreeBSD
Die zentralen Server bieten zahlreiche Dienste, die für den reibungslosen Netzwerkbetrieb nötig sind, an. Die wichtigsten sind eine zentrale Benutzerverwaltung, Bereitstellung von Festplattenplatz, Internetzugang und Terminal-Server. Als Betriebssystem kommt FreeBSD zum Einsatz.

Drei EDV-Räume
An den Rechnern in den EDV-Räumen kann man wahlweise unter Linux, FreeBSD oder Windows arbeiten. Die Software-Installation erfolgt zentral übers Netz, so dass sich der Aufwand für Wartungsarbeiten, wie er üblicherweise in Schulungsräumen anfällt, in Grenzen hält.

Hausvernetzung
Die Klassenzimmer und Fachräume sind über die Hausvernetzung verbunden. Das Netzwerk wurde in Zusammenarbeit mit einer Schülergruppe, dem Elternbeirat der Schule, dem Förderverein, dem Systembetreuer und der Stadt Weiden im Schuljahr 2003/2004 eingerichtet. Dazu stehen mobile Rechner/Beamer – Einheiten zur Verfügung.

Internetzugang
Von jedem Rechner ist der Internetzugang möglich.


 


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