Freude am Experimentieren zu wecken, ist das erklärte Ziel des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“. So werfen die Titelfiguren des Wettbewerbs Moni Mol und Leo Licht jedes Schuljahr in drei Runden Fragen auf, die der Forschernachwuchs aus den Jahrgangsstufen 5 mit 8 experimentell beleuchten soll. Auch Schülerinnen der 9. und 10. Jahrgangsstufe können noch am Wettbewerb teilnehmen. Regelmäßig machen Schülerinnen und Schüler des Augustinus-Gymnasiums bei „Experimente antworten“ mit.

Bereits gegen Ende des vorausgegangenen Schuljahres stellten sich einige naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der 3. Runde des Wettbewerbs. Besonders glänzen konnten hierbei vor allem Maximilian Sindersberger und Leandro Preißer aus der Klasse 7c.

Da Maximilian und Leandro bereits in den ersten beiden Runden mit großem Erfolg teilgenommen hatten, wurden sie im Oktober mit dem Superpreis ausgezeichnet. Damit gehörten sie zu 57 Preisträgerinnen und Preisträgern aus ganz Bayern. Sie haben bei allen drei Runden des Wettbewerbs große Ausdauer und ein besonderes Forschertalent gezeigt und mit herausragendem Erfolg teilgenommen. Bei rund 3.500 eingereichten Arbeiten verdient diese Leistung eine besondere Würdigung.

Auch in diesem Jahr fand die Verleihung des Superpreises wieder im Deutschen Museum statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden unter anderem vom Generaldirektor des Deutschen Museums, Herr Prof. Dr. Heckl begrüßt und von Stefan Graf, dem Amtschef des Kultusministeriums, ausgezeichnet. Im Vorfeld lobte der Kultusminister Michael Piazolo den Forschergeist und die Neugier und war beeindruckt von den Versuchsreihen und den mit einfachen Haushaltsmitteln erlangten Ergebnissen der Schülerinnen und Schüler. Neben den Ansprachen und der Übergabe des Superpreises gab es auch einen Experimentalvortrag zum Thema „Chemie oder Physik – Wer baut die besten Raketen?“, den unsere beiden Preisträger sehr spannend fanden.

Auch in diesem Schuljahr fühlten sich wieder einige junge Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 angespornt und bewältigen weitgehend im Alleingang die unterschiedlichen Aufgaben der Runde I („It´s Party Time!“) und größtenteils auch der Runde II („Jetzt wird´s bunt!“). Die Bestwertung in beiden Runden erhielten aus der Klasse 5b Konrad Frey, Felix Guber, Clemens Hauer und Kamila Mashkina, sowie Maximilian Sindersberger (7c) und Elisabeth Schledewitz und Theodora-Maria Szabo aus der Klasse 8a. Auf die Ergebnisse der Runde III („Im richtigen Licht?“) müssen die Forschenden noch warten, die hoffentlich genauso erfolgreich ausfallen werden wie in den ersten beiden Runden. Denn dann können wir uns wieder über Superpreisträger*innen in unserer Schülerschaft freuen.

Petra Schröck