Am Morgen machten wir uns wieder unter der Leitung von Felix Hüttinger auf den Weg zur Blockhütte. Dabei gab es ein Spiel – jeder bekam einen Zettel mit einer Meinung, und musste denjenigen mit der gegenteiligen finden. Nach einer Wanderung, die sich aufgrund einiger Apfelbäume etwas verlängerte, erreichten wir schließlich unser Ziel.
Während ein Teil unserer Mitschülerinnen und Mitschüler in der Schule Tests schrieb, konnten wir den Tag entspannt beginnen und uns zunächst mit einigen Kennenlernspielen aufeinander einstimmen. Denn bevor man gemeinsam das Schuljahr plant, sollte man sich schließlich erst einmal gut kennenlernen.

Anschließend begann die inhaltliche Arbeit: Der Vormittag war geprägt von Brainstorming und ersten Planungen der verschiedenen Arbeitskreise, kurz „AKs“. Trotz der großen Gruppe von etwa 40 Jugendlichen verliefen die Diskussionen dank klarer Regeln sehr strukturiert und zielgerichtet.
Nach dem Mittagessen folgte die Planung in den AKs – was waren dieses Jahr die Ziele, sollte es eine Leitung geben und so weiter. Intensiv wurde auf verschiedene Themen wie den diesjährigen Fasching und den „Schul-Merch“ eingegangen. Während bewährte Aktionen wie Halloween oder das Schulfest schon erste Formen annahmen, wurden auch neue Ideen eingebracht, wie zum Beispiel eine Diskussion zur Schülersprecherwahl.

Zwischen Schwungtuch und Abendessen – wie immer Käsespätzle, die dieses Jahr besonders hartnäckig an den Tellern klebten – wurde intensiv gearbeitet, und es entstanden bereits erste Fragen und Anregungen für Frau Glatigny, die am folgenden Morgen auf unsere Vorschläge eingehen sollte.
Am Abend ließen wir den Tag auf der Blockhütte ausklingen. Die Fackelwanderung, wie immer ein Highlight, verlief ohne Zwischenfälle. Einige entschieden sich früh ins Bett zu gehen, andere blieben länger im Gemeinschaftsraum und spielten Spiele bis in die Nacht.
Am nächsten Morgen trafen wir uns nach einem kurzen Frühstück erneut, um Frau Glatigny unsere Anliegen vorzustellen. Der Austausch verlief offen und respektvoll, und viele von uns fühlten sich motiviert, sich aktiv einzubringen.
Nachdem alles zusammengepackt und aufgeräumt war, folgte ein kleines Abschlussspiel, bevor wir die Blockhütte voller Tatendrang verließen. Auch wenn die Handynutzung jederzeit möglich war, beschäftigten sich die meisten nur wenig damit – schließlich gab es immer etwas zu tun.
Alles in allem war das Seminar eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten nicht nur Ideen für das kommende Schuljahr entwickeln, sondern auch persönliche Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Ein großes Dankeschön gilt den betreuenden Lehrkräften und den Schülersprechern für die Unterstützung.
Wir freuen uns darauf, das Engagement aus dem Seminar in der Schulgemeinschaft sichtbar werden zu lassen und gemeinsam ein ereignisreiches Jahr zu gestalten.
Theresa Nickl