Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember startete das Augustinus-Gymnasium seine Teilnahme am Amnesty-Briefmarathon 2026. Bis kurz vor Weihnachten verfassten und unterschrieben Schülerinnen und Schüler zahlreiche Solidaritätskarten, um auf Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Haft, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Gewalt gegen Aktivistinnen und Aktivisten aufmerksam zu machen.
Ein Beispiel aus dem diesjährigen Programm ist die tunesische Anwältin Sonia Dahmani, die wegen kritischer Äußerungen über die Regierung inhaftiert wurde. Durch internationalen Druck konnte sie nach über einem Jahr Haft unter Auflagen freigelassen werden. Solche Fälle zeigen, dass jede Stimme zählt und dass weltweite Solidarität konkrete Veränderungen bewirken kann.
Organisiert von der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzte unsere Schulgemeinschaft damit ein deutliches Zeichen: Wir stehen für Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit – Werte, die gerade in Zeiten globaler Krisen unverzichtbar sind.
Heike Büchl