„Sprachen verbinden überall“ – Teilnehmende am Bundeswettbewerb Fremdsprachen geehrt

Mit Kreativität, Teamgeist und beeindruckendem Engagement stellten sich im Februar 2026 drei Teams des Augustinus‑Gymnasiums der Herausforderung des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Alle drei Gruppen reichten englischsprachige Kurzfilme ein – und alle drei wurden nun mit Urkunden sowie wertschätzenden Rückmeldungen der Bayerischen Landesjury ausgezeichnet. Die stellvertretende Schulleiterin Frau Glatigny würdigte die Leistungen der Teilnehmenden und überreichte die Urkunden persönlich.

Ein „packender Krimi“ mal eben so als spontanes Freizeitprojekt

Eine bunt gemischte Gruppe aus den Jahrgangsstufen 7 bis 10 bildete sich nach einer Ermutigung durch Frau Büchl und setzte ihr Filmprojekt komplett selbstständig und ausschließlich in der Freizeit um. In ihrem Film „Curiosity killed the Cat“ beginnen nach dem mysteriösen Tod von Serena ihre Schwester Emma und Mitschülerin Hazel eigene Nachforschungen. Ein heimliches Handyvideo deutet darauf hin, dass Serena sich verfolgt fühlte – ein Hinweis, der Zweifel an einem Unfall weckt. …
Marlene Mühlbauer, Emilia Bonura, Sofia Zimina, Benedikt Bonura, Vincent Herber, Rachel Chapman erhielten als Rückmeldung der Jury: „Hervorragende sprachliche Gestaltung, tolle Inszenierung, sehr gute schauspielerische Leistung und sehr kreative szenische Ausgestaltung in vielen Szenen.“ Das Team erhielt zusätzlich den Sticker „Beeindruckender Beitrag! Ihr seid bei den besten 20 % dabei“, was angesichts von 309 (!) eingereichten TEAM‑Beiträgen eine wirklich schöne Anerkennung darstellt.

Unter der Leitung von Frau Heinrich entstanden zwei Filme zum Lehrplanthema „Visions of the future in the past and present“.
Samuel Kuhn, Bruno Bräuer, Hannah Heindl (alle 10b) produzierten den Film „The Interview“. Dieser setzt sich mit der Frage auseinander, wie künstliche Intelligenz Ideen übernimmt – und wie ähnlich dieses Verhalten dem menschlichen Denken manchmal ist. Die Jury lobte die originelle Idee, sehr gute schriftliche Dokumentation sowie die Aktualität des Themas.
Das zweite Team bestand aus Anna Srpova, Elisabeth Schledewitz, Svenja Tuschka, Theodora‑Maria Szabo, Yeva Ramska (alle 10a). In ihrem Film „Half Alive“ zeigten sie anhand der Schicksale zweier schwerkranker Mädchen, wie Zukunftsvisionen von Verlust geprägt sein können – und wie tief die Vergangenheit in den Herzen der Zurückbleibenden weiterlebt. Die Jury lobte insbesondere die hervorragende mediale Gestaltung, den sehr gelungenen Schnitt und die „tiefgründige Auseinandersetzung mit einer ernsten Thematik.“ Weiterhin gefielen die überzeugende schauspielerische Leistung und die interessanten Drehorte.
Congratulations to all of you!
Wer Lust bekommen hat, selbst kreativ zu werden: Ab Juli ist übrigens die Anmeldung für den Wettbewerb 2026/2027 möglich: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

 

Melanie Heinrich