Auf den Hund gekommen – Anerkennungspreis für historische Spurensuche

 

Die Schülerinnen Nelly Pisulski (9a) und Franziska Peter (8d) haben einen Anerkennungspreis im Wettbewerb „Erinnerungszeichen 2025/26“ erhalten, der sich unter dem Motto „Alles neu? Bayern zur Zeit König Ludwigs I.“ mit dem Leben in Bayern in der Regierungszeit des bayerischen Monarchen beschäftigte.

Mit ihrem Beitrag „Gefährten und Gebrauchstiere: Hunde in Weiden zur Zeit König Ludwigs I. – eine digitale Ausstellung“ konnten die Schülerinnen des Pluskurses „Werkstatt Geschichte“ zeigen, welche unterschiedlichen Funktionen Hunde im 19. Jahrhundert erfüllten.

Darüber hinaus untersuchten sie, wie sich die Bestimmungen zur Tierhaltung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Seuchenschutz und der Bekämpfung der Tollwut, im 19. Jahrhundert in Weiden veränderten. So gab es ab 1841 eine vierteljährlich verpflichtend stattfindende Hundevisitation hinter dem Siechenweiher. Neben zahlreichen weiteren Auflagen für Hundebesitzer wurde auch eine „Hundesteuer“ eingeführt.

Die digitale Ausstellung der beiden Schülerinnen stützt sich auch auf aussagekräftige Bild- und Textquellen aus dem Stadtarchiv Weiden. Ein besonderer Dank gilt daher Stadtarchivar Dr. Sebastian Schott, der das Projekt mit großem Engagement sowie Rat und Tat begleitet und unterstützt hat.

Frederik Zöllner