Aktuelles rund um das AGW

 

05. Februar 2010
Schüler helfen Haiti

"Jeder muss sein Kreuz tragen". Ein kompliziertes Thema beschäftigte die Schüler des evangelischen Religionsunterrichts in den Klassen 9 b und 9 d. Am Beispiel der Opfer des Erdbebens in Haiti ließ sich dieser Satz allzu leicht verdeutlichen. Etwas anderes wurde aber auch klar: Wir können anderen Menschen helfen, ihr Kreuz zu tragen. So entschlossen sich die Schüler spontan, für die Opfer zu sammeln. Schnell waren Plakate gemalt, Handzettel verfasst und ein Karton zum Einlegen der Spenden gebastelt.

In einer Woche ergab die Sammlung 360,- Euro. Dafür sei allen Spendern herzlich gedankt. Denn den Opfern hilft nicht nur die Geste, auch jeder Cent ist in dem armen Land viel wert. Das Geld ging an die Hilfsorganisation der Caritas.

 

04. Februar 2010
„Die zweite spießbürgerliche Diktatur“ - Fluchthelfer und Stasigefangener Rainer M. Schubert zu Gast am AGW

Einen betont subjektiven, aber hochinteressanten und gut vorgetragenen Einblick in die deutsche Geschichte erhielten die Schüler der 13. Jahrgangsstufe und der
LK Geschichte der K12 am 25.01.2010: Auf Vermittlung der Hanns-Seidel-Stiftung gastierte der 63-jährige Journalist Rainer M. Schubert am AGW. Ein persönliches Grußwort der Hanns-Seidel-Stiftung überbrachte Herr Reinhold Waldecker, der in seinem Vorwort auf die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung hinwies, da uns die Geschichte immer wieder, vor allem im täglichen Leben, einhole.



Der gebürtige Flensburger Schubert ist kein Kind der DDR. Dennoch geriet er in die Fänge der Stasi: 9 Jahre saß er in ostdeutschen Geheimdienstgefängnissen, 9 Jahre voller Angst und Folter.

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03. Februar 2010
"Experimente antworten": Erfolg für Konstantin Franz

"Experimente antworten" ist ein Wettbewerb hauptsächlich für die Unterstufenschüler. Dreimal pro Schuljahr wird eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die selbstständig zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigt werden kann.



Konstantin Franz aus der Klasse 6e hat in der diesjährigen ersten Runde erfolgreich mit Früchten und Waschmitteln experimentiert und seine Beobachtungen und Ergebnisse so gut formuliert, dass er mit einer Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ausgezeichnet wurde und sich für die nächste Runde im Frühjahr qualifiziert hat. Wir gatulieren!

21. Januar 2010
Die Q 11 auf den Spuren der Klassiker

Weimar: Schmale, knarrende Holzstiegen, teils überdimensionale antike Marmorstatuen, kleine filigrane Schubladenschränke mit einem unendlichen Sammelsurium an Steinen und Mineralien und ein Blick auf einen beschaulichen, wenig Aufsehen erregenden Marktplatz…und hier im Stadthaus Goethes sollte Weltliteratur entstanden sein?
Hier sollten in einer Art kongenialen Hass-Liebe zu Friedrich Schiller literarische Werke von solchem Rang geschrieben worden sein, dass Kollegiaten diese heute noch lesen?
Umso erstaunlicher auch der Umstand, dass Weimar zur Zeit des Dichter-Duos nur 8000 Einwohner zählte und mit heutigen Maßstäben eher einem Provinznest ähnelte.
Aber gerade dieser Kontrast vermittelte etwas von dem schicksalhaften Zusammentreffen von Geist, Gunst und Genialität an diesem Brennpunkt deutscher Literaturgeschichte.



Die vielfältigen und facettenreichen Eindrücke in Weimar wie die Wohnhäuser der Klassiker-Fürsten, der Rokokosaal der jüngst renovierten Anna Amalia Bibliothek, das Wittumspalais mit seinen einzigartigen Einrichtungsgegenständen oder das Nationaltheater mit dem Standbild Goethes und Schillers entsprechen einem kulturellen Input der seinesgleichen sucht!



Auch das wunderschöne Erfurt als lutheranischer Hochburg mit der imposanten Domanlage und dem beeindruckend restaurierten Altstadtbereich als Mischung aus großstädtischem Flair und idyllischem Charme in einer unglaublichen Fülle an sehenswerter Historie im Spiegel von modernem Leben ging uns durch Mark und Bein – allerdings auch die zweistelligen Minustemperaturen, mit denen man bei der abendlichen Stadtführung zu kämpfen hatte!
Aber auch dies konnte den Enthusiasmus der Truppe nur kurz trüben – oder frei nach Goethe: in meinen Adern welches Feuer, in meinem Herzen welche Glut!
Am Samstag glücklich nach Weiden – noch vor den Wetterkapriolen Daisys – zurückgekehrt, wird diese Lehrfahrt nachhaltig in Erinnerung bleiben!

 
 

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